Mit den Kollegen nach Schwetzingen 2. Teil
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Mit den ehemaligen Kollegen war ich ja in Schwetzingen, im 1. Teil habe ich darüber berichtet.
Es geht nun mit dem Schloßgarten weiter.
Aufgehört habe ich ja mit dem Garten der Erotik, den fand ich besonders schön, weil man sich schon einiges hat einfallen lassen.
Die Gartenmoschee im Schwetzinger Schloßpark wurde von Nicolas de Pigage errichtet. Sie steht im englischen Garten. Vorbild für diese beeindruckende Gartenmoschee war u.a. die Gartenmoschee von William Chambers in Kew Gardens in London und die Entwürfe von Johann Fischer von Erlach. Es finden sich viele viele kleine interessante architektonische Kunstwerke. Barocke Kuppel, spitzbogige Fenster und Rundbogenarkaden, natürlich auch Minaretten, Pavillions und Halbmonde.
Die Moschee muß im Innenraum noch schöner sein. Das war aber in der Führung nicht vorgesehen, kann man ja nochmals machen.
Die Moschee ist die letzte erhaltene ihrer Art aus dem 18.Jahrhundert und ein einmaliges Zeugnis, dass damals ein großes Interesse an der arabischen Welt herrschte. Siehe Mozart mit seiner Musik "Entführung aus dem Serail"
oder
"Rondo ala Turka".
Das Gebäude wurde aber nicht zur Ausübung einer Religion errichtet. Es steht aber für die Toleranz des Bauherrn Carl Theodor der meinte, dass Verweise auf unterschiedliche Religionen zum Nachdenken anregen sollten.
Eine Ruine im Garten
Der Architekt Nicolas de Pigage bekam von Kurfürst Carl Theodor den Auftrag zu einem neuen Gartenmonument.
Der Architekt schlug vor einen geplanten Tempel als Ruine zu bauen, als Kontrast zur gegenüberliegenden Moschee.
1784 war der Baubeginn und damit das späteste Bauwerk im Schwetzinger Schloßgarten.
Wie die gesamten Gebäude hat auch der Merkurtempel eine Bedeutung. Er soll als Ruine an ein Grab und die Vergänglichkeit erinnern. Merkurtempel heisst er allerdings erst seit 1791.
Man sieht einen Hammel als Attribut. Normalerweise wird der Vulkan alt und buckelig gezeigt. Im Schloßpark Schwetzingen ist er jung und voller Schönheit.
Der Hammer und die entflammten Holzscheite, die sich hinter ihm befinden, sind die Zeichen des schmiedenden Feuergottes.























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