Glück ist, wenn das Pech die anderen trifft. *Horaz* -

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Mit dem Pedelec nach Heilbronn und nach Hause zurück!

Werbung Verlinkungen, Ortsnamensnennung und Werbung für eine Firma ohne Auftrag und ohne Vergütung.

Mit unseren 
Rädern sind wir auf dem Enztal- und dem Neckartalweg nach Heilbronn gefahren.



Der Weg von hier aus über Bietigheim und Besigheim am Neckar entlang auf dem Neckartalradweg ist relativ einfach zu fahren und man braucht auch nicht mal den Motor zuzuschalten, das Fahrrad rollt sozusagen von selbst. 

Bis Lauffen geht das recht flott und man ist in ca. 
70 Minuten dort. Dort steht gleich am Anfang von Lauffen eine sehr schöne Gartenwirtschaft, in der man einen leckeren vegetarischen Flammkuchen und ein gutes Apfelsaftschorle bekommt. Natürlich auch noch vieles andere mehr.






Der Weg geht dann weiter durch Lauffen und ist genauso leicht und landschaftlich sehr schön. 


Naja, man muß kurz durch das Zementwerk durch, aber das ist nicht so schlimm. 
Der Neckar bietet da schon einen schönen Blick 



Manchmal wundert es mich, dass man solche Schilder braucht. 


Um dieses Gitter am Neckar bei Talheim gab es heiße Diskussionen. Die schöne Landschaft würde verschandelt.




Es würde nicht schön aussehen, der Bürgermeister von Talheim meinte, der Weg ist so schmal 
- was auch richtig ist - dass das Gitter bleiben muß. 

Ob das schön ist, keine Ahnung, aber sicher ist sicher.

Unterwegs sah ich viele schöne Felder und Wiesen. Das Neckartal ist landschaftlich schon sehr schön und auch Bäume. Schade, dass so viele Kastanienbäume von der Miniermotte befallen sind. 




Die Trockenheit kann das nicht sein, denn sonst wäre das Gras nicht so grün. 

Was ich noch gesehen habe, das zeige ich nächste Woche bei Artis Anna. Ich bin gespannt, ob Jemand diese Pflanze kennt bzw. schon mal gesehen hat. 

Dann ging es weiter Richtung Heilbronn. Das erreicht man von Lauffen recht flott in 30 Minuten.
Hier kommt man direkt durch den Wertwiesenpark, der zur Landesgartenschau 1985 auf Acker- und Grabeland angelegt wurde.



Damals waren wir auf der Landesgartenschau und haben uns diesen Park - wie auch an diesem Tag mit den Rädern - angeschaut und uns unter den Bäumen recht wohl gefühlt. Es gibt im Wertwiesenpark einige schöne Gaststätten. Außerdem darf man hier mit dem Rad durchgefahren, zumindst an Werktagen. Wie es an Sonntagen ist, weiß ich nicht. 

Ganz angetan war ich von den Schwarz-Pappeln, die dort in einer großen Vielzahl stehen. 



Dann ging es weiter in die Innenstadt, in der sich auch der Götzenturm befindet. Die Liebesschlösser an der Brücke am Neckar waren schon beeindruckend.




Am Götzen- und Bollwerksturm steht ebenfalls eine Schwarzpappel und ein - so sagte man mir 
Götterbaum???






Vielleicht kennt ihn Jemand an seinen Blütenständen?

Der Götzen- und Bollwerksturm wurde 1392 erbaut und war der südwestliche Eckpfeiler. Der Bollwerksturm befestigte die Nordweststrecke. 1519 saß Götz von Berlichingen, württembergischer Amtsmann in Möckmühl - übrigens eine sehr schöne Stadt im fränkischen Baden-Württemberg - eine Nacht lang als Gefangener des schwäbischen Bundes im Bollwerksturm. Den Namen Bollwerksturm erhielt der eigentliche Götzenturm, als die Schweden und die Franzosen im Dreißigjährigen Krieg den unmittelbaren Bereich um den Turm zu einem starken Bollwerk ausbauten. 
Auf dem Dach des Götzenturms belanciert seit der Gartenschau 1985 ein scherenschnittartiger Scheibenmensch über dem Abgrund.

Der Scheibenmensch wurde von dem Künstler 
Hubertus von der Goltz geschaffen, der in Berlin lebt. 
Der Turm ist zu bestimmten Zeiten geöffnet. 1985 habe ich den Turm schon mal besichtigt. 

Ich habe ja schon öfters geschrieben, dass Heilbronn die Stadt der Bäume ist, die Stadt Heilbronn ist sehr bestrebt, die Bäume zu erhalten und wenn ein Baum gefällt werden muß, wird ein neuer Baum gepflanzt.

Gefreut habe ich mich, dass die Stadt Heilbronn über ein grandioses Radwegenetz verfügt. Überall auf den Straßen hat es separate Radwege. Meine Hochachtung. 

Wenn du mehr über Heilbronn und auch die Bäume dort lesen möchtest, dann schau mal hier:

https://schwabenfrau.blogspot.com/search?q=heilbronn 

Ja, und weils so unserem Seppl einfach zu langweilig wurde und er dann doch noch einen Erfolg brauchte, scheuchte er uns die Weinberge hoch. Er wollte unbedingt einen Weinbergradweg radeln. 

Übrigens, ich habe meinen Großvetter gefragt, ob ich einmal bei der Weinlese zusehen darf. Er hat in Grantschen bei Weinsberg einige Weinberge, schwäbisch Wengert.  
Vielleicht schaffe ich es da ein paar Fotos zu zeigen. 



Schön wars ja und die Steigungen waren auch zu bewältigen, der Motor machts möglich. :-))


 
Dann gabs noch eine Umleitung, die uns direkt in den Wald führte aber auch wieder heraus und der Ausblick auf die Landschaft und die Burg Stettenfels war schon sehr schön.
Ein bisschen diesig war es, aber da soll ja das Wetter auch schön werden. 




Die Burg Stettenfels besichtigen wir ein anderes Mal. Hier findet auch immer ein schöner Weihnachtsmarkt mit viel Kunsthandwerk und selbstgemachten Dingen statt. Aber zu voll und zu viele Autos. Man findet ganz schlecht einen Parkplatz.
Wer mich kennt, weiß, dass ich doch soooo gerne zu solchen Veranstaltungen gehe. 

Dann befanden wir uns wieder auf dem Schozach- bzw. Bottwartalradweg und sind bis Beilstein hinauf geradelt. Dort kommt man direkt am Hengstenberg-Anbauland vorbei. 
Ich war erstaunt, weil ich dachte, dass diese Firma auf den Fildern ihr Kraut anbaut. 





Eine schöne Tour nach Heilbronn hin und zurück mit gut machbaren 

87,29 Kilometer
629 Höhenmeter
5 Stunden 
Luftfeuchtigkeit 78 %
26 Grad



Der Beitrag geht dann am Donnerstag zum Naturdonnerstag und zur Zitronenfalterin wegen 
Licht und Schatten, das/der ja auch auf den Bildern teilweise zu sehen ist. Aber auch, weil es zum Götzenturm passt.

Denn das Zitat stammt aus Goethes Götz von Berlichingen und da lässt er den Götz im 1. Akt in der Burg in Jagsthausen sagen:

"Wo Licht ist, ist starker Schatten"

Im Original wird es einem auch viel klarer, worum es geht. Gegensätze bedingen einander, das ist in der Natur so aber auch zwischen Menschen. 

Warst du schon mal in Jagsthausen und hast dort den Götz von Berlichingen gesehen? Ich ja und ich fand das richtig toll, denn es ist ein Freilichttheater und wir hatten das Glück, dass es regnete. Was aber dann auch aufhörte. 

Damals hat die junge Katharina Jacob die Elisabeth gespielt.

Die Mutter von Katharina Jacob, Ellen Schwiers war lange Jahre Intendantin der Burgfestspiele Jagsthausen. Sie ist kürzlich verstorben. 


Kommentare

  1. Guten Morgen, liebe Eva,
    da habt ihr wieder eine tolle Tour gemacht! Danke für die schönen Bilder ind Infos dazu!
    87k m, ganz schön, aber mit dem Pedelec kommt man halt auch gut voran ;O)
    Ich wünsche Dir einen wunderschönen und freundlichen Wochenteiler!
    ♥️ Allerliebste Grüße, Claudia ♥️

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    1. Genau, deshalb schalte ich auf solchen Strecken gar nicht zu, sondern fahre mit
      dem Pedelec ganz normal ohne Motor. Ist ein richtig gutes Training.
      Lieben Gruß Eva

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  2. Liebe Eva,
    die Tour war aber wirklich sehr schön und abwechslungsreich, das Wetter stimmte und ihr habt eine Menge gesehen. Zur Zeit haben wir hier noch sehr schönes Herbstwetter, man kann wieder mehr raus. Ich denke dein Vetter wird nichts dagegen haben wenn du bei der Lese zuschauen möchtets, lieber wäre ihm sicher, wenn du mithelfen würdest, das ist sehr lustig so eine Weinlese, glaub mirs, ich habe es jahrelang mitgemacht. Soll ich dir was sagen? Das Schönste war immer das gemeinsame "Vespern" im Feld.
    Liebe Grüße
    Edith

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    1. Neee Edith, das wird er nicht wollen, dass ich da mitarbeite. Denn er hat so einen Traktor mit dem fährt er im Weinberg auf und ab und erntet die Trauben. Das ist heute ganz anders wie früher. Heute bestimmt auch der Kellermeister der Weingärtnergenossenschaft, wann der
      jeweilige Wengerter (Weingärtner) dran ist.
      Gerade darüber wollte ich berichten. Heute sind die meisten Weingärtner ja einer Weingärtnergenossenschaft angeschlossen. Zumindest die, die viele und große Weinberge haben.
      Ich stelle mir das ganz interessant vor. Deshalb gabs ja auch vor Jahren die Rebflurbereinigung, dass man auch mit einem Traktor durch die Weinberge kann, das war früher nicht der Fall.
      Ich habe mit der Oma Trauben gelesen, ich weiß, was es heisst. Aber du hast recht,
      das Vesper war immer das schönste, das es beim 12 Uhr läuten gab.
      Lieben Gruß Eva

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  3. Hallo Eva,
    gerne bin ich mit dir auf die Rad-Tour gegangen...eine ordentliche Strecke habt ihr da zurückgelegt und vieles gesehen.
    Auf die dunklen Trauben und unsere Tage an der Mosel freue ich mich schon.
    Lieben Gruß, Marita

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  4. Liebe Eva,
    tolle Tour und herrliche Impressionen:
    Wer hatte bloß die Idee, Bänke blau anzumalen? Mitten in der Natur? An dem strahlend schönen Tag hat das Blau natürlich perfekt zum Himmel gepasst!
    In den Weinbergen kann man jetzt Träubchen naschen, gell. Ich liebe das, laufen und nebenher naschen.Hhhmmm, lecker!
    Hab einen wunderschönen Mittwoch-Feierabend,
    liebe Grüße
    moni

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  5. Hallo,
    ein toller Bericht von Heilbronn und die Kilometer, das ist schon toll.
    Aber man muß auch treten und sie haben ja auch einen tollen Schnitt mit 17 km/h.
    Das schaffen viele junge nicht mal.
    Wann kann man bei Ihnen einmal mitradeln. Ich wohne in Großingersheim und
    würde mich gerne mal an eine Tour anschließen.
    Freundliche Grüße
    Klaus Herwig

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  6. Hallo Herr Herwig,
    sie haben keine Mail angegeben, dass man Sie kontaktieren kann. Bei Bedarf mailen Sie mir doch bitte.
    In der Regel fahren wir mittwochs und meinst tatsächlich mit einem Schnitt von 22 bis 25 km/h.
    Der sich ja bei Steigungen dann verringert. Die nächste Tour wäre gelegentlich, das Datum mag ich hier nicht schreiben, das ginge dann per Mail.
    Hier fahren wir allerding auch ca. 80 Kilometer und haben dann aber auch Höhenmeter von
    600 bis 700. Hier sind die Steigungen dann gewaltig. Gerne nehmen wir immer Gäste mit und freuen uns, wenn die Touren gefallen, die unser Seppl auswählt.
    Mit lieben Grüße
    Eva

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  7. Das muss wirklich eine herrliche Tour gewesen sein !
    Die Fotos sind beeindruckend schön.
    Das Foto von den Trauben gefällt mir besonders gut.
    Da möchte man am liebsten gleich eine davon naschen :-)
    Überhaupt, die ganze Gegend gefällt mir dort.
    Und toll, wenn man die Gelegenheit hat, solche Wanderungen per Rad zu machen !
    Wenn dann das Wetter auch noch mitspielt gibt es sicherlich nichts Schöneres.
    Liebe Eva, danke dir ganz ♥liche, dass du wieder zum "Natur-Donnerstag " verlinkt hast.
    Liebe Grüße
    Jutta

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  8. Wunderschöne Anblicke liebe Eva! Du bist sehr fit mit deinem Fahrrad! Wünsche dir einen chönen Tag.

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  9. Liebe Eva,
    ich schließe mich der allgemeinen Meinung an und bin auch ganz begeistert von Deiner Tour und den Bildern.
    Hier gibt es in der Nähe auch einen Götterbaum (allerdings war ich mehr im Winter/zeitigen Frühling dort) daher kann ich nichts genaues dazu sagen, denn der war noch kahl. Ich weiß nur, das er in dem Ort nicht beliebt ist, weil er hier nicht hingehört oder so (ich habe das Ganze nur so am Rand mitbekommen).
    Ach Du bei der Weinernte so wie früher mit bloßen Füßen im Bottich, na den Wein würde ich wohl gerne mal kosten ;-) Das Bild habe ich jetzt wohl den ganzen Tag vor Augen, auch wenn Du geschrieben hast nur zum Schauen kommst Du dort vorbei!
    Liebe Grüße
    Kirsi

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  10. Wieder eine ganz tolle Tour. Da machen die Bilder wirklich Lust mitzufahren und wie ich oben lesen konnte wohl nicht nur bei mir :))
    Von der Erscheinungsform dachte ich bei deinem Baum zuerst an die Amerikanische Gleditschie, die hast du ja auch schon mal vorgestellt und sie steht vor unserer Haustüre (leider). Aber als ich das Bild der Fruchtstände sah, war klar,Götterbaum. Schön, dass es noch welche gibt, denn man versucht sie bereits auszurotten, wegen Neophyt und Invasion usw.
    Die Bilder mit den Wolken sind grandios, was für ein Himmel!

    Herzliche Grüße
    Arti

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  11. das war wieder eine sehr schöne Tour
    so durch die Natur ist doch immer wieder schön
    tja das Geländer.. Sicherheit geht vor aber es hätte vielleicht auch eine Leitplanke getan (aber die sind auch nicht schön )

    liebe grüße
    Rosi

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  12. Wow die Himmelsbilder mit den weissen Wolken sind ein Traum (da kommt mir gerade Nana Mouscuri in den Sinn). Ich bin auch wieder fleissig mit dem Rad unterwegs, aber mit einer Gruppe fahre ich nicht gerne mit, wir sind ja hier am Bodensee recht geschädigt mit den viel zu vielen Radlern.
    L G Pia

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  13. Liebe Eva, die Stadt Heilbronn ist mir gut in Erinnerung... daher freue ich mich besonders hier wieder eine Bilder zu sehen, um in Erinnerungen schwelgen zu können. Eine stolze Leistung hast Du wieder absolviert. Hut ab!

    Sonnige Grüße von Heidrun

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  14. Hallo Eva, also fast 90 km sind schon eine sehr respektable Leistung, alle Achtung. Und dann noch so schöne Fotos mitgebracht. Den Götterbaum hätte ich auf dem ersten Foto noch für eine Eberesche gehalten. Aber die Samen/Früchte sind dann schon anders.
    Liebe Grüße - Elke

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  15. Deine Fahrradwanderungen sind immer wieder sehenswert und voller interessanter Details. Da hast Du auch schöne lichtvolle Stimmungen mitgebracht. Die Spiegelungen auf dem Wasser mag ich besonders.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  16. Liebe Eva,
    eine ganz tolle Radtour habt ihr da gemacht. Ich bin ganz begeistert von deinen schönen Fotos. So viel habt ihr gesehen. Einen Götterbaum habe ich noch nicht gesehen, aber Schwarzpappeln wachsen hier sehr viele. Sehr schönes Wetter hattet ihr. Der blaue Himmel mit den weißen Wölkchen sieht wunderschön aus.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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  17. Liebe Eva,
    das ist echt eine ganz ordentliche Tour und sooo viel schönes habt ihr am Wegrand beobachten dürfen.
    Klasse gemacht
    meint Ayka

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  18. Hallo,
    eine stattliche Tour und viele tolle Eindrücke. Wir waren schon zweimal in heilbronn zur BUGA und sind mit dem ZUg entlang dem Neckar gefahren. Eine schöne Strecke, und nun habe ich auch die Fortsetzung gesehen - dankeschön.
    Liebe Grüße Kalle

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