Der Speierling (Sorbus domestica)
Beim letzten Naturdonnerstag habe ich dir die Mispel gezeigt.
Heute zeige ich dir auch einen sehr seltenen Baum,
den Speierling.
Heute zeige ich dir auch einen sehr seltenen Baum,
den Speierling.
Er wird auch Sperberbaum, Serbelbaum o.ö. genannt. Er kommt aus der Gattung der Mehlbeeren (Sorbus).
Er gilt als Wildobstbaum und ist als Wildgehölz einer der seltensten Baumarten in Deutschland.
Der Speierling wurde 1993 zum Baum des Jahres gewählt.
Beheimatet ist er von Nordafrika über Europa bis in den Kaukasus. Die Früchte sind gekocht als Gelee oder Kompott essbar, das Holz wird im Instrumentenbau verwendet.
Er kommt selten vor und er kann über 500 Jahre alt werden.
Umso mehr habe ich mich schon gefreut, als ich diesen Baum gesehen habe und ich werde ihn, wie auch die Mispel im Frühjahr besuchen, wenn die Bäume blühen.
Aber es gibt ja noch viel mehr Bäume dort, an denen ich bislang leider achtlos vorbeigegangen bin. Du wirst erstaunt sein und vielleicht einen Baum sehen, den du noch gar nicht gekannt hast, vielleicht ist auch der Speierling dabei.
Den Speierling habe ich aber auch erst durch genaues Nachforschen erkannt.
Die Blüte des Speierlings sieht ein wenig wie die Blüte des Apfelbaumes aus. Das zeigen auch seine deutlich größeren Apfelfrüchte. Diese reifen im September bis Oktober und ich bin da schon sehr gespannt. Aber dann ist das Jahr 2019 auch fast wieder vorbei. Als ich Mitte November am Baum war, gab es keine Früchte mehr.
Ich werde hin und wieder und nicht nur am "Mein Freund der Baum"-Tag über diese Bäume berichten.
Der Speierling ist auch mit der Vogelbeere (Eberesche) verwandt, deshalb kann man ihn recht leicht verwechseln.
Siehe seine Blätter.
Siehe seine Blätter.













Kommentare bitte hier:
AntwortenLöschenIch kannte den Baum nicht. Danke fürs Vorstellen. Ich werde bei unseren Spaziergängen mit den Hunden darauf achten, ob ich auch welche entdecke. LG
AntwortenLöschenGuten Morgen liebe Eva,
AntwortenLöschenanhand der ersten Fotos dachte ich, ah dieser Baum wird bei uns Eberesche genannt und kommt häufig vor. - Danke für die Vorstellung, so wurde ich eines besseren belehrt und kenne einen Baum mehr, den ich hier doch noch nie gesehen habe!
Dir einen schönen Nikolaustag und
liebe Grüsse
Eda
Liebe Eda,
Löschenich dachte auch zuerst, dass es die Eberesche ist, ist es aber nicht, anhand der Früchte und des Stamms kann man das aber erkennen.
Ich habe auch erst einen Baumexperten befragen müssen.
Es gibt dort noch soviele andere unbekannte Bäume.
Lieben Gruß Eva
Das geht mir genau so, man geht an so vielem vorbei und freut sich einfach. Wenn man dann näheres über einen Baum erfährt schaut man schon genauer hin. Die Rinde deutet auf ein stattliches Alter hin.
AntwortenLöschenL G Pia
Hallo liebe Eva,
AntwortenLöschenerst mal vielen Dank, dass du mich an den Baumtag erinnert hast, da brauche ich mich heute gar nicht verlinken.
Der Speierling ist mir in freier Natur noch nie begegnet, nur im Bot. Garten Bonn, in der Allee der Jahresbäume. Da bin ich jetzt auf die Blüten und Früchte sehr gespannt, denn in Bonn war ich auch noch nie zur rechten Zeit :)))
Liebe Grüße
Arti
Liebe Arti,
Löschenim Heilbronner Stadtwald steht auch ein Speierling, also zwei, die wir bislang in der freien Landschaft gefunden haben und ich bin froh, dass ich jetzt weiß, wo er wächst.
Lieben Gruß eva
Speierling , ein Baum also... ich dachte immer so hieße ein Pilz! Schön, ihn nun kennen zu lernen. Liebe Grüße Ulrike
AntwortenLöschenNein, der Speierling ist kein Pilz, vielleicht meinst du den Seitling, den kann man sogar im Supermarkt kaufen.
LöschenGottseidank habe ich einen Forster zur Hand, der diese Bäume kennt.
LG Eva
Liebe Eva,
AntwortenLöschenDanke für die Informationen zu diesem interessanten und wunderschönen Baum!
Schönen Nikolaustag und lieben Gruß
moni
Den Speierling habe ich tatsächlich erst in den 90ern kennengelernt, als er Baum des Jahres war... Schön, dass du ihn mal näher zeigst. Lieben Gruß Ghislana
AntwortenLöschenTrägt der Speierling denn auch Früchte, liebe Eva? Die Vogelbeeren sind sind ja leuchtend rot. Ein wirklich schöner Baum. Apropos schöner Baum, liebe Eva. Mir ist heute ein ganz zauberhafter Weihnachtsbaum auf einer weinroten Karten ins Haus geflattert. Was für eine Freude! Hab' vielen lieben Dank für Deine lieben Weihnachtswünsche. Ich drück' Dich lieb, Nicole
AntwortenLöschenJa, liebe Nicole,
Löschener trägt Früchte, ähnlich wie Äpfel und die Kenner, die Apfelwein trinken, wissen,
dass dieser Wein aus dem Speierling gemacht wurde, ich zeige die Äpfelchen mit Sicherheit noch und dann backe ich vielleicht einen Speierlingkuchen.
LG Eva
schön, wenn dir die Karte gefällt.
Liebe eva,
AntwortenLöschenda hast du ja einen ganz seltenen einheimischen Baum gefunden, Frauchen meint - so einen habe sie noch gar nie bewusst gesehen und sie werde im nächsten Jahr gezielt nach ihm ausschau halten.
soll aber gar nicht so leicht sein ihn zu finden, in unserem ganzen Land soll es gerade noch 500 Stück davon geben.
Danke für die tolle Vorstellung
Ayka mit Frauchen
Liebe Eva,
AntwortenLöschenden Baum kannte ich noch gar nicht. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass er so selten ist. Danke für's Zeigen.
Ich wünsche Dir einen wunderschönen zweiten Advent.
Viele liebe Grüße
Wolfgang
Als "Apfelwein-Spezialität ist mir der Name sehr wohl bekannt, aber als Baum?
AntwortenLöschenAuch das dies eigentlich kein einheimischer Baum ist, das finde ich interessant und ich habe wieder einmal etwas dazu gelernt. Ja, berichte ruhig öfters über den Baum, das gefällt mir!
LG Heidi
Liebe Eva,
AntwortenLöschenden Speierling kannte ich bis jetzt nicht. Vielen Dank für die Vorstellung. Ich glaube nicht das es in unserer Nähe so einen Baum gibt und bin schon gespannt wie er im Frühjahr aussieht.
Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen
vom Namen her kannte ich ihn schon
AntwortenLöschennur habe ich auch noch keinen in Natura gesehen ;)
danke für die Vorstellung..
liebe Grüße
Rosi
Den Speierling kannte ich bis jetzt noch gar nicht. Ich freue mich darauf, ihn besser kennenzulernen!
AntwortenLöschen♥ Monika