Tour über den Enztalrad- und Glemstalradweg über den Pomeranzengarten nach Renningen und wieder zurück.
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Ich habe ja von einer Tour die Bilder vermasselt, davon habe ich ja schon geschrieben, habe sie aber in Teilstücken wiederholt und auch diese Tour ist ein Stück dieser Tour. Nur habe ich damals von WeilderStadt die Tour über den Renninger Berg genommen.
Aber das mache ich gelegentlich auch nochmals.
Aber das ist nicht schlimm, dieses Mal habe ich die Tour mit dem Enz- und Glemstalweg verbunden und habe auch die Gelbbauchunken, da hat es einige und auch ihre Babys gesehen.
Bei der rechten Unke sieht man ein wenig das gelbe Bäuchlein.
Den lateinischen Namen finde ich so wunderschön.
Bombina variegata
Auch im Pomeranzengarten in Leonberg war ich, das gabs auch einiges zu sehen, gibt es immer und er ist für mich auch immer ganz leicht zu erreichen.
ES komm jetzt schon wieder verstärkt, das Brandkraut, das so heisst, weil es sich nach einem Brand immer wieder schnell erholt.
Ganz rechts hier oben, meine Berufsschule, als ich meine Lehre als Schreiner machte.
DA kommen auch immer wieder Erinnerungen.
Dann ging es über Renningen, Malmsheim an einem Anglersee vorbei, auf den Lindenberg.
Landschaftlich so wunderschön und auch die Wiesen, soviel blühender Bocksbart.
Dort gibt es eine Aussichtsplattform mit Sicht auf einen aufgelassenen Schilfsandsteinbruch. Die Aussicht ist wunderbar und ich habe hier ein richtig nettes Schwätzle mit Einheimischen und einem Menschen aus Bietigheim verbracht.
Eine meiner nächsten Touren wird mich zu diesem Steinbruch führen.
Ich habe mich dann verabschiedet und bin weiter geradelt, das ist eine recht schöne Steigung und Komoot sagte mir wieder, dass das eine schwere Tour ist.
Wars aber nicht, zumindest nicht für mich.
Hier befindet sich auch der Skulpturenpfad und ich hatte verschiedenes schon das letzte Mal fotografiert.
Schon von weitem erkennt man, dass die Skulptur von Guido Messer ist.
Sie nennt sich "Die Großen" Guido Messer gehört auch zu meinen Lieblingskünstlern.
Er ist ja nicht nur auf dem Skulpturenweg, sondern auch auf dem Korber Kopf zu sehen.
Man steht vor diesen Beiden, vor den Großen oder sind es vier Großen und überlegt, was Guido Messer hier wohl gemeint hat.
Messer spielt gerne mit der Ironie und ich meine es ist auch eine Art doppeltes Gesicht zu sehen, die ins Tal schauen.
Die Skulptur ist aus Bronze, Stahl, Lackfarbe und von 2005/2006.
HIer oben wird man umschwirrt von allerlei Schmetterlingen, vor allem von Hauhechelbläulingen, die den Klappertopf sehr gerne haben.
Und es gab auch noch einen Gitterspanner, er ist ein Nachtfalter, aber auch am Tag aktiv.
Ích wollte aber am Renninger See vorbei, auch hier war ich schon, aber es ist zu jeder Jahreszeit schön, hier zu radeln, vor allem ist es nie langweilig.
Hier wachsen die schönsten Blumen,
die Esparsette und erst auf dem Foto habe ich gesehen, dass auf einer Esparsette ein Glanzrüssler oder Rüsselkäfer sitzt.
Auch der Echte Baldrian, ich komme da einfach nicht vorbei, wenn ich so schöne Pflanzen sehe.
NEIN, langweilig war es absolut nicht, ich hatte eine Graveltour eingegeben, das radele ich meistens und was war, der Weg auf dem Trail durch den Wald war versperrt.
Naja, ich habe eben mein Rad über das Hindernisssss geschoben und gut ist.
Die Tour ging dann wieder zurück nach Leonberg-Eltingen, wo ich erst mal ein wenig in der Vergangenheit (Schulzeit) geschwelgt bin. Das Gymnasium von Albert Schweitzer macht auch einen desolaten Eindruck aber was solls.
Damals war es eine schöne Zeit.
Ein Besuch noch bei der Mutter von Johannes Kepler,
Katharina Kepler, die um ein Haar als Hexe verbrannt worden wäre.
Zeiten waren das damals.
Interessant ist, während Herzogin Sybilla im Pomeranzengarten Kräuter züchtete, wurde Katharina Kepler der Hexerei bezichtigt.
Ich habe schon oft von diesem Denkmal gehört und habe meine Tour so geplant, dass ich hier vorbeikomme.
Die Statue ist von Birgit Feil, von ihr und ihren Alltagsmenschen in Stuttgart-Vaihingen und auf dem Skulpturenweg habe ich ja schon berichtet.
Dann wollte ich mal wieder den Park in Leonberg besuchen. Früher war hier das Leonberger Gipswerk. Als wir 1962 in unser Haus in Leoberg gezoglen sind, war das noch im Gange.
Wir hatten immer Angst hier im Dunkeln durchzugehen, denn es trieben sich dort immer ganz merkwürdige Gestalten herum. Mein Schulweg führte genau hier durch. Ich mußte immer zu Fuß in die Schule und das war nicht gerade sehr nahe.
Heute werden die Goldschätzla ja mit dem Auto in die Schule gefahren.
Ich hätte auch mit dem Bus fahren können, aber meine Mutter meinte immer, dass wir dazu kein Geld haben, wir haben ja gebaut.
Für mich war ein Haus bauen nie eine Option, eine Eigentumswohnung ja, aber ein Haus nie.
Ab und zu habe ich dann im nahegelegenen Altersheim gearbeitet um mir ab und an eine Busfahrt und anderes leisten zu können.
Heute ist hier ein See angelegt und auf dem See war ein Modellmotorsportclub zu Gange.
Wenn schon Alligator dann richtig.
War einiges zu sehen.
Lachen mußte ich, als mit ein Beagle beschnüffelte und mich an den Beinen abschleckte.
Ein Herr meinte: "Das ist Rudi, ein freundlicher Hund, war er ja auch.
Über Gerlingen und den Löwenmarkt in Weilimdorf , hier habe ich ein Eis verspeist, bin ich dann über die Solitudeallee nach Hause geradelt.
Schon von weitem habe ich gesehen, dass er hier auf einem Stamm saß und ich näherte mich, da saß der Bussard immer noch und ich kruschtelte meine Camera heraus.
Ja, dann das!
Das war eine recht gute Tour, die ich nochmals aber in anderer Weise machen werden, denn der Renninger Berg und das Eltinger Eck, die haben einiges zu bieten.
Da ich in diesem Monat auch nicht viel geradelt bin, werde ich mich morgen früh wieder auf das Rad schwingen und von hier oben (wo, das verrate ich nicht) in Richtung Stuttgart und nach Hause radeln.
Leider, leider hat man meine Ausrüstung nicht mitgemacht, so wie ich es wollte, ich hatte mit dem GPS Signal Probleme, deshalb hier verschiedene Landkarten.
Da ich ja alles 3x aufzeichne, hat wenigstens mein Nyon ordentliche Daten geliefert.
Tour am 18. Mai 2025
100 Kilometer
1.827 Höhenmeter
990 Climb
837 Downhill
4,5 Stunden Fahrzeit
2.500 Gesamtkalorien KCAL
Wetter: 18 Grad, sonnig
55 % Luftfeuchtigkeit
Luftqualität 2
Von Zuhause nach Leonberg über den Enztal- und Glemstalradweg.
Von Leonberg über Renningen usw. nach Hause.
Das Teil hat mich noch nie enttäuscht.
Genausowenig wie mein Fahrrad, es hat noch nie schlapp gemacht und ich hoffe, dass es mich noch eine Weile begleitet.
Aber der Motor hat halt jetzt auch 25.000 Kilometer drauf. Soviel bin ich in vier Jahren geradelt.































































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