Opportunisten sind Spezialisten im Umgang mit wechselnden Windrichtungen. *Thom Renzie*

Opportunist = Ein Jenachdemer. *Wilhelm Busch*

Opportunisten sind Leute, die schon heute die Windrichtung von übermorgen kennen. *Sir Alec Guinness*
Halbdackel ist im Schwäbischen komischerweise die Steigerung von Dackel. *Rolf-Bernhard Essig*
Wenn jemand ein Dackel ist, dann ist der nicht besonders geschickt und eher ein bisschen dümmlich. Aber ein Halbdackel ist ein echter Blödmann! *Rolf-Bernhard Essig*
Wenn ich meinen Purzelbaum machen kann, was ficht die Politik mich an. *Eduard Mörike*

Blumen am Donnerstag "bunt gemischt" und "zwischen den Jahren"

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Die Blumen in der indischen Vase sind heute "bunt gemischt". 

Wunderschöne rosafarbene Lilien, passend dazu die Chrysanthemen, Leucadendron  und zum Abschluß noch eine Amaryllis, die ich aus der "Sterbeecke" beim Discounter gerettet habe und Grünzeugs, wobei ich  künftig kein Grünzeug bei Sträußen mehr verwenden möchte, es gibt anders. Abwarten.

Amaryllis ist für mich eine Weihnachtsblume und ich werde auch keine mehr in meine Vase stecken. Ich habe zwar noch eine Zwiebel, die sich so langsam entwickelt. Das wars aber auch und ich bin froh, dass das alles jetzt auch vorbei ist.
So schön der Ritterstern ist, aber nach Weihnachten ist das jetzt vorbei.


 
Entweihnachtet habe ich schon gestern, ich kanns nicht mehr sehen und jetzt kommt frischer Wind in die Stube und es steht auch nicht mehr soviel herum.

Wenn ich so hohe Sträuße habe, dann kommt mir immer der Kronleuchter, der über dem Tisch hängt in die Quere. Das ist halt auf den Fotos nicht so dolle. Aber sonst stört er nicht. Im Gegenteil ich mag meinen Kronleuchter sehr. 

Weihnachten ist vorbei und ich habs ja schon geschrieben, es war richtig schön. Auch am 2. Weihnachsfeiertag bei meiner Schwester, die hat schon auch sehr viel gekocht und gebacken. Wenn ich mit 88 Jahren so fit bin, dann kann ich froh sein.

Gottseidank habe ich nicht zugenommen, war gestern morgen schon auf der Waage, die mir sagte: "dass ich nicht zugenommen habe!" Ich habe mich aber auch sehr zurückgehalten und bei der Fülle an Essen denke ich auch immer wieder an die Menschen, die das eben nicht haben und soviel braucht man nun wirklich nicht essen.
Was ich immer so lustig finde, meistens gibt es ja für mich ein vegetarisches Essen, das müssen die anderen natürlich auch probieren, komisch finde ich das. Die wollen doch immer Fleisch, wenn ich daran denke, vieviele Tier an Weihnachten haben sterben müssen. Grausam!

Warum sagen wir immer "zwischen den Jahren?"

 


Diesen Ausdruck kannte ich von Zuhause gar nicht.

Er hat sich mir auch immer nicht erschlossen, weil wir ja immer noch bis Silvester im alten Jahr sind. 

In der Zeit nach Weihnachten bis zu Silvester haben viele Leute Urlaub, viele Firmen haben geschlossen. Es ist eher eine geruhsame Zeit, aber es gibt auch immer dieselben, die auch hier Stress haben und jammern. 

Was aber meint der Begriff "zwischen den Jahren".

Er erinnert daran, dass die Kirchen Mühe hatten, eine Kalenderrechnung einzuführen.
Je nach der Zeitrechnung endete das Jahr zu unterschiedlichen Daten. 

Früher begannen die Christen das neue Jahr am 6. Januar zu beginnen. Es gab hier aber auch noch den römischen Brauch das neue Jahr am 1. Januar zu feiern. 

Ein wenig später beschloß der Papst dann die Geburt Christi an einem anderen Tag zu feiern.

Im Jahr 354 - also viel später - setzte Papst Liberius den 25. Dezember als Weihnachstag fest.
Liberius versprach sich hier eine leichtere Bekehrung der Heiden zum Christentum, denn das Lichterfest war ein heidnischer Feiertag. 





Ein Kalenderexperte sagt:

„Als zu Zeiten Julius Cäsars der Julianische Kalender eingeführt wurde, lag die Wintersonnenwende auf einem 25. Dezember. Sie wurde von Heiden ausgelassen gefeiert. Die Christen beschlossen, an diesem Tag künftig die Geburt Jesu zu feiern, um den Übergang vom heidnischen Brauchtum zum christlichen Glauben zu erleichtern.“ Einige Jahrhunderte später, im 9. Jahrhundert, kam noch ein bisschen Verwirrung dazu: Die katholische Kirche  verlegte auch den Jahresanfang auf den 25. Dezember."

Nicht alle Christen stimmten dem Papst zu. Einige blieben bei dem Brauch Weihnachten und Neujahr am 6. Januar zu feiern. 

Heute ist das in der Unkraine noch so. 
Über Jahrhunderte mischten und veränderten sich die Traditionen sehr. 

Manche feierten Weihnachten und Neujahr am 25. Dezember, andere am 6. Januar und andere symbolisierten immer noch den 1, Januar für das neue Jahr. 

Man nennt deshalb die Zeit zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar die Zeit zwischen den Jahren.
Die zwölf Tage zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar werden auch Raunächte genannt.

Die zwölf Raunächte sind gemäß der Bauernregel  pauren practick, bestimmend für das Wetter in den 12 Monaten des kommenden Jahres. 

So wie es aussieht und auch das Wetter an Silvester ist, bekommen wir viele schöne Tage, auf die ich mich und mein Rad sehr freuen. 

Nachdem ja nun alle wieder coronagesundet sind, werden wir eine Tour an Silvester radeln und anschließend feiern. Allerdings mit der Knallerei haben wir es gar nicht.  

Heiden, der Begriff hat mich schon immer gestört. Auch Heiden glauben an einen Gott, wenn es auch mehrere sind. Auch die Katholiken haben die Jungfrau Maria, wobei mich die unbefleckte Empfängnis auch schon immer gestört hat. 

Man muß keinem Menschen seinen Glauben aufdrängen, Jeder kann das so machen, wie er möchte. 

Aber darüber zu diskutieren ist leider nicht möglich.
Bei welcher Konfession auch immer

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