Junkerlilie (Asphodeline lutea), Mount Everest, Tulpen und Wachsblümchen
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Heute ist Donnerstag und bei mir gibt es Blumen am Donnerstag.
Ich habe mir aus dem Garten einer Bekannten noch nicht ganz aufgeblühten Zierlauch in Weiß holen dürfen, weil ich die Knospen so schön zu diesem Arrangement fand.
Allerdings sieht man den kaum, schade.
Der Zierlauch nennt sich Mount Everest und den habe ich schon so oft gezeigt.
Ich hoffe, dass der Zierlauch noch aufblühen wird.
Dazu habe ich Tulpen in einem schönen Gelbton, eher dunkel und natürlich wieder einmal die Junkerlilie (Asphodeline lutea) dazugenommen und dazu noch Wachsblümchen.
Ausser den Wachsblümchen war der Strauß kostenlos.
Die Bekannte hat soviele Junkerlilien in ihrem Garten, dass ich schon ein paar schneiden durfte.
Über die Junkerlilie habe ich mal einen extra Post geschrieben, weil sie mir so gut gefällt.
Der Zierlauch Mount Everest ist aber auch eine Wucht und vermehrt sich grandios.
Ich hoffe, dass die Junkerlilie bis nächste Woche aufgeblüht ist, dann werde ich sie anders arrangieren.
Asphodeline ist die kleine Schwester der Asphodelus oder Affodill, der berühmten Pflanze aus der griechischen Mythologie. Beide stammen aus dem Mittelmeerraum, wo sie auf trockenen bis steinigen Böden in voller Sonne wachsen. Asphodeline ist in nordlichen Gebieten ausgezeichnet winderhart, wird aber am schönsten, wenn sie ähnliche Bodenbedingungn vorfindet. Diese Vorlieben machen sie zu einer idealen Pflanze für schlechte Böden.
Affodill ist die Pflanze des Totenreiches. Der bis zu einen Meter groß werdende Weisse Affodill (Asphodelus albus) aus der Familie der Grasbaumgewächse besitzt einen Blütenstand der bis zu 50 m lang werden kann. Dieser Blütenstand ist dicht bepackt mit vielen Blüten, die jeweils aus sechs weißen Blütenblättern bestehen.
Jedes Blütenblatt ist dicht bepackt mit vielen Blüten, die jeweils aus sechs weißen Blütenblättern bestehen. Jedes Blütenblatt besitzt einen dunklen Mittelnerv, welcher hungrige Bestäuber zum Zentrum der Blüte und damit zum Nektar führt.
Der Affodill verbirgt die für ihn schlechten Monate im Herbst und Winter unterirdisch, in einem verdickten, kurzen Rhizom. Im Frühling entspringt er diesem Rhizon und breitet seine Blütenpracht in den Monaten Mai bis Juli aus.
In der Schweiz ist der Weiße Affodill nur an wenigen Stellen im Wallis und Tessin anzutreffen.
Geht man weiter in Richtung Mittelmehr zu kalkhaltigen und nährstoffreichen und sonnigen Gebieten, kann es jedoch sein, dass man plötzllich auf Wiesen kommt, die vom Weißen Affodill dominiert sind. Aufgrund der giftigen, nadelkristallhaltigen Blätter vermeiden Schafe und Ziegen den weißen Affodill, weshalb er sich vor allem auch in beweideten Wiesen stark ausbreiten kann. Besonders stark verbreitet ist er in Griechenland. Dort ist es auch, wo der Weiße Affodill seine Assoziation zum Totenreich erlangte. In der griechischen Mythologie wird die Unterwelt als "Asphodelenwiese" bezeichnet auf denen sich die Geister der Verstorbenen treffen.
Noch heute wir der Weiße Affodill dort auf die Gräber gepflanzt und symbolisier den Tod und die Trauer.
Dieses führte auch zu der erneuten Berühmtheit des Weißen Affodills durch die Harry Potter Bücher, in denen er eine Grundsubstanz des Trankes der lebenden Toten ist.
In eigener Sache
Im Moment gibt es hier viel zu tun, weshalb die Musik am Samstag und auch Tierisches am Sonntag ausfällt.
Ich habe zwar noch vieles zu zeigen, jedoch geht im Moment anderes vor.
Deshalb kann es auch sein, dass der Blog hier nur noch privat zu erreichen ist.


















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