Es gibt so viele dumme Denker, doch häufiger gibt es dumme Stänker, die, mit feiger Niedertracht, den
Anders-Denker niedermacht.
*Schüttelreim GM*
Mich zu hassen, macht dich auch nicht hübscher,
Schätzchen.
Aus ´ma Scheißhafa wird nie a Suppaschüssel.
*Schwäbische Weisheit*
Vor a bees Gosch ka mr ned nastanda.
*Schwäbische Weisheit*
Diejenigen, die zu klug sind, sich in der Politik zu engagieren, werden dadurch bestraft, dass sie von Leuten regiert werden die dümmer sind, als sie.
*Platon*
Halbdackel ist im Schwäbischen komischerweise die Steigerung von Dackel.
*Rolf-Bernhard Essig*
Wenn jemand ein Dackel ist, dann ist der nicht besonders geschickt und eher ein bisschen dümmlich. Aber ein Halbdackel ist ein echter Blödmann!
*Rolf-Bernhard Essig*
Wer die Grünen wählt, der wird sich später mal bitterste Vorwürfe machen. *Helmut Schmidt*
In meinem alten Blog habe ich es vor Jahren mal geschrieben. Die Geschichte von Doris, vielleicht kann sich Jemand noch erinnern.
Doris und ihr spanischer Lebensgefährte kauften sich vor vielen Jahren, wie mein damaliger Mann und ich, hier in Tamm eine Wohnung.
Doris wohnte im 5. Stock und wir waren so mit die ersten Einwohner, die hier in Tamm, das war immerhin
Anfang 1978, wohnten.
Es entwickelte sich zwar keine direkte Freundschaft, aber wir waren immer füreinander da und hatten auch eine gute Hausgemeinschaft.
Doris und ihr Lebensgefährte fuhren jedes Jahr mit dem Wohnwagen nach Spanien und zwar nach Taragona und zur Familie.
Dort waren sie vom Campingplatz am 9. Juli 1978 abgereist. Am 11. Juli 1978 erreignete sich der folgenschwere Unfall mit dem Tanklaster.
Sie hat mir immer wieder erzählt, wie froh sie war, dass sie dem Unglück entgangen ist.
Die Zeit verging man sah sich, man schwätzte miteinander. Doris erzählte mir viel aus ihrem Leben, das schon mehr als schwierig war. Sie kam aus der Nähe von Dortmund, war verheiratet und lebte mit ihrem Mann, der trank und sie immer schlug.
Er starb dann wohl, so recht kam ich hier nicht mit und sie setzte eine Anzeige ins Stuttgarter Wochenblatt, denn sie wollte hier in Stuttgart wohnen und bei Kreidler, eine Firma, die Mofa usw. herstellte, arbeiten.
Auf ihre Anzeige meldete sich ein Spanier, der bei Daimler arbeitete und sie zog dann zu ihm nach Stuttgart. Dort lebten sie dann einige Jahre in einem Zimmer in Stuttgart zusammen und sparten, um sich eine Wohnung zu kaufen.
Dann hatten sie genügend Geld zusammen und erstanden die Wohnung. Es war nicht einfach, dieses Leben von Doris.
Die Jahre vergingen, es gab Streit mit dem Lebensgefährten und Doris fing an zu trinken. Ich habe es schon am Anfang gemerkt und auch die blutigen Stellen an Stirn und Nase, sie erzählte mir immer wieder, dass sie hingefallen ist. Man konnte auch riechen, dass sie getrunken hat. Mit ihrem Lebensgefährten hatten wir keinen Kontakt, er sprach auch sehr schlecht die deutsche Sprache.
Lange Zeit habe ich sie nicht gesehen, dann war sie auf einmal wieder da. Sie erzählte mir, dass sie eine Therapie gemacht hat. Was genau, konnte ich nie erfahren.
Auch hier vergingen wieder die Jahre, in denen sie so viele Operationen über sich ergehen lassen hat müssen.
Unter anderem Brustkrebs, mit einer Mastektomie beider Brüste. Sie hat es ertragen, sie hat viel ertragen.
Dann ging die Firma Kreidler in Konkurs. Doris versuchte bei verschiedenen Firmen zu arbeiten, aber sie konnte keinen Fuß mehr fassen.
Gottseidank hatte der Lebensgefährte noch die Stelle am Fließband bei Daimler und sie bekam damals Arbeitslosenunterstützung und dann Hartz4.
Das war so wenig, ich glaube so um 400 Mark, später dann Euro, das weiß ich aber heute nicht mehr.
Doris ließ in allem nach, in der Körperpflege, in der Kleidung und wurde zum Messie.
Manchmal war mir das alles zuviel und ja - heute tut es mir leid - ich habe den Kontakt etwas eingestellt.
Im Jahr 2013 ging es mir sehr schlecht, Doris kam auf mich zu und spach mir Mut zu. Dann kamen wir wieder ins Gespräch, aber wie hatte sie sich noch mehr verändert. Es war nicht zu übersehen, dass sie wieder trank.
Auch der Lebensgefährte war krank, Darmkrebs. Es war sehr schlimm mit den Bestrahlungen und den Krankenhausaufenthalten. Man konnte sehen, wie der Lebensgefährte den Lebensmut verloren hat. Nachdem es mir wieder besser ging, kümmerte ich mich ab und an um Doris und wir quatschten miteinander, aber man konnte schon sehen, wie die Demenz Fortschritte machte. Die Diakonie kam zwar um Verbände zu machen, aber mehr auch nicht. Gespräche gab es da nicht. "Zeit ist Geld!" Der Lebensgefährte kam auch immer wieder dazu und sagte zu mir, was mit Doris werden würde, wenn er sterben müßte, er wußte wohl auch, wie es um Doris stand. Man konnte sehen, wie krank er war und wie er sich Sorgen um Doris machte, vor allem, wie er gelitten hat.
Dann Anfang Januar 2016 klingelte es ca. um 3 Uhr morgens an meiner Tür, es klopfte und ich dachte, ich hätte geträumt.
Doris stand vor meiner Tür und stammelte:
"Er ist weg, alles in der Wohnung ist voller Blut."
Ich zog mich schnell an und fuhr mit ihr im Aufzug, der auch mit Blut beschmiert war, nach oben in die Wohnung.
Auch hier alles mit Blut beschmiert.
Ich griff dann sofort zum Telefonhörer und rief die Polizei an. Es war schon eine sehr komische Situation.
Die Polizei kam dann auch sehr schnell und befragte uns, wo denn der Lebengefährte denn sein konnte.
Er war gerne im Keller und arbeitete dort handwerklich. Mit der Polizei ging ich in den Keller und in die zur Wohnung gehörende Kellerbox, die Türe war nur angelehnt und da war er auch. Ich habe sowas noch nie gesehen, er hatte sich am
Heizungsrohr aufgehängt, nachdem er versucht hatte, sich die Pulsadern auzuschneiden. Wie verzweifelt muß er wohl gewesen sein.
Die Polizei sagte mir dann, ich solle wieder nach oben gehen aber nicht sagen, was geschehen ist.
Was macht man in so einer Situation? Ich kann meine Gefühle gar nicht beschreiben. Hätte ich einen Schock bekommen, wäre es auch nicht gut gewesen, hätte ich durchgedreht auch nicht.
Doris beruhigte ich und sagte man suche nach ihrem Lebensgefährten.
Dann kam so nacheinander die Kripo, die das alles per Foto dokumentierte, der Notarzt kam und sagte dann so lapidar zu Doris, ich werde das nie vergessen: "Ihr Mann hat sich das Leben im Keller genommen, er hat sich aufgehängt! Es kommt gleich der Notfallseelsorger."
Nun, das ist eine Situation, die ich wieder nicht beschreiben kann. Doris saß nur auf dem roten Hocker mit den Stahlrohfüßen und schaute vor sich hin. Während wir hier saßen, kam dann auch der hiesige Bestatter und im Keller wurde dann der Lebensgefährte abgenommen und zum Bestatter gebracht. Das habe ich aber nicht mehr mitbekommen.
Der Seelsorger kam und wir saßen noch ein paar Stunden zusammen und sprachen miteinander.
Wir haben dann die darauffolgenden Tage zusammen mit der hiesigen Bestattungsfirma, die übrigens sehr behutsam vorgegangen ist und die auch hier ein großes Lob verdient, alles notwendige erledigt.
Ich habe dann noch für Doris ein paar Male eingekauft und sie versorgt, aber es wurde immer schlimmer mit ihr.
Versorgt wurde sie, da sie auch krank war von der Diakonie. Ich habe diese mal auf den Zustand von Doris angesprochen, aber so einfach ist es nicht - und das ist auch in Ordnung - Jemand ins Pflegeheim zu bringen. Zumal Doris ja auch keine Angehörigen mehr hatte. Das ist furchtbar, wenn du NIemand mehr hast, der nach dir schaut. So war ich die einzige Bezugsperson.
Ich kann jetzt das alles, was dann so geschah, gar nicht mehr so erzählen, auch weil Doris sich noch mehr veränderte und nur noch sporadisch sich mit mir in Kontakt setzte. Es waren auch einige Male der Notarzt und die Polizei vor Ort, die sie angerufen hat und die mich dann immer kontaktierten.
Ich habe telefoniert und und und, dass man sich um diese Frau kümmern muß, denn ich hatte auch Angst, dass sie irgend etwas tut, was nicht gut gewesen wäre, sie hat meist die Herdplatten nicht mehr ausgeschaltet.
Dann war sie auf einmal weg.
Durch vieles Nachfragen habe ich dann erfahren, dass sie in einem geschlossenen Pflegeheim hier in der Nähe ist.
Mir wurde gesagt, dass sie keinen Besuch wünscht. Ich finde es schade, denn ich hätte ihr schon gerne Lebewohl gesagt. Aber ich glaube fast, sie konnte sich an gar nichts mehr erinnern.
Die Wohnung stand nun über zwei Jahre leer, es tat sich nichts. Jetzt plötzlich kam vor ein paar Wochen ein Wagen mit einem Container. Der wurde voll mit Säcken geladen und der Container stand dann ein paar Male vor dem
Haus.
Im Container sah ich auch den roten Hocker mit den Stahlrohrfüßen und plötzlich war alles wieder da und es kam hoch, ich habs wohl doch nicht verarbeitet.
Es tat mir schon weh, als ich gesehen habe, wie die Möbel und manches andere in den Container geworfen wurden. Ich bin froh, dass Doris das nicht sehen kann.
Ein Mann stand am Hauseingang und ich fragte ihn, ob die Wohnung im 5. Stock ausgeräumt wird.
Er sagte mir, dass er die Wohnung gekauft hat und sie nun ausräumt. Dann erfuhr ich auch, dass Doris vor 2 Jahren gestorben ist. Sie war 85 Jahre alt.
85 Jahre ein Leben, das nicht schön war, Entbehrungen, Enttäuschungen, ja in jedem Leben steckt ein Schicksal. Ich habe mir gesagt, wie gut ich es habe und wie gut es mir doch in meinem Leben ergangen ist. Möge Doris in Frieden ruhen. Sie wurde eingeäschert und hat nun einen Platz in einem Kolumbarium hier in der Nähe. Ich weiß aber nicht wo, deshalb schicke ich ihr hier Maiglöckchen, die mochte sie gerne und auch Blumen von der Wiese.
Nun war einige Tage Ruhe und seit Montag steht der Container wieder vor dem Haus. Ich sehe von oben vom Schlafzimmerfenster auf den Container und da liegt ihr Fahrrad. Achtlos hineingeworfen, wie alle die Dinge, die sie so hatte und gesammelt hatte.
Diese Woche ist hier Sperrmüllabfuhr und teilweise stehen Möbelstücke von Doris an der Straße, wenn man das so sieht, dann fällt einem sovieles wieder ein.
Man wird dann nachdenklich, wenn man im letzten Abschnitt seines Lebens steht. Das Leben ist nicht endlich und man kann gar nichts, gar nichts mitnehmen.
Auch gut so, das letzte Hemd hat keine Taschen und vor dem lieben Gott sind wir alle gleich.
Ich weiss, Sterben ist nicht einfach, aber ich bin mir bewußt, dass ich irgendwann einmal sterben muß.
Vor dem Tod habe ich keine Angst und ich habe auch meinem Sohn erklärt, dass ich keine lebenserhaltenden Maßnahmen wünsche und eine Patientenverfügung habe, die aber auch bei Corona nicht viel nützt. Da braucht man wohl einen extra Zusatz, dass man gewisse Geräte nicht in Anspruch nehmen will.
Ich bin 70 Jahre alt, ich bin gesund und ich bin mit meinem Leben mehr als zufrieden. Wenn mir der liebe Gott noch 10 Jahre ein schönes Leben schenkt, bin ich sehr zufrieden und dankbar, ich weiss nicht, ob ich älter werden will. Aber das hat man ja nur bedingt in der Hand.
Ich passe auf mich auf, gehe viel an der frischen Luft radeln und laufen, achte auf mein Gewicht und bin zufrieden mit mir selbst. Was will ich mehr. Ich denke aber auch immer an Doris die sich zunehmend veränderte und hoffe, dass mir das erspart bleiben wird.
Dietrich Bonhoeffer "Von guten Mächten....." Ich lese dieses Gedicht immer wieder durch und mit diesem Lied geht es mir, wenn ich schlecht drauf bin, oft wieder gut. Bonhoeffer schrieb es kurz vor seiner Hinrichtung am 9. April 1945 im KZ Flossenbürg.
Es ist ein so wunderbares, trostreiches Lied.
Empfehlenswert das Buch von Eric Metaxas, ich werde es einmal vorstellen.
Wie tiefgründig - deine Geschichte von Doris. "Die kleinen Maiglöckchen-Sträuße mit dem betörenden Duft werden in Frankreich traditionell als porte-bonheur, Glücksbringer, einem geliebten Menschen geschenkt." Ayka mit Frauchen
Liebe Eva, welch eine berührende und traurige Lebensgeschichte von Doris...da wird die Wertschätzung und Dankbarkeit für die eigenen Lebensumstände noch um einiges größer. Das Bonhoeffer-Lied berührt mich emotional total - auf die Vorstellung des Buches bin ich gespannt. Hab einen feinen Tag - lieben Gruß, Marita
Eine ergreifende Lebensgeschichte ! Einfühlsam geschrieben von dir. Und ja, wir sind alle endlich, das ist manchmal schwer zu verinnerlichen. Auch ich bin 70, wünschen wir uns, dass wir ein besseres Ende haben werden wie Doris. Aber es liegt nicht in unserer Hand. Liebe Grüße Jutta
Diese Lebensgeschichte geht unter die Haut, manche Lebensgeschichten sind nicht schön. Da kommt dann die Frage auf, wer ist daran Schuld? Darf man so fragen? Liebe Grüße Edith
Liebe Edith, ich denke, dass es die Umstände sind, die einen Menschen formen. Ich habe mir schon oft überlegt, warum Menschen rauchen, warum sie der Alkoholsucht verfallen, warum sie Fressattaken und Depressionen bekommen. Warum auch immer, man sieht vieles gar nicht. Ich glaube es gibt viele Menschen, die sich so geben, wie sie gar nicht sind und wenn man sie trifft, dann erstaunt ist. Ich bin so froh, dass ich mich gestern mit einer so netten Bloggerin getroffen habe und wir haben uns auf Anhieb verstanden und sind spazieren gegangen. Ich brauche mich nicht verstellen, ich bin so, wie ich bin und das war die Bloggerin auch. Ich schreibs lieber dazu, das geschah natürlich alles mit Abstand und trtozdem war es schön. Ich schreibe am Samstag einen Bericht drüber. Wir sind den Mörikepfad gegangen. Liebe Grüße Eva
Liebe Eva eine herzzereissende Lebensgeschichte von Doris , ja so mancher Mensch mus sein Leben beenden. Ich bin froh dass ich mein Lebenspartner habe und aus allem was war entfernt habe und befreit. Ich mache auch alles wie du schreibst dass man gesund bleibt. und die nächsten Jahren leben kann. Ich bedanke mich auch jeden Tag auf zu stehen und so gut mir geht und all das andere bei mir kann ich gut ertragen. Danke für das vertrauen dieses mit uns zu teilen. Das Lied ist passend dazu. Lieben Gruss Elke
Was für eine tragische Geschichte! Es ist schon traurig, wenn sich jemand so gehen lässt. Das Leben ist ja ohnehin kein Wunschkonzert, das muß man sich immer wieder vor Augen halten. Wichtig ist, dass der eigene Körper und die Psyche in einem guten Zustand bleiben. Da lassen sich viele im Alter zu sehr gehen. Das mit dem Mann ist natürlich tragisch, wer möchte so etwas erleben ...
Liebe Eva, sehr einfühlsam und mit viel Empathie hast Du hier die Lebensgeschichte eines Menschen aufgeschrieben, der offensichtlich von den Höhen und vor allem von den Tiefen des Lebens manchmal etwas zu viel abbekommen hat. So hat eben jeder Mensch sein eigenes Schicksal, mit dem er leben muss. Seien wir froh und dankbar, wenn es uns jetzt und hier und heute gut geht. Liebe Mittwochsgrüße moni
Liebe Eva, jetzt erst komme ich dazu hier zu lesen. Nach meiner schönen Hunderunde erhielt ich einen Anruf und der dauerte sage und schreibe fast 3 Stunden und nun habe ich Deinen Beitrag gelesen und immer mal wieder eine Träne wegwischen müssen. Ich finde es sehr schön das Du immer wieder Doris zur Seite gestanden hast (mal mehr - mal weniger) und ihr Leben und Schicksal ist wirklich sehr traurig. Aber wie Du das hier geschrieben hast hat mich sehr berührt und Du hast so schöne Worte gefunden. Irgendwie durch die Maiglöckchen wird Doris wissen das sie nicht ganz vergessen ist. Ganz liebe Grüße sendet Dir Kirsi (die sich jetzt erstmal was zu essen macht ;-)
Hllo Eva, Doris' Schicksal war traurig. Auch du war in schockierende Erfahrungen verwickelt. Wir sind gleich alt. Ich denke nicht an den Tod, aber ich hoffe, dass ich nicht lange im Krankenhaus sein muss ... Das Wichtigste ist, im Moment zu leben. Ein jüngerer Mann, nur 46 Jahre alt, starb vor einigen Wochen an einem gemischten Konsum von Alkohol und Medikamenten. Mein Mann war sehr traurig, weil er versucht hatte, diesem Mann zu helfen, den er über ein Hobby kannte. Mein Ex-Mann ist vor einem Jahr an Alzheimer gestorben ... Man muss dankbar sein, um gesund und in guter Verfassung zu sein. Lieben Gruss, riitta
An deiner Geschichte erschüttert mich vor allem die Schilderung des Selbstmordes und wie du da mitbetroffen warst. Das möchte keiner erleben. Liebe Grüße!
Eine trauriges Schicksal, leider kein seltenes. Keine Angst alleine zu sein, aber die Sorge alleine und unwürdig zu sterben. Wünsche mir sehr, dass Doris es bemerkt hat, dass ein liebenswerter Mensch - Du Eva - Anteil an ihrem Leben genommen hat. Das Fahrrad im Container, weggeworfen wie so vieles, Erinnerungen werden gelöscht - es tröstet etwas, dass Doris hier einen Platz bekommen hat . Das Lied tut gut. Liebe Grüße Brigitte, die Dich in Gedanken (das darf man ja) lieb umarmt.
Oh Eva, was für eine traurige Geschichte einer traurigen Doris. Es gibt Menschen, die haben ihr ganzes Leben lang Pech. Sie tut mir leid. Und ja, es ist so traurig, dass alles, was man selbst gehegt und gepflegt hat, nach dem Leben einfach verschrottet wird. Ich hoffe für Doris, sie hat es jetzt, egal wo sie ist, ein besseres Dasein als hier unten im 5. Stock. Ganz lieben Gruß und pass auf Dich auf Nicole
ich dachte ich hätte schon geschrieben.. zumindest hatte ich angefangen ;) ich kann mich noch an deinen damaligen Bericht erinnern dramatisch wenn man so etwas mit erlebt ich denke Doris hat nun ihren Frieden .. dass niemand da ist der ihre Sachen haben will ist wirklich traurig da geht ein ganzes Leben fast spurlos dahin schön dass du dich immer noch etwas um sie gekümmert hast
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Kommentare:
AntwortenLöschenWie tiefgründig - deine Geschichte von Doris.
Löschen"Die kleinen Maiglöckchen-Sträuße mit dem betörenden Duft werden in Frankreich traditionell als porte-bonheur, Glücksbringer, einem geliebten Menschen geschenkt."
Ayka mit Frauchen
Liebe Eva,
AntwortenLöschenwelch eine berührende und traurige Lebensgeschichte von Doris...da wird die Wertschätzung und Dankbarkeit für die eigenen Lebensumstände noch um einiges größer. Das Bonhoeffer-Lied berührt mich emotional total - auf die Vorstellung des Buches bin ich gespannt.
Hab einen feinen Tag - lieben Gruß, Marita
Eine ergreifende Lebensgeschichte !
AntwortenLöschenEinfühlsam geschrieben von dir.
Und ja, wir sind alle endlich, das ist manchmal schwer zu verinnerlichen.
Auch ich bin 70, wünschen wir uns, dass wir ein besseres Ende haben werden wie Doris.
Aber es liegt nicht in unserer Hand.
Liebe Grüße
Jutta
Diese Lebensgeschichte geht unter die Haut, manche Lebensgeschichten sind nicht schön. Da kommt dann die Frage auf, wer ist daran Schuld? Darf man so fragen?
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Edith
Liebe Edith,
Löschenich denke, dass es die Umstände sind, die einen Menschen formen.
Ich habe mir schon oft überlegt, warum Menschen rauchen, warum sie
der Alkoholsucht verfallen, warum sie Fressattaken und Depressionen bekommen.
Warum auch immer, man sieht vieles gar nicht.
Ich glaube es gibt viele Menschen, die sich so geben, wie sie gar nicht sind und wenn man sie trifft, dann erstaunt ist.
Ich bin so froh, dass ich mich gestern mit einer so netten Bloggerin getroffen habe und wir haben uns auf Anhieb verstanden und sind spazieren gegangen.
Ich brauche mich nicht verstellen, ich bin so, wie ich bin und das war die Bloggerin auch.
Ich schreibs lieber dazu, das geschah natürlich alles mit Abstand und trtozdem war es schön. Ich schreibe am Samstag einen Bericht drüber. Wir sind den Mörikepfad gegangen.
Liebe Grüße Eva
Liebe Eva
AntwortenLöscheneine herzzereissende Lebensgeschichte von Doris , ja so mancher Mensch mus sein Leben beenden.
Ich bin froh dass ich mein Lebenspartner habe und aus allem was war entfernt habe und befreit. Ich mache auch alles wie du schreibst dass man gesund bleibt. und die nächsten Jahren leben kann. Ich bedanke mich auch jeden Tag auf zu stehen und so gut mir geht und all das andere bei mir kann ich gut ertragen.
Danke für das vertrauen dieses mit uns zu teilen. Das Lied ist passend dazu.
Lieben Gruss Elke
Was für eine tragische Geschichte!
AntwortenLöschenEs ist schon traurig, wenn sich jemand so gehen lässt. Das Leben ist ja ohnehin kein Wunschkonzert, das muß man sich immer wieder vor Augen halten. Wichtig ist, dass der eigene Körper und die Psyche in einem guten Zustand bleiben. Da lassen sich viele im Alter zu sehr gehen. Das mit dem Mann ist natürlich tragisch, wer möchte so etwas erleben ...
Viele Grüße auch hier
Sara
Liebe Eva,
AntwortenLöschensehr einfühlsam und mit viel Empathie hast Du hier die Lebensgeschichte eines Menschen aufgeschrieben, der offensichtlich von den Höhen und vor allem von den Tiefen des Lebens manchmal etwas zu viel abbekommen hat. So hat eben jeder Mensch sein eigenes Schicksal, mit dem er leben muss. Seien wir froh und dankbar, wenn es uns jetzt und hier und heute gut geht.
Liebe Mittwochsgrüße
moni
Liebe Eva,
AntwortenLöschenjetzt erst komme ich dazu hier zu lesen. Nach meiner schönen Hunderunde erhielt ich einen Anruf und der dauerte sage und schreibe fast 3 Stunden und nun habe ich Deinen Beitrag gelesen und immer mal wieder eine Träne wegwischen müssen.
Ich finde es sehr schön das Du immer wieder Doris zur Seite gestanden hast (mal mehr - mal weniger) und ihr Leben und Schicksal ist wirklich sehr traurig. Aber wie Du das hier geschrieben hast hat mich sehr berührt und Du hast so schöne Worte gefunden.
Irgendwie durch die Maiglöckchen wird Doris wissen das sie nicht ganz vergessen ist.
Ganz liebe Grüße sendet Dir
Kirsi (die sich jetzt erstmal was zu essen macht ;-)
Hllo Eva,
AntwortenLöschenDoris' Schicksal war traurig. Auch du war in schockierende Erfahrungen verwickelt. Wir sind gleich alt. Ich denke nicht an den Tod, aber ich hoffe, dass ich nicht lange im Krankenhaus sein muss ... Das Wichtigste ist, im Moment zu leben. Ein jüngerer Mann, nur 46 Jahre alt, starb vor einigen Wochen an einem gemischten Konsum von Alkohol und Medikamenten. Mein Mann war sehr traurig, weil er versucht hatte, diesem Mann zu helfen, den er über ein Hobby kannte. Mein Ex-Mann ist vor einem Jahr an Alzheimer gestorben ... Man muss dankbar sein, um gesund und in guter Verfassung zu sein. Lieben Gruss, riitta
An deiner Geschichte erschüttert mich vor allem die Schilderung des Selbstmordes und wie du da mitbetroffen warst. Das möchte keiner erleben.
AntwortenLöschenLiebe Grüße!
Eine trauriges Schicksal, leider kein seltenes. Keine Angst alleine zu sein, aber die Sorge alleine und unwürdig zu sterben. Wünsche mir sehr, dass Doris es bemerkt hat, dass ein liebenswerter Mensch - Du Eva - Anteil an ihrem Leben genommen hat. Das Fahrrad im Container, weggeworfen wie so vieles, Erinnerungen werden gelöscht - es tröstet etwas, dass Doris hier einen Platz bekommen hat . Das Lied tut gut. Liebe Grüße Brigitte, die Dich in Gedanken (das darf man ja) lieb umarmt.
AntwortenLöschenOh Eva,
AntwortenLöschenwas für eine traurige Geschichte einer traurigen Doris.
Es gibt Menschen, die haben ihr ganzes Leben lang Pech.
Sie tut mir leid.
Und ja, es ist so traurig, dass alles, was man selbst gehegt und gepflegt hat,
nach dem Leben einfach verschrottet wird.
Ich hoffe für Doris, sie hat es jetzt, egal wo sie ist, ein besseres Dasein als hier unten im 5. Stock.
Ganz lieben Gruß und pass auf Dich auf
Nicole
ich dachte ich hätte schon geschrieben..
AntwortenLöschenzumindest hatte ich angefangen ;)
ich kann mich noch an deinen damaligen Bericht erinnern
dramatisch wenn man so etwas mit erlebt
ich denke Doris hat nun ihren Frieden ..
dass niemand da ist der ihre Sachen haben will ist wirklich traurig
da geht ein ganzes Leben fast spurlos dahin
schön dass du dich immer noch etwas um sie gekümmert hast
liebe Grüße
Rosi