Mich zu hassen, macht dich auch nicht hübscher, Schätzchen.
Aus ´ma Scheißhafa wird nie a Suppaschüssel. *Schwäbische Weisheit*
Vor a bees Gosch ka mr ned nastanda. *Schwäbische Weisheit*
Diejenigen, die zu klug sind, sich in der Politik zu engagieren, werden dadurch bestraft, dass sie von Leuten regiert werden die dümmer sind, als sie. *Platon*
Halbdackel ist im Schwäbischen komischerweise die Steigerung von Dackel. *Rolf-Bernhard Essig*
Wenn jemand ein Dackel ist, dann ist der nicht besonders geschickt und eher ein bisschen dümmlich. Aber ein Halbdackel ist ein echter Blödmann! *Rolf-Bernhard Essig*
Wer die Grünen wählt, der wird sich später mal bitterste Vorwürfe machen. *Helmut Schmidt*

Koblenz 3. Teil

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Es geht nun weiter mit Koblenz, darüber habe ich ja schon berichtet,

HIER 

Koblenz wurde im 2. Weltkrieg zu 87 % zerstört. 

HIER  

Nicht nur Dresden wurde "nur" zu 70 % zerstört.  
Auch hier wie in anderen Städten auch, wurden wertvolle Bauten zerstört. 
Bei Dresden war es eben so, dass sich hier viele Flüchtlinge aufgehalten haben. 

 Dieser Post erscheint heute schon, weil ich morgen schon in der Früh unterwegs bin. 

Mitten im Schloßhof von Koblenz sprüht seit 1941 Lebensfreude, der Schlängelbrunnen. Bildhauer Carl Burger schuf das Werk während des Zweiten Weltkrieges - als heitere Hommage an die Kinder der Stadt. 

Modell stand der elfjährige Rudolf Danx dessen Lausbuben-Lächeln bis heute die Besucher zum Schmunzeln bringt. 

Aus einem achteckigen Besaltlava-Trog erhebt sich eine Säule, an der kunstvolle Relief Szenen von Kinderstreichen zeigen. Sie erzählen vom Mut, Witz und Ungehorsam der "kleinen Schlängelchen".  

Die Figur auf der Spitze  - ein junger Schlängel - spuckt in regelmäßigen Abständen einen Wasserstrahl über den Platz. Dieses schelmische Spiel macht den Brunnen zu einem lebendigen Sinnmbild rheinischer Heiterkeit. Material und Technik zeugen von handwerklicher Präzision. Bronze für die Figur, Eifeler Basaltlave für den Sockel, kombiniert zu einem Ensemble, das Witterung und Zeit trotzt. 

Heute ist der Schlängelbrunnen Kulturdenkmal und Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal. 
Sein Humor ist dabei mehr als nur Spaß. Er erinnert an den unverwechselbaren Charakter der Stadt - frech, fröhlich und stolz auf ihre Geschichte. Der Schlängel ist längst nicht mehr nur eine Figur, sondern das Herzsymbol von Koblenz und das Wahrzeichen. 

Über dem Brunnen ehrt Burger in einem Bronze-Relief die Schöpfer des Schlängelliedes den Dichter Josef Cornelius und den Komponisten Karl Kraehmer. Den letzteren kann man leider nicht sehen. 


Das Schlängele ist sehr begehrt und man kommt sehr schlecht ran, weil viele, viele Leute drum herum stehen und auf den Wasserstrahl warten. 




Das Schlängele-Lied
 
 
 
 Ich habe noch so zwei lustige Gestalten aus Koblenz.

Die Marktfrau Ringelstein befindet sich auf dem Münzplatz und steht in der Nähe des Polizeireviers, in dem von 1952 bis 1978 Polizisten ihren Dienst taten. Sie sitzt neben dem Schutzmann Otto. Ihr riefen die Kinder früher immer zu. "Frau Ringelstein, Frau Ringelstein, do, heft en gruße Hond sain Bein. Dä pinkelt an die Mann Spinat. Dat mischt dä Krom suh delikat" (Der Mann ist der Weidenkorb). Noch bis in die 1960er Jahre war der Münzplatz der Markplatz der Stadt. Auch heute findet jeden Samstag der Wochemarkt auf dem Münzplatz statt. 

Die beiden Bronzefiguren sind vom Bildhauer Fritz Berlin hergestellt worden. Die Schutzmänner des legendären Polizeireviers 1 halfen den Marktfrauen beim Tragen ihrer Ware und wurden mit Gemüse belohnt. 
Neben den beiden Bronzefiguren ist der Spruch zu lesen:

„Die Maatfrau sät zom Schutzmann, dat es mir jetzt zo bont. Do hat gepinkelt an mein Mann dä Nobersch ihre Hond“ 

(Mann=Weidenkorb mit Gemüse, Nobersch = Nachbar)
 
Die Koblenzer Marktfrauen wurden auch Huckeweiber genannt, weil sie den ganzen Tag am Stand saßen und auf Kundschaft warteten. Neben Frau Ringelstein waren Borns Käth, Hassels Liss und Lewersch Bäb Marktfrauen mit dem Herzen auf dem rechten Fleck. 

 




 Und noch was: 

Das ist der "Resche Hennerich", ein berühmter Koblenzer Stadtoriginal. 

Der „Resche Hennerich“ auf dem Münzplatz, ein Schuhmacher, lebte am Ende des 19. Jahrhunderts. Er erlaubte sich den Spaß eines Morgens trommelnd durch die Stadt zu laufen und Alarm zu schlagen, woraufhin die gesamte Garnison antrat. Seine Strafe waren sechs Wochen strenger Arrest. Die Koblenzer Schängelche (Kinder) mochten ihn gerne, da er - den Generalmarsch mit aufgeblasenen Backen trommelnd und gleichzeitig summend - durch die Straße lief. Sie besangen ihn mit diesem Lied: 

„...Resch, Resch, Resch Eise eß kai Blech Blech eß kai Eise datt wolle mer demm Resch beweise ...“
.

Der Resche Hennerich war für jeden Spaß zu haben, mal klingelte er nachts den Schuhmachermeister aus dem Bett, um zu schauen, ob dieser immer seinen Zylinder trägt, mal fertigte er Damenstiefel mit den Absätzen vorne an. Der Resche Hennerich kaute unentwegt an einem Zigarrenstummel. Um an eine bessere Zigarre zu kommen bat er besser situierte Bürger darum, seine Zigarre an ihrer wieder anzünden zu dürfen. Beim zurückgeben der Zigarre, gab er dann „aus Versehen“ die falsche zurück und steckte die neue schnell in seinen Mund. Hennerich machte viele solcher Streiche mit seinen Mitbürgern. 

 

Der Entenbrunnen in der Koblenzer Altstadt ist ein bekanntes Wasserspiel. Die Bronzeskulptur wurde 1979 von der Künstlerin Edith Peres-Lethmate geschaffen.  

Dieser Brunnen ist nicht nur bei Kindern ein beliebter Blickfang.   

 
Quelle: Universität Koblenz-Landau 

 

 Wo ich unbedingt noch hinwollte, das war die Liebfrauenkirche, sie steht am höchsten Platz von Koblenz. 

Wir hatten allerdings nicht soviel Zeit, uns in der Kirche umzusehen, das ist schade, denn sie hat einiges zu bieten. 
Da ich ein Fan von Kirchenfenster bin, interessierten mich die Glasfenster von Hans Gottfried von Stockhausen. 

Inzwischen kenne ich mich mit Kirchenfenstern ganz gut aus und erkenne schon, von wem die Kirchenfenster sind. 

Aber ich wußte das ja schon vorher, denn ich hatte mich vorher informiert und drängte auch darauf, dass ich diese Fenster noch sehen möchte.

Das erste Mal kam ich mit diesem Künstler in Verbindung, als ich die Fenster in Geislingen gesehen habe. Die Fenster sind bildschön. 

Info zur Liebfrauenkirche

Ich bin ja morgen wieder in einer Stadt und wir besuchen einen Turm, danach gibt es eine Stadtführung, die werde ich aber nicht mitmachen, weil ich mich alleine auf die Socken mache. Bei so Stadtführungen sind mir zuviele Menschen, die auch fotografieren wollen und stehen dann im Wege. 
Zudem finde ich Stadtführungen ermüdend und anstrengend. 

  


 







 
 

Eine wunderschöne historische Fassade aus der Gründerzeit. Ein typisches Gebäude für einen viergeschossigen Ziegelbau mit aufwändigen weißen Verzierungen und Fensterrahmungen, nur die Rolläden passen nicht dazu.

Das Haus steht in der Münstraße 2 - 4.


Es ist noch schöner, wenn das ganze Haus sehen kann,  aber der Verkehr, die Autos, die Menschen, die sind dann auch zu sehen.  
 
 
Das historische Eingangsportal des Görres-Gymnasiums in Koblenz.
Es war ursprünglich als Kaiserin-Augusta-Gymnasium bekannt. 
Es besteht aus Sandstein und verfügt über ein detailliertes schmiedeeisernes Tor. 
Das Eingangstor stammt aus dem Jahr 1894. Damals wurde das Schulgebäude neu errichtet und zu Ehren der verstorbenen, preußischen Königin und deutschen Kaiserin Augusta benannt, die eine enge Verbindung zu Koblenz hatte. 

Im oberen Dreiecksgiebel ist die Inschrift 

KAISERIN AUGUSTA GYMNASIUM
 
eingemeißelt. Erst nach dem 2. Weltkrieg im Jahr 1948 erhielt die Schule ihren heutigen Namen nach dem Koblenzer Publizisten
Joseph Görres. 
 

Sehr hübsch in Koblenz sind auch die geschmückten Straßen.
Ich bin mir sicher, dass ich wiederkomme, aber dann nur, um die Burg nochmals zu sehen. 
 
Das Westportal der Jesuitenkirche 
St. Johannes der Täufer in Koblenz erbaut um 1716.
Das Portal ist reich geschmückt und über dem Portal befindet sich eine große Rosette (rundes Fenster) ein typisches Merkmal der Renaissance-Architektur. 
Die Kirche wird auch als Citykirche genutzt und befindet sich direkt am Jesuitenplatz in der Koblenzer Altstadt. 

Hier befindet sich auch das Glockenspiel, das ich gezeigt habe. 
Ich hatte den Platz gerne genauer gezeigt, aber das war unmöglich, weil ja nicht nur wir dort waren. Es sind mir ständig Leute ins Bild gelaufen. 

Man sollte sich aber mal mit der Geschichte der Jesuiten befassen, die war nicht immer sooo schön. 
 
Pfarrer Delp war ein Jesuit und Mitglied des Kreisauer Kreises und wurde am 2. Februar 1945 in Berlin-Plötzensee hingerichtet. 


 
 
Auch in Koblenz wird gebaut, viele Straße sind gesperrt und dazu auch noch eine Brücke. Auch hier in Koblenz sind viele Dinge - wie überall in Deutschland - in einem desolaten Zustand. 
 
Wir mußten einige Probleme überwinden, bis wir zu unserem Bus gekommen sind und unsere Busfahrerin hat es dennoch geschafft, wieder aus der Stadt herauszukommen. 
 
Aber dennoch haben uns die geschmückten Straße von Koblenz gefallen. 
Es gibt interessante Geschäfte in Koblenz aber hier muß ich sagen, in Freiburg sind sie schöner, das kommt dann als nächstes. 
 
Aber in Freiburg war ich ja neulich, morgen geht es ganz woanders hin.  
 



 Bis am Samstag, da gibt es wieder Musik. 

Kommentare

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Kommentare, die nichts mit dem jeweiligen Post zu tun haben, lasse ich nicht mehr zu.
Auch so lapidare Kommentare, die dazu dienen, dass man die Seite des Kommentators anklickt "wie ich war schon lange nicht mehr hier" lasse ich ebenfalls nicht mehr zu, weil des koin Kommentar isch, sondern a Mischt."
Mir wäre das wirklich zu blöd, sowas zu schreiben.