"Moni, Du bisch dia neddeschde ond schenschde Frau, dia wo i je droffa han!" "Ha Du Haipfler, Du willsch mi bloß ens Bedd griaga!" "Gugg a, gescheid bisch au no!"
"Du Babba, wo ischn des Deng zom Grombira schäla?" "Ha, dia isch doch grad zom eikaufa ganga!"
Wenn ich meinen Purzelbaum machen kann, was ficht die Politik mich an. *Eduard Mörike*

Ramtilkraut (Guizotia abyssinica)

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Es wächst wieder das Ramtilkraut und es wächst da, wo früher der Weizen gewachsen ist, nämlich auf unserer Baustelle. Dort habe ich es wieder gefunden.
Dieses Mal kommt es wild und naja, bald wird der Bagger allem dort den Garaus machen. 

Im Moment schwirren viele Insekten um die Blumen und sogar einen Kohlweißling habe ich gesehen. 

Ja, das Futter wird für die Insekten knapp, alles wird zugebaut, da macht sich keiner Gedanken drüber und hat ein schlechtes Gewissen,  zwecks Insekten, die kein Futter mehr haben. 

Dieses Ramtilkraut hat sogar dem Kohlweißling gefallen. 

Die Sonne stand so toll, dass er eine leicht bläuliche Farbe hatte. 



Auf der Baustelle wachsen aber auch Kornblume, Borretsch und noch andere Kräuter, schön anzusehen, doch leider ist das bald vorbei. Ich bin gespannt, wie das mal aussehen wird und wer hier einziehen wird?
Da darf man wirklich gespannt sein, denn diese Häuser werden von der Gemeinde gebaut. Mir schwant da so einiges, genaues weiß ich nicht und da wir ja voraussichtlich das LEA bekommen, kann ich mir einiges vorstellen. 
Bekannt ist ja noch nichts. Aber die Bewohner hier sind schon sehr skeptisch und auch besorgt.




Garaus entstand aus dem Ruf "gar aus!", der im 15. Jahrhundert in Süddeutschland die Polizeistunde ankündigte. Im Laufe der Zeit ging es in "Garaus" über, was soviel bedeutet, wie einer Sache das Ende machen, bzw. jemanden töten oder vernichten usw. 



Ramtilkraut ist auch unter dem Namen
Nigerkraut (darf man das noch sagen?) oder Guizotia und lateinisch Guizotia abyssinica heisst.








Das Ramtilkraut ist eine stark unkrautunterdrückende Gründungpflanze. Es wächst rasch und kommt aus dem tropischen Afrika. Es braucht kaum Wasser oder Nährstoffe und friert zuverlässig ab. Das Saatgut ist zudem noch recht preiswert. In Äthiopien und in Indien wird das Ramtilkraut als Ölpflanze angebaut. 


Ich fahr jetzt gleich mit der S-Bahn nach Stuttgart-Feuerbach, da beginnt unsere Tour

Dann gehts weiter und ich freue mich, endlich mal wieder mit der Gruppe zu radeln.
Morgen wird auch geradelt, da fährt die Schwäbische Waldbahn im Wieslauftal und da möchte ich gerne an der Straße stehen und ein Foto machen, wenn ich es schaffe.

Da fahre ich bis Schorndorf mit der S-Bahn und dann weiter mit dem Rad.

Ein schönes Wochenende wünsche ich meinen Lesern. 

Gartenwonne

 

Kommentare

  1. Liebe Eva,
    es schon wirklich schade, wenn eine so schöne und bunte Wiese verschwindet, und dass, wo es ja sowieso immer weniger Insekten werden. Aber an die Natur wird oft nicht gedacht.
    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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