Spaziergang durchs Leudelsbachtal
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Heute morgen rief eine Bekannte bei mir auf dem Handy an, ob ich nicht morgen eine Wanderung durchs Leudelsbachtal machen könnte.
Da ich aber morgen mit dem Zug und mit meinem Rad irgendwohin fahren möchte (ich weiß nur noch nicht wohin, aber das entscheide ich ad hoc, je nachdem, wie das Wetter ist) ist es mir nicht möglich morgen eine Orchideenführung zu machen.
Ich habe mich dann entschlossen, kurzfristig mit der Bekannten, die noch drei Leute mitgebracht hat, eine kleine Führung durch die Orchideen zu machen.
Ja, ich kenne ja mein Tal und ich weiß, dass der Sonntag nach Muttertag die schönsten Orchideen bringt.
Leider waren wieder mal die Schmetterlinge auf einem Betriebsausflug.
Aber dafür haben wir den Goldglänzenden Rosenkäfer (Cetonia aurata) beobachten können, wie er sich mit einer Skabiose vergnügt hat.
Letztes Jahr habe ich auf meiner Tour zur Isarquelle das Rote Waldvögelein gesehen.
HIER
Damals gabs aber noch mehr Orchideen. Schade, dass ich dieses Jahr dort nicht radeln kann, aber das kommt sicherlich wieder.
Das Weiße Waldvögelein
Mir hat Jemand erzählt, dass ganze Familien hier ausschwirren und die Orchideen ausgraben und von den Akeleien großen Blumensträuße holen.
Unmöglich, aber man muß aufpassen, dass man nichts sagt, sonst hat man bald wohl auch ein Messer zwischen den Rippen. Das stammt nicht von mir, sondern von einem älteren Herrn, der mir das erzählt hat.
Aber wir haben nochmals das Ohnhorn, das hängende Männchen gesehen. Das Ohnhorn gehört zu den Knabenkräutern und gilt als gefährdet.
Ich habe ja vom Ohnhorn schon öfters berichtet.
Es ist unglaublich, was hier alles wächst.
Auch vertreten das Purpurknabenkraut
Sogar die Hummelragwurz ist da, ich wußte es, man muß nur wissen wo und soviele Hummelragwurzen sind da, aber noch viel mehr, unglaublich.
Auch eine schöne Orchideenart ist das das Große Zweiblatt (Neottia ovata).
Berichtet habe ich HIER davon.
Runterscollen, dann kann man es sehen. Es wurde 1992 zur Orchidee des Jahres gewählt.
Charakteristisch sind am Großen Zweiblatt die zwei eiförmigen, gegenständlichen Blätter am Stängelgrund und der lange, lockere Blütenstand mit kleinen grünlichen Blättern.
Auch hübsch ist die Weißen Schwalbenwurz, das ist zwar keine Orchidee aber auch eine interessante Pflanze.
Sie findet hier am Hang ideale Bedingungen. Trockene, warme Bäden, sie ist in allen Teilen giftig und enthält Substanzen, die zu Erbrechen, Durchfall und in schweren Fällen zu Lähmung führen können.
Und dann waren hier noch Pilze.
Es sind wohl Gesäte Tintlinge.
Ebenso Günther Maria Halmer, beide Schauspieler mochte ich ganz besonders.
Inzwischen weiß ich auch, wohin es morgen mit dem Rad gehen wird. Ich hoffe, die Züge sind pünklich und die Aufzüge funktionieren.
Die Hose ist schon älter, die Bluse ist neu
HIER



































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