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Wenn jemand ein Dackel ist, dann ist der nicht besonders geschickt und eher ein bisschen dümmlich. Aber ein Halbdackel ist ein echter Blödmann! *Rolf-Bernhard Essig*

Die Orchideen blühen im Leudelsbachtal und noch mehr

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Am Mittwoch habe ich noch eine kleine Tour ins Leudelsbachtal unternommen und habe die große Tour über den Hammelrain genommen, das waren doch dann
7 Kilometer. 


 

Es ist immer überraschend, was man hier erlebt, geht man jeden Tag hin, erlebt man immer wieder etwas anderes und es gibt immer etwas neues, was blüht. 

Ich wollte ein paar Schmetterling fangen, ein paar habe ich gefangen, aber längst nicht alles, was herumgeflogen ist. Ich habe den Eindruck, dass es von Jahr zu Jahr mehr Schmetterlinge hier gibt und, dass die Libellen immer weniger werden. 

Denn hier habe ich keine gesehen. 

Überraschend war für mich auch, dass ich unten an der Enz ein Gruppe spielender Kinder gesehen habe.  Als ich einen C-Falter gesehen habe und mich gefreut habe, kamen zwei  Kinder, so ca. 5 - 6 Jahre alt auf mich zu, die kannten den C-Falter gar nicht. Klar habe ich ihnen das erklärt. 



Eines dieser Kinder, ein Junge mit wunderschönen blauen Augen und einem dunkelbraunen Lockenkopf schaute mich groß an. So ein hübsches Kind, das wird mal ein richtiger Kerl. 

Auf dem Shirt hatte er Teodor stehen und ich fragte ihn, ob er Teodor heisst. 

Die Überraschung kam dann, als ich ihm sagte, dass er einen großen Namensvetter hat. 

Teodor meinte: "Ja, ich weiß, ich heiße so, wie der erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Theodor Heuss, nur schreibe ich mich ohne h!"

Ooouuuppps, das hätte ich nicht erwartet und war platt. 
Die Mutter meinte dann: "Ja, schön, er hat sich das gemerkt, wir waren gestern in Brackenheim!"

Diese Eltern lobe ich mir, was die dem Teodor beibringen. Mancher Erwachsene weiß das nicht. Aber, was ein Kind kann und ist, liegt auch an den Eltern, so sagte es auch einmal eine Lehrerin meines Sohnes zu mir. Ich habe meinem Sohn auch viel beigebracht. 

Es liegt viel an den Eltern und nicht an der Schule und den Lehrern, die haben ihren Lehrplan und den müssen sie einhalten. 

Es gab in der früheren DDR ein Fach "Staatsbürgerkunde", ein nicht so beliebtes Fach, aber die Kinder haben hier schon was über ihren Staat gelernt. Das heisst jetzt nicht, dass ich diesen Staat gut gefunden hätte. Aber so ein wenig sollte man schon wissen. 


Zuerst war ich überrascht, das Helmknabenkraut blüht hier schon und das in einer Vielzahl, dass ich nur gestaunt habe.

Auch die Bocksriemenzunge kommt zum Vorschein, es ist so schön. 

 Bocksriemenzunge

Helmknabenkraut



Ackerwachtelweizen






Der Österreichische Ehrenpreis


 UND demnächst auch Hannelores Lieblingspflanze, der Klappertopf.

 

Hier schwirrte es nur von Schmetterlingen und ich habe ein Ochsenauge

 

 und ein Posthörnchen gefangen. Da waren so viele Posthörnchen und haben "Fangerles" gespielt. Zuerst dachte ich, es wären Zitronenfalter, aber nee, es waren Posthörnchen, lateinisch Colias croceus. Diesen lateinischen Namen kann ich mir gut merken, weil ich bei diesem Falter immer an den Krokus denke. 

Wieder der Blick von der Schmetterlingswiese auf die Mündung des Leudelsbaches in die Enz. 


Nun habe ich tatsächlich vergessen, mal die Quelle des Leudelbaches zu zeigen.
Er entspringt in der Nähe von Möglingen in der Nähe des Osterholzes und der A81.

Ich weiss aber nicht, ob das so interessant ist. 

Günsel und Schwertlilien gab es auch, klar, die wachsen hier wie wild.
Die Schmetterlinge haben genug zu naschen. Die Wittwenblumen kommen auch wieder und somit auch bald der Schachbrettfalter, ich freue mich. 





Man glaubt es nicht, hier wachsen auch Katzen, die war so goldig, hat sich auf den Arm nehmen lassen und geschnurrt.


Hasenglöckchen



Ein Hauhechelbläuling schwirrte auch herum, aber er tat mir nicht den Gefallen, nur so ein bisschen. Aber das kommt schon noch. 


Es ist auch wieder da, die Gefiederte Sockenblume. Das ist die Blume für die fleissigen Sockenstricker. 

Man sagt auch Elfenblume dazu und gehört zur Familie der Berberitzen.
 

 
Ein Blick in die Landschaft, herrlich
 

 Beinwell


 
Bärlauch


Bergenien

Die rote Lichtnelke kommt, heute habe ich beim Radeln sogar die weiße Lichtnelke gesehen. 


Der blaurote Steinsame, bevölkert nun die ganzen Abhänge, wunderschön. 


Noch ein Schmetterling, der Grünader-Weißling


 
Bergenien

Die rote Lichtnelke kommt, heute habe ich beim Radeln sogar die weiße Lichtnelke gesehen. 


Der blaurote Steinsame, bevölkert nun die ganzen Abhänge, wunderschön. 


Als ich die schönen Helmknabenkräuter gesehen habe, habe ich beschlossen, noch den Hammelrain hochzugehen und ich habs nicht bereut.

Die Spinnenragwurz blüht und da kommt noch mehr.



Was ich nicht gesehen habe, ist das Ohnhorn, das war letztes Jahr schon da.

HIER 

Ich hoffe ich finde es noch, denn demnächst Mitte Mai gibt es eine Orchideenführung. 

Dieser Weich- oder Soldatenkäfer hatte es nicht eilig, er ist doch schön. 



Dann hätte ich noch die Vielblütige Weiswurz, ich habe mal über sie geschrieben.
Es ist NICHT das Solomonsiegel, wie immer wieder angenommen. 

Das echte Salomonsiegel hat im Rhizom Einbuchtungen, die aussehen wie das Siegel von König Salomon. 

So morgen kommen meine Fenster, da bin ich auch beschäftigt.

 

Kommentare

  1. Heuss war der erste Bundespräsident, nicht -kanzler. ;)

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    1. Dankeschön Kerstin, ich habe es berichtigt.
      Da ist mir ein schöner Lapsus unterlaufen. Aber ich stehe dazu und weiß, dass der Baba Heuss unser Präsident war.
      Vor lauter der aktuellen Politik ist mir der Kanzler unterlaufen.
      Asche auf mein Haupt.
      Aber dennoch dankeschön für die Aufmerksamkeit beim Lesen.
      Grüße Eva

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    2. Kein Ding, passiert halt. - Ich wollte mich längst mal für Deine wunderbaren Berichte von Rad- und sonstigen Touren bedanken. Man bekommt sofort Lust, das Rad zu schnappen und loszufahren. Außerdem hast Du ein super Wissen über Fauna und Flora, aber auch Oper, Schauspiel u. a. Wohne ganz woanders, aber war bis vorletztes Jahr öfter in S. arbeiten und habe mir fest vorgenommen, wenn ich irgendwann wieder dort bin und Zeit habe, in die Oper zu gehen, die ich immer vom Bürofenster aus sah. Wenn ich noch mehr Zeit haben sollte, mache ich dann auch endlich mal einen Ausflug in die Umgebung von Markgröningen, wo meine Mutter früher wohnte. Liebe Grüße von Kerstin

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  2. Dankeschön Kerstin, aber soviel weiß ich ja auch nicht. ist halt mit der Zeit gewachsen u.a. auch durch das Bloggen und natürlich auch die Freizeit.
    Sososo, deine Mutter wohnte in Markgröningen. Also, da hätte ich einen Vorschlag, mail mich doch mal an, dann trinken wir einen Kaffee bei mir und schaun uns Markgröningen an. Ich back auch einen Kuchen. :-)))
    Bist du es, die mir wegen den Augen geschrieben hat? Ich habs bis heute nicht bereut. Ich sehe wie ein Luchs in die Ferne. Beim Lesen brauche ich allerdings eine Brille, ohne gehts wirklich nimmer.
    Aber ich würde den Grauen Star immer wieder behandeln lassen. ABER, ich würde auch nur ins Krankenhaus gehen.
    Ich mag eben die Oper und wurde ja als Kind damit schon konfrontiert, mein Bruder Udo und so verrückt bin ich heute auch noch.
    Aber dass mir das mit dem Kanzler passiert ist, das ärgert mich schon gewaltig, das kann ich dir sagen.
    Dankeschön für den Kommentar,
    Grüße Eva

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  3. Hallo Kerstin,
    habe deine Nachricht bekommen und habe sie kopiert, da deine Mailadresse nicht JEDER sehen soll.
    Dankeschön.
    Meine Mailadresse findest du im Impressum.
    Aber ich maile dich gleich mal an und dann hast du meine ganz private Mailadresse.

    Kerstin hat ""Die Orchideen blühen im Leudelsbachtal und noch mehr"" kommentiert
    Gerade eben
    Da ich leider keine Mailadresse von Dir finde , schreibe ich noch mal kurz hier rein. Ja, das mit der Katarakt-OP war ich. Es war wirklich ein Klacks. Hatte es beim Augenarzt machen lassen - übrigens ein Deutscher, er hat nur mit Assad zusammen in den USA studiert. ;) Ich wollte damit nur sagen, in welch unterschiedliche Richtungen man sich doch entwickeln kann. - Deine Einladung ist ja supernett. Ich käme auch gern, kann aber leider meine Mutter nicht mehr nach der genauen Adresse fragen, da sie vor einem halben Jahr mit 93 verstorben ist. Ich bin noch berufstätig und habe wenig Zeit, aber wenn ich in der Gegend bin, melde ich mich, vielleicht finden wir einen gemeinsamen Termin. Würde mich sehr freuen. Liebe Grüße.

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Mir wäre das wirklich zu blöd, sowas zu schreiben.