Im Leudelsbachtal
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Nach dem Einkauf am Samstag - es war so geplant - bin ich ins Leudelsbachtal gegangen, um mal zu schauen, was schon an Kräutern usw. da ist und ob man schon Orchideen sieht.
Orchideen gibt es noch keine und ich wurde schon von Spaziergängern gefragt, was ich denn suche. Auch der Steinsame ist noch weit entfernt sich zu zeigen.
Aber, das kann ganz schnell gehen und man läuft durch dieses Tal eher, als mit dem Rad zu fahren.
Ich habe dieses Mal die große Tour genommen und das waren dann doch 12 Kilometer und ich habe lange lange gebraucht, aber ich habe mir die Zeit genommen, alles das was ich sehen wollte, zu sehen. Man muß ja schließlich wissen, wo was zu finden ist, wenn man eine Führung machen möchte.
Über den Kriechenden Günsel habe ich hier im Blog schon oft berichtet, er ist eine altbekannte, entzündungshemmende Heilpflanze, die traditionell bei Hautverletzungen, Halsschmerzen, Sodbrennen und Verdauungsproblemen hilft.
Er wirkt durch Gerbstoffe, Bitterstoffe und Saponine antibakteriell und zusammenziehend.
Man kann ihn äußerlich als Umschlag oder auch innerlich als Tee (1-2 TL auf 250 ml Wasser) mischen.
Ich habs noch nie probiert, was mir aber schon passiert ist, weil ich nicht aufgepasst habe und in einen Wildkräutersalat aus Versehen einen Günsel mit reingemixt habe.
Naja, es ist Geschmackssache.
Natürlich muß jeder selbst wissen, ob er meine Rezepte anwendet oder nicht, ich übernehme natürlich keine Gewähr.
Da Günsel verhältnismäßig früh blüht, ist er bei den Insekten mehr als beliebt und deshalb zieht er Hummeln, den Hauhechel-Bläuling und Weißlinge an.
Ich beginne meine Spazierwanderung oder auch Führung immer am Hächselplatz, beim Biotop, der immer wieder schön anzusehen ist. Bald gibt es hier auch die ersten Libellen und Schmetterlinge, es gibt auch einen Eisvogel, nur ist der nicht immer zu sehen.
Es waren nicht die einzigen Autos, die hier in der Landschaft geparkt haben, obwohl am Häckselplatz genügend Platz vorhanden gewesen wäre.
Manche Leute würden am liebsten gleich durch den Wald fahren.
Ich habe mir überlegt, eine Anzeige zu machen, aber ich habe gemerkt, dass das gar nicht so einfach ist und Frechheit - wie immer - siegt.
Das wissen diese Leute, die hier falsch parken auch und auch ich gebe inzwischen auf, Frechheit siegt eben!
Vielleicht meint der Fahrzeughalter auch, weil er einen dicken Porsche fährt, darf er das.
Für solche Leute sollte das Benzin extra teuer werden und mir ist tatsächlich aufgefallen, dass weniger Menschen mit dem Auto fahren.
Mein Neffe ist gestern auf der Autobahn gefahren, normalerweise voll im Stau und ist gestern wunderbar durchgekommen.
Ja, eigentlich ist es zu befürworten, dass das Benzin so teuer ist, ABER, dadurch werden ja auch die Lebensmittel usw. teurer.
Also ganz einfach ist es nicht.
Aber und da habe ich mich schon sehr gefreut,
ein Posthörnchen oder aber die Goldene Acht, die habe ich schon so oft auf meinem Blog gezeigt und dennoch freue ich mich, wenn ich diesen Falter sehen kann. Ich denke es kommen noch mehr und ich freue mich auf die Schachbrettfalter, die kommen auch, wenn die Skabiosen blühen.
Es ist schon schön hier, da gibt es nix. Für dieses Tal tausche ich jede Urlaubsreise nach Weißderkuckuck wohin.
Diese Goldene Acht (Colias alfacariensis) ist charakteristisch gelb mit einer auffälligen, rot umrandeten Fleckenzeichnung auf der Flügelunterseite.
Es macht Spass, diese Schmetterlinge zu "fangen".
Das Posthörnchen mag sehr gerne alle Blüten, nur die Larven, die sind eher auf Schmetterlingsblütler spezialisiert.
Das Hauptfutter sind doch Luzerne, Kleearten, Bunte Kronwicke, Hornklee, Wickenarten, sowie
Sommerflieder, Disteln, Wasserdost, Flockenblumen, Skabiosen, Klee, Lavenden, Zinnien.
Was freue ich mich auf diese Blüten, aber auch hier um die Ecke habe ich ja eine Wiese entdeckt, die werde ich dieses Jahr auch anradeln. Mal sehen, wann ich meine Venen-OP habe, dann kann ich eh nur gehen, aber so wie ich mich kenne, werde ich dennoch Radeln.
Was mir nicht so gefallen hat, sind die Radler, die in einem Affenzahn durch das Tal breschen und ich muß mal die Initiative ergreifen und hier mal vorstellig werden. ES sind Wanderweg und Radler haben hier nix zu suchen, auch ich schiebe mein Rad durch das Tal.
Jetzt gerade fängt der Spitzahorn (Acer platanoides) an zu blühen, es ist so schön, was wir hier für eine so wunderbares Tal haben, in dem sich viele Menschen aufhalten, doch es ist so groß, dass es nie zuviele Menschen sind.
Und ich hatte Glück, ein Waldbrettspiel (Pararge aegeria) stellte sich in Positur. Ich habe mich aber auch artig bedankt.
Das Waldbrettspiel gehört zur Familie der Edelfalter.
Da es im Leudelsbachtal auch sehr viele Wälder gibt, hält sich das Waldbrettspiel hier gerne auf und man kann es verstärkt sehen.
Nur Raupen oder Larven von Schmetterlingen habe ich noch nie gefunden, ich habe allerdings auch noch nie danach gesucht.
Was futtert das Waldbrettspiel:
Wald-Segge (Carex sylvatica), das Wollige Honiggras (Holcus lanatus) oder auch das Hain-Rispengras (Poa nemoralis) aber auch zahlreiche andere Arten sind die Nahrung der Raupen dieser Schmetterlingsart.
Waldbrettspiele sind auf Blüten sehr selten zu finden, sie trinken lieber austretende Baumsäfte oder auch den saft von reifem Obst. Man kann sie auch an Pfützen beobachten.
Was man auch immer wieder findet, sind wilde Tulpen, es ist nur schön.
Ja, ich sags ja, eine Wiese und was für eine schöne mit lauter Löwenzahn und Wiesenschaumkraut und ich haben in dieser Wiese gebadet ohne Rücksicht auf Verluste und habe mich mit den
Aurorafaltern vergnügt. Es war zu schön.
Ja, auf dieser Wiese fühlt er sich wohl, die Wiese ist wieder am Waldrand nahe der Enz und zum Futtern gibt es hier genug.
Wer mich hier herumkriechen sah, der hat sich über das "Kind im Gras" gewundert, denn jedesmal, wenn das Bild etwas geworden ist, habe ich mich lauthals gefreut.
Um diesen Aurorafalter zu bekommen, habe ich mich mindestens 45 Minuten im Gras gewälzt. Mit meinem Freund wäre das nicht möglich gewesen.
Deshalb mache ich das auch alleine.
Ich habe mehr Bilder gemacht, aber die sind nichts geworden.
Vielleicht mache ich mal eine Collage von NICHTSGEWORDENEN Bildern.
Also wir haben es hier vor unserer Haustür schon schon und es ist ein wunderschönes Tal und ein Paradies.
Blick auf die Magerwiesen
Er entspringt im Osterholz bei Möglingen nahe der A 81, ist etwa 6 Kilometer lang und mündet im Leudelsbachtal bei Unterrixingen in die Enz.
Frühlings-Platterbse (Lathyrus Vernus)
Eine Staude, die von April bis Mai schmetterlingsförmige Blüten, die ihre Farbe von Purpurrot bis hin zu violett ändert.
Sie wird etwa 30 cm hoch und ist eine heimische Waldpflanze.
Auch ein wichtiger Lieferant für Insekten.
Hier wieder der Günsel, allerdings noch nicht voll aufgeblüht.
Aber ich warte noch ein wenig, bis noch mehr Blühendes zu finden ist.
Schaun wir mal, wann es klappt. Wer mit möchte, kann dies gerne tun.
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Heute bin ich bei der Fußpflege und später nach beim Friseur. Zum Friseur werde ich mit den Öffentlichen fahren.
Das habe ich gestern auch gemacht, war beim DM und habe in Ludwigsburg bei der Bank Geld geholt.
Ich hatte eine gute Verbindung, wäre ich mit dem Auto gefahren, hätte ich ewig einen Parkplatz suchen müssen und der hätte auch noch was gekostet.
Ja, da ich etwas mit der Venen-OP in der Luft hänge habe ich zwei wunderbare Tage im Elsass gebucht.
Aber erst im Mai. Es geht hier hoch hinauf auf eine Burg.
Morgen haben wir von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr keinen Strom, unsere Photovoltaikanlage wird installiert, da bin ich mal gespannt.
Wünsche einen schönen Tag.











































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