Nochmals zwei Bilder, die mich sehr berührten!
Werbung
Ich komme und komme nicht dahinter, was Frida an diesem Diego gefunden hat und sich dermaßen hat gängeln lassen.
Dieser fette und hässliche Kerl hätte mir niemals gefallen. Ich mag keine fetten Männer, mögen sie noch soviel Charisma haben.
Nach einem gescheiterten Selbstmordversuch malte Frida dieses dramatische Selbstporträt
"Diego und ich"
Frida sieht in diesem Gemälde verzweifelt und dünn aus. Ihre langen Haare sind um ihren Hals gewickelt, es zeigt, dass sie sich von ihrer Lebenssituation erwürgt fühlt.
Die Obsession mit Diego wird durch das kleine Bild von ihm auf ihrer Stirn festgehalten. Die Affäre zwischen Diego und Maria Felix (er hat sie auch gemalt) war ein Medienskandal, sie schämte sich außer Haus zu gehen und versteckt sich lieber mit ihren treuen Hunden im Bett und wollte keinen Menschen ihr Gesicht je wieder zeigen. Irgendwann war dann die Beziehung zwischen Diego und Maria beendet. Frida nahm Diego (hätte ich nie gemacht) wieder zuhause auf und verzieh Maria, so wie sie seinerzeit Cristina, ihrer Schwester, verziehen hatte. Im Jahr 2021 wurde dieses Gemälde für 35 Millionen Dollar verkauft.
"Selbstbildnis mit einem Porträt von Diego auf der Bust und Maria zwischen den Augenbrauen"
dann nochmals abgebildet. Hier malte sie sich als junge Frau, ein Portät von Diego auf ihrer Brust und Maria Felix auf ihrer Stirn. Eines ihrer Hündchen mit einer Jade-Halskette ist in einer schützenden und zarten Haltung noch dazu gemalt.
Hier wollte sie sagen, dass sie nicht vergessen hat, was Maria ihr angetan hat, aber Diego ist immer noch in ihrem Herzen.
Dies ist eines der letzten Gemälde von Frida. Man kann sehen, wie ihre Pinselstriche verwirrt sind, aber die Farben sehr lebendig und brillant und kompensieren den Verlust der Präzision.
Das Original dieses Gemäldes ist verschollen und die einzige Möglichkeit es zu sehen, ist diese Replik im Museum in Baden-Baden.
Die nächste Ausstellung geht wieder in einem Post nach Wiesbaden.
Ich habe bei diesen Ausstellungen soviel gelernt.
Ob ich so ein Bild von einem Maler haben möchte, wurde ich gefragt.
"Nein, eher nicht, ich müßte ja Angst haben, dass es gestohlen wird" und hier in den Museen ist es gut aufgehoben und hier hat jeder Interessierte etwas davon.
Die Zeit geht mal wieder herum wie im Fluge morgen ist schon wieder Donnerstag und es gibt Blümchen.
Am Freitag zeige ich meine Radtour vom Dienstag und den Frühling.
Und heute?
Gehe ich ins Rathaus in Stuttgart und sehe mir die Aufführung
"Die Ermittlung" von Peter Weiss an.
Das Theaterstück basiert auf den Ausschwitz-Prozessen in einer besonderen Inszenierung im Stuttgarter Rathaus. Diese eindrucksvolle Aufführung thematisiert die Verbrechen im Konzentrationslager Ausschwitz und wird als wichtiges Zeitzeugnis der Nachkriegsgeschichte dort präsentiert.
Ich bin gespannt und werde berichten.











Kommentare:
AntwortenLöschen