Das städtische Lapidarium in Stuttgart
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Das Städtische Lapidarium in Stuttgart ist etwas Besonderes.Keine andere Stadt kann eine vergleichbare Sammlung in einer solchen historischen Gartenanlage aufweisen.
Kein Wunder also, dass diese idyllische Parkanlage am Ende der Karlshöhe auf viele Besucher eine Faszination ausübt.
Berichtet habe ich aufgrund einer Radtour HIER einmal davon.
Als einziges Freilichtmuseum in der Landeshauptstadt ist es gewissermaßen das steinerne Bilderbuch des alten Stuttgarts, in zahlreichen Architekturteilen zerstörter Häuser, in Skulpturen, Konsolen, Schlusssteinen, alten Inschriften, Fragmenten von Torbogen und Grabplatten spiegelt sich ein wichtiger Teil der Stadtgeschichte wieder.
Erzählt wird in über 200 Exponaten die Geschichte des Wandelganges und die Geschichte des Lapidariums.
An einem Sonntag vor einiger Zeit war ich mit meiner Schwester dort und wir waren schon beeindruckt, was es dort zu sehen gibt.
Es ist auch die Geschichte von Gustav Siegle, der auch Mitbegründer der BASF war.
In stilvoller Halbhöhenlage residieren diese wertvollen Steinzeugen aus den vorigen Jahrhunderten.
Bis zum Zweiten Weltkrieg beeindruckten sie an imposanten Gebäuden und Standorten in Stuttgart.
Es hätte keinrn besserer und schöpferischer Platz für die eindrucksvollen Reste historischer Baukultur in künstlerischer Steinmetzarbeit gefunden werden können, als der idyllische Park an der Mörkestraße.
Bedeutungsvoll ist er positioniert zwischen einem prachtvollen Mehrfamilienhaus des 19. Jahrhunderts, als das gehobene Bürgerzentrum standesgemäß am Rande des Zentrums wohnte und bergaufwärts einem modernen Bauwerk der Nachkriegszeit, das sich schon wenige Jahrzehnte nach Kriegsende ein wohlhabender Verein automobilbegeisterte Stuttgarter leistete.
Mehrfamilienhaus Architekten Eisenlohr und Weigle
;-))))
Das von der baden-württembergischen Landesregierung getragene Lapidarium ist nicht nur in der Stuttgarter Museumslandschaft etwas Besonderes. Keine andere Stadt verfügt über eine ähnliche, vielfältige Sammlung in einer solchen, dazu noch historischen Gartenanlage . Dieser Park, diese grüne Oase des Lapidariums, fasziniert einheimische und auswärtige Besucher in der gleichen Weise.
Der große Dichter Rainer Maria Rilke hätte an diesem Garten seine reine Freunde gehabt. Er hätte in diesem Garten nicht nur Apollo, sondern auch Orpheus und die große Quellennymphe in verborgener Pracht entdeckt.
Je weiter man in diesen Park eindringt, an den fünf großen Portalen vorbei, wird in eine zauberhafte Welt versetzt.
Hinter einer Birke lautern Dannecker
und Bismarck
Grüß Gott!
Diese Büste von Danecker wurde vom Hofbildhauer Ernst Curfess auf den Schloßplatz gestellt.
1935 wurde sie in den Rosengarten hinter dem Neuen Schloß versetzt, wo sie bei einem Bombenangriff beschädigt wurde.
Zumal ja bekannt sein sollte, dass Frau Baerbock das Bismarck-Zimmer umbenannt hat. Wo war sie da? Hatte sie da gerade "frei"!
Nun, zu dem Herrn, der meint, dass man nicht wissen muß, wer Bismarck war,
nun gut. Ich weiss auch von Canossa, ich weiß wo Frau Merkel geboren ist und ich weiß auch, wer Metternich war. Aber ich glaube, das wissen selbst viele Österreicher, die ich ja soooo mag, nicht. geht übrigens nicht nur mir so,
Ach, ja und die Hamburger gehen mir auch am Allerwertesten vorbei.
NICHT!
.
Machmal wäre es schon schlimm, wie es wäre, wenn Dummheit schreien könnte.
Die Büste von Bismarck, dem preußischen Generalfeldmarschalls und Siegers des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71 wurde am 31. März 1880 auf dem Rasenplatz gegenüber dem Wilhelmpalais enthüllt. Wie lange die Büste dort stand, lässt sich nicht mehr ermitteln.
Die Anfänge des Gartens lassen sich auf 1905 zurückdatieren. Sie sind mit dem Namen von Gustav Siegle 1840 - 1905 untrennbar verbunden.
Siegle gehörte zu den wichtigsten Stuttgarter Persönlichkeiten des 19 Jahrhunderts, auch ist seine Rolle als Unternehmer bedeutend.
So baute er die von seinem Vater 1863 übernommene Farbstoff-Fabrik auf dem Gelände zwischen Rotebühl- und Augustenstraße, heute Wirtschaftsgymnasium West, zu einer Weltfirma aus. Seine geschäftlichen Erfolge machten ihn zu einem der reichsten Männer im damaligen Württemberg.
Ein Teil seines Vermögens spendete er großzügig für Kunst, Wissenschaft, Wohltätigkeit und gemeinnützige Unternehmungen.
Im Jahr 1866 erwarb er große Teile des Hügels zwischen Reinsburg- und Mörikestraße. Weitere Zukäufe folgten in den nächsten Jahren.
Auf einem Teil ließ er sich seine Villa im italienischen Stil errichten, die 1871 eingeweiht werden konnte.
Das Vorbild im Baustil war einerseits die Villa Berg in Stuttgart sowie die Villa Carlotta am Comer See.
Leider wurde dieses Gebäude im Zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut, der Herr Oberbürgermeister Klett ließ alles in nichtöffentlicher Sitzung Genehmigte abreißen. Es traf leider nicht nur die Villa Siegle.
Auf der anderen Seite des Hügels ließ er für seinen Schwiegersohn Karl Ostertag-Siegle 1860 - 1934 und seine Tochter Margarete 1867 - 1934,als Hochzeitsgeschenk 1886 - 1888 ein stattliches Wohnhaus errichten, heute Mörikestraße 24.
Im März 1905 wenige Monate vor seinem Tod, reichte er ein Baugesuch zur Errichtung einer Gartenmauer mit Pavillion und dem links daneben liegenden Grundstück, einem ehemaligen Weinberg, das sich ebenfalls in seinem Besitz befand, ein.
Bestandteil des Baugesuches war auch die Erstellung einer Verbingstreppe zwischen Wohnhaus und Gartenanlage.
Nach seinem Tod im Oktober 1905 gingen das Wohnhaus Mörikestraße 24 sowie der Garten in den Besitz seines Schwiegersohnes Karl Ostertag-Siegle über, der auch das Firmenimperium seines Schwiegervaters übernommen hatte.
Er war es, der dem Garten sein "Gesicht" gab, indem er ihn nach dem Vorbild italienischer Renaissancegärten anlegen ließ.
Es war zu dieser Zeit für Stuttgart eine einmalige Anlage. Im Wandelgang ließ er an die 200 Fragmente von stadtrömischen Antiken anbringen, die er aif seinen zahlreichen Reisen nach Italien erworben hatte.
Eine weitere Besonderheit waren die im Wandelgang verlegten keramischen Fliesen. Sie sind an der Oberfläche monochrom ziegelrot und weisen eine vertiefte Motivzeichnung mit Kreissegmenten Löwendarstellungen und stilisierter Lilie auf. Jeweils vier Fliesen bilden eine zusammenhängende Motivrosette. Sie stammen von der berühmten Firma Villeroy & Boch in Mettlach und waren ursprünglich für Bodenbeläge in Kirchen konzpiert. Nicht ohne Grund, wurde der untere Teil des Gartens im Handbuch der Architektur mit einem italienischen Kaiserhof verglichen.
1935 konnte die Stadt Stuttgart den Garten sowie das Wohnhaus Mörikestraße 24 von den Erben der Familie Ostertag-Siegle käuflich erwerben und 1950 als Lapidarum einweihen. 1952 konnte es nochmals erweitert werden.
Das Gebäude Ostertag wurde im Krieg ebenfalls gering beschädigt. Dieses wurde nicht abgerissen, weil Herr Oberbürgermeister Klett hier sein Bürgermeisterbüro hatte. Das Rathaus wurde ja im Krieg zerstört und teilweise abgerissen. Solange das neue Rathaus im Stil des Brutalismu, ein Baustil der Moderne, erbaut wurde, kam er in diesem Gebäude unter und nur deshalb steht es noch.
Der gute Mann wollte ja repräsentativ regieren.
Ich habe oft für ihn, als ich bei der Stadt Stuttgart war, Briefe für ihn zur Unterschrift verfasst, aber gemocht habe ich ihn nie.
Es ist eine Schande, was dieser Bürgermeister alles an Gebäuden, die man heute so nicht mehr abreissen würde, kaputt gemacht hat und alles in nichtöffentlicher Sitzung.
Die zweite Tochter von Gustav Siegle, Dora 1877.1955, hatte 1896 den Offizier und königlichen württembergischen Kammerherrn Freiherr Friedrich Fritz von Gemmingen-Hornberg 1860 -1924 geheiratet. Für das Paar baute der Stuttgarter Architekt Albert Eitel auf dem Siegle´schen Grundbesitz am Reinsburghügel 1910/11 die sogenannte Villa Gemmingen, Mörikestraße 12.
1955 erwarb die Stadt das Anwesen. Im Jahr 2000 wurde es wiederverkauft und zwar an eine Angehörige der Nachkommen von Gustav Siegle. Nicht unerwähnt bleiben darf, auch folgendes verwandtschaftliches Beziehungsgeflecht. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Lapidarium befindet sich die 1888 gegründete Brauerei Dinkelacker.
Eine Tochter von Karl Ostertag-Siegle, 1894-1970 war in 2. Ehe 1921-1925 mit Karl Dinkelacker verheiratet, der in der Mörikstraße 21 aufgewachsen ist.
In dem autobiographien Roman "Die Lichterkette" von Brigitte von Tessin, einer Tochter von Regina aus der ersten Ehe wird Karl Dinkelacker u.a. wie folgt beschrieben.
"Der neue Papa heisst Herr Krauthacker. Er wohnt in Stuttgart und hat einen Goldzahn. Vor seinem Haus rasselt die Trambahn und dahinter die Bierbrauerei... Der Papa ist den ganzen Tag im Geschäft., so daß ihn die Kinder nur am Mittagstisch sehen."
Die Villa Gemmingen ist in Privatbesitz, aber hin und wieder darf man sie durch Beziehung vom Kunsthistoriker Dr. Mann besichtigen. Vielleicht schaffe ich das doch.
Leider bin ich am Tag des offenen Denkmals nicht in Stuttgart, sondern besichtige zusammen mit den ehemaligen Kollegen die Mathildenhöhe in Darmstadt.
Da ist alles drin, was man sich wünschen kann und ich bin sooo gespannt.
Nun kommen einzelne Relikte.
Gleich am Eingang wird man von einem Ritter empfangen.
Er stand dereinst mit vier weiteren Rittern am Eckgiebel des Daches des von 1899-1905 erbauten Stuttgarter Rathauses. Ein Ritter wurde im 2. Weltkrieg zerstört, zwei Ritterfiguren stehen im Lapidarium und eine befindet sich im Stadtarchiv.
Der Künstler ist Heinz Fritz 1973-1927, der auch Schöpfer der heute am neuen Rathaus befindlichen Stuttgartdia ist.
Prunckschale aus Jaspis.
Auf dem Sockel ist folgendes eingraviert:
"Fabrikschleifen" Kalsywan 1850-1852.
Die Schale stammt aus dem Besitz der Königin Olga von Württemberg. Es war ein Geschenk ihres Vaters Zar Nikolaus I. von Russland.
Sie bekam die Schale zum Einzug in die 1853 fertiggestellte Villa Berg.
Eine Eckkonsole vom Wohnhaus Heinrich Schickhardts 1596-1602
Man betrachte den wundervolle Mosaikboden, den ich oben schon erwähnt habe.
Sodele, das ist das "Muckenbüble", von dem ich schon mal berichtet habe.
Es ist das Original, geschaffen von Wilhelm Rösch 1850-1893. Wilhelm Rösch war aus Neckarrems, weshalb auch hier die Kopie des "Muckenbüble" auch als "Knabe in Gefahr" bezeichnet, hier steht,
Berichtet habe ich HIER von der Kopie.
Der Knabe ist gerade aus dem Bade gestiegen und sieht eine Bremse, welche an seinem Schenkel sitzt. Er will mit der ausgehobenen Hand der Bremse den Garaus machen. Das Büble zeigt hier eine ungezwungene Natürlichkeit.Ich bin auch wegen dem Büble ins Lapidarium gegangen.
Diese Figur nennt sich "Venus", sie stand ebenfalls im Garten der Villa Berg in Stuttgart. Sie stammt von dem russischen Künstler Iwan Vitali, Die originale Marmorfigur befindet sich heute im staatlichen Russischen Museum in St. Petersburg. Auch im Mineralbad in Bad Cannstatt steht ein Abguß dieser Figur.
Die Wandelhalle, sie war auch dazu da, um von einem Haus in das andere überzugehen, ohne dem Dienstpersonal zu begegnen. Das war damals nicht gewünscht, der Dienerschaft zu begegnen.
Ingeborg mit dem Falken
Bildhauer Josef von Kopf 1727- 1903. Die Skulptur lässt sich nicht genau datieren. Wahrscheinlich aus der Hälfte des 19. Jahrhunderts. Marmor, stammt aus dem Park der Villa Berg in Stuttgart.
Pan mit Flölte aus der Villa Weißenburg
von K. Gabriel 1908
Flora aus der Villa Weißenburg
von K. Gabriel 1908
Marta Kopf aus dem Garten der Villa Gemmingen-Hornberg von Josef von Kopf, 1889
Die Büste stellt die damals 18jährige Tochter des Künstlers dar.
Auf dem Gewand vor der linken Brust kann man
Tanagra erkennen.
Etwas ganz Besonderes ist die Luna aus der Villa Siegle. Geschaffen von Adolf Hildebrand 1889.
Luna stand im Großen Saal der Villa Siegle.
Ich stelle mir hier einen großen Saal vor, inmitten diese Luna steht.
Beeindruckend.
Ganz interessant ist die Portaleinfassung des Gasthofs "König von England" in der Dorotheenstraße 2, gegenüber der Stiftskirche.
Der Gasthof hatte einen ausgezeichneten Ruf. So gastierten hier illustre Gäste.
Ludwig Börne, Jean Paul, Bertel Thorvaldsen, ein Freund Schillers.
Auch Frederic Chopin logierte hier 1831 und komponierte hier seine Revolutionsetüte.
HIER habe ich davon berichtet.
Regelmäßiger Tischgast war Wilhelm Hauff, dessen Novelle "Die Bettlerin von Pont des Arts, den Gasthof als Handlungsort gab.
In dem Gebäude befand sich 1712 das erste Stuttgarter Kaffeehaus. 1798 wurde es durch Hofbaumeister Reinhard Ferdinand Heinrich Fischer umgebaut. Der Hof- und Gaststättenbetrieb endete, als die Stadt 1867 das Haus aufkaufte und städtische Ämter unterbrachte.
Nach der Zerstörung 1944 wurde nach dem Zweiten Weltkrieg an gleicher Stelle ein Neubau errichtet.
Im Portal kann man die Wiesennymphe nach Danneckers Nymphengruppe sehen.
Sie stammt von Adolf Fremd 1922 oder 1926
Hier sieht man die Karyatiden, Ende des 19. Jahrhunderts.
Die vier Figuren stammen vom Haus Schloßstraße 39/Büchsenstraße und dienten als Karyatiden = weibliche Statue mit langem Gewand, die an der Stelle einer Säule das Gebälk trägt.
In der Reihenfolge ihrer Aufstellung von links nach rechts stellen sie die vier Jahreszeiten dar.
Leider lassen sich durch den schlechten Erhaltungszustand viele Details nicht mehr erkennen.
Danneckers Nymphengruppe
Angeblich wurde der Zinkguss nach einem zweiten, nicht zur Ausführung gelangten Modell Danneckers gefertigt.
Das ist ein Wasserspeier vom alten Rahaus in Stuttgart.
Der Wasserspeier in Form eines bärtigen Mannes stammt vom 1905 erbauten Rathaus. Der Stil der Plastik lassen auf den Bildhauer Joseph Zeitler 1871-1958 schließen,
Wunderschön finde ich Diana.
Die Skulptur von Emil Epple 1877-1948 stammt aus dem Garten der Villa Gemmingen-Hornberg. Auf der rechte Seite des Steins ist folgende Inschrift zu erkennen.
Emil Epple/scup Dianam/München A,D, 1913
Löwen aus dem Park der Villa Weißenburg
Raub der Proserpina
Nach einem Artikel in der Stuttgarter Zeitung schuf der Bildhauer Ludwigs Hofer, von ihm habe ich schon mehrfach berichtet.
Nach diesem Bericht schuf Hofer drei Versionen dieser Figurengruppe. Eine stand im ehemaligen Stadtgarten bei der Liederhalle, eine kam in Privatbesitz und die dritte, die mit der unbekleideten Proserpina erhielt der damalige König Karl 1884 als Geschenk. Später kam sie dann in das Museum der Bildenden Künste, dann in den Hof des damaligen Kronprinzenpalais. Dort wurde sie im Zweiten Weltkrieg beschädigt.
Nach 1945 gelangte sie dann über die Staatsgalerie, den Höhenpark Killesberg, 1970 als Leihgabe ins Lapidarium.
Die Skulptur stellt dar, wie der Gott der Unterwelt, Pluto, die Tochter des Jupiters und der Cerres, Proserpina raubt und in die Unterwelt entführt.
Neben Plutos Bein kauert der dreiköpfige Höllenhund Zerberus. Unten an der Plinthe, rechts der Hauptansicht, steht die Inschrift
"Raub der Proserpina/... erfunden und ausgeführt im Jahre 1881./von Ludwig Hofer/ geb. zu Ludwigsburg. "
Auf der Plinthe links stand die nicht mehr lesbare Inschrift:
"Wenn das Ziel auch meinen Kräften unerreichbar blieb; an Fleiß und Mühe hat es nicht gefehlt." (Goethe, Tasso)
Beeindruckend auch das ehemalige Tor des Rosensteinparks.
König Wilhelm I. ließ ab1823 durch seinen Oberhofmeister Johann Wilhelm Bosch 1782-1861, den Rosensteinpark anlegen. Die Fertigstellung zog sich über mehrere Jahre hin. Nach 1852 wurde in unmittelbarer Nähe des Schlosses Rosenstein ein Wildgehege eingerichtet. Als königlicher Privatbesitz war der Park allseits eingefriedet und teilweise mit Wachhäuschen versehen. Erst unter König Karl, der ab 1864 regierte, wurde der Zutritt erleichtert.
Auffallend ist, dass das Tor für das Palmsche Schloß in Machart und Ornamentik mit dem des Rosensteinparks identisch ist. Das in der Mitte ds Tors befindliche Monigramm M konnte nicht aufgeschlüsselt werden.
Hier habe ich berichtet.
Es gibt noch viel mehr zu sehen und zu berichten. Bei Gelegenheit zeige ich noch mehr Dinge aus dem Lapidarium.
Zu den Öffnungszeiten und Ausstellungen
Ferner gibt es auch immer wieder Lesungen und Führungen, es lohnt sich auf jeden Fall.
Eine Bloggerin meinte ja, dass Stuttgart die Stadt der Nachkriegsbauen ist.
Nun, "wenn Dummheit schreien könnte", dann würde diese Bloggerin in diesem Falle aus dem Schreien nicht mehr herauskommen.
Mann kann auch sagen:
"Das Dumme ist, dass Dumme nicht wissen, was Dummheit ist!"
Stuttgart ist im Moment nicht so schön, da eben auch gebaut wird, ferner meint man, man ist im Orient, wenn man sich um den Hauptbahnhof herum bewegt.
Teilweise des nachts nicht gerade erhebend.
Das ist aber an vielen Ecken in Karlsruhe teilweise noch schlimmer. Ich habe es am Dienstag erlebt, als ich durch Karlsruhe geradelt bin.
ABER, es gibt in Stuttgart Ecken, da gibt es eben keinen Orient und diese Ecken muß man kennen.
Ob das nun rassistisch ist oder nicht, ist mir wirklich egal. Es tut mir weh, dass ich meine Heimatstadt so erleben muß.
Quelle:
Führung im Lapidarium in Stuttgart
Städtisches Lapidarium Stuttgart, Museumsführer





































