„Die Hosenknöpfe sind so teuer geworden, dass es sich wieder lohnt, echte Münzen in den Klingelbeutel zu werfen.“ *Gabriela Mistral"

Auf dem Museumsweg "Sculptoura" im Kreis Böblingen

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 Wir sind ja diesen Museumsweg schon mal mit den Pedelecs gefahren, aber ein wenig anders und auch in einer anderen Richtung.

https://schwabenfrau.blogspot.com/2020/05/ein-radtour-auf-dem-museumsradweg-von.html

Eine Tour ging auch einmal zum Schönbuchturm, der vom selben Architekturbüro (es ist mein Lieblingsarchitekt Jörg Schlaich) gebaut wurde.

https://schwabenfrau.blogspot.com/2019/09/eine-radtour-durch-sieben-taler.html
 

Diese Touren werde ich nochmals mit Brigitte sicherlich erradeln. 

 



Dieses Mal haben sind wir anders gefahren und sind dann bis Waldenbuch und von dort einen Waldweg hoch gefahren, weil dort eine Aussichtskanzel sein, soll unser Ziel war Herrenberg. Was auch gut geklappt hat.

Ich hatte mir unter einer Aussichtskanzel aber wirklich etwas anderes vorgestellt, deshalb haben wir hier auch nicht angehalten. 

 Da es eine lange Tour am 24.April 2021 werden wird, sind wir mit der S-Bahn bis Weil der Stadt gefahren und von dort in den Museumsweg eingebogen. Es gibt soviele Dinge, die man hier fotografieren kann, aber da würden wir wirklich nicht vorwärts kommen und nichts ist meinem Freund zuwider, als wenn man dauernd anhält. Ist ja auch verständlich, man macht ja eine Rad- und keine Fototour. 


Ich finde den Weg super, aber ja, wenig Steigungen, deshalb haben wir die Tour nach Herrenberg über diese Aussichtskanzel gewählt. 



 

Es gibt viele schöne Skulpturen auf diesem Weg, das absolute Wahrzeichen ist das Eiernest vom Künstler
Matthias Schweikle, ich habe schon davon berichtet.
Auf diesem Weg hat er einige Skulpturen gefertigt. 

Fangen wir aber erst bei

JOSE AGUIRRE
Zurück, Umetoki und Aureola
2010 - 2014
Cortenstahl

 

So ganz kann ich gar nichts damit anfangen. Aber selbst die Website von der Sculptoura lässt hier eine freie Interpretation zu, man kann gar nichts dazu lesen. 

Unterwegs kann man dann noch mehrere Skulpturen sehen, die auch sehr interessant sind, aber wie ich geschrieben habe, kann man nicht alles fotografieren. 

Dann kommen wir - so meine ich - zum Wahrzeichen des Skulpturenweges. 

Das "Eiernest" von Michael Schweikle. Wenn man auf der A81 fährt, dann kann man auch das Eiernest sehen.
Wir haben angehalten und ich habe Fotos gemacht.
Der Künstler verändert das Eiernest immer wieder mal, um etwas Bewegung hier hereinzubringen und hat dieses Mal die Eier rot angemalt und ein Ei aus dem Nest fallen lassen, aus diesem entspringt ein Kücken, was ich ganz nett finde.
Bin gespannt, was es das nächste Mal geben wird, wenn wir wieder daran vorbeikommen werden. Schade, dass es Leute gibt, die immer wieder alles kaputt machen. Das Loch hier an der Seite zeugt davon. 







Dann geht es weiter zur Doppelfigur von Andreas Sporn.
Die Doppelmänner sind eingezäunt, deshalb kommt man hier schlecht ran. 


 


 

Den Riesenschmetterling fand ich ganz besonders schön, habe aber leider den Künstler vergessen. Aber das interessiert ja wohl auch keinen, oder?
Aber Brigitte hat mal wieder recherchiert, wenn ich sie nicht hätte?!

Der Schmetterling ist von
Andreas E. Furtwängler

übrigens der Sohn von Wilhelm Furtwängler, den berühmten Dirigenten.
Und auch verwandt mit Maria Furtwängler.

https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_E._Furtw%C3%A4ngler



 

Was mich immer wieder freut, sind diese Damen, die auf der
Holzgerlinger Straße stehen.

Es sind zwei Holzskulpturen des Backnanger Künstlers Gregor Oehmann.
Mimi und Caith. Sie warten hier an der Straße zwischen Schöneich und Holzgerlingen auf die Besucher. 


e



 

Dann geht es nochmals zu einer Skulptur von Michael Schweikle und zwar "Betongold". Es ist ein großer Vogelkäfig, in dem ein schwarzer und auch ein goldener Rabe sitzt.
Das Sprichwort vom goldenen Vogel im Käfig wird umgedreht, der goldene Vogel sitzt im Käfig. 





 

Hier muß ich passen, das weiß ich nimmer und ich habe auch vergessen, den Künstler mir zu merken. 




 

Aber ich finde dieses Ensemble schon beeindruckend aber zuhause will ich das nicht haben. 

Zur Sculptoura sagt man, dass sie ein gelungenes Spiel aus Kunst und Natur zwischen Waldenbuch und Weil der Stadt ist.
Beeindruckend ist auf jedenfall die Vielfalt der zeitgenössischen Kunstwerke. Eine Freiluft-Galerie sozusagen, in der man herrlich radeln kann. Aber bitte nicht am Wochenende, wenn das Wetter schön ist. Da ist jeder unterwegs und da hat es auch Radler, die das erste Mal auf einem Pedelec sitzen. Schon unverantwortlich, was sich manche Leute erlauben.
Auch wunderte es mich manchmal, dass die Radhändler die Leute nicht drauf aufmerksam machen, dass das Rad ein zulässiges Gesamtgewicht hat. Manches Rad ist hoffnungslos überladen.

An diesem Baumhaushotel sind wir auch vorbeigekommen, es liegt bei
Weil im Schönbuch und ich war schon beeindruckt. Da gibt es einiges zu sehen und ich finde es auch mal etwas ganz anderes, hier zu wohnen. Vielleicht macht es dir Spaß auch hier mal einen Urlaub zu verbringen. Die Gegend ist empfehlenswert und zum Radeln ideal.

https://oaseweil.de/baumhaushotel/



 

Weiter ging es dann in Richtung Herrenberg wo wir in die S-Bahn eingestiegen sind und bis zur Universität gefahren sind, deshalb auch die Lücke auf der Karte, die S-Bahn-Fahrt brauche ich ja nicht. Von der Universität sind wir dann wieder über die Solitude nach Hause geradelt.  Es gibt nochmals eine Karte nur vom Museumsradweg von Weil der Stadt nach Herrenberg.

Am Donnerstag kommt nochmal eine Radtour und dann ist der April vorbei und die Maitouren kommen, das sind bis jetzt auch nicht gerade wenig. :-)) 
In den letzten Apriltagen habe ich  in den Löwensteiner Bergen eine Dame besucht, die du bestimmt nicht kennst, oder? Die Tour kommt dann am Donnerstag.

 
Es ist schon gewaltig, was man alles so erfährt, wenn man sich so in der Nähe herumtreibt und mit dem Radl unterwegs ist.  Im MaI waren wir zwar auch fleißig im Radeln, aber ob wir soviel erradeln, wie im April, das wird sich noch zeigen.
Morgen machen wir eine Tour ins Zabergäu, da werde ich heute bei
12 von 12 nicht teilnehmen, denn es wird wieder ein lange Tour werden. Da ich meist jetzt mit dem Radl unterwegs bin, wird es wohl nicht immer passen, bei
12 von 12  dabeizusein.

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Zusammenfassung

 Radtour am 24.April 2021
96,17 Kilometer
Wetter: 13 Grad
Luftfeuchtigkeit: 36 %
Fahrzeit: 6 Stunden
1.385 Höhenmeter

Climb: 727 m
Downhill: 658 m

Höhenprofil: 

 

Karte Weil der Stadt - Herrenberg, S-Bahn und dann von der Universität nach Hause.


Karte:

Nur Radweg von Weil der Stadt nach Herrenberg.





Kommentare

  1. Muss ungemein spannend gewesen sein da zu schnuppern.
    Meint Ayka mit lieben Maigrüssen

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  2. Eine tolle Tour mit wunderbaren Skulpturen, liebe Eva ... das Vogelnest finde ich ganz besonders beeindruckend.
    Lieben Gruß und einen feinen Abend, Marita

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  3. Liebe Eva,
    die Skulpturen einfach mega und die Baumhäuser finde ich sehr interessant. Wieder eine klasse Tour. In Bezug auf Pedelec, schweres Gewicht kurze Tour, der arme Akku :-) )
    Liebe Grüße, Brigitte

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