Pfeilkresse (Lepidium draba oder früher Cardaria draba) und Ackerhornkraut (Cerastium arvense)
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Beide Pflanzen kann man zur Zeit überall sehen.
Die Pfeilkresse finde ich besonders interessant, weil sie auch Türkenkresse oder auch Herzkresse genannt wird.
Warum?
Die scharf schmeckenden Samen verwendete man früher als Pfefferersatz.
Die
Pflanze kam etwa 1728 als Neubürger aus Mittelasien und Südosteuropa
zu uns. Mitte des 19. Jahrhunderts breitete sie sich mit dem Bau der
Eisenbahnlinien stark aus, heute siedelt es sich häufig an neu
ausgebauten Straßen an.
Wo kann man die Pfeilkresse finden?
Wildkrautbestände an Wegen, Straßenrändern, Bahndämmen, Schuttplätzen, Weinbergen.
Das
Ackerhornkraut findet man an Wegen, Böschungen, lückigen Trockenrasen
und auf Mauern. Man findet sie eher auf trockenen kalkhaltigen Böden an
sonnigen Standorten. Es ist recht weit verbreitet.
Bitte nicht mit der großen Sternmiere verwechseln, diese hat einen 4-kantigen Stängel und fast kahle Blätter.
Die Sternmiere gibt es u.a. HIER
Die Sternmiere gibt es u.a. HIER
Interessant
ist beim Acker-Hornkraut, dass sich bei Trockenheit die 10 Zähne der
Fruchtkapseln auseinanderspreizen, so werden die Samen vom Wind
ausgestreut.
Die Pflanze wächst gerne an Ameisenhaufen, dort fndet sie offensichtlich geeignete Bedingungen.
Beide Pflanzen blühen von April - Juli.














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