Seien Sie vorsichtig mit Gesundheitsbüchern – Sie können an einem Druckfehler sterben. *Mark Twain*

Lachen Sie, und die Welt lacht mit Ihnen. Schnarchen Sie, und Sie schlafen allein. *Anthony Burges*s

Adam kann im Koma liegen, klappern bei Eva die Apfelkerne, wacht er auf. *Manfred Hinrich*
Demokratie, das ist die Kunst, sich an die Stelle des Volkes zu setzen und ihm feierlich in seinem Namen, aber zum Vorteil einiger guter Hirten, die Wolle abzuscheren. *Romain Rolland*
Ohne Grundsätze leben, oder in den Fesseln verderblicher Grundsätze durchs Leben rasseln, ist eine gleich erbärmliche Existenz.*Daniel Christian Schubart"

Kein Mensch war ohne Grund in deinem Leben. Der eine war ein Geschenk. Der andere eine Lektion.

Ein kommunistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert. *Alexander Solschenizyn*

Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten. *Siena*

Adam und Eva hatten viele Vorteile: Vor allem bekamen sie alle Zähne sofort und auf einmal. *Mark Twain*

Die Glücklichen sind neugierig. *Friedrich Nietzsche*

Pedelectour ins Remstal

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Der Mittwoch dieser Woche versprach sehr schön zu werden.

Allerdings war es morgens, als ich weggeradelt bin, noch recht frisch, aber das ist ja nicht so schlimm. Der Tau lag noch auf der Erde. 

Unterwegs habe ich noch ein paar Fotos gemacht.

Ein Stück fahre ich immer an der B27 entlang und da kommen sie wieder, soviele Narzissen, es werden immer mehr.


Die Kornelkirschenbäume blühen, das ist immer wieder so schön und die Kornelkirsche gehört zu den Bäumen, die zu den ersten gehören, die im Frühjahr blühen. 

Ich habe sie schon so oft fotografiert und sie auch beschrieben. 

HIER  

Diese kleinen Blüten gehen bald so schön auf und sehen aus, wie kleine Feuerwerke. 

 



Wie immer am Wege, jede Menge Christrosen, hier hat ja Eduard Mörike so schön davon geschrieben. 

HIER  

Ich mag diesen Dichter so gerne, schließlich bin ich ja mit ihm - durch die Oma - in Cleversulzbach aufgewachsen. Aber er war schon ein sehr sehr merkwürdiger Mensch und er hatte ein Frauenproblem. 
Ich habe gar nicht gewußt, wieviel Mörike Biografien ich habe. Aber ich habe bei der Suche nach einem Buch auch noch ein weiteres von Frida Kahlo entdeckt. 


Zwei Nilgänse haben den kleinen See, der sich auf einer Wiese gebildet hat, in Besitz genommen. Sie sind zwar nicht gerne gesehen, weil sie sich ganz schön breit machen und auch aggressiv sind, aber ich mag ihren kehligen Ruf und den kann ich sogar schon nachmachen.


Unterwegs noch Schneeglöckchen gesehen, aber die halben schwer gelitten und natürlich auch noch Haselwürstchen. 

 




Getroffen haben sich mein Freund, der in Stuttgart wohnt und ich am Pragbunker. 

Von dort sind wir dann durch den Rosensteinpark in Richtung Bad Cannstatt geradelt. Mein Freund wollte die neue Brücke von Stuttgart 21, den alten Rosensteintunnel und die Rosensteinbrücke anschauen.

Ich habe die Rosensteinbrücke ja schon mal bei meiner Tour auf den Killesberg gezeigt, aber mein Freund hat sie noch nicht gesehen.  

Es ist nur eine vorübergehende Lösung und Brücke darf nur beradelt und von Fußgängern benützt werden. 

Man kann nun - bisher ging es hier Treppen und so eine, für Fahrräder ungünstige Rampe hinunter und hinauf. Nun kann man ein sogenanntes Schlangenwegchen hinunter fahren.  Ich mochte diese Teile nie und habe sie nur in der allerletzten Möglichkeit genutzt. 

Schon klasse. 

Der Rosensteintunnel ist schon uralt und ich habe ihn so - er ist nicht begehbar und zugebaut - noch nie gesehen. 

Dieser Tunnel hat schon eine interessante Geschichte, die sich lohnt zu lesen. 

Das ist wirklich ein Stück Stuttgarter Stadtgeschichte. 
Ich muß mal schauen, ob ich nicht auch eine Führung buchen kann, denn das interessiert mich schon sehr. 

HIER  

Dieser Tunnel geht direkt unter dem Schloß Rosenstein durch. 
Irgendwie schon komisch.

Stuttgart 21!!! 

Ja, es soll sich nochmals verzögern. Inzwischen glaube ich auch, dass es wohl noch mehrere Jahre dauern wird. 

An was es liegt, ich habe keine Ahnung. 2030 soll die Eröffnung sein, da bin ich dann 80 Jahre alt. Wenns dann wieder verschoben wird, dann erlebe ich das tatsächlich nimmer, wenn er fertig ist.  

Das Opernhaus wird ja auch saniert und die Aufführungen ausgelagert. Es soll 
10 Jahre dauern bis das fertig ist, über die Kosten schweigt man. 
Unglaublich.  Aber bei den aufwändigen Inszenierungen braucht man wohl noch mehr Platz. 

Aber so bin ich auch froh, dass der Kopfbahnhof noch bestehen bleibt, ich kenne mich da aus und muß mich nicht umstellen und ob ich in 4 Jahren noch radele, keine Ahnung. Vielleicht mit einem Dreirad mit Motor aber da kann ich nicht mehr mit der Bahn fahren. Ich nehms eben, wie es ist.   

HIER  

 




Die neue Brücke


Die Rosensteinbrücke dieses Mal von der anderen Seite. 

Aber die zeige ich sicherlich noch einige Male, wenn ich hier radele. 


Im Hintergrund, das ist ein Hochbunker, den kann man auch besichtigen.
Nach dem Krieg haben meine Schwester und mein Bruder hier in einem Theater Peterchens Mondfahrt angeschaut. 

Ich kann es nicht oft genug schreiben, ich mag meine Stadt Stuttgart, allerdings eher in den 1950er oder 1960er Jahren. Es hat sich viel getan und über die Bauvorschriften, mit denen ich auch zu kämpfen hatte, damit ist nicht zu spaßen. 
Da fällt mir ein, ich möchte mal einen Rundgang durch Gaisburg (ein Stadtteil von Stuttgar) machen, da wurde übrigens der Gaisburger Marsch erfunden.
Nein, das ist kein Musikstück, sondern ein Essen, allerdings mit Siedfleisch. Ich mags gerne, aber bei mir heisst es dann Kartoffelschnitz mit selbstgemachten Spätzla.  

 Nun gehts wieder zurück und durch Bad Cannstatt hindurch am Kursaal vorbei und in Richtung Fellbach. Leider muß man hier durch die Straßen, das ist ein Verkehr, der unglaublich ist. Gottseidank hat es überall Fahrspuren 
was so manche Autofahrer schon meschugge macht, deren Fahrbahn ist zu klein und wenn dann noch ein Radler fährt, oder auch zwei, dann kommen sie nicht vorbei.  

 Die Tour habe ich zurechtgeplant und es ging durch ein wunderschönes Tal bei Kernen und wir haben einen Zitronenfalter und ein Tagpfauenauge gesehen. Ich hätte sie schon fotografieren können, aber der Freund hat gemeckert. Aber ich bekomme schon noch genügend Schmetterlinge, da bin ich mir sicher. 

Wir haben dieses wunderschöne Haus gesehen, das würde mir gefallen, mit einem Gewächshaus im Anbau und am Bach soviele Primeln, die hier wild wachsen.  Leider hat die Sonne so auf die Primel gescheint, dass die Bilder nicht so dolle geworden sind. Zudem ist es auch eine Zeitfrage, wenn ich mit dem Freund fahre, er will eben Strecke und Höhenmeter machen. 
Ich fahr am Sonntag, wenn das Wetter entsprechend ist, alleine.  
Hier bringe ich sicherlich viele Fotos mit. 

 










Wohin wir radeln wollten, das war die Luitenbächer Höhe.
Ich war schon mal dort, aber eher zufällig und mein Freund wollte hier das auch mal sehen.  
 
Ja, da war ich auf den Spuren des Armen Konrads.
Damals hatte ich so wunderschönes Wetter, blauer Himmel und viel Grün. 
Diese Tour mache ich sicherlich im Sommer nochmals. 
 
 
Auch eine ganz besondere Geschichte. 
 
Bis vor wenigen Jahren stand hier ein schlichtes, sanierungsbedürftiges Wasserhäuschen für den Weinstädter Stadtteil Großheppach. 
Seit der Eröffnung als Aussichtsplattform "Luitenbächer Höhe" im Mai 2017 hat sich diese Plattform dank ihrer Aussicht zu einem Besuchermagnet entwickelt. 
Zur Remstal Gartenschau 2019 wurde dann an den Wochenenden im Sommer die 105 RAD OEX - Sunset Lounge im Weinberg, eine Open-Air-Wein- und Chill Lounge auf der Aussichtsplattform eingerichtet. 
Mit einer grandiosen Aussicht ins Remstal und der einzigartigen Atmosphäre inmitten der Weinberge erlangte die Location schnell den Beinahmen "Sylt des Remstales".  
 
Kastanienholz, Stubensandstein, Messing, dazu die Wärme von Cortenstahl und die Nüchternheit von Edelstahl - im jahreszeitlichen Farbenspiel der Weinberge verwandeln sich die in ihrer ureigenen Metalität belassenen "Werkstoffe" wieder zu "Rohstoffen" und damit einem selbstverständlichen Teil der Natur selbst" sagt der beim Projekt federführende Weinstädter Architekt Martin Bühler. 

Dort haben wir die Aussicht genossen und gevespert. War richtig gemütlich und nur ein Mensch vor Ort. Ich denke aber, dass es an den Wochenenden und wenn es schönes Wetter hat, ziemlich voll ist. 

Aussichtsvideo noch ist es ziemlich kahl, aber das wird noch schöner. 
Das Remstal ist eine Weingegend. Ich habe von Wein keine Ahnung, aber man sagt ja. 
 
Badischer Wein, von der Sonne verwöhnt.
ABER
Kenner trinken Württemberger.  
 

Die Luitenbächer Höhe muß
man sich erradeln oder erwandern, es geht richtig schön den Berg hoch.
Die Wanderung kann man direkt vom Bahnhof S-Bahn antreten. 
Mit dem Auto geht nix, das dürfen nur die Wengerter. 
Vom Bahnhof läuft man gut und gerne je nach Kondition 20 - 30 Minuten. 

S-Bahn Haltestelle Weinstadt. 




Skulptur Bündel von Manuela Tirler,
Cortenstahl 2016
 
Sie macht auch sehr schöne Skulpturen.  

Von hier an hatten wir strahlenden Sonnenschein, leider etwas zu spät. 




Kurz noch beim FernSehTurm vorbei. Da war ich auch schon oben, dieses mal habe ich auf die Räder aufgepasst und er Freund ist alleine hier hochgeklettert. 
 
HIER kann man ihn anschauen, auch innen.  
 


 
 
Wenn ich meine früheren Posts von der Gegend anschaue, dann bekomme ich richtig Lust, diese Touren nochmals zu radeln. Aber ich habe andere Touren im Visier, mal sehen.  BEi drei - viermal in der Woche radeln, müßte das bei gutem Wetter doch drin sein. 
 
Weiter ging es rauf und runter und dann nach Winnenden zum Schloß. Auch von hier habe ich schon oft berichtet, z.B. vom Mops von Winnenden. 
 
Ich wollte in den Schloßgarten, weil ich wußte, dass hier die Krokusse blühen und da kommt noch mehr, später nach der Rhododendron und die Magnolien. 
 




 
 
 
Über Remseck am Neckar und Bittenfeld gings über die Zaunwiesen nach Hause. Wir hätten dran denken können, der Neckartalradweg ist am Otto-Konz-Weg gesperrt, da geht nix. Also zurück und über Stock und Stein dann wieder zurück zum Neckar und dort beim Neckar gibt es diese schönen Lenzrosen. 
 


 
 Zusammenfassung; 
Tour am 25.02.2026
87 Kilometer
1.890 Höhenmeter
946  Climb
944 Downhill
4,0 Stunden
2.796 Gesamkalorien KCAL
Temperatur 7 Grad plus
Luftfeuchtigkeit 90 %
Luftqualität 2  
 

 
 
 
Gestern habe ich ordentlich geschafft, Fenster geputzt und teilweise Vorhänge gewaschen und wieder aufgehängt. 
 
Gesaugt und gewischt und heute werde ich nach dem Einkaufen voraussichtlich ins Leudelsbachtal gehen und mal schauen.
 
Am Sonntag habe ich eine Tour vor, allerdings nehme ich nicht Bruchsal als Ausgangspunkt sondern eine andere Stadt. Schaun wir mal, ob es klappt.  
Das Wetter sieht schon mal gut aus. 

Im Moment sollte ich mich zerreißen. In Baden-Baden blüht es so wunderschön in der Lichtentaler Allee. Ich weiß nur nicht wann ich dort hin soll. Ich möchte ja auch noch in die Ausstellung im Frieder Burda Haus. 

Ich habe nächste Woche einen Arzttermin, meine Schwester bekommt das 2. Auge im KH gerichtet und an einem anderen Tag bin ich bei einer Ausstellung in Mainz.

Max Slevogt, Lovis Corinth, Max Beckmann oder Hans Purrmann.
 
Ich bin ja noch nicht man mit der Ausstellung in Wiesbaden fertig.   
 
Ich bin total überfordert. Wann soll ich da noch radeln.  
 
 
Über den Kommentar der ARD:

"Das Zirpen einer Grille in einer lauen Sommernacht!"

muß ich immer noch lachen. Das ist so gut, besser gehts nicht. 
 
Da fällt mir noch etwas ein. 
ES gibt wohl kaum Jemand, der über diese dunkle Zeit mehr Bescheid weiß, als ich.
Ich hatte einen Vater, eine Mutter und auch einen Bruder, der zum NS-Jungvolk sollte und gottseidank zu dieser Zeit war mein Bruder Rüdiger (diesen Namen hatte er aus der Nibelungensage, die meine Mutter und vor alles Rüdiger von Bechlaren gerne mochte) in Cleversulzbach. Jedesmal, wenn diese Leute kamen und ihn zum Jungvolk holen wollten, hatte er sich im Weinberg versteckt und dieses Dort hat zusammengehalten. Der Opa hatte dieses Dorf, als Bürgermeister auch gut geführt. 
 
Meine Eltern haben unter diesem Regime gelitten und ich habe mich damit auch befasst und man fragt sich, wie sowas passieren konnte. 
Nun haltet Euch mal an Eurer Nase fest und schaut, wie man etwas durch eine gezielte Propaganda fertig machen kann. 
 
 
Das fängt bei Corona an, ich kann es nicht oft genug schreiben und hört sicherlich noch lange nicht auf.
 
Hätte man der AfD nicht soviele Aufmerksamkeit gegeben, wäre sie sicherlich nicht so weit gekommen. Aber hier geht es ja nicht nur um diese Partei, sondern darum, einen politischen Gegner zu beseitigen. 
Man hat ja Angst um seine Pöstchen.  
 
Kommentare der ARD. 

  

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Doppelmoral:
Wenn man jemand Heldentaten andichtet, wird für ihn ein Denkmal errichtet. Am Ende wird nicht mehr danach gefragt, wie viele Opfer man beklagt.
*Kühn-Görg, Monika*