Ihr jubelt über die Macht der Presse - graut euch nie vor ihrer Tyrannei? *Marie von Ebner-Eschenbach*
Opportunisten sind Spezialisten im Umgang mit wechselnden Windrichtungen. *Thom Renzie*
Opportunist = Ein Jenachdemer. *Wilhelm Busch*
Opportunisten sind Leute, die schon heute die Windrichtung von übermorgen kennen. *Sir Alec Guinness*
Halbdackel ist im Schwäbischen komischerweise die Steigerung von Dackel. *Rolf-Bernhard Essig*
Wenn jemand ein Dackel ist, dann ist der nicht besonders geschickt und eher ein bisschen dümmlich. Aber ein Halbdackel ist ein echter Blödmann! *Rolf-Bernhard Essig*
Wenn ich meinen Purzelbaum machen kann, was ficht die Politik mich an. *Eduard Mörike*

Russischer Bär, Taubenschwänzchen und eingelegte Radieschen

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Heute Morgen bin ich kurz nach 6:00 Uhr aus dem Hause, da mein Freund ja zum Faustball mußte. 

Eigentlich wollte ich ja heute eine Tour im Mainhardter Wald radeln, dort wäre ich dann mit dem Zug hingefahren, aber das dauert eben eine Weile und deshalb habe ich das sein lassen (weil es dann wieder zu warm geworden wäre) und bin von hier aus eine andere Tour geradelt und habe in 3 1/2 Stunden 80 Kilometer geschafft. 
Ich bin aber nur geradelt und habe wenig fotografiert und ich hatte freie Bahn. 

Außer ein paar Radlern war aber auch nichts los und es ist herrlich morgens so zu radeln, keine Deppen unterwegs, die nicht wissen, wohin und man konnte lostreten. 
Vor allen Dingen auch wenig Autos auf den Straßen. 

Die Tour war klasse und die zeige ich noch. Zudem wollte ich das auch radeln, weil es heute Mittag wieder so heiß werden wird und ich habs auf dem Rückweg gemerkt, die Radler wurden wieder mehr. 

Ich bin dann kurz zu der Stelle geradelt, an der man ihn finden kann und habe geschaut, ob der Russische Bär schon da ist. 

Es war nicht nur der Russische Bär hier, sondern auch Taubenschwänzchen und andere Schmetterlinge. Die zeige ich aber, wenn ich die Tour zeige. 

Die nächste Tour, die dran ist, kommt morgen, die war aber auch sehr sehr schön. 

Der Mainhardter Wald läuft mir nicht davon, die Tour kann ich auch ein anderes Mal radeln, wenn es nicht so warm ist. 

 Der Russische Bär war noch etwas hyperaktiv, aber ich erwischen diesen Schmetterling sicherlich wieder im Juli. 

Die Schmetterlinge alle noch hyperaktiv, deshalb ist mir der Russische Bär nicht so gelungen, das macht aber nix, das kommt. Da bin ich mir sehr sicher. Dafür die das Tauberschwänzchen recht nett geworden.  

HIER habe ich soviele Russische Bären schon gezeigt.  
Das Tauberschwänzchen ist so einfach nicht zu fotografieren. 



 
 

Gestern habe ich ja den Gazpacho vorgestellt, der sich allgemeiner Beliebtheit erfreut, danke für die vielen Klicks. 

Heute stelle ich noch etwas sehr Gutes vor. 

Marinierte Radieschen, das hat so gut geschmeckt. 

Radieschen sind die Hauptzutat in den eingelegten Radieschen und sie gehören gerade im Sommer, zu jeder Mahlzeit dazu. Radieschen sind sowas von gesund, da sie neben zahlreichen Ballaststufen reichlich Vitamin C und K aufweisen und durch die enthaltenen Senföle antibakteriell wirken. Ein weiterer Grund sie zu verschnabulieren ist, sie haben wenig Kalorien und sind somit der perfekte Snack für zwischendurch. 

Die Radieschen zuerst vom Grün und der Wurzel befreien, dann waschen. Mit einem Nudelholz oder einem Fleischklopfer haut man auf die kleinen roten Kugeln drauf. 

Alles zusammen in ein Glas (wer will gibt Knoblauch dazu). Dann Salz, Pfeffer, Öl und Essig dazu und viel Petersilie. 

Dann noch etwas Zucker darüber, man macht einen Deckel auf die Schüssel und schüttelt kräftig durch und alles ca. 2 bis 3 Stunden in den Kühlschrank.  

Ich habe dazu ein Butterbrot gegessen und es war sooo gut. 



 Woher habe ich verschnabulieren, wer den kleinen Wassermann von Otfried Preußler kennt, der weiß, wer das immer gesagt hat. 
 
Otfried Preußler ist ja heute auch wegen seiner Vergangenheit umstritten. 
Ich lese seine Bücher immer noch sehr gerne. 

Basta! 
 
Manche sprechen ja im Bezug auf das 3. Reich von einer Kollektivschuld. 
Ich fühle mich nicht schuldig und meine Familie hat sich deutlich davon distanziert. 
Sonst wäre mein Vater auch nicht eingesperrt worden. 

Ich empfehle allen, die sich für ihre Vergangenheit interessieren mal in den Spruchkammerakten zu schauen, ich glaube da würde mancher Linksgrüne Rot anlaufen, vor Scham. 
 
Ich habe mir nichts vorzuwerfen.  

Aber dazu werde ich nochmals bei Gelegenheit etwas dazu schreiben, wenn ich diese Führung mitgemacht habe, das kann aber noch ein wenig dauern.  


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