Jugend ohne Gott von Ödön von Horvath
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Wer kennt ihn nicht Ödön von Horvath mit seinen "Geschichten aus dem Wienerwald".
Es ist das bekannteste Stück von Ödön von Horvath und er bekam auf Vorschlag von Carl Zuckmayer darauf den Kleist Preis.
Die Geschichten aus dem Wienerwald kenne ich schon vom Deutschunterricht an der Schule. Hier enttarnt Horvat die "Wiener Gemütlichkeit".
Er hatte mit diesem Theaterstück schon recht, deshalb finde ich diesen Schriftsteller auch sehr gut.
Ich weiß, warum ich die Österreicher und vor allem die Wiener nicht mag. Ich habe einige auf meiner damaligen Radtour kennengelernt.
Weiter kennengelernt habe ich Ödön von Horvath in Murnau und hier gibt es einiges zu berichten. Berichtet habe ich letztes Jahr in einem Post.
Horvath lebte in Murnau und dieser Ort war ein Nährboden für die NSDAP. Horvath geriet bei einer Veranstaltung (habe davon berichtet) mit NS-Anhängern aneinander.
Es war die bekannte Murnauer-Saalschlacht (1931) hier sprengten die Nazionalsozialisten ein Treffen der Sozialdemokraten.
Daraufhin hat er Murnau verlassen und lebte in Paris, wo er 1938 von einem herabfallenden Ast erschlagen wurde.
Leider geriet er dann in Vergessenheit und erst Anfang der 1960er Jahre erlangte er wieder eine Bekanntheit, die bis heute anhält.
Wenn ich mir die Bilder von Murnau ansehe, bekomme ich Heimweh nach diesem schönen Ort. Murnau steckt voller Geschichte.
Ebenfalls in der Schule durchgenommen, habe ich sein Buch
"Jugend ohne Gott", das ich bei Aufräumarbeiten, ich weiß tatsächlich nicht, was ich so alles habe, wieder gefunden hat.
Hier taucht er tief in die düstere Welt des Nazi-Deutschlands ein.
Die Jugend wird von moralischen Konflikten und existenziellen Fragen geplagt.
Dieses Buch ist ein fesselndes Meisterwerk, hat eine eindrucksvolle Sprache und einen fesselnden Charakter.
Die Geschichte handelt von einem Lehrer, der seine Schüler auf ein Zeltlager zur Ausbildung vor der Militärzeit in die Berge begleitet und dabei auf ein Tagebuch stößt.
Man taucht in eine Welt ein, die man mit der heutigen vergleichen kann.
Ein Buch, das an die Menschlichkeit in uns allen erinnert ABER, die auch verloren gehen kann.
Wie immer, wie viele sagen, keine leichte Kost.
Morgen versuche ich wieder im Laufe des Tages eine Radtour zu zeigen,
inzwischen sind es drei, die ich zeige.
Gestern hat mir das Radeln auf die Burg so großen Spass gemacht, Höhenmeter inclusive und es wurden doch immerhin
118,5 Kilometer.
Auf der Burg habe ich eine sehr sehr nette Freifrau kennengelernt.
Ich werde berichten.
Das ist auch mit einem Pedelec ganz schön viel.
Ich bin gut zuhause angekommen und hatte noch 25 % im Akku und ich habe auf die Burg hinauf nicht gespart. Mir ist auch noch nie - egal mit welchem Pedelec - der Strom ausgegangen.
Bin aber auch 7 Stunden komplett auf den Rad gesessen und mir tat der Hintern nicht weh und von Müdigkeit keine Spur.
Hose und Sattel sind halt total gut.
Ich bin mal gespannt, was ich dieses Jahr noch wegradele, es gibt sovieles, was ich abradeln möchte, da reicht mir die Zeit gar nicht.
Den MTB+ habe ich nicht immer benützt nur noch zum Schluß auf der Heimfahrt.
Inzwischen ist das Rädle wieder vollgeladen und kann weiterfahren.
Diese Woche ist das Wetter nicht so gut, ich wollte auch nach Nürnberg, aber da soll es auch regnen. Mal sehen.
Jaa und Murnau, nächstes Jahr geht es voraussichtlich wieder dorthin.
Meiner Freundin geht es gottseidank besser.
Seit ich mein Rad im Dezember 2025 gekauft habe, bin ich
2466 Kilometer geradelt. Bis jetzt sind es seit Januar 2026 immerhin
2302.











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