Die Begriffe vereinfachen, ist die erste Tat aller Diktatoren "Erich Maria Remarque*

Ich dachte immer, jeder Mensch ist gegen den Krieg, bis ich heraus fand, dass es welche gibt, die nicht hingehen müssen. *Erich Maria Remarque*
Das Alter hat zwei große Vorteile: Die Zähne tun nicht mehr weh und man hört nicht mehr all das dumme Zeug, das ringsum gesagt wird. *Georg Bernhard Shaw*
Für eine Frau ist Schönheit unbedingt wichtiger als Intelligenz, denn für Männer ist Sehen leichter als Denken. *Lil Dagover*

Man soll Frauen nichts erklären, man soll handeln. *Erich Maria Remarque*

Ein kommunistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert. *Alexander Solschenizyn*

Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten. *Siena*

Eine Jugendsünde ist, wenn man jung ist und es verpasst. *Erich Maria Remarque*

Die Glücklichen sind neugierig. *Friedrich Nietzsche*

Radtour auf der Schwäbischen Alb im Tiefental, Glastal und Laucherttal mit wunderbaren Höhepunkten

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 Anfang Oktober sind mein Freund und ich samt Auto und dem genialen Fahrradträger nach Trochtelfingen gefahren und haben dort am Sportplatz geparkt. 

Es war eine so wunderbare Tour mit so vielen Höhepunkten, dass mir bei den Nacharbeiten der Tour manches erst so recht wieder bewußt wurde. 

Wir sind schon früh weggefahren und sind kurz mit dem Rad durch Trochtelfingen gefahren. Dort gibt es vieles zu sehen, aber wir hatten ja über 70 Kilometer vor uns, die wir auch radeln wollten. 

Trochtelfingen ist eine wunderhübsche Stadt mit einem Schloß und einem interessanten Turm.
Ich habe inzwischen so viele Fachwerkhäuser und Schlösser gesehen, dass es mir doch auch von außen reicht, etwas anzusehen. 

 






 


 



Da droben auf der Alb pfeift der Wind ganz schön und wir sind die ganze Zeit mit Jacke und Kaputze gefahren. Der Fahrtwind eben, aber das macht man ja gerne. 


 

Über Äcker und Wiesen ging es in Richtung Tiefental. Ein wunderbares Tal mit schroffen Felsen und es war so früh am Morgen, dass man noch den Nebel aufsteigen hat sehen. 

Auch die Herbstfärbung hatte schon eingesetzt.












 Vom Tiefental sind wir in das Glastal eingebogen.
Ein Landschaftsschutzgebiet, das einiges bietet saftige Wiesen, Wasser und und und. 

Es ist ein Landschaftsschutzgebiet, das vom Landratsamt Münsingen ausgewiesen wurde und auf dem Gebiet der Stadt Hayingen und der Gemeinde Zwiefalten liegt. 

Genial kann ich nur sagen. Es macht wirklich Spaß dort durchzuradeln.
Wandern geht auch,  aber mit dem Rad hat man einen viel größeren Radius.













Mein Freund hat  noch ein Video gedreht, aber er ist irgendwie auf den langsamen Knopf gekommen und so ist das Video ganz laaaaaaaaaaaang. Normalweise fällt man bei diesem Tempo vom Rad. Aber die Landschaft ist so schön, dass ich das Video trotzdem zeige. Am Ende geht es dann wieder mit der Normalgeschwindigkeit weiter.
 



 

Die Strecke führte uns weiter zum Schloß Ehrenfels, das sich in Privatbesitz befindet. Aber für verschiedene Veranstaltungen auch gemietet werden kann. 

Etwa einen Kilometer weiter ist noch eine alte Burgruine zu sehen. 




 Vom Schloß Ehrenfels ist es nicht weit zur Wimsener Höhle. Sie ist eine Wasserhöhle, die man nur mit einem Boot befahren kann.  In dieser Höhle entspringt die Zwiefaltener Aach
Wer sich dafür interessiert, klickt den Link oben an, er ist schon sehr interessant.
Da ich Wasser und Höhlen nicht mag, hatte ich hier auch keine Lust, eine Bootsfahrt zu unternehmen und mein Freund war schon in der Höhle. Es muß in der Höhle aber schon ein wunderbares Naturschauspiel geben. 


 








 Tauchen in der Wimsener Höhle
 
Dann ging es weiter zum Kloster Zwiefalten. Dort war ich vor gefühlten 100 Jahren schon mal mit der Schule. 

Es ist eine so schöne Anlage, dass man nur staunen kann und als ich in der Kirche
"Unserer lieben Frauen" fotografiert habe, hat niemand gemeckert. Diese Kirche ist ein Augenschmaus und überwältigend. Die Gaben für Erntedank lagen auch schon bereit. 

Ich bin jetzt noch ganz begeistert. 


 










 

Hier in dieser Gegend ist im Nazideutschland viel passiert, hier gab es die Aktion "T4" und mancher weiß überhaupt nicht, was es damit auf sich hat. Ich habe in verschiedenen Posts schon drauf hingewiesen.

Die Orte Grafeneck usw. sollten einem bekannt sein.
Ich war zwar noch nie in Grafeneck, werde diese Gedenkstätte aber bald mal besuchen. 



Der Weg führte uns dann durch ein schönes Waldstück mit wundervollen Pilzen. So schöne Schopftintlinge habe ich selten gesehen. 

Aber auch die anderen Pilze fand ich nicht schlecht, aber den Namen kenne ich nicht. 





Auf dem Weg kommt man an der hübschen St. Georgs Kapelle in Kettenacker vorbei. Sie ist schon sehr interessant. Die Quelle aber ich aus der Kirche.

St. Georgs Kapelle Kettenacker
 
Auf einer kleinen Anhöhe liegt rund 1 km südlich des Ortskerns die St. Georgskapelle. Sie steht im Eigentum der politischen Gemeinde.
Erstmals 1661 erwähnt, wird sie dabei aber als mittellos und ruinös bezeichnet. Um 1700 scheint sie dann neu errichtet worden zu sein. 1849 fand eine gründliche Renovation statt, bei der auch ein Vorbau angebracht wurde. An der Decke im Vorbau ist vom Beuroner Malermönch Tutilo ein Engel gemalt, der ein Spruchband in seinen Händen hält: „O Gott, erhöre mein Gebet“.
Bei einer erneuten Renovation 1954 wurde auch das Innere der Kapelle von P. Tutilo ausgemalt. An der Decke sind die vierzehn Nothelfer dargestellt, sowie Jesus auf den Schultern des Hl. Christopherus, Maria, ein musizierender Engel, der Heilige Geist in Gestalt einer Taube und Gott Vater.
Auf einem Spruchband kann man folgendes Gebet lesen: „St. Georg schütze diesen Ort, o jage alles Böse fort, in Not uns Hilfe bringe, das Gotteslob erklinge.“
Über dem Altar ist ein Gemälde des Heiligen Georg, der als Ritter gerade den Drachen, Sinnbild für das Böse, besiegt. Auf der Fahne an der Lanze steht: „Christus siegt!“
Auf der Vorderseite des Altartisches ist zwischen den griechischen Buchstaben Alpha und Omega das apokalyptische Lamm über dem Buch mit den sieben Siegeln zu sehen. In der Offenbarung des Johannes ist das Lamm ein Zeichen für Jesus Christus, der wie ein Lamm zur Schlachtbank geführt wurde. Darunter ist zu lesen: „Dass wir die Frucht deiner Erlösung immer in uns erfahren.“
An der Wand neben dem Altar ist eine Pieta des Zwiefalter Bildhauers Andreas Kleß angebracht, die früher auf dem neugotischen Altar stand.
Auf den Apostelkreuzen, die ringsum an der Wand verteilt sind, sind die Namen der 12 Apostel zu lesen.
1957 ließen Bürger Kettenackers in Heilbronn eine kleine Glocke für die Kapelle gießen. An Pfingsten 2007 wurde ein Kreuz vor der Kapelle gesegnet, das zuvor als Grabkreuz diente.




 

Auf dieser Stecke kommt man auch an dem wunderschönen Schloß Hettingen vorbei, das auch eine alte Burgruine zu bieten hat. 

Das Schloß ist ein Kulturdenkmal und von besonderer Bedeutung. 

Information gibt es hier




Dann gehts weiter ins Laucherttal. Die Lauchert ist ein Fluß und entlang dieser zu Radeln ist auch ein Genuß. 

Die Lauchert ist ein Nebenfluß der Donau.
Wir haben hier nächstes Jahr einiges vor hier abzuradeln und das über mehrere Tage. Es lohnt sich. 






 Auf dem Weg sieht man oben das Kloster Mariaberg,
Mariaberg ist ein Stadtteil von der Kleinstadt Gammertingen.
Hier weise ich auch auf eine Ausstellung im Rahmen der
Aktion "T4" hin. 

Ich denke diese Ausstellung sollte man sich zumindest hier im Link mal anschauen. 

https://www.mariaberg.de/gedenkausstellung



Unterwegs nach Trochtelfingen kamen wir noch an einer
Marienstatue im Wald vorbei. Ein schmaler Pfad führt hinaus und
die Maria soll an die Statue von Lourdes erinnern. 




Dann gings wieder in Richtung Trochtelfingen zum Parkplatz.

Es war eine Tour, die es in sich hatte und wunderschön war.
Mein Freund hatte sich hier schon was gedacht. Es war alles dabei,
was mir Freude macht. Er ist eben einfach ein toller Mann und ein Goldschatz.

Es ist heute viel zum Lesen, es war auch etwas Arbeit, den Post zu schreiben, aber ich habe es gerne gemacht.

Wir sind die nächsten 2 Tage unterwegs auch mit dem Rad und wir lesen und am Freitag wieder. 

Bis dahin!

Radtour am 5. Oktober 2022
72 Kilometer
1.616 Höhenmeter
821 Climb
795 Downhill
4,5 Stunden
Temperatur: 14 Grad, bedeckt und sonnig
Luftfeuchtigkeit 74 %



Nun ja, soviele Kilometer geben auch viele Berichte und ich bin noch lange nicht am Ende. Ab morgen kommen ja wieder welche und am letzten Samstag haben wir auch einiges abgeradelt.



Kommentare

  1. Antworten
    1. Wunderschöne Bilder Eva. Der Aktiion T4 wäre ich wohl auch zum Opfer gefallen.
      Grüße Melitta

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  2. da habt ihr aber wirklich viel gesehen
    das Fachwerkstädtchen ist schön anzuschauen und die Naturbilder
    aus den Tälern sind fantastisch
    dazu noch Schlösser ..eine Höhle .. und eine wundervolle Kirche
    da muss man wirklich dann daheim noch einmal alle Bilder anschauen
    liebe Grüße
    Rosi

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