Rottenburg am Neckar
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Von Rottenburg hatte ich schon berichtet und dort von der Wallfahrtskirche im Weggental, die ich über die Weihnachtsfeiertage besucht habe und unter anderem auch vom Krippele.
Nach meinem Besuch der Wallfahrtskirche bin ich wieder in die Stadt vom Weggetal, das ich auch demnächst mal im Rahmen von verschiedenen Radtouren besuchen werde - leider war mir das im Moment nicht möglich - weil es zu kalt ist.
Rottenburg am Neckar
Zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb liegt Rottenburg wie eine Perle am sanft strömenden Neckar. Bunte Häuserfronten direkt am Wasser, verwinkelte Gässchen und spannende Stadt(ver)führungen leiten Besucher auf eigene Faust oder mit wechselnden Themenführungen zum Entdecken der historischen Altstadt ein. Der Spazierpfad „Kapellenwegle“ windet sich von der Stadt durch Weinberge am Früchtetrauf hinauf zur kleinen und idyllischen Wurmlinger Kapelle.
Rottenburg am Neckar lohnt sich aber auch, um diese Stadt auch zu Fuß zu erkunden. Aber man muß das einige Male machen, alles auf einmal geht nicht.
Da freue ich mich so darauf und auch um mein neues Rad mal auszutesten.
Vom Weggetal und der Kirche
und
habe ich berichtet und bin über das Kalkweiler Tor in der Nähe des Gefängisses in Rottenburg durch dieses Tor hinunter in die Stadt gelaufen.
Das Kalkweiler Tour ist das einzig erhaltene Stadttor der mittelalterlichen Befestigung Rottenburg. Erbaut wurde es im 14. Jahrhundet.
Kalkweiler Tor, den Namen erhielt das Stadttor nach dem Ort Kalkweil. Dieser Ort wurde durch dieses Tor erreicht. Die Ortschaft gibt es nicht mehr. Nur die Kapelle Sankt-Georg erinnert an diesen Ort.
Bis 1968 wurde die ehemalige Torwächterwohnung am Turm bewohnt. Das Gebäude hat ein Krüppelwalmdach und wurde vom Rottenburger Verein zur Förderung schützenwerter Gebäude, der Bauhütte, erneuert.
Sehenswert ist auch die sehr schöne Fassade und ein Fresko aus dem 18. Jahrhundert, es zeigt ein Kreuzigungsmotiv.
Ich habe hier nur einen kleinen Rundgang absolviert. Es war sehr sehr kalt und meine Camera gab zeitweilig den Geist auf. Es war ihr eben auch zu kalt. Zudem war das Wetter nicht prickelnd.
Geht man weiter in die Stadt hinunter, kann man schon einiges an hübschen Häusern sehen und die Bebauung ist sehr eng. Aber das war eben früher so und, deshalb sind auch so viele mittelalterliche Städte oftmals mit Bränden gesegnet gewesen.
Der Brandüberschlag ist gewaltig.
Da wäre auch das
Falcksche Haus
1674 errichtet mit "fränkischem" Fachwerkbau auf steinernem Untergeschoß.
Im Türsturz Wappen des Erbauers mit Handwerkszeichen des Hafners, neben der Tür eine barocke Ofenkachel.
Es ist sehr sehr schwer, diese Häuser auf ein Foto zu bringen, Mülleimer und die dichte Bebauung machen das zu einem Event.
Ein gutes hat es allerdings, dank des Wetters und der Kälte, gab es kaum Besucher.
Auf dem Weg in die Stadt gibt es noch mehr schöne Häuslein zu sehen. Aber wohnen möchte ich darin nicht.
Was mir besonders gefallen hat, dass man an vielen Häusern auch die neuen Fenster an die Fassade angepasst hat, das ist nicht immer so, da bekomme ich manchmal einen Schreikrampf. Ich war im Denkmalschutz tätig und da dreht sich manchmal bei mir der Magen rum, was ich so alles sehe und denke, "wer hat das wohl so genehmigt!"
Auch wieder eine Mülltonne vor dem Haus.
Das Rathaus von Rottenburg am Neckar.
Nach dem Brand von 1735 wurde das Rathaus in einem stattlichen Barockbau vom Vorarlberger Baumeister Johann Felder wieder errichtet.
1427/28 wurde hier erstmals ein Rathaus an dieser Stelle erwähnt. Dieses Gebäude ist der vierte Bau.
Rechts der Dom, darauf komme ich unten zurück.
Ich weiss auch nicht, unter einem Dom stelle ich mir etwas anderes vor.
;-)))))
Der Dom ist eine dreischiffige, gewölbte Basilika. Der Baubeginn war 1424, nach dem Stadtbrand gab es eine barocke Erneuerung und 2003 wurde der Dom wieder mit einer grundlegenden Neugestaltung eröffnet.
Interessant der Bischofsstuhl.
Der Bischofsstuhl von Rottenburg ist der Sitz des Bischofs der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Sie hat ihren Sitz im Dom St. Martin in Rottenburg am Neckar.
Klaus Krämer wurde dort am 1. Dezember 2004 zum neuen Bischof gewählt und übernahm dann das Amt von seinem Vorgänger Gebhard Fürst, was Rottenburg zum Sitz des Bistums macht.
Der Stuhl ist wohl aus Stein, aber damit der Bischof sich sein Popöchen nicht erkältet, hat man ein Polster angebracht.
Die Platte für den früheren Bischof Gebhard Fürst ist auch schon angebracht.
Ich bin zwar katholisch getauft, aber schon sehr sehr lange aus diesem Verein ausgetreten, denn was anderes ist es ja nicht.
Was es mit dem Bischofsstuhl auf sich hat usw. das kann man
HIER als Info lesen.
Das wußte ich auch nicht.
Auch nicht, dass die Domkirche St. Eberhardt in Stuttgart eine Konkathedrale (zweite Kathedralkirche) der Diözese Rottenburg-Stuttgart, neben dem Dom in Stuttgart ist.
Meine Schwester ist - als wir noch in Stuttgart wohnten - immer mit mir in diese Kirche gegangen, weil ihr damaliger Freund Oberministrant in dieser Kirche war.
Damals, ich war nicht mal 10 Jahre alt, war mir der Pomp und das "Gehabe" ziemlich fremd.
Aus dem Dom zu Rottenburg
"Messiah, Händel", wunderschön
Der Dom ist von außen recht schlecht zu fotografieren, es ist alles sehr nah aneinandergebaut.
Rottenburger Dom "Festgeläut"
Die Brunnensäule vermittelt die Verbindung zu den Habsburgern und Tirol.
Ähnlichkeiten findet man bei den Marktbrunnen in Freiburg.
Interessant ist auch das Denkmal "Jüdisches Leben in Rottenburg"
von Ralf Ehmann.
Drei Blöcke im Stein stehen für die drei
Epochen jüdischen Lebens in Rottenburgs und ihre Spuren – Spuren von
Verfolgung sowie vom Leben im Alltag. Auch die Figur eines "Fragenden"
ist auf dem Denkmal abgebildet. Sie weist in die Zukunft und stellt
sozusagen den Heutigen die Frage: "Welche Spuren wollen wir
hinterlassen?"
Das Denkmal mit gestalteter Säule und Brunnenanlage, das seit April 2016
auf dem Metzelplatz steht, wurde von dem Rottenburger Künstler Ralf
Ehmann entworfen.
Die Geschichte der Juden in Rottenburg in kurzen Zügen: Die erste
Nennung eines jüdischen Rottenburgers lässt sich ins Jahr 1286
zurückverfolgen. Im Gefolge der Pest von 1348 wurden die Rottenburger
Juden aus ihrer Stadt vertrieben. Eine erneute Niederlassung ab 1384
endete im späten 16. Jahrhundert, als Vorderösterreich die jüdische
Bevölkerung aus dem Herrschaftsgebiet ausschloss. Erst nach dem Übergang
an Württemberg ab 1806 siedelten sich wieder einige jüdische Familien
in Rottenburg an. Ihre Geschichte endete unter dem NS-Regime mit Flucht
und Deportation in den Jahren 1939 bis 1942.
Quelle: Stadt Rottenburg
Dann gibt es noch den Sebastian Blau Wanderweg.
Man erinnere sich, von ihm dem Rottenburger mit dem eigenen Dialekt stammt auch das Weggetaler Krippele, von dem ich ja schon berichtet habe.
Der Wanderweg ist mit Gedichten von Sebastian Blau in feinster Rottenburger Mundart versehen.
Der Sebastian Blau Wanderweg ist 12 Kilometer lang, führt von Rottenburg nach Bad Niedernau und wieder zurück nach Rottenburg.
Er wurde zum 100. Geburtstag des schwäbischen Mundartdichters Josef Eberle alias Sebastian Blau eröffent. Am Wegesrand werden auf 20 Tafeln ausgewählte Gedichte präsentiert, die auf das Werk des Dichters hinweisen.
Dr Gsangverei´wurde auch schon vertont.
Wie kommt man nach Rottenburg.
Von Bietigheim-Bissingen fährt man mit dem Mex oder dem RE über Stuttgart direkt nach Tübingen und wechselt dort in den RB 74, der fährt hin- und zurück stündlich und fährt direkt nach Horb am Neckar, auf das ist einmal mit dem Rad mein Ziel. Ich habe inzwischen soviele Touren auf dem Schirm.
Allerdings dauert es eine Weile, bis man mit dem Zug in Rottenburg ist und da muß ich noch etwas warten, bis es heller ist, aber dann gehts los.
Aber es wird nächste und übernächste Woche mit dem Wetter besser und ich habe vor, meine Einrolltour am Dienstag, da wird es - bis jetzt hier - schönes Wetter und ich kann einrollen.
Wohin, wahrscheinlich nach Stuttgart auf den Killesberg, denn ich muß mir verschiedenes ansehen.
Ich muß jetzt aufs das Rad ich will es jetzt einfach nur noch testen.
Heute sind wir eine große Tour gelaufen. Aber davon berichte ich noch.
Radeln wäre nicht so prickelnd gewesen, denn es war stellenweise glatt und gerade jetzt warnt man vor Eisglätte. Ich denke, dass es morgen früh recht glatt sein wird.
Es ist schon wieder was los, dieses Mal in Halle.
Ich habe noch einige Posts zu zeigen. Dieser hier über Rottenburg ist nun fertig. Es ist halt alles schon eine Mordsarbeit.









































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