Mössinger Bergrutsch, Salmendinger Kapelle und noch Schloß Gomaringen
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Da ich noch zwei Touren habe, die mit dem Rad gemacht wurden und heute wieder eine ansteht.
Die erste Tour im Oktober, habe ich mich entschlossen, aus der vorletzten Tour einen Post zu machen und sie heute zu posten.
Im Moment ist es draußen nebelig und ich bin total unmotiviert, um auf das Rad zu steigen, ausserdem total müüüüüde.
Aber da heute der Tag noch schön werden soll. Werde ich auf das Rad steigen.
Ich möchte heute Eichhörnchen und noch vieles andere sehen, ob ich Glück habe, schaun mer mal.
Ja, ich weiß, dass heute der Tag der Einheit ist und ich weiß auch, was das ist. Ich habe schon so oft drüber berichet, das mache ich heute nun nicht.
Und Hape Kerkeling, ja, ob das so gut war, was er gemacht hat? Dass sein Großvater auch kriminelle Delikte hinter sich hatte. Davon hat er nichts gesagt.
Recherchen brachten an das Licht, dass sein Großvater in den 1930er Jahren nebem dem politischen Widerstand auch in kriminelle Delikte (Einbrüche und Diebstähle) verwickelt war.
Mein Vater war auch politisch Verfolgter und war jahrelang Dauerstreß in der Festung Fort Zinna in Torgau ausgesetzt. Ich bin mir sicher, dass es noch viele, viele mehr gegeben hat, die könnten alle eine Rede halten.
Die Akten meines Vaters kann man übrigens im Archiv in Ludwigsburg einsehen, wer das nicht glaubt.
Nun aber zur Tour.
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Am 12. April 1983 gab es am Hirschkopf bei der Stadt Mössingen im Ortsteil Talheim, der Schwäbischen Alb einen Bergrutsch.
Mössingen liegt in der Gegend um Tübingen.
Es war damals - so die Geologen - ein Jahrhundertereignis.
Dort am Hirschkopf (Landkreis Tübingen) gerieten nach tagelangen, heftigen Regenfällen innerhalb weniger Stunden vier Kubikmeter Erde und Gestein in Bewegung.
Dauerregen weichte die Ornatentonschicht im Grenzbereich zwischen Braunem und Weißem Jura extrem auf, sodass das darüber liegende Gestein den Halt verlor.
Unter ohrenbetäubendem Lärm stürzten gewaltige Kalksteinblöcke ab. Bäume splitterten und eine rund 48 Hektar große Fläche verwandelte sich in eine völlig zerklüftete Urlandschaft.
Der Albtrauf verlagerte sich an diesem Tag an einigen Stellen innerhalb von zwei Stunden um 32 Meter zurück, ein Vorgang der auf natürlichem Weg sonst etwa 20.000 Jahre dauert.
Schon 1988 wurde das Gebiet als Naturschutzgebiet am Hirschkopf ausgewiesen. Da der Mensch die zerstörte Zone sich überlassen hat, entstand ein einzigartiges Gebiet für seltene Tier und Pflanzen. Seit 2006 trägt der Bergrutsch zudem die Auszeichnung als Nationaler Geotop.
Es ist unglaublich, wie sich das Gebiet, das man ja sich selbst überlassen hat, zu einem hervorragenden Naturschutzgebiet entwickelt hat.
Wir haben uns letzten Sonntag dazu entschlossen, dieses Gebiet zu erradeln.
Ich hatte die Tour schon lange geplant und war gespannt, was uns erwartet.
Es war mit Absicht keine einfache Tour, überall Geröll und Steine auf dem Weg, je höher wir rauf gekommen sind. Manchmal dachte ich, ich schaff das nicht und mich haut es vom Rad, aber es ist alles gut gegangen.
Geparkt haben wir beim alten Friedhof in Mähringen. Es gibt hier leider keine alten Grabsteine mehr.
Bis Nehren hatten wir gute geteerte Straßen aber dann fing es langsam an mit dem Schotter.
Nahe der Olgahöhe hatten wir ein wunderbare Aussicht ins Land.
Es ist schade, auf den Bildern kommt die Aussicht gar nicht so gut raus.
Man kann hier auch mit dem Auto hochfahren, aber das dann von der anderen Seite, das muß man aber selbst herausfinden.
Die Olgahöhe ist ein schöner Aussichtspunkt und auch eine sehr beliebte Freizeitanlage in Mössingen. Sie liegt auf einem markanten Vorberg des Farrenberges, des Mössinger Hausbergs und bietet einen der schönsten Panoramablicke der Region über das Steinlachtal, den Albtrauf und die weitläufigen Streuobstwiesen.
Die Steinlach habe ich ja vor ein paar Tagen auch in Ofterdingen angeradelt, als ich das Ammonitenpflaster besucht habe. Da fällt mir ein, ich zeige meine Ammoniten auch noch.
Von hier aus haben wir dann die Tour zum Felsenbruch begonnen. Doch man sieht fast nichts mehr, weil das Gebiet sich so gut erholt hat und die Bäume und der Wald so schnell gewachsen sind, schon erstaunlich. Das wurde dann zu einem Bannwald, denn man hat alles so gelassen, wie die Natur es möchte.
Nun muß man auch sagen, dass es hier nahezu nur Wanderwege gibt, die man natürlich mit dem Rad nicht befahren bzw. nicht befahren kann/sollte. Haben wir auch nicht gemacht, aber wir haben doch einiges gesehen.
Den Admiral gab noch dazu.
Sodele, dann ging es weiter auf wirklich gewöhnungsbedürftigen Wegen und man mußte schon aufpassen, dass man beim Hochfahren nicht auf den Steinen ausrutschte. Ich habe gemeckert und mein Freund meinte: "Duuu hat die Tour doch geplant!"
Also habe ich durchgehalten.
Die Steige heisst auch Heusteigweg (Heuweg) und ist tatsächlich gewöhnungsbedürftig. Wir waren ganz alleine, es kamen uns unterwegs doch
4 Radler entgegen, die fuhren nach unten, aber das war schon auch nicht ohne. Runter fahren, das mußten wir hier gottseidank nicht. Ich meckere zwar, aber ich mag solche Strecken, die auch anspruchsvoll sind.
Mein Freund macht das tatsächlich mit links.
Klasse!
Ich dachte, das nimmt kein Ende. Also fotografieren war da nicht drin und absteigen schon gar nicht. Ich war da richtig im Flow.
;-)))))
Als der Weg denn nicht mehr so steil war aber immer noch recht steinig habe ich mal ein Bild vom Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense) auch Zinnkraut gemacht. Der ganze Wald ist damit bewachsen, mir gefällt er immer wieder richtig gut.
Der Acker-Schachtelhalm ist reich an Kieselsäure (Silizium).
Man kann auch aus diesem Halm einen verdünnten Sud anrühren der, zur Stärkung der Pflanzen im Garten eingesetzt wird.
Und auch ein Bild von einem knorrigen Baumstamm, den jemand mit genau diesen Steinen, die auf dem Weg lagen verziert hat.
Es war eben auch Geröll vom damaligen Felsensturz.
Der Weg wurde dann besser und auch der Schotter wieder feiner und siehe da. Hier ist sie und da wollte ich schon so lange hin.
Die Salmendinger Kapelle, eigentlich St.-Anna-Kapelle, ist eine der bekanntesten und fotogensten Wallfahrtskapellen auf der Schwäbischen Alb. Sie steht weithin sichtbar auf dem Gipfel des Kornbühls, eines 886 Meter hohen, gewaltigen Hügel (geologisch Härtling bzw Zeugenberg) nahe dem Burladinger Stadtteil Salmendingen im Zollernalbkreis.
Die erste Erwähnung der Kapelle war 1507. Eine Urkunde belegt eine Güterstiftung durch Veronika von Neuneck für die Einrichtung bzw. den Erhalt des Heiligtums
Historiker vermuten jedoch, dass der exponierte Berg schon viel länger als heiliger Ort genutzt wurde.
Im 18. Jahrhundert wurde das spätgotische Kirchlein erweitert und barockisiert. Direkt daneben stand lange Zeit eine windgeschütze Eremitenklause, in der Einsiedler lebten, die sich um die Kapelle kümmerten. Das Gebäude wurde 1872 abgebrochen.
Im Inneren der Kapelle befindet sich ein wertvoller Renaissance-Altar aus der Hälfte des 17. Jahrhunderts.
Man kann nicht in die Kirche hinein, hier ist alles vergittert, nur über das Handy kann man einen Film drehen, der ein wenig von der Innenausstattung zeigt.
Die Kapelle wurde in der Vergangenheit zweimal Opfer von schweren Einbrüchen, bei denen die originalen, wertvollen historischen Holzfiguren gestohlen wurden. Man hat nun alle verbliebenen Originalplastiken entfernt und statt dessen täuschend echte fotografische Nachbildungen der Kunstwerke eingesetzt.
Man kann den Aufstieg nur über den steilen von Bäumen umsäumten Pilgerpfad mit 14 Kreuzwegsstationen begehen. Oben angekommen wird man von einer Kreuzgruppe (drei große Kreuze) begrüßt, die an Golgota erinnern.
Trotzdem kann er RADELN wie der Teufel und macht das auch.
Ein Weichei ist er trotz seiner 75 Jahre nicht.
Was man hier auch sehen kann, ist eine Triangulation.
Mein Freund ist hinuntergefahren, da kennt der nix und ich bin einen Teil gelaufen, erst dann als es wieder Teer am Weg gab. bin ich dann hinabgefahren. Ich habe ein ABER vor Schotter.
Dann ging es in Richtung Salmendingen und hier fanden wir etwas Interessantes. Von dem Käfer habe ich noch nie etwas gehört und gesehen haben wir ihn auch nicht. Aber nun wissen wir, wo wir ihn vielleicht finden können.
Lindenprachtkäfer
Hier bei Öschingen haben wird den Roßbergturm gesehen, bestimmt auch mal interessant, wenn wir mal hier wandern möchten.
Heute ist es ein Kultur- und Museumzentrum.
Die Reichsstadt Reutlingen erwarb den Ort 1499 und machte die Burg zu einem Amtssitz. Um 1590 bauten die Vögte die Anlage im Stil der Renaissance zu einem Wohnschloß um.
Gustav Schwab hier lebte und als Pfarrer im Schloß arbeitete.
Aber auch eine Biografie über Friedrich Schiller entstand.
Hier im Schloß empfing er seine berühmten Literatenkollegen, wie Ludwig Uhland und Justinus Kerner.
Tour am 27. September 2026
55 Kilometer
1778 Höhenmeter
894 Climb
884 Downhill
4:35 Stunden Fahrzeit
Gesamtkalorien 1788 KCAL
Temperatur 20 Grad
Luftfeuchtigkeit: 43 %
Luftqualität: 3
Komoot bewertet diese Tour als schwer.
Der viele Grobschotter und die Steine waren auch wirklich nicht ohne.
Ich bin gegen die Todesstrafe, was immer jemand auch getan hat, er gehört weggesperrt oder in die Psychatrie und nie wieder auf die Menschheit losgelassen.
Wenn man das hört, wie jemand diese Hinrichtung schildert, wird einem schlecht.
Ja, ich weiß, manchmal denke ich auch anders, aber dann erschrecke ich vor mir selbst weil ich mich auf die Stufe dieser Menschen stelle und das will ich nicht.
Schönen Samstag.
Unteres Bild, darüber berichte ich nächste Woche.


























































Kommentare:
AntwortenLöschenBewundernswert. was für eine schöne Tour. Beim unteren Bild bin ich gespannt, was das ist.
AntwortenLöschenEinen schönen Tag und ich bin schon erstaunt, was man in diesem Alter noch alles kann, ohne schlapp zu machen.
LG Bastian Bach, der gerne anonym bleibt und manchen schon den Dreck, den sie scheiben, um die Ohren haut.
Hallo Bastian,
Löschenvielen Dank für den Kommentar. Aber ich weiss nun wirklich nicht, was ich drauf antworten soll.
Ich habe immer noch keine Lust zum radeln, draussen hält sich der Nebel..
Grrrr!
LG Eva