Pedelectour ins Remstal
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Der Mittwoch dieser Woche versprach sehr schön zu werden.
Allerdings war es morgens, als ich weggeradelt bin, noch recht frisch, aber das ist ja nicht so schlimm. Der Tau lag noch auf der Erde.
Unterwegs habe ich noch ein paar Fotos gemacht.
Ein Stück fahre ich immer an der B27 entlang und da kommen sie wieder, soviele Narzissen, es werden immer mehr.
Ich habe sie schon so oft fotografiert und sie auch beschrieben.
Diese kleinen Blüten gehen bald so schön auf und sehen aus, wie kleine Feuerwerke.
Wie immer am Wege, jede Menge Christrosen, hier hat ja Eduard Mörike so schön davon geschrieben.
HIER
Ich mag diesen Dichter so gerne, schließlich bin ich ja mit ihm - durch die Oma - in Cleversulzbach aufgewachsen. Aber er war schon ein sehr sehr merkwürdiger Mensch und er hatte ein Frauenproblem.
Ich habe gar nicht gewußt, wieviel Mörike Biografien ich habe. Aber ich habe bei der Suche nach einem Buch auch noch ein weiteres von Frida Kahlo entdeckt.
Zwei Nilgänse haben den kleinen See, der sich auf einer Wiese gebildet hat, in Besitz genommen. Sie sind zwar nicht gerne gesehen, weil sie sich ganz schön breit machen und auch aggressiv sind, aber ich mag ihren kehligen Ruf und den kann ich sogar schon nachmachen.
Getroffen haben sich mein Freund, der in Stuttgart wohnt und ich am Pragbunker.
Von dort sind wir dann durch den Rosensteinpark in Richtung Bad Cannstatt geradelt. Mein Freund wollte die neue Brücke von Stuttgart 21, den alten Rosensteintunnel und die Rosensteinbrücke anschauen.
Ich habe die Rosensteinbrücke ja schon mal bei meiner Tour auf den Killesberg gezeigt, aber mein Freund hat sie noch nicht gesehen.
Es ist nur eine vorübergehende Lösung und Brücke darf nur beradelt und von Fußgängern benützt werden.
Man kann nun - bisher ging es hier Treppen und so eine, für Fahrräder ungünstige Rampe hinunter und hinauf. Nun kann man ein sogenanntes Schlangenwegchen hinunter fahren. Ich mochte diese Teile nie und habe sie nur in der allerletzten Möglichkeit genutzt.
Schon klasse.
Der Rosensteintunnel ist schon uralt und ich habe ihn so - er ist nicht begehbar und zugebaut - noch nie gesehen.
Dieser Tunnel hat schon eine interessante Geschichte, die sich lohnt zu lesen.
Das ist wirklich ein Stück Stuttgarter Stadtgeschichte.
Ich muß mal schauen, ob ich nicht auch eine Führung buchen kann, denn das interessiert mich schon sehr.
Dieser Tunnel geht direkt unter dem Schloß Rosenstein durch.
Irgendwie schon komisch.
Stuttgart 21!!!
Ja, es soll sich nochmals verzögern. Inzwischen glaube ich auch, dass es wohl noch mehrere Jahre dauern wird.
An was es liegt, ich habe keine Ahnung. 2030 soll die Eröffnung sein, da bin ich dann 80 Jahre alt. Wenns dann wieder verschoben wird, dann erlebe ich das tatsächlich nimmer, wenn er fertig ist.
Das Opernhaus wird ja auch saniert und die Aufführungen ausgelagert. Es soll
10 Jahre dauern bis das fertig ist, über die Kosten schweigt man.
Unglaublich. Aber bei den aufwändigen Inszenierungen braucht man wohl noch mehr Platz.
Aber so bin ich auch froh, dass der Kopfbahnhof noch bestehen bleibt, ich kenne mich da aus und muß mich nicht umstellen und ob ich in 4 Jahren noch radele, keine Ahnung. Vielleicht mit einem Dreirad mit Motor aber da kann ich nicht mehr mit der Bahn fahren. Ich nehms eben, wie es ist.
Die neue Brücke
Aber die zeige ich sicherlich noch einige Male, wenn ich hier radele.
Nach dem Krieg haben meine Schwester und mein Bruder hier in einem Theater Peterchens Mondfahrt angeschaut.
Ich kann es nicht oft genug schreiben, ich mag meine Stadt Stuttgart, allerdings eher in den 1950er oder 1960er Jahren. Es hat sich viel getan und über die Bauvorschriften, mit denen ich auch zu kämpfen hatte, damit ist nicht zu spaßen.
Da fällt mir ein, ich möchte mal einen Rundgang durch Gaisburg (ein Stadtteil von Stuttgar) machen, da wurde übrigens der Gaisburger Marsch erfunden.
Nein, das ist kein Musikstück, sondern ein Essen, allerdings mit Siedfleisch. Ich mags gerne, aber bei mir heisst es dann Kartoffelschnitz mit selbstgemachten Spätzla.
Nun gehts wieder zurück und durch Bad Cannstatt hindurch am Kursaal vorbei und in Richtung Fellbach. Leider muß man hier durch die Straßen, das ist ein Verkehr, der unglaublich ist. Gottseidank hat es überall Fahrspuren
was so manche Autofahrer schon meschugge macht, deren Fahrbahn ist zu klein und wenn dann noch ein Radler fährt, oder auch zwei, dann kommen sie nicht vorbei.
Die Tour habe ich zurechtgeplant und es ging durch ein wunderschönes Tal bei Kernen und wir haben einen Zitronenfalter und ein Tagpfauenauge gesehen. Ich hätte sie schon fotografieren können, aber der Freund hat gemeckert. Aber ich bekomme schon noch genügend Schmetterlinge, da bin ich mir sicher.
Wir haben dieses wunderschöne Haus gesehen, das würde mir gefallen, mit einem Gewächshaus im Anbau und am Bach soviele Primeln, die hier wild wachsen. Leider hat die Sonne so auf die Primel gescheint, dass die Bilder nicht so dolle geworden sind. Zudem ist es auch eine Zeitfrage, wenn ich mit dem Freund fahre, er will eben Strecke und Höhenmeter machen.
Ich fahr am Sonntag, wenn das Wetter entsprechend ist, alleine.
Hier bringe ich sicherlich viele Fotos mit.
Damals hatte ich so wunderschönes Wetter, blauer Himmel und viel Grün.
Diese Tour mache ich sicherlich im Sommer nochmals.
Seit der Eröffnung als Aussichtsplattform "Luitenbächer Höhe" im Mai 2017 hat sich diese Plattform dank ihrer Aussicht zu einem Besuchermagnet entwickelt.
Mit einer grandiosen Aussicht ins Remstal und der einzigartigen Atmosphäre inmitten der Weinberge erlangte die Location schnell den Beinahmen "Sylt des Remstales".
Kastanienholz, Stubensandstein, Messing, dazu die Wärme von Cortenstahl und die Nüchternheit von Edelstahl - im jahreszeitlichen Farbenspiel der Weinberge verwandeln sich die in ihrer ureigenen Metalität belassenen "Werkstoffe" wieder zu "Rohstoffen" und damit einem selbstverständlichen Teil der Natur selbst" sagt der beim Projekt federführende Weinstädter Architekt Martin Bühler.
Dort haben wir die Aussicht genossen und gevespert. War richtig gemütlich und nur ein Mensch vor Ort. Ich denke aber, dass es an den Wochenenden und wenn es schönes Wetter hat, ziemlich voll ist.
Aussichtsvideo noch ist es ziemlich kahl, aber das wird noch schöner.ABER
Die Luitenbächer Höhe muß
Die Wanderung kann man direkt vom Bahnhof S-Bahn antreten.
Mit dem Auto geht nix, das dürfen nur die Wengerter.
Vom Bahnhof läuft man gut und gerne je nach Kondition 20 - 30 Minuten.
S-Bahn Haltestelle Weinstadt.
Skulptur Bündel von Manuela Tirler,
Cortenstahl 2016
Von hier an hatten wir strahlenden Sonnenschein, leider etwas zu spät.
Kurz noch beim FernSehTurm vorbei. Da war ich auch schon oben, dieses mal habe ich auf die Räder aufgepasst und er Freund ist alleine hier hochgeklettert.
Tour am 25.02.2026
87 Kilometer
1.890 Höhenmeter
946 Climb
944 Downhill
4,0 Stunden
2.796 Gesamkalorien KCAL
Temperatur 7 Grad plus
Luftfeuchtigkeit 90 %
Luftqualität 2
Das Wetter sieht schon mal gut aus.
Im Moment sollte ich mich zerreißen. In Baden-Baden blüht es so wunderschön in der Lichtentaler Allee. Ich weiß nur nicht wann ich dort hin soll. Ich möchte ja auch noch in die Ausstellung im Frieder Burda Haus.
"Das Zirpen einer Grille in einer lauen Sommernacht!"
ES gibt wohl kaum Jemand, der über diese dunkle Zeit mehr Bescheid weiß, als ich.

















































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