Von Lorch über Schechingen und dem Remstalradweg wieder zurück nach Lorch
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Eine schöne Tour führte uns von Lorch mit viel Landschaft und mehr nach Schechingen in den Ostalbkreis.
Uns hat der Osterbrunnen dort interessiert, während viele Osterbrunnen zwar recht schön, aber mit Plastikeiern geschmückt sind, ist dieser Osterbrunnen in Schechingen eine Reise wert.
Schechingen liegt nördlich von Schwäbisch Gmünd auf der Frickenhofer Höhe, die sich entlang des Kochers befindet.
Es ist ein recht kleiner Ort mit einem schönen Rathaus und einer schönen Kirche, die zur Zeit eingerüstet ist und renoviert wird.
Was an Schechingen interessant ist, ist der Osterbrunnen, der seinesgleichen sucht.
Daher auch sehr gut besucht und das Fotografieren machte große Mühe, weil meistens jemand im Wege stand, aber das ist einzusehen, denn nicht nur wir möchten diesen Osterbrunnen sehen.
Geparkt haben wir oberhalb des Klosters Lorch und wie man weiß, verläuft hier auch der Limes, deshalb gab es gleich zu Anfang einen Wachturm.
Ich wollte dann kurz auf den Spielplatz ins Kloster hineinradeln, aber das kam gleich eine Frau heraus, die meinte, dass wir hier nicht mit dem Rad hereinfahren dürfen.
Man ist ja nicht alleine per Rad unterwegs und so radelten wir ins Tal hinunter.
Das Kloster Lorch möchte ich schon so lange besuchen, es hat nie geklappt, aber vielleicht dieses Jahr mal alleine, denn mit dem Zug von Stuttgart aus herzufahren ist kein Problem.
Ein großes Stück ging es an der Lein entlang. Ein Fluß, der bei Kaisersbach im Welzheimer Wald entspringt und nach 57 Kilometern in Abtsgmünd in den etwas kleineren Kocher mündet, entlang. Auch eine Tour, die ich noch machen möchte.
Das steht auch auf meiner Aufgabenliste, die ist schon recht lang.
Ein kleiner See machte mir große Freude. Es ist ein lauschiger Fischweiher.
Ich mag Seen so gerne.
Was es an diesem See gegeben hat, sind wunderschönen Buschwindröschen und Sumpfdotterblumen, die mag ich sehr.
Er liegt in Richtung Pfersbach und dort bin ich an dieser Kirche hängengeblieben. Leider war sie geschlossen, denn sonst wäre ich ja hineingegangen.
Dieses kleine Kirchle ist schon sehenswert, weil ich michmal kundig gemacht habe, um was es sich hier handelt.
Sie liegt leider arg im Dunkeln.
Info:
Pfersbach gehört zu Mutlangen und Mutlangen dürfte ja auch bekannt sein, denn hier gab es vor Jahren mal ordentlich Krawall, weil in der Mutlanger Heide Pershing II Raketen stationiert waren.
Info:
Mutlangen haben wir allerdings nur gestreift, aber ich denke ich fahre da auch nochmals hin, denn es gibt hier einen alten Ortskern.
Im Moment ist es ja mit Radeln gar nichts, die ganze Woche ist es jetzt so richtiges Aprilwetter und gestern war es ja ganz schlimm und recht frisch.
Am Wochenende und die kommende Woche sieht es auch nicht besser aus.
Der Handwerker kommt und da muß man eben zuhause sein.
Es gibt auch viele Sehenwürdigkeiten, die kann man nicht immer per Rad anschauen, vor allem, wenn man eine Kunstreise mit der VHS macht.
Zudem hat mich auch ein trauriges Ereignis aus der Bahn geworfen.
Unterwegs haben wir noch ein Schild mit der Durlanger Bergbaugeschichte angeschaut, das habe ich aber leider nicht gut fotografiert.
Aber HIER gibt es auch Information.
Ich finde es immer wieder ganz interessant, was man so alles unterwegs sehen kann, von dem man gar nichts weiß.
Je mehr ich mich aber mit dieser Tour beschäftige, umso mehr stelle ich fest, was ich gar nicht kannte oder kenne. Dazu muß ich auch sagen, dass die Tour vom Freund geplant wurde und der radelt gerne in der Landschaft.
Einfahrt in Schechingen und am Osterbrunnen Halt gemacht.
Schechingen liegt so grob gesagt zwischen Göppingen und Aalen, damit man sich ein Bild machen kann.
Viele Leute haben den Brunnen angeschaut, weil er auch eine Wucht ist.
Man kommt aus dem Staunen nicht heraus.
Der Osterbrunnen ist mit 12.500 Hühner-, Gänse- und Straußeneiern geschmückt.
Alle vorbereitet und natürlich handbemalt.
Hier helfen soviele Leute zusammen und bemalen Ostereier. Übrigens kein Ei gleicht dem anderen.
Das Rathaus und die Kirche vom Schechingen, die eingerüstet ist.
Das Rathaus ist das ehemalige Schloß Schechingen oder auch Adelmannsches Schloß.
Info
Die romanische Kirche in Schächingen ist ein Kleiod und steht unter Denkmalschuitz.
Ich finde sie sehr schön, aber leider eingerüstet. So mochte ich das nicht fotografieren.
Info:
Da lohnt sich sicherlich auch noch ein Besuch, wenn die Renovierung abgeschlossen ist.
Zu sehen war der Osterbrunnen vom 23.März bis zum 14. April 2024.
Heimwärts ging es dann über Heuchlingen und Böbingen an der Rems in Richtung Schwäbisch Gmünd.
Landschaftlich ist das auch sehr schön.
Vor allem der Blick auf meine geliebten Kaiserberge. Die ich auch schon abgeradelt habe.
Die Kaiserberge sind Rechberg, Hohenstaufen und Stuifen.
Es ist auch das Stauferland. Es sind Zeugenberge der Schwäbischen Alb.
Leider war es so diesig, wie das Wetter an diesem Weg durchweg bedeckt.
In Schwäbisch-Gmünd habe ich mich so gefreut, wenigstens einen Trauerschwan (Cygnus atratus) zu sehen.
Früher gab es sie mal am Max-Eyth-See in Stuttgart.
HIER habe ich davon berichtet.
Auf dem Remstalradweg von Aalen und auf dem Remstalradweg sind wir ja schon einige Male gefahren. Von Aalen bis nach Hause.
Noch ein Blick auf das Kloster Lorch und dann gings mit dem Auto wieder nach Hause.
Auf der Fahrt nach Hause gegen spätnachmittag hat sich dann das Wetter auch gebessert. Schade, aber auf der Ostalb ist das Wetter halt immer etwas anders, als hier.
Zusammenfassung:
Tor am 6. April 2024
75 Kilometer
2.165 Höhenmeter
1.109 Climb
1.056 Downhill
Fahrzeit: 3,75 Stunden
Gesamtkalorien: 2.051 KCAL
Wetter: 19 Grad bedeckt
Luftfeuchtigkeit 56 %















































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