Baden-Baden 3.Teil
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Baden-Baden ist eine wunderbare Stadt und hat auch einiges zu bieten.
Nicht nur Spielcasino usw. sondern, nun Abwarten. Aber jeder schaut in einer Stadt andere Dinge an, die ihn interessieren.
Berichtet habe ich schon im 1. Teil und im 2. Teil.
Baden-Baden liegt im Westen von Baden-Württemberg und ist mit 56.881 Einwohnern (2024) der bevölkerungsärmste Stadtkreis des Landes. Es ist eine Kur- und Bäderstadt, bekannt auch als Medien-, Kunst- und internationale Festspielstadt.
Schon die Römer nutzten hier die am Rande des Schwarzwaldes entspringenden Termalquellen. Im Mittelalter war Baden-Baden Residenzstadt der Markgrafschaft Baden und daher kommt auch der Name Baden und das Land Baden.
Bei einem großen Stadtbrand verlor Baden-Baden 1689 den Status Residenzstadt an Rastatt.
Im 19. Jahrhundert wurde diese Stadt als Bäderstadt wiederentdeckt und die Entwicklung begann, im großen und ganzen auch aus den Einnahmen der Spielbank. Baden-Baden wurde zu einem internationalen und bedeutenden Treffpunkt von Adligen und wohlhabenden Bürgern.
Seit dem 24. Juli 2021 gehört sie - von der UNESCO gewählt - zu den elf bedeutenden Kulturstädten Europas und ist dort in der Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Seit der Zarenzeit ist die "Sommerhauptstadt Europas" Sehnsuchsziel vieler Russen. Zu den berühmten Gästen zählten Mitte des 19. Jahrhunderts Vertreter der Zarenfamilie, des russischen Hochadels sowie berühmter Literaten wie
Turgenev, Tolstoi, Dostojewski und Gogol.
Ein besonderes Highlight ist natürlich das Casino in Baden-Baden, das kann man besichtigen, habe ich vor Jahren schon mal gemacht, aber vielleicht kann ich das auch bei Gelegenheit nochmals machen. Im Kurhaus war ich und habe auch ein paar Aufnahmen gemacht.
Das Casino ist deshalb auch so bekannt, weil viele russische Schriftsteller, wie Leo Tolstoj und Fjodor Dostojewki hier ihr Geld verspielt haben.
Tolstoi schrieb damals in sein Tagebuch:
"Von lauter Lumpen umgeben. Und der größte Lump bin ich!"
Ich war ja am 15. August 2025 am Alten Schloß Hohenbaden und habe noch verschiedene Punkte angesteuert.
Interessant ist auch das Fabergé-Museum, ob es sich lohnt, weiß ich nicht. Wer sich aber für die Geschichte der Fabergé-Eier interessiert, ist hier gut dran.
Peter Carl Fabergé produzierte hier in den Jahren 1885-1916 in seiner Werkstatt diese kaiserlichen Eier von höchster Goldschmiedekunst. Ich finde sie wundervoll.
Ob ich das Museum besuche, weiß ich noch nicht.
Es ist schon abartig, während das russische Volk hungerte, lebten die Zaren im Luxus, das war aber auch schon immer so und wird auch immer so sein. Nicht nur in Rußland.
Ein 2. Mal war ich am 19.08.2025 in Baden-Baden. Davon kommt heute erst mal ein Post und es folgen noch weitere.
Ich werde nächste Woche nochmals gehen und hier das Frieder Burda Museum und noch etwas anschauen, was, das verrate ich nicht.
Überrascht war ich, als ich erfahren habe, wer alles in Baden-Baden schon war und was sich hier abgespielt hat.
Aber das wird noch ein paar Teile mehr geben.
Vom Bahnhof aus bin ich wieder mit der Linie 213, die Verkehrsverbindungen in Baden-Baden sind einfach prima, man muß nicht lange warten, dann kommt ein Bus. Der 213er ist allerdings auch der schnellste Bus.
Schon alleine die Häuser sind eine Wucht. Klar, Baden-Baden hatte ja auch keinen Krieg und ja doch, es hat mondänen Flair und viele Ukrainer, die das Verhältnis zu den dort lebenden Russen schon belasten.
Ich bin wieder am Leopoldsplatz ausgestiegen und habe die Trinkhalle besucht.
Der Leopoldsplatz wurde nach Großherzog Leopold von Baden (1790-1852) benannt.
Die Trinkhalle ist ein wundervolles Gebäude, das 1839 bis 1842 von Heinrich Hübsch, einem Schüler Friedrich Weinbrenners erbaut wurde.
Heinrich Hübsch, ich habe schon oft von ihm berichtet, geboren ist er im Schloß Bauschlott und hat auch in Karlsruhe und auch in Speyer gewirkt.
Friedrich Weinbrenner auch ihn findet man in vielen Gebäuden wieder auf meinem Blog.
Gerade in Karlsruhe war dieser Architekt sehr aktiv, aber auch in anderen Städten und ich werde sicherlich Karlsruhe nochmals besuchen, so ist das nicht.
Die Trinkhalle, sie wird von 16 korinthischen Säulen gestützt. Immerhin 90 Meter ist die lange, offene Wandelhalle groß, in der man 14 Wandbilder betrachten kann. Sie sind von Jakob Götzenberger, immerhin eines Zeitgenossen von Moritz von Schwinds.
Zu sehen sind an den Wänden, Mythen und Sagen dieser Region und halten auch Ausflugziele der Region fest. Der angeschlossene Brunnenraum ist nicht so Besonders, aber man kann ihn ruhig ansehen.
Die einzelnen Bilder an den Wänden habe ich nicht fotografiert, die kann man sich Hier mit Beschreibung ansehen.
Ich habe mir an diesem Tag sehr viel vorgenommen und den Kurpark nur gestreift, aber das hole ich auch noch nach.
Es ist ja auch recht einfach mit dem Zug dorthin zu kommen.
Durch Baden-Baden fließt die Oos oder auch Oosbach, sie entspringt in der Oerrheinischen Tiefebene, fließt durch Baden-Baden und mündet nach 25 Kilometern bei Rastatt in die Murg.
Rastatt ist eine Haltestelle nach Karlsruhe und diese Stadt werde ich sicherlich auch noch mit dem Zug besuchen.
Es war schon am frühen Morgen in Baden-Baden sehr warm und die Sonne hat schon stark gescheint, so liegt manches im Dunkeln, aber das finde ich gar nicht schlimm. Schön fand ich, wie das Licht durch die Säulen gefallen ist.
Vor der Trinkhalle steht eine Büste von Kaiser Wilhelm I..
Sie wurde 1875 von Joseph von Kopf gestaltet.
Auch dieses Bild habe ich mir angesehen, denn ich wollte nach noch zum Kloster Lichtenthal laufen, was ich auch getan habe, der Bericht kommt noch.
Ob sich das Kloster lohnt habe ich mir hinterher überlegt, aber das gibt es noch andere Dinge, die ich schon gewaltig gefunden habe. So hatte ich das nicht gewußt. Ob man manche Dingen wissen muß, das muß jeder für sich entscheiden, ich will es schon wissen. Denn Kunst, Kultur und vor allem klassische Musik ist nun halt mein Ding.
Man kann da richtig schön wandeln.
Ich bin dann noch ein wenig durch den Kurgarten gelaufen, nicht alles, ich wollte ja noch verschiedene andere Dinge sehen, das mache ich ein anderes mal und habe hier auch einen Baum entdeckt, den habe ich so noch nie bewußt gesehen habe.
Der Baum kommt auch noch. Vom Kurgarten hat man einen wunderschönen Blick auf das Kurhaus und das Casino.
Aber auch wie die Innenraume total dunkel und beleuchtet.
Man spricht in den Spielbanken und Casinos von Jetons, da viele Spiele, z.B. das Roulette französischen Ursprungs sind.
Eine Atmosphäre wie in einem Ballsaal des 19. Jahrhunderts: feiern Sie wie die Könige und Fürsten von einst! Der Weinbrennersaal beeindruckt durch seine Höhe von 11 m und seine fünf funkelnden Kronleuchter. Auch Sie können hier mit Ihren Kunden, Mitarbeitern oder Freunden und Familie feiern.
Der von Friedrich Weinbrenner geplante und erbaute Weinbrennersaal ist mit seiner Fertigstellung im Jahr 1824 der älteste noch erhaltene Part des Kurhaus Baden-Baden. Der für Weinbrenner typische klassizistische Stil sowie die prachtvollen Kronleuchter machen diesen Saal zu etwas ganz Besonderem.
Heute wird der Saal überwiegend von der international bekannten Philharmonie Baden-Baden für Konzerte genutzt. An spielfreien Tagen steht der Weinbrennersaal auch für andere Veranstaltungen zur Verfügung.
Auf der offenen Bühne ist ausreichend Platz für Ihr musikalisches Rahmenprogramm. Gerne machen Ihnen unsere Bühnentechniker auch Vorschläge für eine aufwändigere Bühnendekoration.
Quelle: Kurhaus Baden-Baden
Ich habe mich natürlich im Spiegel auch mal abgelichtet.
Es folgt noch ein 4. und vielleicht 5. Teil, denn diese Stadt hat hat wirklich etwas zu bieten.
Ich bin begeistert und freue mich auf nächste Woche in Baden-Baden.
Radeln möchte ich nächste Woche auch noch zu einer schönen Fachwerkstadt.
Ich wollte schon am Sonntag hinfahren, doch ich glaube es regnet.
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