Eine Tour in Stuttgart, die Großstadt zwischen Wald und Reben
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Dieser Wahlspruch stammt aus einem Kulturfilm aus dem Jahr 1935. Ich finde ihn für meine Heimatstadt passend.
Stuttgart die Großstadt zwischen Wald und Reben.
Weinberge reichen bis in die Innenstadt und die Gesamtfläche des Waldes ist beeindruckend.
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Der Stuttgarter Wald in Zahlen
Der Wald in Stuttgart beeindruckt nicht nur durch seine Vielfalt an Arten und Angeboten zur Naherholung, sondern auch bereits durch seine Zahlen:
- Waldfläche in Stuttgart: circa 5.000 Hektar
- Eigentum der Stadt Stuttgart: circa 2.700 Hektar (54 Prozent der gesamten Waldfläche)
- Holzvorrat im Stadtwald Stuttgart: circa 0,9 Millionen Kubikmeter, entspricht 350 Kubikmeter pro Hektar
- Waldfläche in Natur- und Landschaftsschutzgebieten: über 2.000 Hektar
- Rund ein Viertel der Stadtwaldfläche ist ein Teil des europäischen Schutzgebietssystems Natura 2000
- Waldbiotope: über 170 Hektar
- Waldrefugien: über 120 Hektar
- Schonwälder: 50 Hektar
Quelle: Stadt Stuttgart
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Ich bin hier geboren, ich habe hier gewohnt und ich habe mit dieser Stadt beruflich zu tun gehabt und das Bauen in Stuttgart ist - so wurde es mir von manchem Architekten gesagt - nirgends so arbeitsintensiv wie hier. Es gibt hier baurechtlich einiges an "Fesseln", die man gut kennen muß und mancher Bauherr und Architekt verzweifelt auch daran.
Aber ich habe auch im Forst gearbeitet und beim Sport, immer in verschiedenen Ämtern.
Immer bei Landes- oder auch Kommunalbehörden.
Ich kenne meine Stadt wie meine Westentasche im Westen aufgewachsen, im Osten gewohnt und im Süden in die Schule gegangen und auch nochmals in einem wunderschönen Haus gewohnt.
Hier kann man an manchen Gebäude auch den berühmten Bauwich sehen, berichtet habe ich HIER darüber.
Man kann auf meinem Blog vieles über Stuttgart finden, aber es gibt noch viel mehr.
Ich liebe meine Stadt, wenn sie sich auch mehr als verändert hat, leider.
Die Innenstadt ist im Moment u.a. das Stadtbild und auch mit Stuttgart 21 ziemlich nervig, aber man muß da nicht hingehen, es gibt soviele schöne Ecken, wo man doch auch alleine ist und es gibt auch Berühmtheiten.
Württembergische Prinzessinnen, die nach Rußland und nach Holland verheiratet wurden. Aber nicht nur das.
So richtig kennen viele Stuttgarter ihre Heimatstadt gar nicht.
Da wäre die berühmte Katharina, mit der Grabkapelle auf dem Württemberg, oder die Königin Wera mit der Villa Berg und vieles andere mehr.
Bei der Grabkapelle muß ich immer grinsen, es soll DIE große Liebe gewesen sein. Nein, der Wilhelm I. hat mit der Grabkapelle nur sein schlechtes Gewissen beruhigt, denn treu war der nicht.
Aber egal Gelegenheit macht eben Liebe.
Ich bin mir fast sicher, dass keine Stadt in Deutschland so einen Talkessel und so eine Geschichte hat.
Also nun aber zu der Tour, die wir am Dienstag dieser Woche geradelt sind.
Wir dachten, dass es wärmer wird, aber es war leider nicht so und es war schon sehr frisch.
Geradelt sind wir gute 45 Kilometer nur durch den Wald, rauf und runter über Stock und Stein und wir haben ordentlich Höhenmeter gemacht.
Mein Freund muß trainieren, denn er macht im Sommer eine Karwendelüberquerung mit dem Rad und seinen Freuden. Der Tourleader ist immerhin schon 81 Jahre alt, hat sich das ganz Leben fit gehalten und fährt nun eben auch mit einem Mountainbike übrigens auch mit den neuen Boschmotor, den haben wir jetzt alle von unseren Radlern.
Es ist eine tolle Sache und so sind sie am Donnerstag wieder einige Trails gefahren, die nicht ohne waren.
Das haben mein Freund und ich am Dienstag auch gemacht, nur nicht die ganz gemeinen Trails, die mag ich nicht so sehr, aber ein paar glitschige Steine und Baumwurzeln waren auch dabei.
Die Tour haben wir in Stuttgart-Weilimdorf im Fasanengarten begonnen.
Ich habe vom Fasanengarten auch schon oft berichtet und wenn man das Schild liest, dann mußte das Volk schon immer für die Oberen arbeiten.
Nett finde ich immer den Pavillon der hier steht, es gibt aber noch mehr zu sehen, von hier aus kann man die schönsten Touren radeln und der Fasanengarten ist ein schönes Naherholungsgebiet mit viel Wald.
Blühenden Bärlauch gabs auch und Apfelblüten, so schön.
Früher war ich ganz verrückt auf Bärlauch, aber der Knoblauchgeruch usw. nein, ich mags nimmer.
Da ich früher bei der Forstdirektion Stuttgart im Holzverkauf und bei der Forstpolitik gearbeitet habe, sind mir die Zeichen nicht unbekannt.
Die Forstdirektion Stuttgart gibt es nicht mehr, sie ist der Verschlankung von Behörden zum Opfer gefallen.
Damit nicht jeder drüber fährt, habe ich das arme Vögelchen sanft mit zwei Stöcken ins Dickicht gelegt und mit Gas abgedeckt. Das arme Ding.
Ich war dort schon so oft und früher sind wird dort immer mit unseren Stöcken gelaufen.
Bereitwillig machte der junge Mann, der auf einen Kollegen wartete das.
Sophie
von Württemberg war die Tochter von König Wilhelm I. und Königin
Katharina Pawlowna, Großfürstin von Rußland. Über Königin Katharina
habe ich schon oft auf dem Blog berichtet, sie ist ja in der Grabkapelle
auf dem Württemberg begraben.
https://schwabenfrau.blogspot.com/2020/05/katharina-von-ruland-und-die.html
Viele Leute berichten immer sehr gerne von dieser angeblich sooo romantischen Geschichte, war sie aber nicht.
Wenn ich das immer so lesen, dann denke ich, was wird hier für ein Mist erzählt, hat man sich nicht mit der Geschichte befasst.
Der
Sophienbrunnen wurde anlässlich der Hochzeit von Wilhelm von Oranien
und Sophie erstellt. Sicherlich früher ein Schmuckstück, heute nicht
mehr.
Schade, dass so viele Bauten derart verschmiert sind, aber man
wird auch nicht Herr, immer wieder versucht sich so ein angeblicher
Künstler.
Das Brünnele sollte auch mal wieder etwas besser gepflegt werden.
Sophie von Württemberg wurde von ihrer Tante aufgezogen. Sie heirate am
18.Juni 1839, hier war sie 21 Jahre alt, Ihren Cousin Wilhelm von Oranien und wurde somit Königin der Niederlande.
Die Ehe war ausgesprochen unglücklich und es gibt ein Buch mit einem
Briefwechsel, den sie mit Bekannten führte, der zu denken gibt. Solche
Bücher interessieren mich mehr, als Krimis usw.
Eine Schwäbin auf dem Holländischen Thron. Nun ja, Sophie war mit den Holländern nicht glücklich, ich bins auch nicht.
Eine durchaus interesssante Frau
HIER
Dabei haben wir mal wieder die nette, leider vollgeschmierte Brücke der Gäubahn nach Horb am Neckar inspiziert. Mit dieser Gäubahn (es ist ein gelber Zug) möchte ich bei Gelegenheit auch nach Horb am Neckar fahren und dort eine Tour radeln, mal sehen ob wieder nach Hause oder zu einem Bahnhof, das ist noch in der Schwebe.
Und doch ein Blick nach Stuttgart und dann gings die Hasenbergsteige hinunter zum Marienplatz.
Wettermäßig wars nicht besonders schön.
Die Hasenbergsteige gehört zum Stadteil Hasenberg und ist eine der höchsten Erhebungen in Stuttgart und eine "bessere" Wohngegend.
Es ist eigentlich die Kaltentaler Auf- und Abfahrt, die ich auch schon oft heruntergeradelt bin.
Jeroo hat in Stuttgart schon viele solche Murals gestaltet.
Es ist noch das Originalhaus von 1908.
Natürlich etwas moderer gestaltet.
Hier wurde es immer kälter und auch dunkler und
wir hatten Angst, dass wir in einen Wolkenbruch kommen würden.
Hier am Bärensee gab es wieder Nilgänse. Sie verdrängen leider unsere anderen Tiere. Schade, ich vermisse schon so lange die Mandarinenten, die waren hier häufig zu sehen.
So sehen sie aus, das ist ein Foto aus dem Archiv.
Wer es nicht weiß,
Hirsche werfen ihr Geweih jährlich zwischen Februar und April ab.
Damit machen sie Platz für ein neues, meist größeres Geweih.
Es ist ein Zyklus, der durch den sinkenden Testosteronspiegel nach der Brunftzeit gesteuert wird. Hier löst sich die Knochensubstanz an der Basis auf. Das Geweih dient vor allem als Imponiergehabe und Waffe bei dem Kampf um ein Weibchen.
Es ist ein natürlicher Zyklus, das Geweih ist nicht fest mit dem Schädel verwachsen und für den Hirsch völlig schmerzfrei.
Ich fahre ja auch immer gerne den Glemsradweg, aber den kann ich inzwischen auch nicht mehr sehen, genausowenig wie den Enztalradweg, den Neckartalradweg usw. Ich muß was neues suchen und das fängt ja jetzt erst an.
Aber zumindest zwei davon fallen eh weg, weil ich das nicht mache.
Die Tour war knackig, nicht viele Kilometer aber Höhenmeter rauf und runter und ich habe nicht mal viel Strom verbraucht, ich habe 55 % Strom wieder mit nach Hause gebracht.
Wie gesagt, ich fahre sehr wenig im Turbo oder MTB-Gang, ich habe meine Flow jetzt umgestellt.
Das zu erklären ist mir zu aufwändig, wer einen neuen CX Motor hat, weiß, was ich meine.
60 Kilometer
2.281 Höhenmeter
1.137 Climb
1.144 Downhill
4,10 Stunden
Gesamtkalorien 1.153 KCAL
Luftfeuchtigkeit: 77 %
Temperatur: 6 Grad
Luftqualität: 3
Auch freue ich mich auf das Elsass.
Lesern.












































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