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Tour von Weil der Stadt nach Pforzheim 1. Teil

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Als ich ja unterwegs zum Schloß Bauschlott usw. war, habe ich ja kurz am Hauptfriedhof in Pforzheim gehalten und habe mir damals gesagt, da machst du eine Extratour, weil der Friedhof schon einiges zu bieten hat. 

HIER 

Ich wollte diese Tour in Weil der Stadt beginnen, was ich auch getan habe, der Weg dahin war recht schwierig.
Damit ich mir für alles auch Zeit lassen konnte, bin ich morgens recht früh vom Bahnhof in Bietigheim-Bissingen abgefahren.
Nicht vergessen, vor 9.00 Uhr muß man eine Fahrkarte (6 Euro) fürs Rad lösen.
Ich hatte auch eine Fahrkarte fürs Rad gelöst.  

Den 2. Teil dieser Tour findet man

HIER 

Auf dem Bahnhof in Bietigheim sagte noch eine Frau zu mir, dass es schwierig werden wird, in der S-Bahn mit dem Rad zu fahren. Ja, das habe ich gemerkt.
Wegen Bauarbeiten fuhr die S5 nur im 30 Minuten Takt.

Es war gewöhnungsbedürftig und ich werde das wohl nicht mehr unter der Woche machen, höchstens samstags oder sonntags und wieviele Personen hier fahren, das habe ich gestern gemerkt, als ich samt Rad zwei Züge habe ausfallen lassen müssen, weil nicht aber auch gar nichts mehr in den Zug hinein konnte.

Unterwegs wurde es immer voller und voller, ich hätte in Zuffenhausen aussteigen sollen, weil hier auch wegen der Bauarbeiten die S-Bahn nach Weil der Stadt zu dem Zeitpunkt wegen Bauarbeiten nur von Zuffenhausen aus gefahren  ist. 

ABER, keine Rauskommen, es war so voll mit Rädern und Personen, unglaublich und ich war froh, dass ich in Bietigheim eingestiegen bin und sogar noch einen Platz fürs Rädle bekommen habe.

Also gut, dann bin ich eben bis zur Haltestelle Feuersee gefahren, da kam ich ohne Bedenken raus und bin wieder zurück nach Zuffenhausen gefahren. Aber auch hier stiegen immer mehr Personen zu, sodass ich Mühe hatte in Zuffenhausen aussteigen zu können. 

Als erstes kam es eine Schlange am Aufzug, der mal wieder so klein war, dass man nicht bequem mit dem Rad reinfahren kann. Aber inzwischen kann ich das, stelle mein Rad etwas quer und hebe es hinten hoch, damit die Türe zugehen kann. Ich habe neulich ein paar Damen geholfen, die nicht wußten wie das geht und jammerten, dass das Rad so schwer ist. Ja, aber ein bisschen Schmackes muß man hier eben auch in den Oberarmen haben, dann geht das. 

In den Aufzug hinein und dann meinte doch so ein Prinzesschen im Kamelhaarmantel und Aussehen, als wenn sie in einen Farbtopf gefallen wäre, sie müsse sich hineinquetschen, dass das nicht geht, hätte wohl auch ein Blinder gemerkt, aber das Prinzesschen nicht. Die kapierte das einfach nicht, dass so die Türe nicht zugeht und ich mein Rad auch inzwischen nicht mehr so lange halten konnte. Bis ich ihr zum
X-ten Mal erklärt habe, dass das nicht geht, da war mein Ton schon etwas schroffer. 

Sie meinte: "huch, wie sie Sie denn drauf?" 

Also ich war recht gut drauf, aber wenn sie, ein Prinzesschen, so doof ist und nicht merkt, dass das so nicht geht, dann werde ich schon etwas schroffer. Zudem hätte es ihr nichts ausgemacht, wenn sie gewartet hätte, oder die Treppen nach unten gelaufen wäre.

Sie ist dann aus dem Aufzug rausgegangen, nachdem sie es endlich kapiert hatte.

Also runter mit dem Aufzug und durch die Unterführung. Schlecht, hier geht der Aufzug  nicht, aber die Rolltreppe nach oben geht. Gut, das kann ich inzwischen auch mit dem Rad auf der Rolltreppe fahren und dann stand die S-Bahn nach Weil der Stadt auf dem Gleis und in der S-Bahn standen auch schon so viele Räder.
Das ist nicht schlimm, habe meines dazugestellt und mich auf einen Platz gesetzt. 

Ich bin schon oft mit der S-Bahn nach Weil der Stadt gefahren und konnte schön zum Fenster hinausgucken. Die Stationen kenne ich alle und ein paar Tage später sind wir ja zur Erforschung der württembergischen Geschichte auch schon mit dem Rad nach Weil der Stadt gefahren, davon aber in einem anderen Post. 

Die S-Bahn kam in Weil der Stadt an und der Aufzug. Er wird umgebaut, schon lange wird gebaut und wann er fertig ist, das weiß kein Mensch. Aber ich fand einen jungen Mann, der das Problem kannte und mir, ich stand schon an der Rampel half mein Rad hinunterzuschieben. 

Raufgetragen hat er mir mein Rad freihändig mit immerhin 27 Kilo. Herzlich Dank dafür, dass es so starke Männer gibt.

So dann gings los in Richtung Pforzheim immer schön an der Würm entlang, die neben mir herplätscherte. 




 

Mein Freund und ich sind den Weg schon oft gefahren, aber so schmutzig wars noch nie. Aber was solls. 

Es sind etwa so um die 35 Kilometer, je nachdem welche Abstecher man auf dem Radweg macht, bis man in Pforzheim ist. Es ist ein Weg, den ich auch ohne Srom fahre, denn ich war später froh, dass ich nicht soviel verbraucht habe, denn da gabs schon noch später Steigungen. Habe aber inzwischen auch rechte Radlerwaden, naja von nix kommt halt auch nix.

Ich fahre oft ohne Strom und habe unterwegs auf der Heimfahrt auch zwei Damen geholfen, die mit ihrem Pedelec nicht zurechtgekommen sind.
Davon aber im 2. Teil.

Aber unterwegs viele schöne Dinge gesehen, wie z.B. die alte Dampfwalze von Kaelble oder das Wehr und sogar einen Schmetterling. 





Man merkt schon, dass es Richtung Schwarzwald geht.








Ach ja, die Würm ist ein 53 Kilometer langer Fluß, der im Schönbuch entspringt und in Pforzheim in die Nagold mündet. Die Nagold müdet dann in Pforzheim in die Enz. 

Ich bin auf der Tour wieder an der Dreifaltigkeitskapelle vorbeigekommen, über sie habe ich hier schon mal geschrieben. 


 

HIER 

Ich bin über Hausen an der Würm gefahren und ich habe mich so aufgeregt, weil ein so großer Autoverkehr über diese alte Brücke fährt.
Es gibt einfach zu viele Autos, wenn ich was zu sagen hätte, dann würde ich viele Ortschaften nur noch sperren. 



Die Figur hier am Ufer der Würm schaut und lächelt nur noch.


 Der Würmtalradweg fährt auch an die Mündung der Würm in die Nagold.
Ist immer wieder schön und zu jeder Jahreszeit anzusehen. 


Dann kommt man noch an dem Goldschmiedebrunnen von Karl-Ulrich Nuss vorbei,
den habe ich schon mal fotografiert und beschrieben. 


 

HIER

Ich mag Pforzheim sehr und es gibt doch viele interessante Dinge. Man muß sie nur anradeln. 

HIER

Am 23. Februar 1945 traf der vom nationalsozialistischen Deutschland ausgelöste Zweite Weltkrieg Pforzheim mit einem verheerenden britischen Luftangriff. Innerhalb von 20 Minuten starben dabei mehr als 18.000 Menschen.

Davon berichte ich dann im 2. Teil und auch von einem ganz interessanten Objekt.Pforzheim hat wirklich hässliche Ecken mit Nachkriegsbauten, aber auch hier gibt es sehr schöne Ecken.

Das kommt dann morgen und auch die Tourenbeschreibung, denn die Heimfahrt hatte auch ordentlich was zu bieten.  

Es kommen noch viele Touren, 1.900 Kilometer kommen ja nicht nur so.
Soviele sind es bis jetzt. 

Inzwischen schaue ich mich nach einem neuen Rad um. Aber da gibt es immer wieder was neues. Das neue Rad soll leichter werden und noch einige Nettigkeiten haben. Ein Radler hat sich mein Traumrad gekauft, 12.000 Euro, das ist mir ein wenig zuviel.

Gestern bin ich so eine schöne Tour mit recht schönen Steigungen gefahren. Aber es hat sich gelohnt. Ich habe wirklich ein gutes Rad und bin dankbar dafür.
Auf dieser Burg war ich vor ca. 60 Jahren. Wir waren damals in der Nähe im Schullandheim. Damals war sie noch geöffnet.


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Ach noch was, ich bin mal gespannt, wann die ersten Söhne, Enkel usw. zur Wehrpflicht einberufen werden und ebenso die Frauen.

 

Da bin ich auf das Geschrei gespannt.

 

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