Die Begriffe vereinfachen, ist die erste Tat aller Diktatoren "Erich Maria Remarque*

Ich dachte immer, jeder Mensch ist gegen den Krieg, bis ich heraus fand, dass es welche gibt, die nicht hingehen müssen. *Erich Maria Remarque*
Das Alter hat zwei große Vorteile: Die Zähne tun nicht mehr weh und man hört nicht mehr all das dumme Zeug, das ringsum gesagt wird. *Georg Bernhard Shaw*
Für eine Frau ist Schönheit unbedingt wichtiger als Intelligenz, denn für Männer ist Sehen leichter als Denken. *Lil Dagover*

Man soll Frauen nichts erklären, man soll handeln. *Erich Maria Remarque*

Ein kommunistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert. *Alexander Solschenizyn*

Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten. *Siena*

Eine Jugendsünde ist, wenn man jung ist und es verpasst. *Erich Maria Remarque*

Die Glücklichen sind neugierig. *Friedrich Nietzsche*

Tour auf den Korber Kopf

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Ein Ziel, das ich auch immer wieder gerne anradele, ist der Korber Kopf bei Korb im Remstal. 

Die Radlergruppe war neulich dort, als ich eine andere Tour gemacht habe und ich habe erfahren, dass es hier neue Köpfe gibt. 

Auf den Korber Kopf gibt es immer wieder Skulpturen, die dann von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden, denn sie sind ja von Wind und Wetter in Mitleidenschaft gezogen worden. Das sind die Korber Köpfe.

Diese Skulpturen stehen nun vom 12. Mai 2024 bis zum 27. April 2025 wieder auf dem Korber Kopf. 
 

Korb ist eine Gemeinde im Remstal und dort gibt es auch die Firma Knoll Internatioal, mit der mein Schwager, der Archtekt war, zusammengearbeitet hat. Mein Schwager und meine Schwester haben sich mit diesen Designerstücken schön eingerichtet u.a. mit Bertoia Sesseln und Stühlen, ich hätte auch gerne den Bertoia Stuhl, auf den bin ich ganz scharf.
Aber so ein Bertoia-Stuhl muß in einem großen Raum stehen, damit man ihn von allen Seiten sehen kann. Meine Wohnung ist da zu klein dazu.

Knoll Internation gibt es schon so lange, wie ich denken kann, schon als 8Jähriges Mädchen bin ich immer mit meiner Schwester und dem Schwager nach Korb zu dieser Firma im VW Käfer gefahren.
 
Damals hätte ich mir nie träumen lassen, hier in der Nähe zu radeln. Man kann diese Designerstücke mögen oder auch nicht, mir sind sie zu teuer. Aber als Architekt mit einem eigenen Büro in Degerloch konnte Mann und Frau sich das leisten.

Das Architekturbüro meines Schwagers gibt es nicht mehr, er hat es verkauft und das lustige ist, dass meine Schwester immer wieder Post bekommt, dass man das Büro kaufen möchte.

Der Korber Kopf ist eine 456 m ü. NHN hohe Erhebung als Ausläufer der Buocher Höhe in Baden-Württemberg.

Wer meinen Blog liest, weiß vielleicht, dass hier auch das Zipfelbachtal, die Buochener Höhe und auch so manches andere Ziel ist. Findet man auch - wenn Interesse besteht, auf meinem Blog.

Zudem war ich ja schon öfters auf dem Korber Kopf und habe mir die Gegend angeschaut. 

HIER  

Hier gibt es auch die hervorragende Polsterei Moser, bei der ich mein Sofa habe vor einiger Zeit beziehen lassen. 

Ich habe nix gescheites gefunden und so blieb mir nur ein neuer Bezug für das Sofa, der farblich ebenso passend ist, wie mein alter Bezug.

HIER 

Früh am Morgen habe ich mich aufgemacht, um auf den Korber Kopf zu radeln und habe mir dafür den Remstalradweg über Remseck am Neckar vorgenommen.



 Das Wetter war nicht sooo prickelnd und es sah nach Regen aus, die schwarzen Wolken hingen tief, aber das machte sich dann auch wieder.
Ein Teil des Remstalradweges ist gesperrt, man kann den Weg trotzdem fahren, Eben auf eigene Gefahr. Aber, der Weg ist schon nicht ohne, der Asphalt ist schon durch das Hochwasser an der Rems unterspült, es ist aber nur ein kurzes Stück und ich war nicht die einzige,die hier gefahren ist. Man kann fahren, aber wenn was passiert, ist man selbst schuld. 

Unterwegs gabs dann an einem Haus mit Garten und einem See, hier sagte mir, dass es die ehemalige Jagdhütte von Herrn Stihl (das ist der mit den Motorsägen HIER) ist, die er zum Verkauf angeboten hatte und sie diese Hütte ausgebaut haben. Ich war etwas erstaunt, denn m.E. nach ist das ja baurechtlich Außenbereich und so nicht zum Wohnen genehmigt. Aber die Dame des Hauses meinte, dass das alles genehmigt ist, so wohnen sie hier schon lange am Ufer der Rems, mitten in der Natur. Eigentlich nicht schlecht, aber hier braucht man ein Auto und die nächste Stadt ist Waiblingen.

Im Garten wie immer schöne Blümchen und viele Schmetterlinge.
Falls jemand mal den Remstalradweg radelt, dann macht einen kleinen Halt, es lohnt sich. 

Das ist ein Sibirischer Goldkolben, den habe ich schon mal fotografiert und gezeigt.  

Hier



Der Gewöhnliche Blutweiderich



In Waiblingen hat man wieder einen schönen Blick auf den Beinsteiner Torturm.
Eduard Mörike war ja ganz begeistert von Waiblingen und hatte eine Freundschaft mit dem Autor Wilhelm Waiblinger, dieser hat aber nichts mit Waiblingen zu tun.
Mörike nannte Waiblingen die Stadt der drei Türme. 

HIER 

Er meinte hier den Hochwachturm, den Beinsteiner Torturm und den Turm der Michaeliskirche in Waiblingen. 



Das Gerippe aus Stahl im Vordergrund ist eine Skulptur vor der Galerie Stihl.

Mein Weg führte mich dann nach Waiblingen zur Siechenhauskapelle, da war ich schon mal. 


 


Hier habe ich davon berichtet. 

Es wurde immer dunkler und ich dachte, was mache ich nur. Aber ich bin weitergeradelt und auf den Korber Kopf. 




 

Oben angekommen, wurde es noch dunkler und ich habe gedacht, dass die Wolken vorbeiziehen und habe noch ein paar Skulpturen fotografiert.

Als erstes fand ich die Wasserräder von Walter Zepf sehr gut. 
Das, was er hier gemacht hat, ist schon Kunst und ja, nachmachen kann ich es auch, die Kunst ist es eben, darauf zu kommen. 






 

Wer mich kennt, weiß, dass ich auch ein Fan von Guido Messer bin und auch seine Skulpturen bewundere. 

Ich habe schon einige seiner Skulpturen gesesn. .
Seine Skulpturen bleiben aber nie am Ort, sondern wandern in viele Städte und Gemeinden und können dort bewundert werden. 

HIER 

Genial finde ich diese Skulptur "Kopf und Hand". Man muß davor stehen und das ist schon klasse gemacht. 


















 

Beeindruckt hat mich auch das "Karussel des Lebens" der Albertville-Realschule in Winnenden. Es sind Schnitzelportraits und einem unbekannten Werkstoff.
Die Albertville-Realschule in Winnenden wird vielen sicherlich bekannt sein. 

Dieser Amoklauf vom 11. März 2009 ist immer noch von vielen Lehrern und Schülern nicht verarbeitet. 

Ich habe das damals im Radio hautnah mitbekommen. 

Aber auch die Schüler der Freien Walddorfschule Engelberg haben sich etwas einfallen lassen. Am Anfang war die Kugel und aus ihr haben die Schüler Tierköpfe geformt. 






 

Tja und dann gings zur Sache. Es fing an zu regnen.
 Ich bin dann im strömenden Regen nach Winterbach (das ist die nächste S-Bahn-Haltestelle) gefahren und 12 Kilometer im strömenden Regen ist gewöhnungsgedürftig. Es war ja nicht kalt, so ist es nicht,
aber freies Feld und keine Unterstellmöglichkeit.

In Winterbach am S-Bahnhof angekommen, nass bis auf die Haut, konnte ich mich endlich unterstellen und es goss noch mehr. Von hier aus bin ich dann zum S-Bahnhof in Stuttgart gefahren und habe dort auf meine S-Bahn nach Hause gewartet.
Auch hier noch in Zuffenhausen und Ludwigsburg regnete es wie aus Kübeln. 

Aber, als ich in Bietigheim ausgestiegen bin, schien die Sonne und lachte mich aus. 

Nee, habe ich mich geärgert, aber nicht so schlimm, ich habe von Bietigheim aus noch eine Runde gedreht und doch noch einiges gesehen. 

Diesen Capri der muß so aus dem Jahr 1976, das war damals ein so wunderschöne Auto, passend dazu der Wohnwagen von Eriba auch so aus dem Jahr 1976.

Beides gehört einem Franzosen, der hier in Tamm Verwandschaft hat und hier urlaubt. Alles sah ein wenig mitgenommen aus, ich denke, aber er wird das hier in einer Werkstatt mit vielen Helfern richten. 





I
Ich war noch nie ein Camping-, Zelt-, oder Wohnmobilfreund.
Das wäre nix für mich, obwohl es bestimmt auch seinen Reiz hat.
Auf einem Segelboot ist es ja auch nicht anders, da geht man sich aber spätenstens nach ein paar Tagen auf den Wecker, weil es hier auch sehr eng ist.

Dann gabs noch ein paar schöne blühende Karden mit Hummeln und hier freue ich mich jedes Jahr auf die Karden, die sind hier immer auf dem Feld, da werde ich mir dieses Jahr welche abschneiden und etwas draus machen. 

Ich kenne mich mit Hummeln nicht aus und habe mal in Internet recherchiert und beim Nabu wieder mal etwas gefunden. 

Ich meine, es deutet auf die Taigahummel hin, aber ich habe keine Ahnung. Ist auch nicht schlimm. 



Und dann saß noch dieses Tagpfauenauge einfach so auf dem Weg.



Ist eine Mordssauerei, weil der Samen aus den Karden nicht immer so einfach herausgeht, aber das macht nichts, ich habe da etwas im Kopf und das möchte ich gerne machen. 

Dennoch bin ich kilometermäßig auf meine Zahl gekommen und ich habe die Tour ein paar Tage später nochmals gemacht, zwar in anderer Reihenfolge aber das hat dann geklappt. 

Bevor ich diese Tour zeige, kommen noch ein paar andere Touren.
Heute gibt es zwei Zusammenstellungen, denn ich habe die Tour dann in Weinstadt beendet und sie dann hier wieder erneut aufgerufen.

 

Zusammenstellung
10. Juli 2024
44 Kilometer
Fahrzeit: 1,45 Stunden
1.045 Höhenmeter
508 Climb
536 Downhill
Gesamkalorien 1.900 KCAL
Wetter: 22 Grad
79 % Luftfeuchtigkeit





Zusammenstellung
Tour am 10.Juli 2024
17 Kilometer
Fahrzeit: 1:00 Stunden
278 Höhenmeter
138 Climb
140 Downhill
Gesamtkalorien: 400 KCAL
Wetter: 22.Grad
Luftfeuchtigkeit: 79 %




War trotz des Regens eine gar nicht mal sooo schlechte Tour. 

 Wie ich diese Woche zum bloggen komme, das weiß ich noch nicht, noch nicht ganz fertig ist eine Tour durch Ansbach, zum See und Schloß, zum Lapidarium zum Killesberg usw. usw. und noch viiiieeeele Radtouren.

Am Donnerstag gibt es dann wieder Blumen am Donnerstag und dann ist die Woche auch schon wieder rum.