Das lüsterne Spiel mit der Macht ist besonders fein gewürzt, je genauer man weiß, was alle anderen nicht wissen. *Christa Schyboll"

Buchvorstellung "Grundkurs Pilzbestimmung" und einen leckeren Hefestrudel mit Champignons und Kartoffeln

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Zur Zeit geht man ja in die Pilze und wer sich auskennt, hat Glück, ich kenne mich  nicht aus, aber ich kann anhand dieses Buches sehr viel lernen.

Der Quelle und Meyer Verlag hat mir das Buch

"Grundkurs Pilzbestimmung"
von Rita Lüder, die promovierte Biologin ist,

zur Rezension überlassen hat. 

Dafür möchte ich mich bei diesem Verlag recht herzlich bedanken.  Der Verlag Quelle und Meyer hat noch viel mehr interessante Bücher. 

Aus diesem Buch habe ich schon zwei Pilzsorten ersehen können und zwar den
Gallerttrichter

 


den ich auf der Fahrradtour in den Schwarzwald kennengelernt habe. Jaa, Fahrradtouren kommen noch viele, schließlich bin ich in diesem Monat über
1.000 Kilometer geradelt. In den letzten Tagen ganz ordentlich, am Montag nach Bad Wimpfen und wieder zurück. Vorher kommen aber noch einige andere. :-)))
Herrlich war es und ich habe viel gesehen. Mein Auto steht in der Garage und dümpelt vor sich hin.

Was ich noch für einen Pilz auf einer Graveltour in den Löwensteiner Bergen gefunden habe, den ich auch im Buch gefunden habe, das zeige ich morgen.
Wenn ich über diese Tour berichte.

 

Die Pilze auf dem Bild sind selbst gemacht,
hier
hier habe ich
Liber fungos Bücherpilze
gemacht.

Pilzgerichte in allen Variationen findet man hier.

Dieses Buch ist in seiner Aufmachung ein einzigartiges Werk. Man lernt hier Pilze von Grund auf kennen und alles ist leicht und verständlich erklärt und mit reichlich wunderschönen Bildern und Zeichnungen versehen, die man auf Hochglanzpapier ansehen kann. Wunderbar.

Das Buch beschreibt 400 der am weitesten verbreiteten Pilze, die man dann sicher bestimmen kann, wenn man eben daran arbeitet und sich damit beschäftigt  Gilft- und Speisepilze sind sehr gut beschrieben um auch Doppelgänger zu entlaven.





Ich bin ständig auf der Suche nach Pilzen, nur im Augenblick gibt es noch nicht so viele. Wenn ich welche sehe, fotografiere ich sie und versuche sie anhand des Buches zu bestimmen. Allerdings würde ich nie ohne sachkundigen Beistand welche aufessen. 

Ich habe aber noch einen ganz interessanten Pilz entdeckt, den verschiebe ich mal auf Samstag. Bin gespannt, ob man den kennt. Dieser Pilz ist immer wieder im Bietigheimer Forst zu sehen. Ich kenne ihn schon lange, gezeigt hat ihn mir mal ein Förster bei einem Forstbegang.  Es macht aber Spaß, auch wenn man die Pilze nicht isst, sie zu bestimmen. Nein nicht rausrupfen, sondern fotografieren und man kann auch einen Pilze an den Lamellen und auch am Geruch erkennen. Ich arbeite dran. 

 


Was ich aufesse, sind Champignons, die ich im Bioladen gekauft habe und daraus habe ich einen Pilzstrudel gemacht Der war lecker, man brauch eigentlich gar nichts dazu, wie einen Salat oder was ähnliches. 

Dieser Strudel ist vielleicht etwas aufwändig, aber man kann den Hefeteig auch aus der Kühltruhe holen, das mache ich ganz selten, denn noch schaffe ich es, einen Hefeteig herzustellen. Schmeckt besser, finde ich. 


 

Für den Teig

1/2 Würfel Hefe
170  ml lauwarme Milch
1 TL Zucker
400 g Mehl
1 TL Salz
2 Eigelbe
80 g Butter
Mehl zum Ausrollen des Teiges
2 Eigelbe zum Bestreichen

Für die Füllung
3 festkochende Kartoffeln
Salz
400 g Champignons
1 Zwiebel
2 EL Pflanzenöl
200 g Creme fraiche
60 g geraspelten Käse
Pfeffer aus der Mühle,
100 g saure Sahnef

Zubereitung

Für den Teig die Hefe zerbröckeln und mit 3 EL lauwarmer Milch und dem Zucker verrühren. Das Mehl mit dem Salz vermischen, in eine Schüssel geben, eine Mulde eindrücken und die Hefemischung hineingeben. Mit Mehl bestäuben und mit einem Tuch abdecken und 15 Minuten gehen lassen.
Anschließend die übrige Milch, die Eigelbe und die Butter dazugeben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten bei Bedarf noch etwas Milch oder Mehl einarbeiten Dann eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. 

Für die Füllung die Kartoffeln waschen und im Wasser weich garen. ausdampfen lassen und schälen. Die Champignons gründlich säubern und die Pilze in Scheiben schneiden. Die Zwiebel würfeln. 

In einer Pfanne 1 EL Öl erhitzen und die Pilze darin bei starker Hitze 4 Minuten anbraten, bis das austretende Wasser verdampft ist. Die Hitze reduzieren und das übrige Öl und die Zwiebel hinzufügen.  Alles noch ca. 4 Minuten weiterbraten.
Die Kartoffeln würfeln nd beiseitestellen. 

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals gut durchkneten, zu einem Rechteck ausrollen.
(20 x 30 cm) und auf ein mit Backpapier belegten Backblech legen. 

Die Creme fraiche und den Käse unter die Pilz-Kartoffel-Mischung rühren und die Füllung als ca. 10 cm breiten Streifen im vorderen Drittel des Teigbodens verteilen. 

Den Teig mit Hilfe des Papiers aufrollen und die Füllung in den Teig einschlagen, dabei sollte die Naht unten sein. Die Eigelbe mit 2 El Wasser verquirrlen und die Teigoberfläche damit bestreichen. Den Strudel im Backofen ca. 40 - 45 Minuten goldbraun backen. 

Dazu passt angemachter Quark und ein schöner bunter Salat. 


Ich hoffe, dass ich am Wochenende dazukommen, den Kürbiskäsekuchen zu backen. Es gibt viele davon im Netz aber nur bei mir diesen einzigen Kürbiskäsekuchen. 

Da muß ich wohl meine Deko verkleinern.
Das ist nicht schlimm, dazu ist der große Speisekürbis ja da und
ich habe ja noch andere Speisekürbisse, die in der Küche auf die Verarbeitung warten, es gibt noch mehr Rezepte, als nur Kürbissuppe.


 

Kommentare

  1. Antworten
    1. Dieser grüne "Schleimling" auf dem Buchdeckel sieht sehr giftig aus. Allerdings kann man nicht vom Aussehen auf die toxischen Inhaltsstoffe schliessen. Aber das ist bei den Menschen ja auch so. Liebe Grüsse von Regula

      Löschen
  2. Guten morgen Eva,

    Solch ein Sachbuch finde ich sehr interessant, ich schaue im Wald auch gerne nach Pilzen, würde aber auch nur mit sachkundigen Profi Beistand diese dann pflücken und essen.
    Dein Rezept klingt sehr lecker.

    Liebe Mittwochsgrüße

    Sheena

    AntwortenLöschen
  3. Ein interesssantes Rezept - ich werde es probieren, aber vermutlich mit Strudelteig!
    Herzlichen Dank für die Anregung!
    Ingrid

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  4. Liebe Eva,
    Pilze sind nicht so meine Welt. In der freien Natur sind sie wahrlich schön anzuschauen, ich würde sie nie essen. Champion aus dem Laden das geht auch. Also nehme ich doch glatt ein Stück von Deinem köstlich aussehenden Strudel zu Mittag.

    Liebe Grüße in den Mittwochmittag sendet Dir
    Monika

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  5. I don't find a lot of mushrooms around my garden but yours are lovely to see. Thanks for the recipe, it looks delicious!

    Thanks for sharing your link at My Corner of the World this week!

    AntwortenLöschen

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