Kleine Graveltour
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Mein Freund radelt eher Mountainbike- oder auch Graveltouren und hier meist Trails.
Graveltouren sind Fahrradtouren auf unbefestigten Wegen, wie Schotter, Wald- und Feldwege, die speziell mit Mountain-Bikes oder auch Gravelbikes gefahren werden.
Gravelbikes kombinieren die Geschwindigkeit eines Rennrades mit dem Komfort der Geländegängigkeit eines Mountainbikes.
Ich blicke hier allerdings nicht so recht durch.
Mein Freund hat ja ein spezielles Mountainbike, ein Fully. Nicht schlecht, ich bin auch schon damit gefahren, aber auf Dauer mag ich die Stange nicht.
Aber so ein Fully ist nicht schlecht, mein Freund mag sein Rad sehr, das wie meines mit dem neuen Bosch Motor ausgestattet ist. Wir haben es beide fast zur gleichen Zeit gekauft.
Ich kann inzwischen auch sagen, dass ich mit meinen guten Radlern sehr gut mitkomme. Was aber auch an meinen Beinen liegt, die sind gut trainiert.
Ich möchte das und gut ist, man muß es ja nicht tun und ich habe nun mal andere Interessen, als ständig meine Kleidung zu präsentieren. Hier frage ich mich, wann ziehen die das denn nur an?
Wenn ich mit meinem Freund oder mit den Radlern radele, dann kommt meistens eine Gravel- oder auch eine Mountainbike-Tour, bei manchen Touren, sehr steil und auch steile Abfahrten, wird mir das tatsächlich zuviel, dass ich da nicht mitfahre, aber eine Graveltour geht ohne weiteres und mit meinen, breiten Stollenreifen geht das wunderbar.
Gut, so eine Graveltour haben wir vor einigen Tagen gemacht.
In der Regel mache ich Fahrradtouren, aber bei denTouren, die ich manchmal auswähle, sind oft auch Graveltouren dabei, die ich als Fahrradtouren geroutet habe. Da habe ich schon oft gestaunt.
Diese Tour, die von einem Gravelbiker von Komoot stammt, wollten wir mal ausprobieren, wobei ich mich frage, wie der mit diesem Gravelbike über diese Wege geradelt ist, weil wir festgestellt haben, dass der das meiste auf der Straße geradelt ist und so hat mein Freund die Tour dann umgebaut.
Auf der Straße, da brauche ich kein Gravelbike und das fährt mein Freund auch nicht.
Gestartet sind wir dieses Mal in Stuttgart-Weilimdorf. Hier bin ich mit der S-Bahn hingefahren und habe mich mit meinem Freund getroffen.
Gefahren sind wir in Richtung Gerlingen, Solitude, immer durch den Wald, durch Wege über Stock und Stein, ich habe zwar gemeckert, weil ich einen großen Ast übersehen habe und ich fast vom Rad gefallen bin.
Das ist halt "graveln". Ich finde das Wort nicht so dolle.
Das ist wie joggen, da sagte man früher Dauerlauf dazu.
Hier ging es dann auf der ehemaligen Rennstecke in Richtung Glemseck und Renningen, Magstadt
Bei Magstadt haben wir wieder gesehen, wie Stroh sich in Strohrollen verwandelt, ich finde das immer richtig gut und guck da auch gerne zu.
Kartoffeln geglaubt und ich war "von den Socken", als ich 1959 den ersten Mähdrescher gesehen habe. Vorher hatten wir immer in der Scheuer in Cleverich das Stroh mit der alten Dreschmaschine gedroschen.
Die Spelzen oder auch Spreu, die kamen aus einem Rohr an der Scheuer raus und wir haben uns immer gefreut, wenn wir darin "baden" konnten. Wie das nachher dann gepickst hat, das war eine andere Sache.
Übrigens, auf den Wegen liegt oft auch Stroh und hier muß man, wenn man mit dem Rad drüberfährt, aufpassen, das Zeug ist sehr rutschig.
Diese Maschinen nennt man Ballenpresse oder auch Strohpresse. Es gibt verschiedene Pressen je nach Bedarf das geht von Quaderballenpresse bis zur Rundballenpresse.
Kleinen Kohlweißling (Pieris rape) erwischt, bevor er wieder den Abflug gemacht hat. Er ist ein häufiger Tagfalter in Europa
Sie ernähren sich von Nektar, verschiedenen Blüten, wie Klee, Disteln oder Korbblütlern, wie der gelben Pflanze, die eine Calendula ist.
Hier wurde im April ein Verbindungsweg zwischen ART LOOP und SCOULPTOURA eröffnet. Ich bin das alles schon geradelt, nur diesen Verbindungsweg noch nicht, aber das werde ich mir sicherlich noch anradeln.
Den ART LOOP bin ich schon geradelt.
Es gibt vieles zu sehen, aber alles kann man nicht fotografieren.
Diese Kannen haben mir gefallen.
Amphoren von Willi Weiner
Gefäss und Gerste von Willi Weiner,
alles aus Cortenstahl
Der Skulpturenweg erstreckt sich nun vom Schönbuch bis hierher und das sind 65 Kilometer, ich möchte das auch noch machen.
Wir sind dann ein ganzes Stück an der Autobahn, A6 auf einem schönen Feldweg geradelt und haben hier sehr viele Schmetterlinge und auch Sonnenblumen gesehen.
Die Bienen, in diesem Falle Honigbienen, (Apis mellifera) waren fleißig bei der Arbeit.
Schon schön, aber mein Freund hat halt nicht die Geduld auf einen Schmetterling zu warten.
Aber er wartete und statt einem Schmetterling habe ich seine tollen Radlerwaden fotografiert, der Mann hat eine Kraft in den Beinen und Ausdauer und kein Stück Fett am Leib, traumhaft.
Ich finde es schon gruselig, was manche Männer für einen dicken Bauch vor sich herschieben.
Ich muß allerdings aufpassen, ich hoffe, dass ich bis Dezember noch einige Kilometer geschafft habe. Allerdings werde ich ja im Oktober operiert (die Venen) und da werde ich wohl ca. 4 Wochen nicht radeln können.
Zudem macht mir gerade das Karpaltunnel wieder Probleme.
Ich hatte total vergessen, dass der Aufzug in Tamm defekt ist. War ja nicht schlimm, aber ich mein Rad eben die Treppen herunterfahren lassen.
Es waren nicht viele Kilometer aber schon eine Tour, die es von den Wegen her und den Singeltrails in sich hatte.
Zusammenfassung
Tour am 11. Juli 2026
63 Kilometer
1.471 Höhenmeter
712 m Climb
759 Downhill
Fahrzeit: 3:45 Std.
Gesamtkalorien: 1.639 KCAL
Wetter: 25 Grad, sonnig
Luftfeuchtigkeit: 49 %
Luftqualität 2
CO2 Einsparung = 10,2 KG
Am Freitag geht es wieder auf einen ganz berühmten Turm und in eine hübsche Stadt. Geradelt wird erst wieder am Samstag.
Da muß ich aber erst mal sehen, wie die Züge fahren.
Es gibt Verspätungen und auch Sperrungen. Gestern hatte die S-Bahn 30 Minuten Verspätung. Ich frage mich, wie soll man da noch seine Anschlußzüge bekommen. Manchmal warten die Züge ja auch auf die Züge, die ankommen sollen, was dann auch wieder zu Verspätungen führt. Es ist zum Mäuse melken.
Aber auch interessant und Abenteuer ohne Ende.
Mehrere Menschen wurden verletzt, zwei davon sehr schwer mit einem Schädelbruch.
Nun hat das Landgericht Regensburg den Angreifer für "nicht schuldfähig" erklärt und er kommt in die geschlossene Anstalt.
Der 6-fache Mörder von Stade hat sich wohl im Gefängnis das Leben genommen. Fathi G. ist wohl schon mehrfach in der Türkei als Straftäter aufgefallen.
Marius D. wurde in Trier von Sajad M. einem Afghanen, mit einem Messer (Stich ins Herz) ermordet.
Ich könnte noch mehr aufzählen.
Die betreffenden Links erspare ich mir. Weil das halt so ist, wie es ist und man eben zur falschen Zeit am falschen Ort ist. So heisst es doch!!!???



































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