Skulpturenradweg Odenwald
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Diese Radtour stand schon letztes Jahr auf dem Programm, aber ich hatte soviele andere Radtouren, dass ich das nicht mehr geschafft habe.
Noch im Juli habe ich diese Tour in Angriff genommen.
Gestartet bin ich vom Bahnhof in Osterburken und habe nicht schlecht gestaunt, dass der Bahnhof nun umgebaut wurde und auch Aufzüge hat. Früher konnte man noch über einen Übergang über die Gleise gehen, aber das ist wohl zu gefährlich geworden. War aber praktisch.
Nun gut, es gibt ja auch eine Unterführung mit einer Rampe, also das ist kein Problem.
Die Anfahrt zum Skulpturenweg kannte ich, ich bin da schon so oft rauf und runter geradelt und immer am römischen Wachturm vorbei und einer Skulptur vorbei, die habe ich HIER beschrieben.
Aber hier ging es dann weiter in eine ganz andere Richtung.
Seit 2006 führt der Skulpturenradweg durch den Odenwald und das Bauland.
Man lernt sehr viel kennen, durchstreift Adelsheim, Buchen (dort beginnt er, ich habe ihn allerdings in Osterburken begonnen) Osterburken, Ravenstein, Rosenberg und Seckach und man entdeckt ca. 25 Skulpturen, ob ich alle gesehen habe, weiß ich nicht. In Adelsheim wurde gebaut und so konnte ich die letzten Skulpturen nicht bewundern. Aber da komme ich sicherlich demnächst hin, eine Tour habe ich schon ausgearbeitet, um die Skulpturen anzuschauen.
2019 wurde der Skulpturenradweg um sieben weitere neue Kunstwerke erweitert. Das Motto dieses Radweges lautet "Skulpturen am Radweg - Kunst in der Landschaft". In reizvoller Umgebung verbindet der 77 Kilometer lange Radweg ein einmaliges Kunst- und Naturerlebnis.
Leider habe ich - ich habe davon berichtet - mein schönes Sigma Objektiv geschrottet -, nun habe ich aber schon seit geraumer Zeit ein neues Sigma und bin wieder sehr froh.
Auf dem Weg, nahe Osterburken auf der Höhe, bin ich auf diese Skulptur gestoßen.
Ich habe hin und her geschaut und habe nichts gefunden, was auch nur annähernd einer Skulptur geglichen hat.
Ich denke, der Künstler hat die Straße gemeint. Aber, wenn der Künstler meint, dann fotografiere ich auch noch die Straße.
Eine Wandererin suchte auch vergeblich.
O.K. du hat ja auch ein Handy. Es muß gehen und so habe ich natürlich auch sehr viel Zeit gebraucht, weil ich mein Handy jedes Mal vom Rad habe abmachen müssen, wenn eine Skulptur zu sehen war. Ich radele ja nach dem Navi und kann das Handy nicht immer in der Hand behalten.
Zur Skulpur, wenn ich das Bild betrachte, kann es sein, dass die Riegel hier im Asphalt versunken sind.
Aber gut, es ist nicht die einzige Skulptur, die ich nicht verstanden habe.
Die Marienkapelle in Hergenstadt, das ist ein historischer Ortsteil von Adelsheim im Neckar-Odenwald-Kreis. Hergenstadt ist eine Siedlung und wurde erstmals 1469 urkundlich erwähnt.
Die Kirche ist ein schlichter, hell verputzter Bau, sie war leider geschlossen.
Nach einiger Zeit kam ich an dieser Skulptur vorbei und ich habe es nochmals mit meinem Objektiv probiert aber das war eben futsch.
Nun dann gibt es eben Handybilder.
Diese Skulptur heisst "Waldstück" und ist von Manuela Trier, ich habe mal geschaut und über diese Künstlerin, die auch an der Kunstakademie in Stuttgart studiert hat, gibt es einiges zu sehen.
HIER
Ich kann leider das dazugehörige Schild nicht mehr lesen, aber die Skulptur soll sich hier mit in den Wald einfügen.
Die Skulptur ist auch auf dem Link, den ich über den Skulpturenweg eingefügt habe, oben mit Beschreibung zu sehen.
Ich finde es ja immer wieder schön, was sich die Künstler alles einfallen lassen und ich bin ja auch drauf und dran wieder etwas zu erstellen.
Dazu muß ich aber noch ein paar Dinge sammeln. Leider sieht deshalb mein Keller auch so aus, schon alleine der ist Kunst.
Grrr!
Weiter geht es in Richtung Ravenstein und hier steht das Gerüst. Ich bin hier vor einiger Zeit auch vorbeigekommen, als ich die Stuppacher Madonna erradelt habe, aber weiter in Richtung Osterburken auf einer anderen Route geradelt bin.
Grünkern war früher ein arme Leute Essen, heute ist es - wenn man ihn richtig zubereitet - eine Delikatesse und Grünkern fördert den Stuhlgang.
Bei Ravenstein steht wieder eine Skulptur. Aber man braucht schon einiges an Vorstellungskraft, um das zu verstehen.
Auf diesem Radweg war ich fast alleine, mir sind nur 6 Radler begegnet, davon ein Ehepaar mit Kindern und 1 Rennradler.
Ist aber auch keine sooo einfache Strecke.
Wie es so ist, kam ich doch tatsächlich an einem Schloß vorbei, aber das hat seine guten Zeiten schon längst überschritten, es finden hier Schloßfestspiele statt, das Schloß Merchingen.
Das Schloß Merchingen in Ravenstein (Neckar-Odenwald-Kreis) ist ein um 1600 erbautes, dreistöckiges Renaissance-Gebäude, das nach jahrzehntelangem Leerstand und medialem Aufsehen als vermeintlich günstigstes Schloss des Landes inzwischen von einer Familie privat saniert wird.
Ein Gedenkstein für Götz von Berlichingen befindet sich auch auf dem Friedhof in Jagsthausen.
Sodele nun kommen wir zu einer Skulptur, an der habe ich mich festgefressen, die ist so genial, dass ich lange verweilt habe.
Die Kunstakademie in Stuttgart soll ja auch Kurse anbieten.
Malen o.ö. war noch nie so mein Ding, ich möchte - habe ich ja auch im Lehrberuf erlernt - mit den Händen arbeiten, klopfen und Hämmern.
Freu!
Es war übrigens nicht zu warm, es ging es ordentlicher Wind.
Nur, wenn man fotografiert hat, hat einen die Wärme fast in den Boden gedrückt.
Rosenberg ist erreicht und hier tobte ein Dorffest, ich habe gemacht, dass ich hier wieder rausgekommen bin.
Das passende Schild habe ich nicht gefunden, aber ich schau nochmals auf die Website vom Skulpturenradweg.
Fast hätte ich sie übersehen, am Ufer der Kirnau gibt es chillende Enten. Von weitem sehen sie aus, wie echt.
Die Kirnau bei der Gemeinde Rosenberg im Neckar-Odenwald-Kreis ist sie das wichtigste Fließgewässer.
Da studierte ich jetzt mal den Wegweiser. Ich befinde mich hier nicht nur auf dem Skulpturenradweg Odenwald, sondern auch auf dem Limesradweg, den ich auch schon öfters geradelt bin und auf dem Radachter.
Da werde ich demnächst auch wieder starten und eine größere Tour radeln.
Es ist eine richtig schöne Strecke, leider war auch hier alles trocken und es wäre gut gewesen, wenn es geregnet hätte.
ES ist nur schade, dass manche Leute es nicht verstehen, dass, wenn sie rauchen, alles in Flammen versetzen können, den Schuldigen wird man auch nie finden, denn die hauen dann ab. Auch Bodenspucker gibt es jede Menge.
Auch auf Bahnhofen kann man einiges an Ausgespuckten finden.
Ich konnte das nicht so recht fotografieren, aber ich war im Häuschen drinne und habe mir das angeschaut.
Da sollte man schon zu Zweit sein.
Wer diesen Radweg schon mal gemacht hat, ist sich dessen bewußt.
Das Teil ist nur genial und ich habe auch noch ein Video gedreht und hätte ich keinen Helm getragen hätte ich mir doch den Kopf noch mehr angeschlagen.
Ist nicht ganz billig, aber das ist mir dann wurscht, wenn es was taugt und es taugt was.
Die nächste Skulptur steht im Seckachtal.
Die Seckach ist ein Fluß, über den ich auch schon öfters geschrieben habe und ich bin dort auch schon geradelt.
Wenn ich die anderen Skulpturen betrachte, werde ich auch ein Stück auf dem Seckradweg radeln.
auch eine Künsterin der Kunstakademie Stuttgart
Manchmal bereue ich es, nicht auf der Kunstakademie weitergemacht zu haben. Aber auch so bin ich mit meinem Leben mehr als zufrieden.
Kunst mache ich im Winter wieder.
Die Seckach fließt flussabwärts bei Möckmühl in die Jagst.
Ich finde es sehr schön, so mein Land kennen zu lernen und zu durchradeln.
Kurz bin ich noch am historischen Stadtturm von Adelsheim stehen geblieben. Auch Adelsheim anzuschauen ist sehr schön.
In Adelsheim bin ich dann am Bahnhof vorbeigeradelt und habe mir überlegt, ob ich nicht hier in den Zug nach Bietigheim einsteigen soll.
Nee, ich bin wissbegierig und ich wußte, dass da noch was kommt und zwar:
Das Jahr ist noch lange.
In Osterburken angekommen, habe ich auf den Navigator auf dem Handy geschaut und festgestellt, dass in ca. 30 Minuten ein RE kommen soll.
Dieser Post hier war bislang mein längster, aber ich möchte halt auch noch eine Erinnerung an meine Tour haben.
Ich war soviel seither unterwegs und habe sovieles gesehen, das möchte ich festhalten.
Das 17-70 Immerdrauf ist der Hit.
Es war zeitweise richtig heiss, aber nur, wenn ich fotografiert habe, zudem wehte ein sehr schöner warmer Wind.
Nein, mir macht die Hitze nichts aus.
Ich komme mit jeder Temperatur zurecht, was bleibt denn anderes übrig. Manche Leute regen sich Tag und Nacht darüber auf und dokumentieren das auch in Folge.
82 Kilometer
1.028 Climb
1,055 Downhill
Gesamtkalorien: 2.423 KCAL
4,00 Stunden Fahrzeit
Temperatur 22 Grad
Luftfeuchtigkeit: 55 %
Luftqualität: 2
Ich habe mich nun dazu durchgerungen nicht mehr zu stricken und habe mir bei Breuni einen schönen Cashmere-Pulli mit passender Hose und noch einen weinroten Pulli gekauft.
Ich mag nicht mehr stricken, das lasse ich Elfriede machen, wenn sie in der Stuttgarter Wilhelma "ES" besucht, ihn beobachtet und dabei strickt. Es ist meine neue Geschichte, die ich im Laufe der nächsten Tage zeigen werde.
Mein Freund und ich wir radeln heute ins Kraichgau und werden auch eine Menge sehen. ES wird wieder eine Mountain-Bike-Tour, die ich hoffe zu überstehen. Mein Freund radelt nicht auf Asphalt und Straßen, er braucht die Herausforderung auch im Alter von 75 Jahren noch, genauso wie das Fausten. Auch ein wenig Regen wird uns nicht aufhalten. Es soll heute 20 % regnen lt. Regenradar, aber ich glaube es nicht.





























































































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