Warum Spruchkammerakten jetzt so gefragt sind und der Tag heute
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Gestern war ich doch erstaunt, als ich mit einer Sitzplatznachbarin im Opernhaus ins Gespräch kam. Sie machte mich im Laufe des Gesprächs auf das Archiv in Ludwigsburg aufmerksam und auf die Spruchkammerakten.
Sie war erstaunt, dass ich das schon wußte und ich habe ihr auch erzählt, wieviele Leute ich hier schon rausgezogen habe.
Berichtet habe ich über Spruchkammerakten
Auch die Spruchkammerakten von Hans Seiler, dem Lehrer der Heilbronner Buben, die am Dachstein umgekommen sind, habe ich mir angesehen.
Ich werde im Winter wieder in Ludwigsburg vorstellig werden.
Da gibt es Einige, von denen ich wissen will, was sie getan haben usw.
Da gibt es Einige, von denen ich wissen will, was sie getan haben usw.
Allerdings müssen sie ca. 30 Jahre tot sein, dann kann JEDER diese Akten einsehen.
Interessant ist auch, dass zur Zeit viele Menschen sich für die Vergangenheit interessieren und wissen wollen, was ihre Familie so in der Nazi-Zeit getrieben hat.
Na jaa, nicht alle, denn dann würden sie ja sehen, dass sie einen Nazi in der Familie hatten, das will man doch nicht wissen, ob der Opa oder sogar der Vater ein Nazi war.
Na jaa, nicht alle, denn dann würden sie ja sehen, dass sie einen Nazi in der Familie hatten, das will man doch nicht wissen, ob der Opa oder sogar der Vater ein Nazi war.
Ich bin ja damals auf die Idee gekommen, diese Spruchkammerakten einzusehen, weil ich viel über meinen Vater noch erfahren wollte, was ich so nicht wußte. Es ist aufwendig und kostet, aber man kann viel erfahren.
Dadurch bin ich dann auch auf die Akten der Fürsten von Hohenlohe-Langenburg gestoßen und habe mich mit Herr Garmatter (er hat einiges dazu geschrieben) unterhalten.
Es wäre doch mal ganz interessant, wenn sich manche Leute mal für ihre Eltern, Opas oder Uropas interessieren würden und welche Rolle sie in der NSDAP oder der SS gespielt haben.
Auf einem Blog habe ich vor Jahren auch gelesen, dass auch der Vater in der SS war und sogar die Uniform wurde gezeigt, diesen Blog gibt es noch, aber der Post ist nicht mehr da, schließlich könnte man da ja einiges erfahren.
Auf einem Blog habe ich vor Jahren auch gelesen, dass auch der Vater in der SS war und sogar die Uniform wurde gezeigt, diesen Blog gibt es noch, aber der Post ist nicht mehr da, schließlich könnte man da ja einiges erfahren.
DAS WAREN DIE NAZIS !
Und es waren auch sehr bekannte Politiker in der NSDAP.
Frau Baerbocks Großvater!
Nicht gewußt, dann wird es aber Zeit!
Das ist es ja gerade, viele haben gar keine Ahnung und plappern nur nach, was ihnen die Medien vorgeben.
Das ist es ja gerade, viele haben gar keine Ahnung und plappern nur nach, was ihnen die Medien vorgeben.
Was manche Soldaten in Rußland oder in den von Deutschland besetzten Gebieten angestellt haben, das wird auch oft verschwiegen.
Menschen verrohen im Laufe der Zeit und nach all dem, was sie durchmachen mußten oder durchmachen müssen. Ich glaube im jedem Menschen steckt etwas von einem Unheil und die Umstände machen ihn dann zu einem Täter.
Ich kann nicht sagen, dass ich nie hier mitgemacht hätte, ich weiß es nicht. Aber ein guter Demagoge war Herr Hitler schon. Man kann ein Volk beeinflussen, das kann man anhand von vielen Dingen sehen.
Die Wehrmacht, es gab mal in München von 25. Februar bis 6. April 1997 in der Münchener Rathausgalerie eine Ausstellung über die Wehrmacht, die ich damals besucht habe und die eine sehr umstrittene Ausstellung war
"Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944"
Diese Ausstellung beendete den Mythos der "sauberen Wehrmacht" indem sie die aktive Beteiligung deutscher Soldaten an Massenmorden, Judendvernichtung und Verbrechen an Kriegsgefangenen dokumentierte, was nicht nur in München zu heftigen politischen Debatten, Demonstrationen und starkem Widerstand von der CSU und rechten Gruppierungen führte.
Die Ausstellung war damals sehr interessant und da konnte man gar nicht mehr von der guten Wehrmacht sprechen.
Vielleicht war unter den Soldaten auch ein Angehöriger dabei, der vielleicht auch in Rußland gefallen ist und solche Untaten auch mitzuverantworten hatte. Es hatten nicht alle Soldaten eine reine Weste.
Auf der anderen Seite darf man auch nicht vergessen, dass Menschen sich auch an Verbrechen beteiligt hatten, weil sie gar keine anderen Möglichkeit hatten, sonst wären sie wohl auch hingerichtet worden.
Aber, ich hatte nach dieser Ausstellung schon gar kein gutes Gefühl.
Das was ich gesehen hatte, lag mir schwer im Magen.
Das was ich gesehen hatte, lag mir schwer im Magen.
Gerade in München war ja 1919/20 der Gründungsort der NSDAP und bis 1945 Sitz ihrer Reichsleitung.
Hier starteten Adolf Hitler und andere maßgebliche Akteure des NS-Regimes ihre Politische Laufbahn.
Hier starteten Adolf Hitler und andere maßgebliche Akteure des NS-Regimes ihre Politische Laufbahn.
Seit 1933 trug München den Titel "Hauptstadt der deutschen Kunst", seit 1935 "Hauptstadt der Bewegung".
In München wurden rassistische und militärischen Angriffsprogramme entworfen, wurde die Ausschaltung der politischen Opposition und unliebsamer Kunstrichtungen betrieben.
Siehe die Ausstellung in München "Entartete Kunst" 1937.
Mit Dachau wurde eines der ersten Konzentrationslager errichtet und die systematische Verfolgung des Judentums in Gang gesetzt.
Wer Widerstand leistete wurde verfolgt, gefoltert oder hingerichtet.
Wäre doch mal ganz interessant, dass manche, die meinen ihre Verwandten hätten eine soooo reine Weste, hier mal zu forschen.
Ich habe geforscht und ich weiss, dass mein Vater nicht in der NSDAP war und fast wegen seiner Gesinnung erschossen worden wäre, hätte die Rote Armee ihn und andere nicht befreit.
Ich weiß auch von einer Bloggerin, die schon einige Zeit tot ist, dass ein Verwandter ein General war. Ich glaube es war der Neffe dieses Generals, mit dem sie verheiratet war. Darüber hat sie nie geschrieben, ich habe sie - aufgrund des Namens - mal angeschrieben und sie hat auch die Verwandschaft bestätigt.
Ein ganz interessanter Podcast
HIER auch noch ein interessanter Bericht aus der ARD Mediathek.
Man wird sich noch wundern, wen ich alles noch herausziehen werde.
Man muß halt ein wenig nachforschen, dann geht das.
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Wir sind heute geradelt, allerdings nur im Wald von Weil der Stadt nach Steinegg (Pforzheim) und zurück nach Rutesheim, dort hat uns die Sonne fast in den Boden gedrückt und wir sind mit der S-Bahn dann nach Hause gefahren.
Was schon recht stressig war.
Aber davon dann, wenn ich von der Tour berichte.
Schmetterlinge gabs genug, aber mein neues Objektiv ist erst heute Abend gekommen.
Jetzt kann es wieder losgehen. ES ist etwas ganz anderes, ein gutes Objektiv zu haben.











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