Nochmals die Weißenburg und dr Bopser
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Als ich den Marmorsaal der Villa Weißenburg besucht habe,
habe ich noch einen kleinen Rundgang am Morgen um das Teehaus und den Park gemacht.
Es wurden schon Erinnerungen wach, je älter ich werde umso mehr kommen hier die Erinnerungen.
Zur Entstehung der Weißenburg kann man
schauen. Aber auch hier wird die Weißenburg genannt und auch ein Verwandter meiner Oma, der Präsident des Landtages war.
Ich habe zuerst mal die Frühlingssäule, die 10 Mietter hoch ist und sich im Mittelpunkt der Terrasse vor dem Marmorsaal erhebt, fotografiert.
Die Frühlingssäule ist ein Werk des Bildhauers Jakob Brüllmann aus dem Jahr 1913.
Die antike Figur, aus vergoldeter Bronze mit einer kunstvollen Figur ist leicht bekleidet und tanzt auf einer Bronzekugel. Als Sonnenschutz dient ihr ihre Hand.
Ich finde den quaderförmigen Sockel so schön und die Putten, die Wein, Tanz, Musik und Gesang darstellen, so goldig.
Aus dem Sockel schauen Satyrmasken hervor, die aus dem Socken herausgehauen sind.
So früh am Morgen ist noch Keiner da und so hatte ich auch die Möglichkeit ins Teehaus reinzuschauen.
Das Deckengemälde alleine ist sehenswert, ein Werk des Künstlers Julius Mössel,
der auch den Sternenhimmel in der Stuttgarter Staatsoper geschaffen hat.
Er fasziniert immer wieder.
Das Teehaus ist heute ein Restaurant zur Selbstbedienung und es ist schon schön hier zu sitzen und es ist auch immer wieder gut besucht.
Von oben hat man einen schönen Blick auf die "Nachkriegsbauten von Stuttgart", so eine Bloggerin einmal.
Schade, dass sie keine Ahnung hat, Stuttgart ist eine Stadt, die voll mit Geschichte ist.
Aber dazu braucht man ein wenig Wissen und Geduld und man muß es sich erarbeiten, was hier wohl nicht so vorhanden ist, denn sonst würde man keinen solchen Mist rausschwätzen.
Natürlich gabs auch Blümchen, der ganze Park ist so schön.
Im Gebüsch kann man auch etwas "anrüchigen" Abfall finden.
Der Weißenburgpark ist Tag und Nacht geöffnet und da finden dann schon Orgien statt.
Hier ganz Oben sieht man auch eine Bronzebüste, die den Maler und Grafiker Reinhold Nägele darstellt.
Jakob Fehrle, ein Freund Nägeles hat sie 1930 geschaffen.
Die Inschrift:
Reinhold Nägele Maler und Grafiker
* 1884 in Murrhardt, † 1972 in Stuttgart Mitbegründer der Stuttgarter Sezession 1923
Berufsverbot wegen jüdischer Abstammung seiner Frau Dr. Alice 1937
Emigration nach New York 1939–40, Rückkehr in die Heimat 1963
Werke im Bestand vieler Sammlungen, z. B. Staatsgalerie und Kunstmuseum Stuttgart.
Meine Eltern hatten auch einen Nägele, den hat leider jetzt der Sohn meines Bruders.
Er war früher noch mit Sand belegt und an jeder Ecke standen Häuschen, die sind aber leider auch verschwunden.
Was geblieben ist, ist der wunderschöne Zaun mit dem Ziergitter von 1913.
Solche Dinge gehören erhalten und hier wäre manches Geld besser angelegt, als woanders.
Als ich an der Ampel stand um zum Bopser überzuwechseln, hatte ich das Glück, diesen Bus noch fotografieren zu können.
Das war ein echter Schnappschuß.
Ich kenne diese alte Busse noch, was sind wir mit solchen Bussen gefahren.
Auch eine schöne Erinnerung
Wie oft bin ich mit der Tante Lies, meiner Freundin Cornelia und dem Spaniel Schedda hier gesessen.
Erinnerungen, die sehr schön sind.
Wenn ich heute mit der Straßenbahn vom Hauptbahnhof hier in Richtung Möhringen fahre, dann komme ich direkt am Haus meiner Freundin vorbei und ich kann auch den Weg sehen, den ich immer nach Hause gelaufen bin.
Allerdings war die Hohenheimer Straße hier noch nicht so ausgebaut und vor allem die Häuser nicht so verschmiert und es gab auch noch keine Döner-Läden.
Der Bopser,
der Name stammt von einem ehemals auf oder am Berg liegenden Ort Bubsingen oder Bobsingen.
Oberhalb des Bobserbrunnens an der Weißenburgscharte lag das Schloß Weißenburg. Auch Wizzeburg genannt. Bereits Karl der Große hatte hier übernachtet. Es war mit vier starken, je 80 Fuß hohen glänzend weissen Sandsteintürmen, Brustwehren und Kampfmaterialien geschützt. In der Nähe des Schlosses war bereits 1290 ein Brunnen, der durch seine Wasserqualität bekannt war. Wer hier trank der blieb - oder wurde gesund.
Stadt Stuttgart, Gartenbauamt
Das Bopserbrünnele ist aus Cannstatter Travertin hergestellt und hat auch seine Geschichte, wie das Friedrich-List Denkmal auch.
Wer in Stuttgart ist, sollte unbedingt auch mal in den Travertinpark gehen und vor allem auch die Säulen anschauen, die hier noch stehen.
Adolf Hilter hatte sie für das Reichsparteitagsgelände bestellt und nie abgeholt, weil der Krieg dazwischen kam. Nun stehen sie eben hier.
Auch hier gibt es Blumen weiße Ranunkeln, ich war überwältigt wie viele es waren.
Die wachsen hier einfach, dabei habe ich das noch nie geschafft, sie so zum Blühen zu bringen. Dabei gibt es hier durch die Autostraße jede Menge Abgase, vielleicht mögen die Blumen das. Hier verläuft nämlich die B 27, sie geht mitten durch Stuttgart. .
Hübsch ist er der Schlangen-Knöterich
Das macht das iPhone immer wieder und stellt aus Fotos einen Film zusammen.
















































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