Glück ist, wenn das Pech die anderen trifft. *Horaz* -

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Burgruine Blankenhorn

Dieser Post enthält vermutlich Werbung zu Wanderungen und Ortsnamensnennungen.


Am Montag diese Woche machte ich mich am späten Vormittag mit dem Pedelec auf, um zur Burgruine Blankenhorn zu radeln.



Als Navigationsgerät nutze ich schon einige Zeit die App von Komoot und bin mehr als zufrieden mit ihr,
denn sie führt mich durch die schönsten Gegenden, fernab der Straße. Eine tolle App, auf die man sich verlassen kann. 

Über Bietigheim,  Sachsenheim, Verrenberg, Spiegelberg ging es dann tief in den Wald hinein und die freundliche Dame am Navigationsgeräte leitete mich super durch diesen Wald. Teilweise Waldwanderwege und Singletrails (als Singletrails bezeichnet man Wege, die so schmal sind, dass man sie nur alleine befahren oder laufen kann), an denen man schon auf Wurzeln usw. aufpassen mußte und es - da es geregnet hatte - auch nass und glitschig war. Aber alles ging gut bis, es dann ganz scharf links auf eine Downhill-Strecke  ging, den Weg hinunter über eine Schanze. 
Da bin ich dann vom Rad abgestiegen, denn das war mir dann doch zu gefährlich. 

Unterwegs gings über Aussiedlerhöfe, die Kürbisse kommen schon und tolle Asparagusfelder (das Überbleibsel vom Spargel), das hat man früher immer in die Blumensträuße gebunden. 





Nachdem ich diese Stecke hinter mich gebracht hatte ging es noch ein gutes schönes Stück durch den Wald, der zum Naturpark Stromberg-Heuchelberg gehört und ein wunderschöner Wald ist und unterwegs auch kaum besucht ist.  Der Stromberg-Heuchelberg ist eine Weingegend unterwegs habe ich schon die Weintrauben kommen sehen.

Das war so schön. Gut, manch einer mag das nicht ganz alleine durch den Wald zu fahren. Mir macht das nichts aus.

Ja, dann sagte mir die Dame am Navigationsgerät, du hast gleich dein Ziel erreicht und, jaaaa. Da war sie die Burg Blankenhorn. 




Es ist ein tolles Gefühl, wenn man vom Rad spingen kann und sich freuen, dass man das geschafft hat.
Gleich hat mich eine Runde Kinder umringt und ein Erwachsener fragte mich, ob ich an der Führung der Waldgeister teilnehmen will. Klar, ich hatte ja Zeit und die Burg konnte ich mir später ansehen.
Es waren ca. 20 Kinder, die hier von der Stadt Güglingen aus, ein Ferienprogramm absolvierten und Waldgeister aus Lehm gebastelt hatten. Morgens ist die Gesellschaft mit den Erziehern zur Burg gefahren und dort haben sie dann die Waldgeister gebastelt. Dabei durfte jedes der Kinder seinen Waldgeist vorstellen und ja, die Waldgeister hatten Namen. Ich war schon sehr beeindruckt, wieviel Fantasie diese Kinder hatten.

Hier darfst du die Waldgeister sehen, ich konnte nicht alle fotografieren. Aber, die Kinder werden sich freuen, heute ihre Waldgeister zu sehen, denn ich wurde gefragt, was ich mit den Fotos mache.

















Mein Gruß geht an die Organisation der Stadt Güglingen und dieser Veranstaltung, toll, was die den Kindern im Ferienprogramm bieten und wie die Kinder dabei sind. 

Die Burg Blankenhorn hat eine große Geschichte und auch eine große geschichtliche Bedeutung.
Ich gehe hier nur ganz kurz darauf ein, denn die 

INTERESSENGEMEINSCHAFT BURG BLANKENHORN

hat eine ganz tolle Website, auf der du dir alles notwendigen   Informationen - wenn du willst - 
holen kannst. 


Du kannst dich auch ehrenamtlilch dort engagieren und dich einbringen. Ich werde mir das überlegen, denn die Ruine ist schon beeindruckend. 


Die Burg kann man für Festlichkeiten mieten und auch die notwenigen sanitären Anlagen dazu.
Eine Burghochzeit im Sommer dort zu feiern stelle ich mir schon ganz toll vor.

Im Innern der Burg ist eine tolle Grillstelle und Sitzbänke und Tisch und genügend Platz.

Inwieweit man allerdings mit dem Auto dorthin fahren kann, das weiß ich nicht, da mußt du dich erkundigen. 

Der Wald ist genial und du findest einen Einblick hier aber auch auf der Webseite der IG sind die Koordinationsdaten angegeben.  

Wie schön die Ruine in diesem Wald liegt, das kannst du hier sehen.



Nachdem ich nun eine Weile die Führung mitgemacht hatte, habe ich dann mein Rädle zur Burg hochgeschleppt, später habe ich festgestellt, dass ich da hätte bequem herauffahren können, aber so bin dann hinunter gefahren.

Im Innern habe ich ein wenig fotografiert und habe mein Vesper verspeist und etwas getrunken.















Dann habe ich mir noch den Baumlehrpfad angeschaut, den das Forstamt Güglingen hier angelegt hat. Ich konnte ja auch nicht alle Bäume fotografieren, aber es lohnt sich auf jeden Fall mal dorthin eine Radtour oder auch eine Wanderung zu machen. Es gibt auch den Speierling, der wird hier besonders hervorgehoben. Das ist dieses Jahr ja mein 12-tel Blick und wieder freue ich mich, dass ich diese Baum vorstellen darf.


 

Die Stuttgarter Nachrichten haben hier mal eine Wanderung vorgeschlagen:

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.wandertipp-zur-maechtigen-burgruine-blankenhorn.324809c3-ea8c-4ae6-833e-cd8984e9447a.html 

Hier habe ich dir noch ganz phantastische Radtouren im Neckar-Zaber-Kreis usw., die kaum länger sind, als 
40 Kilometer, also gut machbar, auch mit einem "normalen" Rad. Mich würde aber die Spinner-Tour interessieren mit 
71 Kilometern, die vom Lauffener-Bahnhof abgeht und die werde ich wohl auch gelegentlich in Angriff nehmen.  

https://www.neckar-zaber-tourismus.de/website/de/radeln/kraichgau_stromberg_touren 

Zurückfahren wollte ich einen ganz anderen Weg, aber mein Navigationsgerät, bzw. ich hatte keinen Empfang mehr. So steht man dann da, wenn man sich nicht orientieren kann. Es ist keiner da, den man fragen kann und ehrlich ein wenig hatte ich schon ein komisches Gefühl, denn mir hatte Jemand von dem "Unglück" im Frankfurter Hauptbahnhof erzählt. Also, wenn es hier Jemand drauf anlegt, dann hat man keine Chance, da findet man dich nur noch zur Zufall. Aber "no risk no fun". 

Also habe ich dann ein Schild entdeckt, Bönnigheim mit 
6 Kilometer, über Erligheim und Löchau nach Bietigheim und dann nach Hause.
Die Strecke kenne ich auswendig und die klappt sehr gut

Unterwegs habe ich 15 Schmetterlinge gezählt, vor allem Käisermäntel, aber auch andere Schmetterling, denen der Wasserdost recht gut geschmeckt hat.
Ich bin übrigens zu 80 % nur im Wald gefahren. 







Gefahrene Kilometer waren das 

55,30 Kilometer, nicht viel,
davon aber 733 Höhenmeter in einer
Gesamtzeit von 3:45:46
Wetter: 
20 Grad, Luftfeuchtigkeit 66 %




Schön wars und ein ganz liebes Grüßle an die Gruppe aus Güglingen mit ihren Erziehern.
Es wurde mir aber nicht gestattet die Gruppe zu fotografieren und das ist vollkommen in Ordnung.


Meine vorgenommenen 3.000 Rad-Kilometer werde ich in diesem Jahr lässig schaffen.



Sodele und wer nun glaubt, dass man beim doch etwas schnelleren Radeln, die Schönheiten am Wegesrand nicht sehen kann, ist selbst schuld, ich sehe sehr viel.  




Mein Gartenglück bei Wolfgang und Loretta. 

Hab Geduld, ich bin heute wieder mit dem Rädle unterwegs und meine Blogrunde erledige ich heute abend.  
Von der Runde erzähle ich dann gelegentlich auch wieder eine Ritterburg.

  

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Kommentare

  1. Itraumhaft? Deine Rundreise. Ich begleite Dich immer sehr gern und genieß die neuen Eindrücke. Die Waldgeister find ich zauberhaft, sehr lieb.

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  2. Guten Morgen liebe Eva,
    gerne kam ich mit auf deine Runde und ich finde es sehr schön, dass du dir für die Kinder und ihre Waldgeister so Zeit genommen hast. Das hat sie sicherlich auch erfreut und sie hatten beim Herstellen auch ganz viel Fantasie.
    Deine Bilder mit den Schmetterlingen gefallen mir sehr, einfach toll, wie du sie auf die Fotos gebracht hast.
    Dir eine gute Radrunde und
    liebe Grüsse
    Eda

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  3. Wuff Eva,
    haeute komme ich mit STAUNEN fast nicht nach, da die tolle Lanedschaft, die vielen wirklich originellen Waldgeister und dann noch die flatternden Lieblinge von Frauchen. Die Idee mit den Waldgeistern gestalten finde ich unheimlich toll, da würde ich auch gerne schauen gehen.
    Liebe Wochenendgrüsse von Ayka

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  4. Liebe Eva,
    eine tolle Radelrunde hast du unternommen...ich würde mich allein nicht auf den Weg machen und daher genieße ich deine Bilder. Die Waldgeister sind ja allerliebst ...toll umgesetzt. Hut ab vor solchen Ferienaktionen.
    Lieben Gruß, Marita

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    1. Ach Marita. passieren kann dir überall etwas, da kann Jemand in der S-Bahn einen
      Munitionsgürtel zum sprengen bringen.
      Oder in einem Bahnhof mit vor die S-Bahn schubsen oder wie jetzt geschehen im Stuttgarter Stadtteil Fasandenhof mich mit einer Machete hinrichten.
      Schlimm ist das und schlimm ist das auch, dass es Menschen gibt, die sowas filmen und dann ins Netz stellen.
      Da kann ich nur noch Ausspucken.
      Wo sind wir nur hingekommen.
      Da bin ich im Wald schon sicherer.
      Lieben Gruß Eva

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  5. Guten Morgen, liebe Eva! Ein inspirierender Post. Wundervoll Deine Schmetterlinge 🦋 Die Lehmgesichter, mit den diversen Beispielen sind eine besonders lustige Idee, die ich gerne für unser Ferienprogramm in der Museumsmühle aufgreifen möchte.

    Prima, dass Du wieder mit dem Pedelec unterwegs warst.

    Auch diese Burg ist mir unbekannt, obwohl ich - wie an anderer Stelle erwähnt - einst in der Region gelebt habe. Demnächst besuche ich jedoch die Freundinnen, wir sind gerade am Planen und peilen Örtlichkeiten zwischen Stuttgart und Pforzheim an ...

    ... Danke Dir sehr, fürs Zeigen.

    Sommersonnige Grüße von Heidrun

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  6. Ich bin erstaunt über die Kreativität dieser Kinder, denn die Waldgeister sind alle miteinander wunderbar gelungen. Und die vielen Kaisermäntel, na, wenn das mal kein Blickfang ist?
    Eine schöne Radtour war das, so wie ich herauslesen konnte und Burgen sind immer gute Ziele, diese hier wirkt sehr mystisch auf mich.
    LG Heidi

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    1. Das fand ich auch, dass die Waldgeister so gelungen waren, jedes ist ein Kunstwerk für sich und die Kinder sind so zwischen 8 und 10 Jahren. Das sind schön Künstler und auch ich war sehr beeindruckt. Ich kann sagen, dass ich das nicht so hinbekommen hätte.

      Es regnet und ich mußte umkehren und hab meine Radtour nicht machen können, verschiebe es auf morgen. Bringt ja nix.
      Du hast schon recht Burgen sind schon ein tolles Ziel. Eine Burg heute wäre auch ein Ziel gewesen.
      Aber morgen ist auch noch ein Tag.

      LG Eva

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  7. Ich bin ganz begeistert von den vielfältigen, phantasievollen Bildwerken der Kinder. Auch die Idee finde ich sehr gelungen, die Umsetzung teilweise ja echt ausgefallen. Da merke ich, wie ich meine Arbeit mit den Kindern doch misse! Waren wir doch auch oft im Wald und haben gebaut, aber auch Kunstwerke à la Goldsworthy geschaffen und natürlich auch viele Tiere, besonders Kleinstlebewesen kennen gelernt...
    Ich finde es sehr verdienstvoll von der Gemeinde, so eine Sommerferienbeschäftigung zu ermöglichen.
    Dann wünsche ich dir für morgen mehr Glück mit dem Wetter. Von mir aus könnte es regnen, wird es aber wieder nicht tun...

    Bon week-end!
    Astrid

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    Antworten
    1. Liebe Astrid,
      du hättest mal dabeisein sollen, was die Kinder zu den Geistern alles erfunden haben.
      Es ist so wundervoll.
      Ich bin jetzt noch so begeistert.
      Von wegen Regen, jetzt reicht es, will ja schließlich radeln und nicht regnen.
      :-))
      LG Eva

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  8. Liebe Eva,
    was für eine wunderbare und außergewöhnliche Tour. Danke wieder einmal fürs Mitnehmen.♥
    Herrliche Fotos hast Du gemacht, vor allem die Waldgeister sind echt faszinierend. Einfach Klasse, was Kinder für eine Phantasie haben und sie so ungezwungen realisieren können. Diese Kreativität, die noch keinen Zwängen unterliegt, ist immer wieder bewundernswert.
    Liebe Grüße zum Samstagabend,
    herzlichst moni

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  9. Liebe Eva,
    ich bin ganz begeistert von den kleinen Waldgeistern. Das haben die Kinder ganz toll gemacht. Ich hoffe das sich viele Spaziergänger an den Waldgeistern erfreuen. Schön das du dir die Zeit genommen und den Kindern zugehört hast. Es muss eine wunderschöne Radtour durch den Wald gewesen sein. Die Ruine sieht schon fast ein bisschen gespenstisch aus. Deine Fotos von den Schmetterlingen sind fantastisch.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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