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Vor kurzem bin ich in der Wohnung gestolpert und direkt auf mein rechtes Knie gefallen.
Ich trage Sommer wie Winter ohne Socken Flip Flops und die bleiben halt manchmal am Teppich hängen und dann passiert das eben. Ich Socken an den Füßen in der Wohnung nicht leiden.
Das war freitags und ich bin aufgestanden, als wäre es nix. Aber dann im Laufe des Tages habe ich schon gemerkt, dass da etwas im Gange ist.
Ich habe ja eine Bakerzyse, die kommteben, weil das Knie nicht in Ordnung ist, füllt sich dann mit Flüssigkeit und steht dann tennisballgroß in der Kniekehle nach außen.
Das hat vor allem nachts schon recht weh getan und auch am Samstag wars nicht so prickelnd.
Aber mit Schmerzmitteln habe ich das gut überstanden.
Am Sonntag wollte ich ja mit dem Freund eine Tour machen, der war auch nicht motiviert und so beschlossen wir, bis zum Nordbahnhof mit der S-Bahn zu fahren und dann quer durch Stuttgart zu radeln.
Eine kleine Tour wollten wir auf jeden Fall machen.
Ich wollte nur sehen, ob es denn überhaupt mit dem Radeln geht. Es ging aber das auf- und absteigen, war schon so eine Sache.
Also haben wir es gemütlich gemacht.
Übrigens ist die Flüssigkeit abgelaufen und die Bakerzyste hat sich wieder zurückgezogen, bis zum nächsten Mal. Und ich habe inzwischen zwei Radtouren gemacht, die waren knackig und ich hatte keine Probleme.
Radeln ist gut für das Knie.
Wieder einmal haben wir Ecken besucht, die ich zwar kannte, aber schon lange nicht mehr besucht habe. Vom Nordbahnhof sind wir über den Rosensteinpark in Richtung Villa Berg geradelt, denn dort war "Tag des offenen Denkmals" und man konnte man die Villa Berg besichtigen. Ich dachte, vielleicht kann ich einen Blick hineinwerfen, aber das wurde mir nicht gestatten. Die Karten für die Besichtigung waren im Internet schnell weg. Sonst war allerdings nichts zu besichtigen, was ich nicht schon gemacht hätte, also dann eben nicht.
Ich fand die Aussicht auf die alte Eisenbahnbrücke, das Riesenrad und die Grabkapelle auf dem Württemberg total schön.
Nach der Villa Berg sind wir durch den Schloßgarten geradelt und haben gleich mal das Neue Schloß mitgenommen. Bei Gelegenheit zeige ich mal, wie Stuttgart zerstört war.
Vor dem Stuttgarter Rathaus sprudelt ein großes Fontänenfeld auf dem Stuttgarter Marktplatz.
In Stuttgart gibt es viele Brunnen und Wasserspiele, von einigen habe ich auch schon berichtet.
oder der Akademiebrunnen stammen aus dem 19. Jahrhundert.
Als ältester Brunnen in der Innenstadt zählt der Schlenklinsbrunnen in Heslach, der bereits im Jahr 1343 im Zinsbuch des Esslinger Spitals aufgeführt wurde. Die Stuttgarter Brunnen sind ein echtes Kulturgut und oft auch eine Sehenswürdigkeit.
Für mich auch mal wieder ein Grund eine Radtour zu den Stuttgarter Brunnen zu machen. Aber, ich habe noch soviel andere Radtouren zu machen, die möche ich erst noch radeln. Aber, es ist halt schon Herbst und es wird eben und es dunkelt. Bei Dunkelheit möchte ich nicht radeln, obwohl ich da gut am Rad ausgerüstet bin.
Aber mal sehen!
Übrigens gibt es in Stuttgart fast 300 Anlagen und Wasserspiele zu entdecken.
In den Stadtteilen Bad Cannstatt und Berg bieten einige Mineral- und Heilquellen Wasser zum Trinken oder zum Abfüllen in Flaschen und Behälter.
Aufgrund der natürlichen Inhaltsstoffe soll das hochkonzentrierte und kohlensäurereiche Mineralwasser allerdings nicht in Mengen normalen Trinkwassers zum täglichen Gebrauch verwendet werden.
Ich mag das Wasser überhaupt nicht, früher haben wir auch immer dieses Wasser zum Trinken geholt, als wir noch im Osten gewohnt haben.
Nein, ich mags nicht, ich finde, es schmeckt nach faulen Eiern.
Stuttgarts neueste Atraktion der sichtbare Nesenbach.
Der Nesenbach gehört zu Stuttgart, er ist ein ca. 13 Kilometer langer Nebenfluß des Neckars.
Helmut Dölker ein Volkskundler geht davon aus, dass der Name von einem Familiennamen abstammt.
Der Nesenbach - auch an seiner Quelle war ich mit den Rad schon - muß auch in einem Post sein. Er entspringt oben in der Nähe der Kaltentaler Abfahrt.
Der Nesenbach in Stuttgart wurde im 19. Jahrhundert wegen starker Verschmutzung und Gestank als offene "Kloake" nach und nach in den Untergrund verlegt und zum Abwasserkanal umgebaut.
Nun darf der Nesenbach aber wieder durch Stuttgart in offenen Kanälen fließen.
Eine 4,1 Kilometer lange Bachwasserleitung leitet das Quellwasser von Elsenbach, Heidenklingenbach und Nesenbach getrennt vom Schmutzwasserkanal.
Eine neue Bachrinne gibt es in der Nesenbachstraße 90 Meter lang zwischen Sophien- und Christopfstraße. Ein weiterer Abschnitt befindet sich an der Möhringer Straße am Marienplatz.
Hier sind wir durch das Gerberviertel gefahren. Ein richtig schönes Viertel mit viel Grün und alten Häusern, das würde mir auch gefallen.
Hübsche kleine Geschäfte verschönern das alles.
Die Stadt Stuttgart Stadtentwässerung baut unter der B 14 einen rund 100 Millionen Euro teueren, komplett als Großkanal für das Abwasser, als Ersatz für die marode Anlage aus den 1960er Jahren.
Wir sind dann weiter zum Marienplatz gefahren, das ist da, wo die Zacke, die Zahnradbahn hoch nach Degerloch fährt.
Hier gab es, als ich noch ein Kind war, viele Kastanienbäume, die aber einigen Stadtplanern nicht gepasst haben. Aber ein paar Kastanienbäume sind noch vor Ort.
Als Ersatz hat man hier diese scheusslichen Teile mit Namen Ecotriis (Klimaschirme) eingesetzt. Sie stehen seit Juni 2026 auf dem Marienplatz und kosteten beide 30.000 Euro. Es sind begrünte Klimaschirme als Hitzeschutz. Sie werden über eine Solaranlage automatisch bewässert und geben seit kurzem auch einen kühlen Sprühnebel ab. Sie wurden von Rosa Pöttinger gemeinsam mit der Designerin Miriam Köpf entworfen.
Vielleicht sind sie schöner, wenn sie mal richtig Grün sind.
Es gibt auch noch diesen Wasserspielplatz, der noch zu einem Spielplatz gehört.
Hier waren waren aber zuviele Kinder und Erwachsene, das habe ich dann nicht fotografiert. Am Erwin-Schoettle-Platz in Heslach steht die Matthäus-Kirche. Wie oft bin ich schon an ihr vorbeigeradelt, ohne sie zu erwähnen, dabei ist sie schon sehr interessant.
Die Geschichte dieser Kirche ist auch sehr interessant, aber
HIER kann man das lesen. Das brauche ich dann nicht zu schreiben.
Was mein Freund und ich besonders schön gefunden haben, ist
der Schoettle-Garten gleich neben der Matthäus Kirche.
Es ist ein wunderschöner Gemüse- und Blumengarten, ich finde die Idee zauberhaft.
Inzwischen ist der Garten ja fertig.
Wer nicht weiß, wer Erwin Schoettle war, HIER.
Wir sind dann zur Stuttgarter Seilbahn geradelt, über sie habe ich ja auch schon berichtet.
Aber keiner von uns Beiden hatte große Lust mit der Seilbahn auf den Waldfriedhof zu fahren.
Statt dessen, meinte ich, dass man ja die alte Leonberger Straße hochradeln könne.
Haben wir versucht, dann standen wir hier. Hier gehs nicht mehr weiter.
Früher bevor die Straßenbahn in der Böblinger Straße untertunnelt war, fuhr man mit dem Auto hier durch und die Leonberger Straße hoch in Richtung Leonberg.
In den 1960er Jahren war hier die Firma Bauknecht untergebracht und immer, wenn man die Leonberger Straße hochgefahren ist, gab es den Spruch:
'"Bauknecht weiß, was Frauen wünschen".
Heute ist das historische Industriegebäude der Firma Bauchknecht im Zuge der Revitalisierung aufwendig modernisiert und mit moderner Architektur kombiniert worden.
Der "Cube" wird heute als Multi-Tenant-Objekt für moderne Büroflächen sowie Einrichtungen des Gesundheitswesens genutzt.
Nun, hier gings also nicht weiter, deshalb sind wir die Heslacher Wand, eine sehr steile Straße hochgefahren.
Hier kommt man dann doch noch auf die alte Leonberger Straße und dort befinden sich auch die Stuttgarter Wasserfälle.
Früher sind wir dort immer spazieren gegangen.
Was sich dort auch noch befindet, ist der alte Bahnhof der
früheren Gäubahn.
Wer sich dafür interessiert, schaut
HIER, ich meine, dass es ganz ineressant ist.
Dieser alte Bahnhof steht noch hier und ist auch ein Lost Places,
Die Brücke, die man auf dem Bild sieht, haben wir schon so oft überradelt.
Sogar im Jahr 2026 im April.
Ich finde gerade, weil ich sovieles in meinen Posts berichte, merke ich, wie schnell die Zeit vergeht und was wir schon alles abgeradelt habe.
Ich wäre gerne näher an den Bahnhof herangegangen, habe ich aber nicht gemacht, weil ich
1. hätte die Gleise übergehen müssen und
2. das nicht gestattet ist.
Es gibt Dinge, die macht man nicht, da gibt es Grenzen.
Das hat auch mit Angst o.ö. nichts zu tun.
Das kleine Häuschen war vielleicht auch mal ein Streckenhäuschen o.ä.
Ich habe da mal einen Blick hineingeworfen, das sieht nicht so gut aus.
Aber es ist Bahngelände und was hier mit dem Umweltschutz ist, keine Ahnung, da macht halt auch niemand was. Meiner Ansicht nach ist hier eine Batterie ausgelaufen, das sieht nicht so gesund aus.
Auch schön dort die Gewöhnliche Waldrebe.
Wir sind dann zum Bärensee geradelt.
Hier haben wir einiges an Pilzen gesehen, die wir auch fotografiert haben.
Mein Freund und ich kennen die Regelung in Baden-Württemberg zum Thema Radfahren auf schmalen Wegen und es ist uns auch bekannt, dass man auf diesen Wegen nicht radeln darf.
Diese kurze Stück haben wir auch geschoben und haben dann unsere Räder abgestellt, um die Pilze anzuschauen.
Kam da tatsächlich eine Gruppe von drei Frauen und die glotzten und eine davon, eine von der Sorte "Herr Lehrer ich weiß was!", meinte, uns darauf aufmerksam machen zu müssen, dass man hier nicht radeln darf.
Mein Freund hat gemeint, dass sie doch ihrer Wege gehen soll, wir radeln doch gar nicht.
Ich habe ihr erklärt, dass wir doch gar nicht geradelt sind, aber die hat sich nicht beruhigt und immer weitergemacht. Ich denke, sie hatte keinen guten Tag.
Bis sie dann gemeint hat, dass sie die Polizei holt. Aus welchem Grund bitteschön, nur weil wir hier mit unseren Rädern gestanden sind und Pilze angeschaut haben.
Nun, ich habe ihr dann erklärt, wenn die Polizei nichts anderes zu tun hat, als uns mit 30 Euro zu bestrafen, nur weil wir hier unsere Räder abgestellt haben und Pilze anschauen, dann hat sie nichts anders zu tun.
Das hat sie aber immer noch nicht akzeptiert, bis eine ihrer "Mitläuferinnen" ihr das wohl klar gemacht hat, dass sie uns doch gar nicht radeln gesehen hat.
Es gibt wirklich viele keifende Frauen, aber man sieht es ihnen auch an, wie sie ticken. Da gibt es einige, nicht nur in Bus und Bahn sondern auch im Bloggerland.
Wir haben dann unsere Räder bis zur Straße um den Bärensee geschoben, da darf man nämlich radeln.
Am Bärenschlössle haben wir noch einen Kaffee getrunken und einen Kuchen gegessen.
Wir sind dann noch bis Stuttgart-Weilimdorf auf den dortigen S-Bahnhof geradelt und dort in die Bahn eingestiegen, die uns vom Hauptbahnhof Richtung Heimat gebracht hat. Zudem hat es auch angefangen zu regnen, es hat also gut gepasst.
Schön war es, eine richtig mal entspannte Tour, ich hätte gerne mehr gemacht, aber mit meinem Knie war das nicht möglich.
Aber dennoch so vieles gesehen und mein Freund hat mich hier gut geleitet, dafür bedanke ich mich.
Es waren nicht soviele Kilometer, wie sonst, aber dennoch gibt es eine
Zusammenfassung:
Tour am 13. September 2026
40 Kilometer
936 Höhenmeter
487 Climb
449 Downhill
Fahrzeit: 2:54 Stunden
1.000 Gesamtkalorien KCAL
Temperatur: 20 Grad, bedeckt
Luftfeuchtigkeit: 67 %
Luftqualität: 2
CO2 Einsparung = 6,5 KG
Von der S-Bahn aus sieht man immer wieder dieses Mural von Porsche, die Firma, die hier ansässig ist und hier sind wir noch hingeradelt.
Das hatte ich mir für diesen Tag fest vorgenommen.



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