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„Der Sinn unseres Lebens ist der Weg und nicht das Ziel.“*Arthur Schnitzler*

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Nofretete - Echnaton

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Heute geht es weiter mit der 52 Wochenreise bei Martin und zwar sind wir nun bei der 27. Woche angelangt. 

Ich nehme heute das Thema "Ganz nah"!

 
Vom 17. Januar bis zum 21. März 1976 fand in München im Haus der Kunst die Ausstellung 

Nofretete - Echnaton 

 

statt. 






Nofretete (ihre Büste steht im Ägyptischen Museum in Berlin und stammt aus der Amarna-Zeit) kennt ja Jeder, aber Echnaton, bzw. Amenophis IV. kaum jemand. 


Echnaton und Nofretete empfangen zusammen mit ihren Kindern die Strahlen der Sonne  

 

Dabei ist er der Herrscher, der dem Gott Aton in Form einer Sonnenscheibe huldigte und die Hauptstadt Theben verlassen hat und Achet-Aton (Amarna) zu seiner Hauptstadt machte. Er setzte auf eine streng nach innen gerichtete Politik und reformierte die Kunst. 

Er gab sich auch selbst den Namen Echnaton.
Für mich war diese Ausstellung damals in München der Schlüssel, um mich etwas mit der Ägyptischen Mytologie zu befassen und war begeistert von dieser Ausstellung, in der ich diese vielen Kunstobjekte u.a. auch Kunstobjekte aus dem Grab des Tutenchamun (der Sohn von Echnaton und Nofretete) ganz nah betrachten konnte. 

Echnaton dichtete den Sonnenhymnus, der zu den bekanntesten Texten dieses Pharaos gehört. Dieser Sonnengesang ist wunderbar.

https://rezitante.wordpress.com/2009/03/27/der-sonnengesang-des-echnaton/ 

Der Wunsch entstand einmal nach Ägypten zu reisen und all diese Stätten hautnah zu sehen. Von dieser Ausstellung war ich so begeistert, dass ich mir den Ausstellungskatalog kaufte und auch die Eintrittskarte aufbewahrt habe.

Von Echnaton gibt es nur wenig Kunstobjekte und da er ja der Ketzerkönig, hier weil er dem früheren Gott den Sonnengott vorzog auch nahezu nach seinem Tod vergessen. Seine Denkmäler wurden zerstört, Namen ausgekratzt. Ich gehe jetzt nicht weiter darauf ein, wenn du schauen willst, dann schau bei Wiki. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Echnaton 

 Nach dieser Ausstellung habe ich mir Bücher gekauft und habe Prospekte studiert. Ich wollte alle diese Stätten kennenlernen von Kairo, über Memphis und den Assuan-Staudamm sehen usw. usw. und habe Prospekte studiert, die haben ich auch aufgehoben. Das war 1976, doch dann kam ein Unfall dazwischen, die Geburt meines Sohnes und viele andere Dinge und den Gedanken an eine Nil-Kreuzfahrt im kleinen Kreise habe ich nie aufgegeben, bis es dann 1996 dann soweit war, immerhin 20 Jahre danach und davon berichte ich dir dann am Mittwoch. 



 

Ich wollte auch unbedingt das Grab des Kindkönigs Tutanchamun besichtigen und auf den Spuren von Howard Carter, dem Entdecker dieses Grabes, wandeln. Es ist mir gelungen und noch heute ist mir diese Reise noch bewußt und ich denke oft daran.  

Philip Glass hat über den König Echnaton eine Oper geschrieben, die ihre Uraufführung am 24. März 1984 in Stuttgart hatte. Ich habe die Oper schon zweimal gesehen und bin jedes Mal neu begeistert. 

Anhören und nicht nur einmal. Glass ist gewöhnungsbedürftig und ein Meister der Wiederholungen. 


 

Berichtet habe ich darüber auch schon mal ganz am Anfang der 52 Wochen-Reise

https://schwabenfrau.blogspot.com/2020/07/glassworks.html

Martin im Blogzimmer

Eine Collage gibt es auch wieder.

 

Kommentare

  1. Liebe Eva, ich freu mich schon sehr auf Deinen Bericht über die Nilkreuzfahrt. Ägypten zu bereisen, ist auch einer meiner großen Träume. Nach der Matura (also dem österreichischen Abitur) wollte ich unbedingt Ägyptologie studieren, so faziniert war ich von Kunst und Kultur des Landes. Die schlechten Berufsaussichten haben mich davon abgehalten... Ich lese heute noch viele Bücher über Ägypten und die Pharaonen. Nofretetes Büste habe ich in Berlin gesehen und war sehr beeindruckend. Es ist ja nicht immer so, dass einen so bekannte Kunstwerke in den Bann ziehen... Die Ausstellung muss toll gewesen sein. Übrigens habe ich eine Gemeinsamkeit entdeckt: Ich bewahre auch Eintrittskarten und Kataloge auf :-) Ich wünsche Dir einen wunderschönen ersten Advent!

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    1. Ja, die Ausstellung und die Reise waren toll. Es war übrigens die letzte Nilkreuzfahrt, die über das Zwischenstück Assiut ging. Das machen sie heute nicht mehr, weil das zu gefährlich ist.
      War bei uns auch nicht ganz ungefährlich auf einer Brücke warf Jemand einen Stein auf das Schiff und das hätte genauso eine Bombe sein können. Nun das Leben ist eben gefährlich, nicht nur zu Coronazeiten.
      Wir haben auch die "nachgemachte" Ausstellung in München mit den Schätzen aus dem Grab von Tutenchamun gesehen und ich war im Grab von ihm und ich habe in Kairo das Original gesehen, die Goldmaske genial.
      Ich wollte immer Archäologie studieren, ist brotlos und ich wäre wohl viel zu ungeduldig dazu. Aber ein Kollege aus einem Amt in Stuttgart wurde Leiter einer Ausgrabung in Elephantine, das ist eine Insel im Nil nahe Kairo, dort waren wir auch.
      Schöne Tage waren es mit nur 30 Kabinen auf diesem Schiff und 60 Leuten. Lass dich überraschen. Ob es das heute noch gibt, glaube ich nicht.
      Lieben Gruß Eva
      leider sind das nur Papiebilder und klein aber es gibt einen kleinen Eindruck.

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  2. Liebe Eva,

    Auf deinen Bericht über die Nilkreuzfahrt bin ich auch schon sehr gespannt. Ägypten hat mich schon als junges Mädchen immer sehr fasziniert. Schaue mir gern Dokus darüber an und die Ausstellung über Nofretete klingt ebenfalls sehr interessant =)
    Herzlich Sheena

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  3. Ich erinnere mich auch an jene Ägypten-Ausstellung. Diese Hochkultur ist faszinierend. Liebe Grüsse zu dir. Regula

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