Mich zu hassen, macht dich auch nicht hübscher, Schätzchen.
Aus ´ma Scheißhafa wird nie a Suppaschüssel. *Schwäbische Weisheit*
Vor a bees Gosch ka mr ned nastanda. *Schwäbische Weisheit*
Halbdackel ist im Schwäbischen komischerweise die Steigerung von Dackel. *Rolf-Bernhard Essig*
Wenn jemand ein Dackel ist, dann ist der nicht besonders geschickt und eher ein bisschen dümmlich. Aber ein Halbdackel ist ein echter Blödmann! *Rolf-Bernhard Essig*
Wer die Grünen wählt, der wird sich später mal bitterste Vorwürfe machen. *Helmut Schmidt*

Wandteppich Das Leben

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Lise Gujer 
 

Zürich 1893 - Frauenkirch bei Davos 1967

 

Wandteppich nach einem Entwurf von 
Ernst Ludwig Kirchner  

Aschaffenburg 1880 - Davos Frauenkirch 1938

 

 


 

 

Das Leben 1928/32

 Gewebte Wolle 

Erworben 1966 vom Städel Museum in Frankfurt, als Geschenk von Margarete Wempe zur Wiedereröffnung des Städel Museum, ehemals Sammlung Hagemann.

Eine Allegorie des Lebens als Wandteppich. Die farbenfrohe vielfigurige Szene zeigt eine Gebirgslandschaft mit zwei symmetrisch angelegten Wegen. Auf dem linken ist eine Hirtenszene mit Hund und Tieren zu sehen, auf dem rechten die Lebensalter des Menschen vom Kind zum Greis. Im unteren Teil versinnbildlichen vier Paare unterschiedliche Lebensformen. Einem modernen, städtischen anmutenden Tanzpaar stellt der Künstler ein folkloristisch gekleidetes, bäuerliches Paar gegenüber. Dazwischen hocken zwei Frauen, zwei in natürlicher Nacktheit, zwei in intensiv gemusterter Kleidung. Die gesamte Darstellung lebt von starken Farbkontrasten und einer klaren Anordnung der Bildelemente in der Fläche. 1927 hatte Kirchner von seinem Freund und Förderer Carl Hagemann den Auftrag erhalten, einen Wandteppich für dessen Frankfurter Wohnhaus zu entwerfen. Zahlreiche Briefe und mehrere Entwurfszeichnungen belegen den Entstehungsprozess. Ende 1927, Anfang 1928 webte Lise Gujer nach Kirchners Anweisungen den Teppich als Türvorhang mit mittiger Öffnung, die 1932 wieder geschlossen wurde. Dadurch verwandelte sich die Wenarbeit in einen Wandteppich, der durch zwei schmale, vorwiegend schwarze Streifen verbreitert wurde. Kirchners Malerei profitierte von seiner Auseinandersetzung mit der Webkunst. Den Stil seiner ab Mitte der 1920er Jahre geschaffenen Germälde bezeichnet man daher auch als "Teppichstil". 

Quelle: Städel Museum, Frankfurt  

 

 

 

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