Headerbild: Löwenzahn mit Feuerwanze (Pyrrhocoris apterus)
Viel zuviel Wert auf die Meinung anderer zu legen ist ein allgemein herrschender Irrwahn. *Arthur Schopenhauer*
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. *Kurt Tucholsky*

Man soll Frauen nichts erklären, man soll handeln. *Erich Maria Remarque*

Ein kommunistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert. *Alexander Solschenizyn*

Lieber aus ganzem Holz eine Feindschaft, als eine geleimte Freundschaft! *Friedrich Nietzsche*

Dumme Frauen werden mit gescheiten Männern fertig, aber es bedarf einer klugen Frau, um einen Dummkopf zu lenken. *Rudyard Kipling*

Die Glücklichen sind neugierig. *Friedrich Nietzsche*

Es ist der Geist, der sich den Körper baut!

 Werbung

 

Schon bei der Geburt war Friedrich Schiller von schwacher Konstitution.
So hatte ihn seine Mutter sofort taufen lassen. 

Schiller hatte bis zu seinem Tod am 9. Mai 1805 mit schweren chronischen Leiden und Beschwerden zu kämpfen.

Dieses Leiden, das er u.a auch mit fauligen Äpfeln, an denen er sich berauschte, bekämpfte, ließ ihn aber doch 45 Jahre alt werden.
Seine große  Leidenschaft war das Dichten und da hat er uns doch eine Menge hinterlassen. 

Auch dieses wunderbare Sprichwort.  

Es ist der Geist, der sich den Körper baut!

Man kann über dieses Sprichwort trefflich nachdenken.  

Schiller stand in Diensten des Herzogs Karl August von Weimar und diese Stelle hat er durch Empfehlung seines Freundes Wolfgang von Goethe erhalten. 

Schiller lebte aber nicht nach dem Zitat;

"Wes Brot ich ess, des Lied ich sing", 

Er war also kein "Brotgelehrter" und redete Niemand nach dem Munde, was auch schon seine "Räuber" oder "Wilhelm Tell" bewiesen hatten. 

Schiller traf mit seinen Figuren den Nerv der Zeit mit der revolutionären und aufkeimenden Stimmung.

 Seine Antrittsrede als Geschichtsprofessor in Jena im Mai 1789 an sein Publikum.

"Beklagenswerter Mensch, der mit dem edelsten aller Werkzeuge, mit Wissenschaft und Kunst, nichts Höheres will und ausrichtet als der Taglöhner mit dem schlechtesten, der im Reiche der vollkommensten Freiheit eine Sklavenseele mit sich herumträgt!"

Die erste Anstellung in Jena war für den 29jährigen eine Stelle, die ihm ein erträgliches Auskommen sicherte. 

Was ihn immer wieder plagte, war seine Gesundheit und was mich auch immer wieder amüsiert:

Schiller sprach an der Universität von Jena so schwäbisch, dass er einen Übersetzer brauchte. 


Kommentare

Kommentar veröffentlichen

Laut DSGVO bin ich verpflichtet, dich darauf hinzuweisen, was mit deinen Daten passiert, die du hier in den Kommentarfeldern hinterlässt. Bitte beachte dazu die Datenschutzhinweise die du oben in der Startseite findest.