Ich bau' mir ein Haus, das ist für mich; Gefällt's dir nicht, bau eins für dich. *Johann Nepomuk Vogl*

Da brat mir doch einer einen Storch

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Kennst du das Sprichwort.

Da brat mir doch einer einen Storch.


 


Ich kannte es und man benützt es, wenn etwas unglaubliches passiert, oder, wenn man verwundert ist.

Früher war der Storch und auch heute ist er es noch, ein Glücksbote.
Ja, er beisst einen ins Bein und bringt die Kinder aus der Quelle des Lebens zu den Eltern. Ich habe das lange geglaubt, weil meine Mutter auch eine Narbe am Bein hatte und immer sagte, dass der Storch sie da ins Bein gebissen hat. 

Auf die Idee mal zu fragen, warum es bei 6 Kindern immer dieselbe Narbe war, kam ich nicht.

Im dritten Buch Mose, bei den Speisevorschriften steht, dass man bestimmte Tiere nicht essen darf oder sollte.
Beim Schwein weiß man das, aber da hier auch, dass man keine Schwäne, Adler und auch keine Störche essen soll. Das hat sich im Laufe der Zeit mit dem Sprichtwort verbunden, dass man glücksbringende Tiere nicht essen soll.

Das war nun eine kleine Vorrede, zum Thema Storch, in das ich dich heute entführe. 

Schon vor einiger Zeit habe ich durch Zufall zwei Storchenbeauftragte und Biologinnen kennengelernt, die mich zu einer Storchenberingung in Tripsdrill hier bei Cleebronn eingeladen haben. 

In Tripsdrill befindet sich auch ein Vergnügungspark und ein Wildgehege und es hat viele Wildstörche dort. Übrigens viele Störche fliegen nicht mehr nach Afrika, sondern nur noch nach z.B. Spanien, weil es durch die Klimaveräderung immer wärmer wird und es gibt längst nicht soviele Störche, wie man glaubt. 



Ich fuhr dann am Mittwoch dieser Woche mit großen Erwartungen mit dem Auto nach Tripsdrill. Ich hatte die Störche vor einiger Zeit auch mit dem Rad besucht, um weiter auf den Neippberg zu fahren. 

https://schwabenfrau.blogspot.com/2021/03/storche-in-tripsdrill-eine-burg.html 

Wie meistens war ich zu früh dran, denn ich mag es gar nicht, wenn die Leute zu spät kommen und bald darauf kamen auch die beiden Storchenbeauftragten zum Termin. 

Gleichzeitig kam auch der Kran, mit dem Korb, in dem wir dann nach oben gefahren sind und direkt am Nest waren. 

So sieht es von oben aus.
Ich möchte noch inzufügen, dass das alles mit Coronavorschriften statt fand.


Meistens fliegen die Storcheneltern dann weg aber es war auch schon so, dass sie geblieben sind und das ist dann für die Storchenberingung nicht so gut, denn wer will denn schon von einem Storch gebissen werden? Bei mir wäre  es ungefährlich, daber dennoch. 

Ich bin schon öfters mit so einem Kranwagen mit Korb nach oben gefahren, oft auch bei der Feuerwehr mit einer Drehleiter mit Korb. Das macht mir nichts aus. 

Aber natürlich wurde ich auch gesichert, wie die anderen zwei Personen, die Storchenbeauftragte und der Herrn der das Schaltpult bediente.

Lange Zeit war wegen Corona ja der  Vergnügungspark geschlossen und die Störche haben teilweise ihre Nester auf der Achterbahn gebaut, das geht natürlich nicht. Aber sie haben ihre Nester ganz schön nah an der Achterbahn, aber das stört sie nicht. 


Die Storchenbeauftragte erklärte mir einiges und wie das alles vor sich geht. Man weiss ja nicht, wieviele kleine Störche in so einem Nest sind und ist dann überrascht. 

Im einen Nest war es nur ein Storchenkind, im anderen Nest waren es zwei und im dritten Nest dann drei Störchlein.
Da fuhr ich dann nicht mehr mit, denn da durfte dann Jemand anderes mitfahren. 

Ein Störchlein durfte ich auch streicheln, was ist das ein schönes Gefühl. 

Es war sovieles, was ich hier gehört und gesehen habe. Im ersten Nest das eine Störchlein stellte sich tot, das machen sie immer, wenn Gefahr droht. Damit es beruhigt ist, bekommt es eine Decke über. Dann nimmt die Storchenbeauftragte das Störchlein behutsam mit beiden Händen und setzt es in eine Tasche, dort wird es dann beringt und gewogen. 






 

Die Tasche in dem das Storchenkind liegt, wird an den Henkeln der Tasche an einen Haken unterhalb der Waage gehängt und in der Tasche liegend, wird es dann beringt.

 Das konnte ich nicht so gut fotografieren. Dann wird das Störchlein angeschaut und es wird der Schnabel ausgeputzt. Das alles wird fein notiert.

Das Störchlein wird dann wieder in das Nest gesetzt und das wird dann etwas sauber gemacht, es ist unglaublich, was die Störche alles ins Nest bringen. All das was die Menschen wegwerfen und manchmal futtern die Störche das auch. Uns hat es gewundert, dass keine Masken im Nest lagen, denn wir haben sehr viele Masken auf der Erde liegen sehen. 

Während der ganzen Zeit, als die Störche beringt und gereinigt wurden, flogen die Elternstörche um das Nest. 

Ach, ich habe soviel über die Störche erfahren, man weiß auch nicht, was ein Männchen und ein Weibchen ist, man kann das erst sagen, wenn die Störche Eier gelegt haben. Die Beringung ist dazu da, damit man von oben mit einem guten Objektiv schauen kann, wo die Störche sind und wo sie hinfliegen und dann sehen kann, woher sie kommen.

Die beiden Storchenkinder im Nest waren ganz naß. Das ist so, dass die Storcheneltern den Kindern auch Wasser bringen und manchmal geht was daneben und dann werden die kleinen geduscht. Es ist auch wegen der Hitze so und die Störche haben auch die Kleinen vor der Sonne geschützt und ihre Flügel ausgebreitet. 














 

Interessant finde ich das Liebesspiel, der Störche. Sie reiben sich ja auch und genießen das, dies wurde mir gesagt, als ich fragte, ob es den Störchen das Liebesspiel auch Spaß mache. Die Störche haben ja nur eine Körperöffnung, die Kloake und die pressen sie dann gegeneinander. Naja, ich will das ja nicht weiter ausbauen,!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Komische Leute gibt es auch, die regen sich wohl auf und rufen bei der Naturschutzbehörde an, weil die Störche klappern und ihnen wohl in den Garten und auf den Balkon kacken. Das kann man doch wegputzen, ich wäre froh, wenn ich einen klapprnden Storch auf dem Dach hätte. 

So, das war mein schönes Erlebnis am Mittwoch, das ich so schnell nicht vergessen werde, denn wer darf das mal mitmachen.
Die Fotos sind nicht so gut geworden, aber angeschnallt mit Maske und dergleichen fotografiert es sich nicht so gut. Trotz allem ist es ein tolle Sache gewesen.

Ansonsten war ich die ganze Woche unterwegs und bin sehr viel geradelt, aber die Touren waren auch allererste Sahne, ich werde sie noch zeigen. Bei der Tour am Donnerstag  war alles dabei und mein Fraund ist so gut, der stellt wirklich so tolle Touren zusammen. Nächste Woche radeln wir wieder in der Gruppe. 

Ja, heute wollte er auch radeln, aber irgendwann muß ich auch mal was tun und eine Torte hat er auch bestellt, deshalb geht es erst morgen wieder auf Tour und die wird auch knackig. 

Es gibt auch Leute, die sich über die Hitze aufregen, wir haben Sommer, man kann es keinem recht machen, manche meckern eben immer.

Nein, mir ist es nicht zu heiß, ich radele trotzdem und der Fahrtwind ist toll. 

Mehr über Störche kannst du hier erfahren. 

https://www.brodowski-fotografie.de/beobachtungen/weissstorch.html

Samstagsplausch
Gartenwonne

 


Kommentare

  1. Du brauchst "dein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen " ,
    denn deine Fotos sind gut und atemberaubend !
    Wie du schon schreibst,
    wer hat schon die Gelegenheit, den Störchen so nah zu sein !
    eine großartige Reportage.
    Ganz liebe Grüße
    Jutta

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  2. Vor zwei Jahren waren wir in Osteuropa: Da gibt es viele Ströche, auf jedem Strom und Telefonpfosten hat es ein Nest. :-) Die ersten Ströche wurden in der Schweiz in Altreu an der Aare angesiedelt. Dann etwa 20 Kilomter entfernt von uns in Kreuzlingen. Mittlerweile sehe ich sie überall in der Gegend, wenn auch nicht allzu oft. Liebe Grüsse zu dir. Regula

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  3. Vielen Dank für diesen interessanten Beitrag über die Störche und für die vielen tollen Fotos. Das habe ich sehr genossen.
    Hab ein tolles Wochenende.
    Lieb grüßt die Mira

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  4. Hallo, das ist ein sehr interessanter Bericht. Ich habe ein wenig was dazugelernt und die Bilder finde ich auch toll. Vielen Dank dafür.
    Liebe Grüße Carolyn

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  5. Wow Eva, ein Supererlebnis, klasse berichtet und Spitzenfotos und das sage nicht nur ich, auch D. ist von den Fotos begeistert.
    Es gibt auch Menschen die jammern nicht, aber die haut's um da der Kreislauf nicht mitmacht. Ja, recht machen kann man es keinem, aber das Wetter bietet für jeden etwas.
    Liebe Grüße Brigitte

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  6. You had a very special encounter with the herons & your photos are super! Thank you for sharing, enjoy the weekend.

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  7. Guten Abend Eva,
    das war ja ein tolles Erlebnis und die Bilder sind doch gut.
    Störche habe ich bei uns in der Nähe noch nie gesehen.
    Vor ca. 30 Jahren waren wir einige Tage im Spreewald, dort habe ich sie auch auf den Dächern gesehen.
    So hier gibt es gerade Wetterleuchten und ich sitze noch auf der Terrasse.
    Einen schönen Sonntag.
    L.G.
    Hannelore

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  8. Liebe Eva,
    wow das muss ein richtig toller Tag gewesen sein, höchstwahrscheinlich unvergesslich! Deine Fotos sind einfach wunderschön. Genieße den Sonntag, liebe Grüße
    Annette

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  9. Nöööö, gebraten werden die wunderbaren Tiere wirklich nicht. Herrliche Bilder hast du uns wieder mitgebracht. Aktuell sind die bei uns fleissig am Jungvolk aufziehen und bald werden diese ihre Eltern auf die Felder begleiten. In unserer Region sind dieses Jahr 80 Jungstörche die von ihren Eltern umsorgt werden.
    Dir einen wunderbaren Sonntag wünschen die Zwei vom Jurasüdfuss

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  10. Bei so einem Ereignis würde ich auch gerne mal dabei sein, toll hast du uns den Hergang geschildert, nun wissen wir wie alles funktioniert.
    Edith

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  11. Wow, liebe Eva,
    was für ein wunderschönes und tolles Erlebnis. So nah bin ich Störchen noch nie gekommen. Das Sprichwort kenne ich, nutze es aber nur selten, und ich wusste auch nicht, woher es kommet. Wieder was gelernt.
    Unglaublich, dass Menschen sich beschweren, nur weil der Storch klappert oder seine Notdurft verrichtet.
    Danke für diesen tollen Post.
    Ich wünsche Dir noch einen schönen Restsonnntag.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  12. Hallo Eva,
    ich bin auch ganz verliebt in die Rotbeine und schaue immer hier ins Nest, da steht
    bald der erste Ausflug bevor.
    https://storchennest-hoechstadt.de/live-cam
    Ich habe bei einer Beringung sogar einmal die Patenschaft übernommen und
    durfte den Namen aussuchen.
    Getauft habe ich den Storch auf den Namen Conny

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  13. Ein sehr interessanter und schöner Post liebe Eva !!! Was für ein Erlebnis !!!
    Ich dachte immer, wenn der Mensch einen Jungvogel anfasst, dann kümmern sich die Eltern sich nicht mehr. Wieder was gelernt. Vielen Dank dafür :-)
    Herzliche Grüße vom Niederrhein, helga

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    1. Ich dachte das auch mit dem Anfassen und habe nachgefragt. Es scheint aber bei Störechn nicht so zu sein.
      Die junge Frau ist ja Biologin hat das studiert und muß es ja wissen. Sie macht ihre Arbeit aber grandios. Ich bin von dieser sehr attraktiven Frau total begeistert und nicht nur ich.
      Wow!
      Lieben Gruß Eva

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