Spaziergang auf den Hohenasperg
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Wir haben hier doch einiges Sehenswerte um uns herum.
Das Monrepos, die Favoritegärten, das Leudelsbachtal, die Festung Hohenasperg und ja doch noch so einiges.
Alles das ist zu Fuß zu erreichen, man kann es aber auch mit dem öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.
Es war ein schöner Spaziergang und unterwegs haben wir auch eine Katze gesehen, die wollte aber nicht so, wie ich wollte. Man sieht immer mehr Katzen, die so einen Tricker o.ö. um den Hals haben, finde ich nicht mal schlecht für Freigänger.
Die Katze hatte ihren eigenen Kopf und ich keine Leckerlis, also das wars dann.
Hier steht auch diese Zeder, die ein wenig verwachsen ist, komisch ich habe sie auch noch nie beachtet, aber sowas fällt wohl auf, wenn sonst nichts los ist.
Dabei hatte sie so schöne Zedernzapfen.
Viele Leute, die hier wohnen, fahren dennoch mit dem Auto zu diesen Zielen, obwohl sie durchaus laufen könnten und es gar nicht mal soooo weit ist.
Ich gehöre zu den Leuten, die laufen und mein Freund auch.
So hatten wir am Sonntag beschlossen, von hier aus auf den Hohenasperg zu laufen.
Unterwegs haben wir diese Skulptur noch in einem Garten gesehen, ich denke der Hausherr hat das selbst gemacht und ich finde das nicht schlecht.
Vom Hohenasperg habe ich schon so oft berichtet, dass ich die Geschichte nicht mehr erzählen muß.
Dort oben ist ein Gefängnis, heute Krankenhaus für psychisch kranke Gefangene.
Wenn man hier hochläuft kann man die Festung Hohenasperg schon ausmachen.
Es war nebelig und recht frisch. Aber man muß trotzdem raus, ich und mein Freund, wir brauchen das.
Gewöhnlich Waldrebe.
Hierzu noch einmal meine Geschichte vom Fliegenden Weihnachtsbaum.
Viele berühmte Menschen sind auf dem Hohenasperg schon "gesessen", früher sagte man zum Hohenasperg, es sei der höchste Berg Deutschlands, weil man ganz schnell rauf kommt, aber lange braucht, bis man wieder runter kommt.
Am meisten geht mir die Geschichte von Christian Daniel Schubart nach, er konnte unter der Herrschaft von Herzog Eugen auch nicht den Mund halten. Der Herzog Eugen herrschte absolut und er duldete keinen Widerspruch und so mußte der arme Schubart dort im Turm (heute Schubartturm) schmachen. Ich habe den Turm schon mal besichtigt, aber der eigentliche Kerker von Schubart war viel weiter unten. Dort unten mußte er immerhin 10 Jahre schmachten. Das wäre heute undenkbar.
Ich habe mal einen Post über Schubart geschrieben, er hatte seinen Wohnsitz u.a. auch in Geislingen an der Steige.
Unterwegs haben wir Biker gesehen, die gemeint haben, dass es nicht ganz ungefährlich ist, hier zu radeln.
Aber die Radelsaison fängt ja erst an.
Jetzt kommt ein Stück, das ich oft im Herbst oder im Frühling gehe, die Treppe zum Hohenasperg, die wird auch nicht gestreut und man kommt schon ins Schwitzen, denn es geht ordentlich den Berg rauf. Aber wir machen das und ein älterer Herr, der auch herkaufkeuchte meinte, dass er schon 80 Jahre alt sein, aber noch möglichst lange hier heraufgeht und nicht im Rollator enden will.
Da will ich auch nicht enden, aber das hat man halt nicht in der Hand.
Ich finde das gut, Kondition ist tatsächlich alles, aber bei mir muß das anders werden und es wird auch anders.
Noch ein paar Schritte und dann ist man am Eingang in das Innere der Festung. 

Ich hätte schon gerne Sonne gehabt, aber es ist halt so.
gibt es genügend Posts vom Hohenasperg.
Ein kleiner Rundgang im Inneren der Festung schließt sich an.
Ich denke immer an den Schubart, als er in einer vergitterten Kutsche sitzend hier heraufgefahren wurde.
Hier links und rechts befinden sich die Kasematten.
Ich habe sie schon mal im Rahmen einer Führung, wie auch den Schubartturm besichtigt.
Kasematten sind starke Mauern, die den Beschuss von feindlichen Truppen abwehren sollen. Diese Festung wurde auch nie erobert.
Mir gruselt es immer ein wenig durch diesen Gang zu gehen.
Krieg gab es zu jeden Zeit und es wird auch immer Krieg geben.
Nato-Draht hat messerschafe "Klingen" und es ist fast unmöglich aus diesem Gefängnis auzubrechen. Dennoch haben es schon welche geschafft.
Runter gehts immer leichter, aber es ist schon bedrückend, gerade bei diesem düsteren Wetter hier zu gehen.
Achsooo, das ist dieses Schloß, das ich gestern gezeigt habe, was darunter ist, bleibt wohl verborgen und geöffnet wirds hier auch nicht mehr.

Der Eingang zur Feste, das Löwentor.
Seit über 300 Jahren ist es das Eingangstour, das Gefangene passieren müssen.
Hier ist freie Fahrt für Graffiti, ich finds absolut grässlich.
Hatte ich ja schon gezeigt, Durst ist schlimmer als Heimweh und
es gab noch einen Abstecher zu Mac Donalds.
Ist nicht mein Ding, aber sündigen kann man auch mal.
Aber nicht nur mein Freund und ich waren bei Mac Donald, sondern auch viele Ukrainer.
Ich weiß nicht, sie sind überall, da, wo ich auch bin.
Ich kenne die Sprache mittlerweile sehr gut.
Ich möchte auch keinen Kommentare abgeben, welche Sauerei sie an den Tischen hinterlassen haben. Normal wäre es, seine Essenreste auch abzuräumen und an die entsprechenden Stellen zu bringen. Aber manche Menschen habe das nicht nötig, ich stelle das immer wieder fest, auch im Zug gestern.
Wenn der Freund läuft, dann läuft er und das waren dann doch
9,34 Kilometer und ich habe ganz ordentlich Kalorien verbrannt.
Seufz, ich hoffe, dass ich am Sonntag radeln kann, am Samstag hat sich schon wieder Besuch angesagt. Grrrrr!









































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