Nelken, Hyperikum, Levkojen und Eustoma
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Ich fand die Kombination, die ich mir bei der Floristin zusammenstellte, ganz gut.
Ich wollte Rosa haben und hier waren die Nelken so rosafarben. .
Dazu habe ich dann das rosa Hyperikum genommen.
Johanniskraut, der deutsche Name, das soll gut gegen Depressionen sein.
Ich habs noch nie gebraucht, gottseidank, obwohl man im Augenblick zur ganzen Situation hier
Depressionen bekommen kann.
Aber gottseidank kann ich noch raus in die Natur und auf das Rad, das bringt mir einiges.
Ich glaube, wenn ich noch arbeiten würde, würde ich wirklich Depressionen bekommen.
Nelken, manche finden sie altmodisch, waren sie ja auch mal. Zusammen mit Asparagus waren Nelken lange lange Zeit die Tanzstundensträuße, die man vom Tanzpartner zum Abschlußball bekommen hat.
Ja, ich habe auch so einen Strauß bekommen. Ich habe damals eine Tanzschule in Leonberg besucht und wenn ich mir das Gesamtbild der Abschlußklasse ansehe, dann haben alle Damen diese Sträuiße. Ich glaube, das war damals - es war 1967 - so vorgegeben.
Sieben oder mehr rosa Nelken mit Asparagus, ob das nun zum Kleid passte oder nicht,
das war egal. Bezahlt hat das samt Fotos der Tanzpartner.
Die Bilder wurden in einer bestimmten Turnhalle in Leonberg gemacht, die gibt es heute noch und ich denke, heute würde man das so nicht mehr fotografieren.
So viel verändert hat sich ja meine Frisur gar nicht.
Jedem das Gesicht unkenntlich machen, das möchte ich auch nicht, also lassen wir das Bild weg, ich möchte auch nicht irgendwie belangt werden.
Vielleicht sind viele von den Damen und Herren auch schon tot. Ich hatte nach dem Abschlußball keinen Kontakt mehr.
Ja, das ist nun mein Tanzstundenbild, Ich hatte damals - es war 1967 - gerade die Allgemeine Hochschulreife bestanden. Zur Belohnung durfte ich die Tanzschule besuchen.
Einen Ausbildungsplatz zur Lehre als Schreiner hatte ich damals schon. Durch die Allgemeine Hochschulreife für das anschließende Studium der Innenarchitektur an der Kunstakademie in Stuttgart bei Herta Maria Witzemann (ich besuche sie öfters, wenn ich auf einer Radtour um Stuttgart bin) konnte ich die Lehre auf 2 1/2 Jahre reduzieren.
Ich glaube heute braucht man für das Studiuon der Innenarchitektur gar keine Schreinerlehre mehr.
Herta Maria Witzemann
Nun ja, geschafft habe ich da schon und Türen geschleift usw. usw. War nicht ganz einfach, aber es hat mir nicht geschadet und ich kann arbeiten und schreie nicht gleich um Hilfe, dass ich überlastet bin. Was habe ich Bekleidungen und Futter auf dem Bau gesetzt und was habe ich Teakholzwände für das neu erbaute Krankenhaus in Leoberg geschliffen und geölt. Ich kann heute immer noch kein Teakholz und das Teaköl riechen.
Das hat alles auch gut geklappt, jedoch an der Kunstakademie war ich nur 2 Semester, dann habe ich das geschmissen, ist ja heute so modern.
Geschmissen auch deshalb, weil ich auch meinen Exmann kennengelernt habe und wir dann geheiratet haben und im Haus meiner Schwiegereltern gewohnt haben.
Mein Vater bekam damals fast einen Herzanfall, hat sich aber wieder beruhigt.
Seine Tochter hat halt meistens gemacht, was sie wollte.
Nur bin ich nicht in die Politik gegangen, sondern in die Verwaltung und habe bei der Stadt Stuttgart nach einer Aufnahmeprüfung einen Ausbildungsplatz als Verwaltungsangestellte bekommen und beide Ausbildungen auch abgeschlossen, ganz im Gegenteil zu den vielen "Abbrechern" in der Politik und ich habe ganz ordentlich geschafft.
Das war mein Glück, ob ich als Innenarchitektin Fuß gefasst hätte, weiß ich nicht. Obwohl ich im Büro meines Schwagers sicherlich untergekommen wäre. Aber ich habe meine Ausbildung bei der Stadt fertiggemacht und ja, ich bin ganz zufrieden, wie es gelaufen ist.
Übrigens wollte mich dieser Tanzpartner unbedingt zur Freundin haben und womöglich auch noch heiraten.
Ohhh neee!
Er war Bauer aus dem Kreis Leonberg und hat unglaublich nach Miste gerochen. Aber er war reich und wer weiß, wenn ich den geheiratet hätte.
Ich habe ihn einmal wiedergesehen auf einem Traktor, da hat er mich aber nicht erkannt. Was aus ihm geworden ist, keine Ahnung. Aber vielleicht mache ich mal einen Radtour in das kleine Dorf, ist ja nicht weit von hier.
So Geschichten gabs heute hier genug, zum Lesen bin ich nicht gekommen und
etwas wissenswertes gibt es heute auch nicht.
ADEEEEE!

















Kommentare
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Kommentare, die nichts mit dem jeweiligen Post zu tun haben, lasse ich nicht mehr zu.
Auch so lapidare Kommentare, die dazu dienen, dass man die Seite des Kommentators anklickt "wie ich war schon lange nicht mehr hier" lasse ich ebenfalls nicht mehr zu, weil des koin Kommentar isch, sondern a Mischt."
Mir wäre das wirklich zu blöd, sowas zu schreiben.