Heilbronn 2. Teil
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Gestern war der 1. Teil und heute folgt der 2. Teil über meinen Besuch in Heilbronn.
Den 1. Teil findet man HIER
Nach dem Besuch des Cäcilienbrunnens bin ich etwas anders gelaufen, als auf dem Hinweg, nicht bewußt, sondern weil ich dieses Haus gesehen habe, das mich interessiert hat, da bin ich vom Weg abgewichen. Es kam aber kein böser Wolf, sollte der kommen, gehts zur Sache.
Es sieht aus, wie die Villa Kunterbunt bei Pippi Langstrumpf Aber so was ähnliches ist es ja auch, ein Kindergarten.
Es ist das Haus der Südstadtkids
Sieht doch richtig schön aus und weiter ging es dann wieder Richtung Innenstadt und hier fand ich dann noch etwas und zwar den Wilhelmsbau bzw. den Clussbau.
Der Clussbau steht an der Ecke Wilhelmstraße 9, Ecke Cäcilienstraße, da bin ich aber eher zufällig vorbei gelaufen, aber diese Schilder sind schon sehr interessant, die an diesem Bau angebracht sind.
Was ich ganz interessant fand, ist dass der erste Stuttgarter Hauptbahnhof "Das Metropol", Vorbild für diesen Bau sein sollte.
Ich wäre sicherlich an diesem Bau vorbeigelaufen, wenn ich nicht die Schilder gesehen hätte. Zuerst wirkt das Gebäude wie ein ganz großer Klotz. Man erkennt auch hier, schaut man mit offenen Augen, sehr viele Details. Schade finde ich weider mal die schrecklichen Fenster, die gar nicht dazu passen.
Im Regenbogenstil, der eine Variante des Klassizismus ist, wurde das Haus 1841 bis 1845 ursprünglich von Heinrich Cluss erbaut.
Lange Zeit hatte das Gebäude auch den Namen Clussbau und so wurde das Gebäude später lange Zeit an die Fabrikanten Bruckmann und Seelig und den Kaufmann Closs vermietet.
Die Familie Closs war stark in der Cäcilienstraße vertreten.
Interessant ist, dass am westlichen Teil der Straße sich die 1865 vom jüngeren Sohn August gegründete Brauerei Cluss befand.
Die Villa Faißt, die heutige Weinvilla wurde damals von der Tochter Henriette und deren Mann, dem Zuckerfabrikdirektor und Mitbegründer der Brauerei Andreas Faißt bewohnt.
Dort befindet sich auch der Feyerabendsche Park mit der dazugehörigen Villa. Ich habe hier mal einen Bericht geschrieben.
Das Haus verkauften die Erben von Heinrich Cluss dann an den späteren Besitzer Carl Ferdinand Glass, Er gründete 1879 eine Klavierfabrik und firmierte 1884 mit dem Pianofortefabrikanten Chr. Münzing.
Bis zum Jahr 1904 blieb die Fabrik im Wilhelmsbau und die Stadt erwarb allerdings das Gebäude schon 1901 und erhöhte dann das Gebäude noch vor dem Ersten Weltkrieg um einen Stock, der der Architektur entsprach. Das Gebäude hatte ursprünglich nur drei Stockwerke.
Seither sind in diesem Haus verschiedene Ämter der Stadt untergebracht und wird seit 1961 vom Bauamt genützt.
INFO.
Bevor ich dann zu einer weiteren Sehenswürdigkeit komme, habe ich noch ein wenig auf dem Weihnachtsmarkt herumgeschaut.
Eigentlich gab es hier auch nichts Besonderes, eben Glühwein und viel zu Essen, aber auch recht teuer und das muß nicht sein.
Eine Currywurst auf dem Stuttgarter Weihnachsmarkt, da gehe ich morgen kurz vorbei, weil ich einen Engel möchte,
kostet 7,50 Euro, wurde mir gesagt.
Was ich besonders schön fand, war, dass überall das Käthchen von Heilbronn mit seiner besonderen Geschichte aufwartete.
Ich hatte mir etwas mehr Weihnachtsmarkt vorgestellt, aber das wars nun wirklich nicht. Es ist überall dasselbe, Essen, Trinken und das wars dann auch.
Tja, wenn der Michel da nichts mehr hat, merkt er endlich, was so vor sich geht.
Die Budenbesitzer jammern übrigens wegen der hohen Standgebühr und, dass sie wenig verkaufen, wundert mich nicht, bei den Preisen.
Inzwischen war auch Kaffeezeit und ich bin ins Cafe im Käthchenhof gegangen. Dort ist im 1. Stock ein schönes Cafe, mit sehr gutem Kuchen und noch so einigen guten Sachen. Empfehlenswert!
Der Käthchenhof am Marktplatz ist ein Einkaufzentrum mit verschiedenen Geschäften, Mode, Apotheke usw. usw.
Von außen hat er eine schöne Fassade, die sich immer wieder spiegelt, aber sonst ist es ein Einkaufzentrum, wie jedes andere auch.
Das Käthchenhaus ist das Eckhaus am Marktplatz. Das gotische Steinhaus erhielt den Namen durch das Schauspiel "Das Käthchen von Heilbronn" von Heinrich von Kleist. Es soll wohl das Haus sein, in dem dareinst das Käthchen mit ihrem Vater wohnte.
Dann wäre noch das Rathaus, das ich vor lauter Weihnachtsmarkt nicht ablichten konnte. ABER, ich denke jedes Mal an meine Oma, wie sie mir immer und immer wieder die astronomische Uhr erklärt und gestaunt hat. Ich sehe sie förmlich immer wieder andächtig davorstehen. Das hat sich bei mir aber auch eingebrannt.
Vor der Kililanskirche steht die Skulptur des Heiligen Christophorus von Jürgen Goertz mit den Maßen von 3,40 m Höhe und 5,50 m Tiefe von 1988.
Die Skulptur zeigt die Christophorus Legende, die man sicherlich kennt.
So ist Christophorus das Sinnbild geworden, für jeden Menschen, der aufrichtig nach dem Großen sucht. Er wird ihn zuletzt finden, in dem gewaltlosen Christus. Wo einer zum Christusträger wird, beginn das Leben neu zu blühen.
Die Kilianskirche hat sich bei mir auch eingeprägt, es gibt in dieser Kirche sovieles zu sehen und zu bestaunen, man kann hier Tage verbringen.
Ich schaffe es leider nicht, auch noch das "Innenleben" der Kilianskirche mit Beschreibung zu zeigen, deshalb gibt es noch einen 3. Teil, der wird voraussichtlich, da ich ja auch die Donnerstagsblumen bringe, am Freitag erfolgen und natürlich auch etwas Käthchenweihnachsmarkt.
Ich war heute unterwegs, ich bin auch morgen unterwegs.
Aber Stress habe ich absolut nicht und ich muß nicht mal etwas zu Weihnachten einkaufen.
Ich werde versorgt, ist doch schöööön!
Am Samstag gibt es auch einen interessanten Post.
Wer hätte das gedacht?
Lachen mußte ich auch, als ich meine Schwiegertochter gefragt habe, ob sie den Enkel noch zur Schule bringt.
Nein, er wird von seinen Frauen abgeholt.
Ist doch super, in der Nähe wohnen zwei Klassenkameradinnen und die holen den Enkel ab und dann holen sie noch eine Schulkameradin ab.
Er hat schon sowas wie ein Harem, er ist aber auch mit seinen Acht Jahren ein Charmeur. Er fängt schon früh an, ich bin gespannt, wie das mal werden wird.
Aber er ist auch ein ganz ganz hübscher und liebenswerter Kerl.
Er weiß das auch.
Jetzt freue ich mich auf Weihnachten und die Polen und die Feiertage und auf das Radeln an Silvester und auch auf das Neujahrkonzert in der Stuttgarter Oper.
Ach, das ist so wunderbar und ich bin dankbar dafür.


































Kommentare:
AntwortenLöschenHannelore
Löschenhttps://strickenundanderes.blogspot.com/
hat mir ein Mail geschickt, das ich hier veröffentliche.
https://strickenundanderes.blogspot.com/
Hallo Eva,
Heilbronn hat doch so einiges zu sehen, ein Ort der mir unbekannt ist.
Ja, die Einkaufsgalerien haben meistens die gleichen Geschäfte, meistens auch viele die eher die jüngere Kundschaft ansprechen.
Es stimmt auf den Weihnachtsmärkten Essen und Trinken die meisten etwas und kaufen weniger bei den Ständen was.
Gestern war ich spontan in Köln auf 2 Weihnachtsmärkten und dort gab es wirklich viel weihnachtliches oder Waren aus der Region.
Die Mail darfst du veröffentlichen.
Wünsche dir schöne Weihnachten bei der Verwandtschaft und einen guten Rutsch in das neue Jahr.
Liebe Grüße
Hannelore
Ja, es gibt aber noch viel mehr, wie gesagt, es gibt Stellen, die sind wunderschön und es gibt weniger schöne.
LöschenAls ich vor Jahren in Köln war, da wars auch nicht sooo schön.
Man muß eben gucken und das Heilbronner Land ist wunderschön.
Wir können aber gerne im Mai auch nach Heilbronn gehen, das ist alles kein Problem, such es dir heraus.
Stuttgart haben wir ja durchkämmt, aber ich habe noch etwas ganz Besonderes, das können wir dann in Heilbronn auch ansehen, da muß ich aber seblst noch hingehen, bzw. radeln.
Aber warte mal den Freitag ab, da gibt es dann den 3. Teil. Ich mag diese Stadt und ich sehe immer wieder die Oma, wie sie mit mir hier durchläuft, da war alles aber viel anders.
Liebe Grüße Eva, die sich jetzt für Stuttgart rüstet.