Die Ehe ist der Versuch, zu zweit mit den Problemen fertig zu werden, die man alleine nie gehabt hätte. **Woody Allen*

Von Uhingen auf der Straße der Staufer und über Rechberghausen wieder zurück nach Uhingen

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Ich muß jetzt unbedingt meine Touren alle noch bringen, denn sie sind sehr interessant, zumindest für mich und meine Radler, denn es ist schon toll, wo wir überall sind.
Heute führte uns eine Tour recht weit und wir hatten so schöne Fotomotive. Die sind so schön, dass ich die Tour von heute wohl vorziehen werde. Schaun mer mal.

Eine Tour führte uns am 8. Oktober 2021 von Uhingen (hier parkten wir auf einem Parkplatz an der Fils) auf die Straße der Staufer. 

In Uhingen schauten wir nochmal eine Fischtreppe an, die es den Fischen ermöglicht, über ein Wehr zu schwimmen.


Die einzelnen Orte kann man ja auch auf der unten ersichtlichen Karte sehen.
In Süßen schauten wir geschwinde den Ortschronikbrunnen von Emil-Jo Homolka an. Es sind versichiedene Zünfte in der Brunnensäule zu sehen. Am meisten hat mir das Mädchen gefallen, das den Jungen nass spritzt. 

 


 

Unsere Tour ging weiter in Richtung Nenningen und dort habe ich etwas gesehen, das noch nicht gewußt habe.
In dieser kleinen Kapelle ist eine Kostbarkeit ausgestellt, die Nenninger Pieta

Man vermutet so etwas gar nicht in dieser Gegend, ich war schon sehr ergriffen und angetan.






Die Kapelle steht an einer vielbefahrenen Straße und ich hatte Mühe, ein Bild von dieser Kapelle zu machen.

Dann ging es weiter zum Hochwasserrückhaltebecken Christenthal immer schön den Berg hinauf und das Wetter machte uns Sorgen, es zogen richtig dunkle Wolken auf und wir dachten, hoffentlich hält das auch. 





 Dann ging es weiter zur Reiterleskapelle von 1714 bei Waldstetten. Die Kapelle ist dem Heiligen Leonhard geweiht und der steht im inneren der Kapelle, die sehr bescheiden ausgestattet ist, hinter Gittern. Ich habe alles versucht, den Leonhard ohne Gitter hinzubekommen und immer hatte er einen Schatten, dann habe ich es gelassen. Näheres kann man auch hier lesen. 









 

Von da oben hat man einen Blick, der atemberaubend ist, überhaupt haben wir Aussichten gehabt, das ist gewaltig.

Vor uns lagen nun die drei Kaiserberge, von den ich schon berichtet habe. Da auf dem Stuifen nichts zu sehen ist, außer Wald und Bäumen und wir dringend einen Unterschlupf suchten, umrundeten wir den Stuifen nur und dann fing es an zu schütten und wir fanden diesen Schopftintling, der wäre aber zu klein gewesen um darunter Platz zu finden. 

 


Ein Baum bot uns Schutz und so warteten wir unter einem Baum.
Dann entschlossen wir uns aber doch, loszufahren, es goß weiterhin.
Es hörte langsam auf zu regnen und die Sonne kam durch. Wir haben aber auch immer die richtige Ausrüstung dabei.  Im Sunndichshäs - wie ich das manchmal in Blogs sehe - gehts nicht, oder man fährt eben nur fürs Foto geschwinde um die Ecke. Ich glaube auch nicht alles.

Verhangen sahen wir den Hohenstaufen und den Rechberg, da wollten wir rauf.
Der Rechberg liegt südlich von Schwäbisch Gmünd und ist ein 707,9 m u.NN hoher Zeugenberg am Nordrand der Schwäbischen Alb. Zusammen mit Stuifen und dem westlich gelegenen Hohenstaufen bildet er die Silhoutte der drei Kaiserberge. 


Auf dem Rechberg angekommen bot sich uns auch wieder eine tolle Aussicht.
Ich mag das. 


Die Wallfahrtskirche St. Maria wurde 1686 erbaut und befindet sich auf der Bergkuppe des Rechbergs. Hier oben befindet sich auch eine Gaststätte und noch andere Dinge, ein Kriegerdenkmal und eine Totenglocke. 











 

Näheres über diese Kirche kannst du hier finden. 

Bis zum Ende des 12. Jahrhunderts, hier wurde die Burg Hohenrechberg zum ersten mal erwähnt, bildete zur Stauferzeit einen wichtigen Teil des Befestigungsringes, der sich um die Burg Hohenstaufen zog.
Interessant finde ich, dass diese Burg nach dem Vorbild des salomonischen Tempels in Jerusalem in der Buckelquader Bauweise erbaut wurde. Der weltliche wie auch der geistliche Herrschaftsanspruch sollte hier dokumentiert werden. Die Burg Hohenrechberg trotze allen Kriegen, brannte dann im Jahr 1865 durch einen Blitzschlag nieder. 
















Nachdem das Wetter sich wieder gebessert hatte und die Sonne gescheint hat und wir inzwischen was in der Gaststätte schnabuliert hatten, haben wir uns entschlossen auch noch den Hohenstaufen zu erradeln. Hier kann man sehen, wie es geregnet hat.


Ich war nun das 3. Mal hier oben, vor Jahren und am Pfingsmontag 2021, darüber habe ich hier berichtet und hier gibt es auf Informationen. 

https://schwabenfrau.blogspot.com/2021/05/am-pfingstmontag-im-stauferland.html 



 

Aber ein paar Bilder (hier mit Handy)  habe ich dennoch gemacht. Die Dame hat direkt auf uns gewartet. Sie sitzt schon einige Zeit hier auf der Bank und trotzt Wind und Wetter. 

Hinunter ging es dann wieder in Richtung Wäschebeuren und auch ein Stück auf dem Weg, den ich am Pfingsmontag genommen habe. 

Einen kurzen Abstecher gab es dann noch in Rechberghausen auf der ehemaligen Bahntrasse des "Klepperle".








Dann ging es wieder nach Uhingen zurück. 

Ein Tour, die schon einiges geboten hat, ich bin so froh, dass ich hier überall mit dem Rädle hinfahren kann.

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Zusammenfassung
Tour am 8. Oktober 2021
65 Kilometer
1.767 Höhenmeter
885 Climb
882 Downhill
Wetter 15 Grad
Fahrzeit: 3,5 Stunden
Graveltour mit viel groben Schotter und losem Untergrund



Sodele, das war viel, aber so sind eben unsere Touren, wir fahren ja auch nicht nur mal so um die Ecke.:-)

Morgen bin ich unterwegs und am Dienstag stelle ich Metternich vor. 
Der sieht richtig schick aus in seinem schwarzen Anzug.



Kommentare

  1. Antworten
    1. Eine sehr schöne Tour in meiner Heimat Die Reiterleskapelle gehört zu meinen absoluten Lieblingsplätzen, zwischen Rechberg und Staufen haben wir gewohnt. Warst du denn in Hohenstaufen auch in den Kirchen? In der Evangelischen Kirche (von unten gesehen links; nicht die sog. Barbarossakirche) findet sich ein hochinteressantes Wandgemälde von Walter Kohler; Mitglied der Stuttgarter Sezession. Gemalt 1940 - Das Jüngste Gericht!
      Und wer von der Reiterleskapelle nach Westen geht oder fährt findet im Spätsommer oder Herbst am westlichen Rand des Heldenberges eine wunderbare Wacholderheide mit Enzian. Vielleicht nächstes Jahr?
      Unter Literatur Punkt 12 findest du Hinweise zu Kirche und Gemälde.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Kohler_(Maler)
      Herzliche Grüße
      Ingrid

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    2. Danke Ingrid und ich habe an dich gedacht, als ich hier oben war.
      Ich habe von dem Bild gehört, aber alles kann man nicht ansehen, denke aber, dass ich mal mit dem Auto hinfahren könnte und mir das dann in aller Ruhe und vor allem
      alleine :-)) anschauen werde.
      In diesem Zusammenhang kann ich dir die Gaisburger Kirche in Stuttgart empfehlen,
      die auch so eine Kostbarkeit hat.
      Hier habe ich darüber berichtet, das lohnt sich wirklich.
      Liebe Grüße Eva, die heute und morgen hier die Handwerken hat. Grrr
      https://schwabenfrau.blogspot.com/2019/06/kate-schaller-herlin-und-die-gaisburger.html

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  2. Was Du so alles erlebst liebe Eva,
    das ist schon beeindruckend.
    Solch eine Fischtreppe haben wir hier an der Mosel auch, damit die Fische über die Staustufen kommen.
    Und toll finde ich auch den Rahmen mit Blick in die Gegend, das ist ein schönes Fotomotiv.
    Genau wie die Wallfahrtskirche, die ist beeindruckend.
    Ja, nass wird man auf solch langen Touren schon, wie gut, dass Du immer alles dabei hast.
    Dir einen guten Start in die Woche, lieben Gruß
    Nicole

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  3. Kirchen, Kapellen, Spuren von vergangenen Zeiten und ganz viel dramatisches Wetter - das muss eine enom tiefgründige Tour gewesen sein.
    Herzliche Montagsgrüsse von Ayka und Erika

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