Geh' in dich, nimm dein Ende wahr! Wirst nicht noch einmal hundert Jahr. *Mörike* Der alte Turmhahn

»Ich glaube, eine Frau kann viel leichter bei einem Mann etwas erreichen, wenn sie einen runden Busen hat. Deshalb habe ich mir vorgenommen, mir morgen vier Taschentücher in den Ausschnitt zu stopfen...« Annemarie Selinko "Desiree"
Gottes schönste Gabe ist und bleibt der Schwabe
Denn es ist nicht genug, einen guten Kopf zu haben; die Hauptsache ist, ihn richtig anzuwenden. *René Descartes*

Rund um Stuttgart mit dem Pedelec

 

 

 

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Am Muttertag wollte ich unbedingt radeln und hatte mir auch schon eine Tour auf der Alb herausgesucht und bin dann auch entsprechend früh aufgestanden, da ich ja mein Ziel erst mit der Bahn anfahren muß. 

Am frühen Morgen fand ich dann eine SMS, dass der Freund - er hatte am Abend vorher noch ein Faustballturnier - doch mitradeln möchte. 

Mir ist es dann egal, wenn der Freund mit mir Radeln möchte, freue ich mich und ich werfe dann meine Planung über den Haufen. Ich kann diese Tour auch an Pfingsten noch machen, so ist das nicht. 

Es war eine gute Entscheidung, denn es ging bei dieser Tour den Kappelberg bei Fellbach hinauf und das scheuen die Leute oft, da ist es nicht so gut beradelt, wie auf den flachen Wegen. 

Wie immer haben wir uns am Pragbunker getroffen. 
Ich bin wieder mit der S-Bahn bis zum Nordbahnhof gefahren und bin dann zum Pragbunker hochgeradelt. 

Unterwegs habe ich noch ein paar hübsche Blümchen gesehen und fotografiert. Hier in den Leifriedschen Gärten kann man schon einiges sehen. 

Esparsetten, ich mag sie sehr.  

 






Das habe ich auch entdeckt. 
Am aufrechten Ziest, vergnügten sich zwei Trauerrosenkäfer. 




Ausblick von den Leibfriedschen Gärten auf den Bülow-Tower. 
Ich freue mich immer wieder, wenn ich auf meine frühere Tätigkeit zurückblicken kann und dann sagen kann, "da hast du auch mitgearbeitet!"
Es gibt in Stuttgart viele Bauten deren, z.B. die Stadtbücherei. Die kenne ich in- und auswendig oder das Kunstmuseum. 


Der Bülow-Tower in Stuttgart wurde von der Bülow AG realisiert und nach den Plänen des Architekturbüros Kieferle & Partner errichtet. Fertiggestellt 1992 ist es mit seinem zylindrischen Design, der schönen Glasfassade und dem markanten Dachsegel ein Hohepunkt am Pragsattel. 
Interessant ist, das Bülow und das wissen wenige, 
über viele Ecken mit dem Graf von Dillen, dem das Schloß Dätzingen vom König von Württemberg geschenkt wurde, verwandt ist. 

HIER habe ich davon berichtet.  


 



Das ist eine Kartäusernelke, die habe ich vor Jahren mal gefunden und seither kenne ich sie. Allerdings ist sie hier noch geschlossen. 



Hohes Fingerkraut


Gemeine Feuerwanzen 


Milchsterne, das alles wächst hier wild. 


 Nach der Begrüßung machten wir uns auf und radelten den Berg hoch in Richtung Burgholzhof und Stuttgart-Münster. 

Die Tour haben wir schon mal mit anderen Zielen gemacht, deshalb habe ich den Burgholzhof auch nicht fotografiert. 
Beschrieben habe ich das alles
 HIER  

Man hat hier ein wunderbare Aussicht auf Stuttgart und vor allem auch auf diesen Abhang. 

Da uns das Treppenhinuntergehen nicht gefallen hat, hier gibt es Eidechsen ohne Ende und hier habe ich auch gesehen, wie eine Eidechse eine Artgenossin aufgefressen hat. Eidechsen sind Kanibalen, das wußte ich nicht und sie fressen alles, was sie bekommen können, sogar ihre eigenen Artgenossen. 



Man kann hier wunderbar den Abhang runterradeln und 
No risk no fun. 
Es geht, Sattel ganz nach unter drücken, Hintern hoch und nach hinten, die Bremsen in der Hand und ab geht es.  

Der Freund vornedrausssss, schade, so konnte er nicht fotografieren, wie ich hier herunterfahre, aber das kommt noch.  


Aber ich habe doch noch eine Eidechse erwischt. 
Hier wuselt es nur so, das war auch der Grund, warum wir den Hang heruntergeradelt sind. 


Weiter ging es den Cannstatter Zuckerlesberg hinauf in Richtung Fellbach und dort den Kappelberg hinauf, den sind wir auch schon so oft geradelt, da haben wir mal wieder unsere Räder getestet. 

HIER steht auch die Burgruine Kappelberg, die haben wir dieses Mal nicht besucht. 
 
 
Vom Kappelberg zu den 3 Linden und dann wieder hinunter durch den Wald 






und da gibt es dann auch noch einen Blick auf den Württemberg und die Grabkapelle. Das sind auch bei mir soviele Erinnerungen mit verbunden. 

Von der Grabkapelle habe ich ja auch schon berichtet.
Von wegen seine große Liebe zu Katharina, das war nicht so. 
Wilhelm I. war ein Frauenheld und konnte keinen Rock sehen. 


 

Man erzählt sich da so manche Geschichten, dass Katharina im Winter bei Schneetreiben nach Schloß Bebenhausen im offenen Wagen gefahren sein soll und sich dabei erkältet hat. Ihre feinen Seidenschuhe mußte man wohl von den Füßen schneiden. Sie waren dort angefroren. 
Sie hat dort ihren Mann Wilhelm I. mit seiner Freundin der Schauspielerin Amalie Stubenrauch erwischt und war so enttäuscht, dass sie sofort wieder nach Stuttgart zurückgefahren ist. Dann wurde sie krank und starb daraufhin, das ganze Land trauerte. Ob das wahr ist, es ist eine Sage, wahr ist allerdings, dass Wilhelm I. Amalie Stubenrauch als Freundin hatte.  
Geschichten über Geschichten. 
 
Hier oben wächst ja auch ein guter Wein und es gibt viele Barbatas und sie haben auch ihren Grund, warum sie immer in den Weinbergen wie die Rosen auch, zu finden sind.  
 
Googel sagt dazu: 
 
Bartlartlilien (auch Schwertlilien oder Iris) wachsen in Weinbergen, weil sie den gleichen trockenen, sonnigen und steinigen Boden wie Weinreben lieben. Historisch und auch heute noch pflanzen Winzer sie als biologisches Warnsystem, natürlichen Erosionsschutz für Trockenmauern sowie zur Förderung der Artenvielfalt. [1, 2, 3]
Die wichtigsten Gründe für das Vorkommen im Überblick:
  • Historischer Indikator für Rebkrankheiten: Die Bartiris ist sehr anfällig für bestimmte Pilzkrankheiten und Schädlinge wie den Falschen Mehltau. Da diese Pflanzen meist in Sichtweite der Rebstöcke stehen, dienten sie den Winzern früher als "Frühwarnsystem". Zeigten die Lilien Krankheitsmerkmale, konnte der Winzer seine Reben rechtzeitig schützen.
  • Erosionsschutz: Mit ihren kräftigen Wurzeln (Rhizomen) befestigen die Bartlilien die oft sandigen oder lehmigen Böden an Hängen und Weinbergsmauern. Das verhindert, dass der Boden bei starkem Regen weggespült wird.
  • Klimatische Vorlieben: Die Schwertlilie benötigt ähnliche Bedingungen wie der Wein: viel Sonne und durchlässigen Boden, der die Wärme speichert. Staunässe vertragen beide nicht.
  • Biodiversität und Nützlinge: Im Rahmen des integrierten Weinbaus tragen die Blumen zur biologischen Vielfalt im Weinberg bei. Sie bieten Lebensraum und Nahrung für Nützlinge wie Insekten, die wiederum Schädlinge von den Rebstöcken fernhalten

In Richtung Uhlbach haben wir uns dann entschlossen den neuen Abstellbahnhof in Untertürkeim zu Stuttgart 21 anzusehen. 
Man sieht von der Brücke sehr gut hinunter. 
 

 
 




ES ist interessant, wie die das gelöst haben. 
Dieses Bauprojekt ist mit sovielen Schwierigkeiten verbunden. 

Daneben auch das ehemalige Gebäude der Eszet-Schokolade. 
Stuttgart war ja mal eine Schokoladenstadt und sicherlich kennen viele diese wunderbaren Eszet-Schnitten, die man auf das Brot gelegt hat. 
 
 
Berichtet habe ich von Stuttgart, der Schokoladenstadt

 
 Heute ist im Gebäude die Firma Centa-Star ansässig. 
 


 Bevor wir uns dann über den Rosensteinpark in Richtung Heimat begeben haben, haben wir noch das Mural von der australischen Streetart-Künstlerin 
George Rose angeschaut. 
Das Mural befindet sich an einer Fassade in der Deckerstraße 35 in Bad-Cannstatt.
Die Künstlerin ist für ihre großformatigen, floralen Motive bekannt, die sie mit Pinseln, Rollen und Sprühpistolen aufträgt.  





Stuttgart hat viele dieser Murals und berichtet habe ich darüber 
HIER schon mal. 

 Ich habe den Freund dann nach Hause radeln lassen, denn ich wollte noch bei den Barbatas in Möglingen vorbei. Es ist gigantisch was hier blüht. 

Die Gärtnerei Häussermann in Möglingen verkauft zu Pfingsten wieder wunderschöne Pfingsrosen. 

HIER  

 





Am Kleinen Aspergle vorbei ginge es dann auch für mich über den Asperger Bahnhof in Richtung Heimat. 

Das Kleine Aspergle, hier bin ich mit meinem Sohn als Baby als wir noch in Möglichen wohnten, oft spazieren gegangen. 
Ich fahrt die Tour lieber, als die befahrene Straße auf in Richtung Heimat. 



Zusammenfassung
Tour am 10.5.2026
65 Kilometer
1.700 Höhenmeter
830 Climb
870 Downhill
4,0 Stunden Fahrzeit
Temperatur: 17 Grad
Luftfeuchtigkeit: 63 %
Luftqualität: 2
Co2 Einsparung: 10,4 Kg





Sodele, mein Rad wurde heute durchgesehen.
Es ist alles noch wunderbar und ich brauche gar keine neuen Teile. Nun kann ich beruhigt weiterfahren. 

 

Dieser Post kommt heute schon, denn morgen bin ich unterwegs. 

 


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