Mein Motto: NO RISK NO FUN!
Ich will lieber ein kalter Krieger sein, als ein warmer Bruder. *Franz Josef Strauß*
Nicht von außen, durch die Lanzette, nein, nur von innen heraus, durch geistige Medikamente, kann der sieche Staatskörper geheilt werden. *Heinrich Heine*
„Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern“ *Friedrich Schiller* Wilhelm Tell, Rütlischwur
Halbdackel ist im Schwäbischen komischerweise die Steigerung von Dackel. *Rolf-Bernhard Essig*
Wenn jemand ein Dackel ist, dann ist der nicht besonders geschickt und eher ein bisschen dümmlich. Aber ein Halbdackel ist ein echter Blödmann! *Rolf-Bernhard Essig*

Nochmals zwei Bilder, die mich sehr berührten!

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Ich komme und komme nicht dahinter, was Frida an diesem Diego gefunden hat und sich dermaßen hat gängeln lassen.  
Dieser fette und hässliche Kerl hätte mir niemals gefallen. Ich mag keine fetten Männer, mögen sie noch soviel Charisma haben.  

 
Nach einem gescheiterten Selbstmordversuch malte Frida dieses dramatische Selbstporträt

"Diego und ich" 

Frida sieht in diesem Gemälde verzweifelt und dünn aus. Ihre langen Haare sind um ihren Hals gewickelt, es zeigt, dass sie sich von ihrer Lebenssituation erwürgt fühlt.  

Die Obsession mit Diego wird durch das kleine Bild von ihm auf ihrer Stirn festgehalten. Die Affäre zwischen Diego und Maria Felix  (er hat sie auch gemalt) war ein Medienskandal, sie schämte sich außer Haus zu gehen und versteckt sich lieber mit ihren treuen Hunden im Bett und wollte keinen Menschen ihr Gesicht je wieder zeigen. Irgendwann war dann die Beziehung zwischen Diego und Maria beendet. Frida nahm Diego (hätte ich nie gemacht)  wieder zuhause auf und verzieh Maria, so wie sie seinerzeit Cristina, ihrer Schwester, verziehen hatte. Im Jahr 2021 wurde dieses Gemälde für 35 Millionen Dollar verkauft. 


 Ein Jahr vor ihrem Tode hat sie diese Situation in dem Gemälde

"Selbstbildnis mit einem Porträt von Diego auf der Bust und Maria zwischen den Augenbrauen"

 dann nochmals abgebildet. Hier malte sie sich als junge Frau, ein Portät von Diego auf ihrer Brust und Maria Felix auf ihrer Stirn. Eines ihrer Hündchen mit einer Jade-Halskette ist in einer schützenden und zarten Haltung noch dazu gemalt. 
Hier wollte sie sagen, dass sie nicht vergessen hat, was Maria ihr angetan hat, aber Diego ist immer noch in ihrem Herzen. 

Dies ist eines der letzten Gemälde von Frida. Man kann sehen, wie ihre Pinselstriche verwirrt sind, aber die Farben sehr lebendig und brillant und kompensieren den Verlust der Präzision. 

Das Original dieses Gemäldes ist verschollen und die einzige Möglichkeit es zu sehen, ist diese Replik im Museum in Baden-Baden. 

Die nächste Ausstellung geht wieder in einem Post nach Wiesbaden. 
Ich habe bei diesen Ausstellungen soviel gelernt. 

Ob ich so ein Bild von einem Maler haben möchte, wurde ich gefragt.
"Nein, eher nicht, ich müßte ja Angst haben, dass es gestohlen wird" und hier in den Museen ist es gut aufgehoben und hier hat jeder Interessierte etwas davon.  

Die Zeit geht mal wieder herum wie im Fluge morgen ist schon wieder Donnerstag und es gibt Blümchen. 

Am Freitag zeige ich meine Radtour vom Dienstag und den Frühling.  

 

Und heute?

Gehe ich ins Rathaus in Stuttgart und sehe mir die Aufführung

"Die Ermittlung" von Peter Weiss an. 

Das Theaterstück basiert auf den Ausschwitz-Prozessen in einer besonderen Inszenierung im Stuttgarter Rathaus. Diese eindrucksvolle Aufführung thematisiert die Verbrechen im Konzentrationslager Ausschwitz und wird als wichtiges Zeitzeugnis der Nachkriegsgeschichte dort präsentiert.

Ich bin gespannt und werde berichten.  


 

 

Kommentare

  1. Antworten
    1. Genau Deinen ersten Satz dachte ich auch, als ich mir noch mal Bilder der beiden im Netz ansah. Es war wohl eher seine Berühmtheit und/oder starke Persönlichkeit, die ihn für sie anziehend machte. Das Äußere kann es wohl nicht gewesen sein. - Sicher kommt die Munch-Ausstellung auch irgendwann nach Stuttgart, ich drücke die Daumen. - Morgen mache ich übrigens Deinen Lauch-Kartoffel-Auflauf, mit fast den gleichen Zutaten mache ich sonst immer Suppe. Liebe Grüße

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    2. Das kann schon sein, dass er eine Persönlichkeit war. Aber dann gebe ich mich anders und v....... nicht alles, was bei drei auf den Bäumen ist.
      Schön, bin gespannt, wie dir der Auflauf schmeckt.
      Lieben Gruß Eva, die heute wieder ein Rezept ausprobiert hat.

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    3. Hallo Eva,
      ich überlege mir immer wieder, wie so fette Männer, ihren ehelichen Pflichten nachkommen? Aber, wenn ich manche Frauen so sehe, da kann wohl auch einem schlanken Mann die Lust vergehen.
      Das war jetzt nicht fein, aber mußte sein.
      Hast du das bei X gelesen, was die Gruberin geschrieben hat?
      Ich habe so gelacht. Schon wie das Publikum im Thalia-Theater aussieht.
      In diesem Sinne, Balduin Bach, du weisst nicht wer ich bin? Schade, aber ich denke, du veröffentlichst diesen Post dennoch.

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    4. Hallo Balduin,
      nein bislang konnte ich noch nicht feststellen, wer du bist.
      Aber das ist ja auch nicht so schlimm, die bist ja nicht unverschämt o.ä.
      Ja, bei X habe ich den Eintrag der Gruberin gelesen, Vagisan usw.
      Es ist schon was dran.
      LG Eva

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Kommentare, die nichts mit dem jeweiligen Post zu tun haben, lasse ich nicht mehr zu.
Auch so lapidare Kommentare, die dazu dienen, dass man die Seite des Kommentators anklickt, wie "ich war schon lange nicht mehr hier" lasse ich ebenfalls nicht mehr zu, weil des koin Kommentar isch, sondern a Mischt."
Mir wäre das wirklich zu blöd, sowas zu schreiben.