Kapelleninsel, Eichhörnchen, Schlösschen und mein 2. Wohnsitz
Werbung
Ich bin gerade nach Hause gekommen, weil ich schon um 7.00 Uhr auf Tour war und meine Morgentour gelaufen bin, schließlich muß ich ja meine 10.000 Schritte hinter mich bringen. Fotos habe ich keine gemacht, es ist nicht schön draußen, aber die Luft gut und auch gut für den Teint.
Normalerweise zeichne ich meine Touren auf, dieses Mal habe ich es vergessen.
Ist halt so.
--------------------------------------------
Eine spontane Nachmittagstour führte mich samt Rad zum Schloß Monrepos und zu den Eichhörnchen.
Sie sind immer wieder dankbar, wenn sie mal etwas zum Futtern bekommen.
Leider ist der Platz, an dem man sie immer wieder sehen konnte nun gesperrt und die Bäume wurden teilweise gefällt, da krank und es wird aufgeforstet, so, dass man den Platz nicht mehr betreten kann.
Schade, aber was sein muß, muß eben sein. Dennoch kann man die Hörnchen sehen, denn man kann sie locken und inzwischen weiß ich auch, wie gut sie hören, dass man Nüsse in der Tasche hat und sie sind so zutraulich, wie im Hydepark in London, wo mein Sohn und ich vor Jahren mal waren.
Da futtern die Hörnchen einem aus der Hand, das machen die Hörnchen hier auch, allerdings kann ich nicht eine Handfütterung betreiben und gleichzeitig fotografieren, glücklich ist der, der das kann.
Auch dieser Sonntag war verhangen und die Wolken wurden hin und her geschoben, zudem ging ein kräftiger Wind, den hatte ich neulich auf einer Tour - die ich noch zeigen werde, auch, da hat es mich am Neckar fast vom Rad geworfen. Ist schon ein komisches Gefühl.
Über das Schloß Monrepos muß ich nicht viel schreiben, da habe ich schon soviel geschrieben. es ist ja nicht weit entfernt und man kann gut dahin laufen. Es sind etwa 4 Kilometer hin und dann 4 wieder zurück, also nicht die Welt. Schön ist es zu jeder Jahreszeit dort, aber teilweise auch sehr gut besucht.
Ich habe dieses Schloß schon innen mit Dr. Mann, einem Kunsthistoriker besucht, wer Lust hat, kann
HIER schauen und auch sehr vieles zur Geschichte erfahren.
Demnächst gibt es hier wieder verschiedene Veranstaltungen, ich glaube auch die Ausstellung Winterzauber ist dabei. ABER, ich gehe morgen auf einen Weihnachtsmarkt im bayrischen, da graut mir jetzt schon davor, mal sehen, wie das wird und was ich erleben werde.
Die Radgruppe hat das organisiert und ich wurde gewissermaßen dazu gezwungen. Mein Freund und ich haben dazu auch keine Lust, aber solche gemeinschaftlichen Veranstaltungen muß man eben mitmachen.
Wir spenden immer bei den Touren etwas Geld, so kommen diese Reisen dann zusammen.
Am See war es so schmutzig und schmierig, dass ich vom Rad gestiegen bin und ein Stück gelaufen, hätte ich sowieso gemacht, denn ich wollte ja auch ein wenig die Stimmung einfangen.
Eichhörnchenbilder habe ich ja schon gezeigt, aber dennoch zeige ich noch ein paar.
Die Hörnchen sind ja so goldig, aber sie haben auch scharfe Krallen und sie sind sich gegenseitig auch oft nicht hold. Futterneid.
Was ist denn hier, ohhh, ein Hörnchen
Dann gehts noch ein Stück weiter und man kommt zum Kirchle auf der Kapelleninsel.
Wer HIER Interesse hat, kann schauen, was es mit dem Kirchle auf sich hat.
Das Wetter besserte sich etwas un dich entschloß mich in Richtung Favoritepark zu fahren und mir nochmals meinen 2. Wohnsitz anzuschauen.
Das Favoriteschlösschen, ich habe es auch schon mal als 12tel Blick vorgestellt, weil es immer wieder ebenfalls schön ist. Auch hier kann man zu Fuß hinlaufen, dann sind es von mir aus ca. 6 Kilometer ein Weg, also durchaus zu schaffen.
Der Favoritepark liegt zwischen den Stadteilen Eglosheim, Hoheneck und Geisnang. Das Waldgebiet wird seit dem Mittelalter "Mönchsholz" genannt, wahrscheinlich, weil es ursprünglich zum Kloster Bebenhausen gehörte.
Im
Jahr 1707 ließ der württembergische Herzog Eberhard Ludwig das
"Mönchsholz" einzäunen und verbot die bis dahin übliche Nutzung des
Waldes als Viehweide.
Der jagdbegeisterte Herzog richtete hier eine Fasanerie ein und ließ ab 1717 das Jagd- und Lustschlösschen "Favorite" erbauen, für das er eigens ein ca. 3,6 Hektar großes, achteckiges Plateau planieren ließ.
König Friedrich von Württemberg ließ den Favoritepark ab 1798 zu einem englischen Landschaftspark umgestalten und legte so den Grundstein für das heutige Parkbild. Aber schon im 18. Jahrhundert mussten Teile des Parks wegen drückender Schulden verkauft werden, z.B das Gelände der heutigen Pädagogischen Hochschule und der Favoritegärten im Süden.
König Wilhelm I. schränkte ebenfalls aus wirtschaftlichen Zwängen die Wildhaltung sehr stark ein. Vorübergehend wurde der Favoritepark sogar zur Viehzucht genutzt. Immer wieder kam es zu Flächenänderungen z.B. durch den Bau der Bahnschienen (1881) und die Verbreiterung von Straßen (1968). Nach dem Ende der Monarchie wurde der Park 1919 vom königlichen Hofjagdamt der Landesforstverwaltung übertragen. Seit der Gründung der Anstalt öffentlichen Rechts ForstBW im Jahr 2020 wird der Park vom Forstbezirk Unterland betreut.
Favoritepark auf einen Blick
Eigentümer:
Land Baden Württemberg, Forst BW AöR
Naturraum:
Neckarland, Nördliches Newckarbecken
Höhenlage:
260 - 280 m über N.N.
Klima:
Weinbauklima 10 Grad Jahresdurchschnittstemperatur, 700 mm Jahresniederschlag
Natürliche Vegetation:
Eichenreicher Laubmischwald aus Buch und sonstigen Laubhölzern
Aktuelle Waldform:
Eichenwald aus 250jährigen Stieleichen und sonstigen Laubhölzern im Randbereich
Naturschutzgebiet:
Seit 1937 auf der gesamten Fläche zudem FFH-Gebiet.
Wildbestand:
Muffelwild (Ovis gmelini musimon)
ehemals nur auf Korsika und Sardinien beheimatetes Wildschaf
Damwild (Dama dama)
Axiswild (Axis axis)
eine indische Hirschart, die 1811 eingestzt wurde - auffällig durch die gefleckte Fellzeichnung, sehr scheu.
Daneben Füchse, Dachse, Marder und viele andere kleinere Säugetierarten und Vögel.
Quelle:
Forst Baden-Württemberg AöR
Danke für die Informationen.
Grrr, das Wetter verschlechterte sich und es tröpfelte ein wenig. Eigentlich wollte ich über Remseck nach Stuttgart radeln, aber bei den schwarzen Wolken?
Bin dann eben in Richtung Hoheneck abgebogen und haben noch meine Familienangehörigen besucht, die Chinesischen Höckergänse, die mich ja auch kennen, denn sie sind wirklich sehr nett und kaum angriffslustig.
Gehöre ja auch mit dazu.
:-)))
Doch, ich bin schon eine große Gans, denn, wenn mich Jemand um etwas bittet, da sage ich meist nicht "nein".
So eine meiner Nachbarinen, aber da ist jetzt auch Schluß.
Sie passt mich immer ab, wenn ich einkaufen gehen und drückt mir ihren Einkaufszettel in die Hand.
Es gibt Menschen, die wenn man ihnen den kleinen Finger gibt, die ganze Hand nehmen.
Mein Vater sagte immer: "Mache nichts und erwarte nichts, vor allem mußt du dann auch nicht dankeschön sagen!" Da ist was dran.
Ich bin bei der Nachbarschafthilfe genügend ausgenützt worden, wenn ich sehe, was ich teilweise geputzt und gebügelt habe und meine Nachfolgerin macht gar nichts dergleichen. Ich bin schon eine große Gans.
So und dann kams wieder ganz dicke, die Gänse wurde alle nassssss und wir flüchteten unter einen Baum.
Die Gänse gingen auf ihre Insel, dort haben sie eine kleine Unterkunft und ich? Mich habe sie leider nicht mit eingeladen. So habe ich mich an der dortigen Gartenwirtschaft untergestellt und habe etwas gewartet, bis der Regen sich etwas beruhig hat.
Die Chinesische Höckergans habe ich HIER mal vorgestellt.
Damit ich wenigstens ein paar Kilometer hatte, bin ich noch ein wenig zurück und über das Naturschutzgebiet Zugwiesen gefahren und dann zurück nach Hause.
Unterwegs habe ich noch soviel weißen Senf gesehen und mir sagte Jemand, wie schon doch hier der Raps blüht.
Ich weiß nicht warum, aber die Leute meinen immer noch, dass das Raps ist.
Nee, es ist mir zu blöd, darauf zu antworten.
Sollen doch glauben, was sie wollen.
Ich habe nun noch zwei große Touren auf Halde, und dann waren es dieses Jahr eben nur 6.500 Kilometer, da bin ich auch zufrieden, nur wäre es schön, wenn es im Dezember noch ein paar schöne Radeltage geben würde.
Die Touren, die ich noch vorhabe, sind eben alles große Touren von über 100 Kilometer und entsprechend Höhenmeter (Anfahrt halt immer mit dem Zug und von Nürnberg aus möchte ich mir auch einiges erradeln) und das ist im Moment auch wegen der frühen Dunkelheit nicht möglich. Aber so kurze Touren schon.
Ich hoffe, dass das nächste Jahr einige schöne Radeltage bietet.
Aber eigentlich habe ich hier im Moment genug zu tun, langweilig ist es mir nicht.
Nächstes Jahr gehts dann mit vielen Touren weiter und auch im Urlaub in Murnau werde ich mir sehr viel erradeln und auch hoffentlich die Isar-Quelle.
Falls ich bis dahin dahin 74 Jahre (also im 75, Lebensjahr) alt, nicht getötet worden bin.
Ich beziehe schließlich Rente und falle der Gemeinschaft zur Last, dafür habe ich aber auch 46 Jahre gearbeitet (Weiterbildung usw), gut verdient, Steuern bezahlt und 46 Jahre gearbeitet und wer alles so verfolgt, der kann erahnen, dass es nicht mehr lange dauert, bis wir einen Krieg haben, welcher Art auch immer das ist.
Der Freund kommt ja nachher und bringt mir jede Menge Wäsche mit.
Auf fröhliches Schaffen. Ich konnte nicht "NEIN" sagen.
Er bleibt dann bis morgen hier und wir fahren dann mit den Radlern im Bus ins bayerische.
Ich habe aber auch noch jede Menge Bruchsal, Wackershofen und auch Mannheim zu zeigen. Also langweilig wirds nicht. Aber es kommt auch noch viele musikalische Dinge.
Eigentlich gings mir aber hier nur darum ein paar Bilder vom Schloß Monrepos und der Gegend dort zu bekommen. Nun warte ich mal wieder auf Schnee und Nebel, um dort mal wieder einen Schneespaziergang machen zu können.
Gestern gab es etwas Schneeregen und ein gruseliges Wetter und es war frisch. Gut, ich habe die Zeit genützt um Plätzchen zu backen.
Ich wollte ja gar keine backen, aber das erspart mir dann einen Kuchen, wenn ich mit meinen Lieben zum Essen gehe.
Da freue ich mich heute schon drauf, das ist wirklich ein tolles Restaurant.
Aber ich glaube, ich backe doch einen Kuchen.
Zusammenstellung,
Tour am 5. November 2023
50 Kilometer
725 Höhenmeter
363 Climb
363 Downhill
Gesamtkalorien 771 KCAL
Fahrzeit, 1,5 Stunden
Wetter 11 Grad regnerisch
Luftfeuchtigkeit 73 %
Am Dienstag zeige ich eine Karte, die ich mit dem Enkel gebastelt habe und einen Engel. Das ging ganz flott, er ist aber auch ein ganz pfiffiges Kerlchen, der wird seinen Weg machen, da bin ich mir sicher.
Aber die Mama und der Papa beschäftigen und fördern das Kind, trotz Arbeit usw. richtig gut.
Ich wundere mich oft, wie meine Schwiegertochter das alles so schafft.Ihren Haushalt, Arbeit und das alles. Aber mein Sohn hilft auch kräftig mit.
Über zuviel Arbeit haben sich beide noch nie beschwert.
Fotos vom Enkel darf ich nicht zeigen, das muß auch nicht sein.
Wenn ich bedenke, was teilweise mit solchen Bildern passiert, das sage ich "NEIN".
Noch eine Kantate von Johann Sebastian Bach
"Wachet auf ruft uns die Stimme",
passt doch!
Ich verlinke meinen Beitrag zu Niemand, das gibt es bei mir nicht mehr.
;-))))))
Vielen Dank für die vielen Klicks, ich bin immer ganz begeistert und auch über alles, was so wieder zum Vorschein kommt.
DANKE!



































Kommentare:
AntwortenLöschensehr schöne Bilder..
AntwortenLöschendie herbstlichen Bäume und Alleen gefallen mir sehr gut
und Eichhörnchen allemal
sogar ein Kleiber bedient sich an den Nüssen ;)
ja.. dsa Wetter ist usselig..
besonders heute mit ersten Schneeflocken
liebe Grüße
Rosi