Das Gefängnis von Dörzbach im Freilandmuseum von Wackershofen
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Das Königreich Württemberg verordnete in den 1820er- und 1830er Jahren die Einrichtung von "Stationsgefängissen" im ganzen Land.
Im Dörzbacher Ortsgefängis "Düren" genannt, gibt es zwei Zellen: im "Bürgerlichen Gefängnis" wurden kürzere Strafen verbüßt, etwa für Trunkenheit oder kleine Diebstähle. Das ausbruchsichere "Kriminal-Gefängis wurde hauptsächlich für Übernachtungen bei Häftlingstransporten verwendet.
In den harten Eichenholzwänden der Zellen haben sich viele Gefangene mit Inschriften verewigt, auch der unkrainische Zwangsarbeiter Mikola Kostyk, der 1943 im Alter von 16 Jahren für längere Zeit immer nach der täglichen Arbeit nachts hier eingesperrt war und später auch Opfer des NS-Verfolgungssystems wurde.
Quelle: Infotafel Wackershofen Gefängnis
Ähnliche Baracken standen auch in den 50er Jahren lange in der Nähe von Heilbronn.
Hier waren Vertriebene und Flüchtlinge untergebracht.
Meine Schwester hat mir erzählt, dass sie auch zwei Zwangsarbeiterinnen während des Krieges auf dem Hof der Oma hatten, Natascha und Ruth, sie waren gerne auf dem Bauernhof und meine Geschwister haben immer von den Beiden erzählt. Nur, wurden sie nach dem Krieg von den Russen nach Sibirien verschleppt.
Gehört haben wir nie wieder etwas von ihnen, wir nehmen an, dass sie in einem GULAG gestorben sind.





















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