Seien Sie vorsichtig mit Gesundheitsbüchern – Sie können an einem Druckfehler sterben. *Mark Twain*

Als Dyonys aufhörte, ein Tyrann zu sein, Da ward er ein Schulmeisterlein. *Daniel Christian Schubart

Ein unbarmherziges Schicksal will es, daß die letzte Gruppe, die Ärmsten unter den Männern, auch noch von den am wenigsten attraktiven Frauen ausgebeutet wird. *Esther Villar*
Demokratie, das ist die Kunst, sich an die Stelle des Volkes zu setzen und ihm feierlich in seinem Namen, aber zum Vorteil einiger guter Hirten, die Wolle abzuscheren. *Romain Rolland*
Ohne Grundsätze leben, oder in den Fesseln verderblicher Grundsätze durchs Leben rasseln, ist eine gleich erbärmliche Existenz.*Daniel Christian Schubart"

Kein Mensch war ohne Grund in deinem Leben. Der eine war ein Geschenk. Der andere eine Lektion.

Ein kommunistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert. *Alexander Solschenizyn*

Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten. *Siena*

Für gewöhnlich handelt es sich bei Traumfrauen um eine optische Täuschung. *Peter Ustinov*

Die Glücklichen sind neugierig. *Friedrich Nietzsche*

Der Barbier von Sevilla von Gioacchino Rossini

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Nachdem ich ja letzten Samstag 

Die Hochzeit des Figaros von W.A. Mozart vorgestellt habe, möchte ich heute die Oper 

HIER  

Der Barbier von Sevilla

 vorstellen. 

Diese Oper habe ich schon im Opernhaus Stuttgart gesehen und die Aufführung war gigantisch. 

Berichtet habe ich darüber

 HIER  

Mozarts Figaro und der Barbier von Sevilla haben aber nichts miteinander zu tun. 
Die Oper entstand aber nach Beaumarchais Le Barbier de Séville. 

Das Libretto schrieb Cesare Sterbini. Er trat 1813 mit dem Text zu einer Kantate erstmals als Dichter hervor und wurde durch Rossini zur Oper geführt.  

 Gioacchino Rossini ist wohl der einflußreichste Opernkomponist in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, ganz sicher aber Italiens wichtigster und stilprägendster Komponist dieser Epoche. Er entstammte einer Musikerfamilie  - der Vater war Hornist die Mutter sang kleine Opernpartien - erhielt in Bologna Cello-  und Klavierspiel und wurde von dem berühmten Abate Mattei in Kontrapunkt unterwiesen. 

Rossini hat eine Reihe von Opern geschrieben, die ich hier immer wieder am Samstag vorstellen werde. 

Geboren wurde er am 29. Februar 1792 in Pesaro und er starb am 13. November 1868 in Paris. 

Sein Leichnam wurde zunächst auf dem Pariser Friedhof Pére-Lachaise beigesetzt. 1887 aber nach Santa Croce in Florenz überführt. In den 1970er Jahren begann die Fondazione Rossini mit der kritischen Ausgabe seiner Opern. 1980 kam es in Pesaro zur Gründung des allljährlichen Rossini-Festivals. 

 Der Barbier von Sevilla

Die Handlung kann man HIER lesen.

 Overtüre




Rossini hatte sich mit Elisabetta, regina d´ Inghilterra (1815) gerade als neuer Hauskomponist von Neapels Teatro San Carlo eingeführt und in Rom, allerdings ohne großen Erfolg, mit Torvaldo e Dorliska vorgestellt, als er den Auftrag zu einer Oper erhielt, die seine berühmteste werden sollte,

"die älteste italienische Oper, die seit ihrer Premiere nie aus dem Opernrepertoire verschwunden ist" (Ph. Gossett). Die überaus kurze Kompositionszeit von drei Wochen von Ende Januar bis Mitte Februar 1816 festigt bis heute die Legende vom Schnellschreiber Rossini. 

Ein Problem bildete von Anfang an das Textbuch. Nachdem Jacopo Ferretti, der später das Libretto für Cenerentola schreiben sollte, abgesprungen war, fiel die Wahl auf den unerfahrenen Cesare Sterbini, der am 17. Januar seinen Vertrag unterschrieb und bereits am 29. beide Akte abgeliefert hatte. 

Zu Unterscheidung von Paisiellos gleichnamiger Oper (1782) wählte Rossini u.a. zunächst den Titel Almaviva. Im Gegensatz zu Paisiello griff Sterbini auf Beaumachais Originalstück bzw. auf eine 1798 in Venedig erschienene Übersetzung Francesco Albis zurück. 

Die von Anekdoten umrankte Uraufführung des Barbiere erfuhr eine kühle Aufnahme. Die Oper setzte sich erst bei den folgenden Aufführungen um 1819 in New York durch. Bereits am 30.10. 1820 kam sie - in Braunschweig - auf deutsch heraus. 

Rossini verwendete für den Barbier von Sevilla Teile aus Sigismondo, Aureliano in Palmira und Il signor Bruschino. Die Overtüre hatte bereits für Areliano und Elisabetta gute Dienste geleistet. Um die zentrale Figur des Barbiers schuf Rossini eine Charakterkomödie von Witz, Tempo und überraschenden Wendungen. Die Situtionskomik, Rossinis ironische Zwschentöne und sein subtiler Humor spiegeln sich in dem raffinierten Orchestersatz wider, in welchem die typischen Crecendi - in Figaros Kavatine,


  

 in Basilios Verleumdungs-Arie, im Finale des 1. Aktes - handlungsprägende Akzente setzen. 


Jeder der Nummern lässt sich so als ein Instrument zur präzisen Schilderung der Figuren erkennen, das gilt z.B. für die Musikstunde mit Rosinas Arie aus der angeblichen Oper L´inutile precauzione/ Die übertriebene Vorsicht (das war der ursprüngliche Untertitel des Barbiere),

 


die beiden diskret parodistischen Arien Bartolos, das Terzett Figaro/Almaviva/Rosina 

Ah, qual colpo, Ist er´s wirklich?) 


 

oder das mit Sinn für szenische Dramatik und musikalische Pointen inszenierte Gewitter. 



 
Die Oper wurde später durch zahlreiche Bearbeitungen entstellt, man ersetzte z.B. die Rezitative durch Sprechtexte oder transponierte die Mezzosopranstimme der Rosina für eine Sopranistin. 1969 erschien Alberto Zeddas kritische Edition von Rossinis Meisterwerk, auf der schon Claudio Abbados berühmter Salzburger Aufführung (1968) in der Inszenierung Jean-Pierre Ponnelles basierte. 
Deutsche Textübertragungen verfassten u.a. Ignaz Kollmann (mit Sprechdialog), Theobald Rehbaum (1890), Otto Neitzel, Günter Rennert, Siegfried Anheißer und Carl Stueber. 

  1. Akt Finale

 

Ort und Zeit Sevilla, Mitte des 18. Jahrhunderts
Uraufführung am 20. Februar 1816 in Rom, Teatro Torre Argentina 

Witz und Situationskomik 


Quellen: 

Rossini: Eine kulinarisch-musikalische Biographie 
Knaurs Opernführer
Fath, Wörz, 


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Ich mache mich gegen später radelfertig. 
Mein Freund und ich treffen uns in Stuttgart.
Er ist erst vom Skifahren nach Hause gekommen und hat erst mal seine Dinge ordnen müssen. 

Mal sehen, was ich mit nach Hause bringe!  
Auch eine Strecke, die wir schon öfters gemacht haben. 
Im Lindental von Weilimdorf hoch zur Solitude wollen wir den
Motor mit dem ECO+ und eventuelle Einstellungen testen. 

Im Lindental gehts ganz schön nach oben. 

Mein Freund hat sich auch ein neues Moutain-Bike ein Fully von Hibike, auch mit diesem Motor gekauft. Nun hat er einen schönen Fuhrpark. 

 

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