Ich bau' mir ein Haus, das ist für mich; Gefällt's dir nicht, bau eins für dich. *Johann Nepomuk Vogl*

Sommer, Sonne, Sonnenhut, ich freue mich

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Holder Friede,
Süße Eintracht,
Weilet, weilet
freundlich
über dieser Stadt


Friedrich Schiller, "Das Lied von der Glocke"

 

„Die höchste Realität unserer Zeit ist die Verwundbarkeit unseres Planeten.“ — John Fitzgerald Kennedy

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/autoren/john-fitzgerald-kennedy/
„Die höchste Realität unserer Zeit ist die Verwundbarkeit unseres Planeten.“ — John Fitzgerald Kennedy

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„Die höchste Realität unserer Zeit ist die Verwundbarkeit unseres Planeten.“ — John Fitzgerald Kennedy

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/autoren/john-fitzgerald-kennedy/



Ich war faul und bequem und habe das auch genossen. Am Dienstag habe ich mich  mit Hannelore getroffen, die bei manchen Bloggern als "Maus" kommentiert und wir hatten einen prima Tag. Morgens um 10.00 Uhr habe ich Hannelore vom Stuttgarter Bahnhof (trotz der Bauarbeiten, ging alles glatt und selbst ich habe mich nicht verlaufen, weil alles so gut angeschrieben ist) abgeholt und wir sind durch die Stadt marschiert. Haben beim Lieblingshaus Taschen angeschaut und uns gewundert, was es für irre teure Taschen gibt. Haben Kleidung zu utopischen Preise gesehen und ja doch, es gibt schon Menschen, die sich sowas leisten können, sonst würde es das ja nicht geben.
Anschauen ist aber auch schön. 

Wir waren auf dem Killesberg und haben Toooo Gooo gegessen, weil  GGG, nicht möglich war.
GGG= Geimpft, Genesen, Getestet!!!!




Ich habe Hannelore ein wenig von meiner Stadt gezeigt und auch Dinge, die man so nicht weiß und kennt, bei denen ich aber selbst nochmals nachfragen mußte. Wir haben 19.500 Schritte durch und in der Gegend gemacht und für mich war es nicht langweilig und ich denke für Hannelore auch nicht. 

Klar haben wir auch die Skulptur von Peter Lenk vor dem Wilhelmspalais angeschaut.  Die Stiftskirche haben wir auch besucht.



Wir waren dann noch im Hotel Silber, der früheren Gestapozentrale und haben kurz die Dauerausstellung angeschaut. Auch hier war Hannelore mit Interesse dabei und sind dann noch kurz in die Markthalle und haben uns oben noch ein wenig bei - Werbung - Merz und Benzing umgesehen und uns gewundert, was es doch so alles gibt, was man nicht braucht. 

Gegen Abend habe ich Hannelore noch zum Zug gebracht und habe mich über ihre roten Bäckchen so gefreut, das war so nett.

Ausgemacht haben wir dann noch einen Termin im Frühjahr, da werde ich dann ein Konzept ausarbeiten, was wir alles ansehen werden. Ich glaube fast, dass Hannelore Stuttgart etwas lieb gewonnen hat. Vielleicht kommt es auch darauf an, wie man seine Stadt präsentiert und vor allem was man den Menschen zeigt. Ich hatte ja einen Kollegen, der Stadtführer in Stuttgart war und von diesem Wissen, das er mir vermittelt hat, profitiere ich heute noch und dafür bin ich dem Bärle sehr dankbar.
Gestern abend habe ich noch mit ihm telefoniert und es geht ihm so gar nicht gut.
Inzwischen im Ruhestand, ist er sehr krank geworden.

Wie ich immer schon sagte, Stuttgart ist nicht nur Fernsehturm und Markthalle, da gibt es viel mehr und eine Steinwüste mit Nachkriegsbauten, wie Jemand mal geschrieben hat, ist es nun gar nicht. Da sollte man auch nicht vergessen, dass Stuttgart im Krieg zu 60 % zerstört wurde, wie viele andere Städte auch. Die Wohnungsnot war groß und man mußte schnellstens Wohnungen schaffen. Viele Flüchtlinge waren unterzubringen und davon zeugen viele Bauten, deshalb sind diese Städte auch nicht so schön. Friedrichshafen am Bodensee ist auch so eine Stadt, die ziemlich zerstört wurde und um den Kindern dort eine Freude zu machen, hat man den Seehas und das Seehasenfest erfunden, das es heute noch gibt. Es ist aber auch eine Zeit, die man nicht vergessen darf und es gab Menschen in höheren Positionen, die diese alten Bauten nicht so mochten und abreißen lassen haben, weil es sich nicht gelohnt hat, neu aufzubauen, was nicht stimmte. Es wurde vieles Alte wieder aufgebaut. Manches wollte man einfach nicht mehr. Die Villa Weißenburg ist auch so ein Fall. Man(n) war für neues und zu dieser Zeit war der Brutalismus gefragt. Das Stuttgarter Rathaus und der Stuttgarter Landtag sind so  Fälle. Heute stehen diese Gebäude aber unter Denkmalschutz, es war die Zeit. Heute würde man diese Häuser nicht mehr abreißen, sondern renovieren. Da hatte nun mal die frühere DDR Glück, da war kein Geld vorhanden, also hat man die Häuser so gelassen, wie sie waren und repariert. Heute sind das schöne Städte, aber nicht nur Dresden wurde zerstört, Leid gab es auch in anderen Städten. 

In Heilbronn stand kein Stein mehr auf dem anderen. Der 4. Dezember 1944 veränderte diese Stadt für immer. Sehen kann man die Schaukästen Heilbronn vor und nach dem Kriege und noch viele andere Dinge in der Ehrenhalle. Als ich diese Ehrenhalle vor einiger Zeit besuchte, war ich erschüttert. Meine Oma, der Opa und meine Mutter sahen bis nach Cleversulzbach, wie der Himmel brannte, als die Bomben gefallen sind.  Meine Oma sagte: "Jetzt gehts auf Heilbronn runter."

Eine Radtour gab es diese Woche auch und heute machen wir eine Sonnenuhrtour, das ist eine leichte Nachmittagstour, bei der man 5 Sonnenuhren sehen kann und am morgigen Sonntag werde ich nochmals auf den Killesberg radeln und etwas fotografieren, weil ich am Dienstag nur das Handy dabei hatte und die Alpha mal ausprobiert habe. So schlecht sind die Fotos gar nicht geworden, vielleicht sollte ich öfters probieren. Im Tal der Rosen bühen die Rosen wunderbar, darauf freue ich mich. Aber Hannelore und ich hätten auch wenig Zeit zum Foto machen gehabt.

Dann schau ich noch im Eidechsenhabitat vorbei, obwohl man mir gesagt hat, dass die Eidechsen dort verschwunden sind, Ja, ich freue mich auf den Bodensee, es kam grünes Licht und ich werde viel radeln. 

Mit Hannelore war ich auch im Innenhof des Alten Schlosses und wir haben uns den Graf Eberhard im Bart angeschaut der hier Wache hält.
Ausserdem zeigt das Neue Schloß auch eine Besonderheit, die man nicht auf den ersten Blick sieht. Darüber schreibe ich aber auch einmal. Nicht verraten Hannelore, du weißt etwas, was nicht jedem Stuttgarter bekannt ist, hast es ja gehört. :-)))))) So zerstört war das Alte Schloß.

Ich habe ein Heftchen aus dem Nachlaß meines Vaters, das von der Amerikanischen Militärverwaltung 1945 herausgegeben wurde und hier kannst du mal sehen, wie der Graf Eberhard im Bart, der im Alten Schloß im Schloßhof steht, vor einem Trümmerfeld Wache hält. 

Hier


Und heute, Hannlore nix verraten, du weisst von der Sache. Das erzähle ich ein anderes mal, wenn ich vom Alten Schloß berichte. Ich möchte nämlich in die Ausstellung, wenn es mal regnet. 


Hier noch ein Blick auf ein Foto von der Königstraße. Auch den Bahnhofsturm hat es erwischt. Ich kenne diese Bilder aus Kindertagen. Es hat sehr lange gedauert, bis der Königsbau 1958 wieder hergestellt wurde.


 

Gefreut habe ich mich, als wir mit dem Bus die Birkenwaldstraße hinuntergefahren sind, wie Hannelore sagte: "Stuttgart liegt uns zu Füßen".
Ist ja auch ein traumhafter Ausblick. 

Ach jaa, endlich ist es wunderbares Wetter, freu und ich bin überzeugt, dass es jetzt schon wieder Leute gibt, die jammern, weil es zu warm ist. Der arme Petrus hat schon ein schweres Leben, keinem kann er es recht machen.  


Samstagsplausch
Gartenglück

Kommentare

  1. Liebe Eva,
    durch meine berufliche Tätigkeit musste ich hin und wieder auch mal am Flughafen arbeiten. Dort habe ich dann auch Taschen und Kleidung gesehen, die unglaublich teuer waren. Eine Tasche gab es für knapp 30000,- Euro, und diese Dinge wurden auch gekauft. Unglaublich.
    Diese Bilder der Zerstörung zu sehen und dann später zu sehen, wie es heute wieder aussieht, dann muss ich immer staunen. Da ist sehr viel geleistet worden. Ganz ähnliche Bilder kenne ich auch aus Dresden.
    So ein Tag in der Stadt, einfach nur Bummeln, das finde ich auch sehr schön.
    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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    1. Ich weiss nicht, warum immer Dresden so im Vordergrund steht. Gut, ist Stadt war mit Flüchtlingen und vielen Menschen gefüllt, aber das waren andere Städte auch.
      Liebe Grüße Eva

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  2. Alles, was man zu viel hat, verliert an Wert. Auch Geld. Oder die Freiheit. Tja! GGG. Wie lange ich wohl noch als Lehrerin arbeiten darf? Nicht lustig! Wir stimmen übrigens ab dieses Wochenende. Es ist ein historischer Moment. Liebe Grüsse zu dir. Regula

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    1. Du machst das richtig und ziehst es durch. Alle Achtung.
      Liebe Grüße Eva

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    2. Das ist ja jetzt auch durch.
      https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/staatstrojaner-bundestag-101.html

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  3. Hallo Eva,
    ja es war wirklich ein schöner Tag und im Frühjahr hoffe ich dass auch dieses G, G, G Geschichte ist, und jetzt dass 5 G: soweit sind wir schon, dass es nicht mehr reicht einfach Gesund zu sein und ohne irgendwelche C- Symptome zu sein.
    Die Bilder sind doch wirklich gut mit deiner Kamera geworden. Ne, ich verrate nichts. Der Tag ist so schnell vergangen und als der Zug aus dem Bahnhof fuhr dachte ich, Mensch du bist doch gerade erst ausgestiegen.
    Und was die Städte betrifft da habe ich auch Bilder vom zerbomten Köln gesehen, da stand nur noch der Dom aufrecht.

    Sonnenuhrtour hört sich gut an, da sollte aber schon die Sonne scheinen, damit man etwas erkennen kann.
    Da bin ich ja mal auf deinen Bericht gespannt.
    Ein schönes Wochenende.
    Grüße
    Hannelore


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    1. ich freue mich, dass es dir gefallen hat und ich freue mich auch auf das Frühjahr. Da gibt es noch so viel.
      Liebe Grüße Eva

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  4. Hallo Eva,
    bei der Strelitzie werde ich voll neidisch - die blüht jetzt. Meine blüht immer im Keller grrr.
    Ich denke wenn man sich mit seiner Umgebung beschäftigt und sich dafür interessiert, kann man viele schöne Dinge entdecken. Ein schöner Tag mit vielen Eindrücken war das für Euch beide, freut mich. Auf die Sonnenuhrtour bin ich gespannt in welcher Ecke Du da unterwegs warst.
    Liebe Grüße, Brigitte

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    1. Die Strelizie lichte ich heute nochmals ab und mal sehen, ich bekomme jede Menge Blümchen, da freu ich mich auch.
      Mal sehen, was die Eidechsen machen, vielleicht sind auch gar keine mehr da.
      Liebe Grüße Eva

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  5. wuff, da wrst du ja wieder reich unterwegs und hast ganz viel Spannendes zu berichten.
    Wauzt Ayja

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    1. Ich freue mich und wauze zurück.
      Grüßle Eva, die sich auf neue Touren freut.

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  6. da hattet ihr einen schönen Tag
    wenn man anderen seine Stadt zeigt sieht man sie auch irgendwie mit anderen Augen
    das Wetter war auch passend ;)
    nun ja.. ich gehöre zu denen die "jammern" denn mir bekommt die schwüle Wärme überhaupt nicht
    einen Tag lag ich flach ..auch heute geht es mir nicht so gut
    aber ich muss noch raus was schafen ;)

    liebe Grüße
    Rosi

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