In den Hohenheimer Gärten
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Wir haben gestern eine Baustellenbesichtigung von Stuttgart 21 getätigt.
Was hier getan wird, ist eine Meisterleistung, der Architektur- und Ingenieurkunst und man man muß sich wundern, dass hier doch der Betrieb der Bahn noch so funktioniert. Wenn das mal fertiggestellt ist, dann fragt kein Mensch mehr, wie es mal war. Das Geld ist hier aber besser angelegt, als anderswo, wo man keinen Erfolg sieht und man auch nie einen Erfolg sehen wird.
Aber, wir haben ja einen langen Atem, der wird bald ausgehen.
Jedenfalls wird Stuttgart durch diesen Bahnhof nur gewinnen, wenn auch die Imponderabilien im Moment etwas groß sind.
Davon berichte ich aber in der Wche noch und noch von viel mehr.
Wir wollten heute eine große Radtour (u.a. auch zu einer Osterbrunnenausstellung) radeln auch durch den Wald, jedoch ich habe im Moment genug vom Dreck und das Wetter ist ja uch nicht so prickelnd.
Außerdem bin ich gestern auf der Baustelle und in den Hohenheimer Gärten insgesamt 20 Kilometer gelaufen, das reicht dann auch.
Von den Hohenheimer Gärten habe ich ja schon oft geschrieben und war auch oft schon mit meiner Schwester dort unterwegs
Das Schloß Hohenheim wurde von Herzog Carl Eugen für Franziska von Hohenheim gebaut und er legte einen wunderbaren Garten drum herum an.
Franziska lebte lange auf Schloß Sindringen mit ihrer Familie. Dort waren wir, als wir auf die Burgruine Hohennagold geradelt sind.
Über diese erstaunliche Frau werde ich auch noch einmal einen Post schreiben, denn sie hat viel dazu getan, dass der Herzog etwas ruhiger gemäßigter wurde.
Es ist ja hoffentlch bekannt, wie Schiller und vor allem Schubart unter diesem Herzog gelitten haben.
Das Schloß Hohenheim kann man nicht besichtigen, dort ist die Universität untergebracht. Aber man kann in die wundervollen Gärten und hier fängt es gerade zu blühen an. Viele Mangnollien sind noch am blühen, blühen gerade schon auf und sind noch geschlossen. Es gibt sovieles zu sehen und die Rhododendren fangen auch schon an zu blühen.
Übrigens haben Wilhelml I. und seine Frau, die Großfürstin von Rußland, Königin Katharina diese Universität gegründet.
Kamelien gibt es, Störche und der Nachwuchs der Gänse ist auch schon zu sehen.
Der Baumbestand mit vielen exotischen Bäumen ist riesig. Ich bin gerade dort und ich muß da mal wieder auch ohne Rad hin, wenn die Rhododendren blühen.
Interessant fand ich u.a. diesen Baum, man findet immer wieder einen neuen Baum, den man nicht kennt.
Es ist eine Großblatt-Pappel
Störche mit ihrem Nachwuchs gibt es auch das Auge kann viele sehen und ich freue mich darüber jedes Mal. darüber.
Übrigens durfte ich vor Jahren mal mit einer Storchenbeauftragten in Löchgau die Störche in ihren Nestern besichtigen.
Das war ein ganz besonderes Erlebnis.
Im Mai werde ich nochmals in die Gärten radeln, denn es ist immer und immer wieder ein Erlebnis.
Vor allen Dingen git es hier jede Menge Geschichte und auch die Entstehung von Gedichten wie z.B. von des Ludwigs Uhlands Ballade "Des Sängers Fluch".
Am 10. Juni 1814,
schöpfte Uhland während eines Besuches dieser Säulen in Hohenheim diese Ballade.
Die drei Säulen des donnernden Jupiters.
Die drei Säulen des donnernden Jupiters wurden den Tempelruinen des Forum Romanun im Rom im Maßstab 1:4 nachgebaut. Ursprünglich waren die drei Säulen mit korinthischen Kapitellen ausgestattet und trugen einen Architrav mit Tryglifenflies. Heute steht nur noch der östliche Schaft der Säulen. Die anderen liegen zerborsten am Boden.
So soll es einmal ausgesehen haben.
Herzog Carl Eugen stattete den Park mit sovielen schönen Dingen aus, die das Volk bezahlen mußte, es ist eben so und das ist heute auch nicht anders mit anderen Dingen.
Der Römische Gasthof
ist auch noch gut erhalten und auch das Spielhaus
Wer sich dafür interessiert kann hier einen schönen Rundweg laufen.
Radeln ist leider nicht erlaubt und auch gut so.
Auch sehr schön diese ...... Die Enkelin meiner Schwester versteckte ich immer in diesem Baum und freute sich immer so sehr.
Es ist eine Hänge-Fichte
Es gibt aber auch noch mehr.
Und hier noch zum Abschluß die Kaukasische Flügelnuss, einer meiner Lieblingsbäume, die ich immer wieder wegen ihres so wunderschönen Stammes bewundern kann.
Ich habe mal einen Post über sie geschrieben und in Heilbronn an der Harmonie steht sie auch in voller Pracht.
Schachbrettblumlen gibt es in Hülle und Fülle.
Stuttgart hat noch mehr zu bieten und wir lächeln immer wieder und wieder über die dumme Aussage einer Bloggerin,
"Stuttgart eine Stadt mit Nachkriegsbauten"
Stuttgart wurde im Krieg schwer zerstört und es kamen viele Flüchtlinge, für die dringend Wohnraum benötigt wurde.
Ich kann mich immer wieder über so eine dumme Aussage wundern.
Aber was will man hier auch erwarten?
Ja, auch Friedrichshafen ist nicht so schön, auch hier hat es viele Nachkriegsbauten. Aber das ist halt auch etwas anderes.
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Anna Netrebko, eine großartige Sopranistin
in La Traviata, eine ihrer Glanzrollen.














































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